Zitaten-Truhe


Der Ampelstaat

Von Sepp Koller

Im Frühjahr setzt ein Virenschwarm
die ganze Welt in Großalarm.
Zur Abwehr dieser Pandemie
baut man auf die Strategie
durch konsequentes Isolieren
sei die Gefahr zu kontrollieren.

Nach einem „Lockdown“ sondergleichen
beklagt man viele Wirtschaftsleichen.
Alle Räder standen still,
Infektvermeidung war das Ziel
der Politik, die suggestiv
sich auf den Krisenfall berief.

Als die Lage sich entspannt,
hat man leider ganz verkannt,
dass die Viren wiederkehren
und sich rasant im Herbst vermehren.
Mit einem neuen Masterplan
zeigt man Kampfbereitschaft an:

Über die Reiselust der Viren
soll eine AMPEL informieren.
Bei „GRÜN“, da scheint die Welt noch heile,
man sieht zum Handeln keine Eile.
Vermisst werden im ganzen Land
Disziplin und Hausverstand.

Leichtsinn, Angst und Hysterie
führen im Hintergrund Regie.
Wenn die Infektionszahl steigt
und die Ampel „GELB“ anzeigt,
dann wird so manchem plötzlich klar,
schuld dran war die Cluster-Bar,

in der man unbeschwert gefestet
mit denen, die noch nicht getestet.
Schaltet die Ampel auf „ORANGE“,
sieht die Regierung ihre Chance,
mit Strafmandaten durchzusetzen
dass sich das Volk beugt den Gesetzen.

Unübersichtlich wird die Lage,
die Verordnungsflut zur Plage.
Es nervt die Ampelschalterei
die Bürger und die Polizei.
Denn beide haben gleiche Sorgen:
„Was gilt noch heute, was gilt morgen?“

Zeigt die Ampel schließlich „ROT“
und ein neuer „Lockdown“ droht,
beschließt man wieder Restriktionen,
um zu besiegen die Coronen.
Mit Frustration und Unbehagen
hört man viele Menschen klagen,

dass hinter diesem Ampelschalten
ganz andre Interessen walten.
Die beratenden „Experten“
sind oft politische Gefährten
von ideologischen Strategen,
die autoritäre Pläne hegen.

Der Staat soll seine Bürger lenken,
verhindern selbstbestimmtes Denken.
Wer mit diesem Missstand hadert,
wird als „unkorrekt“ vernadert.
Was hier mit Riesenschritten naht,
das ist der Überwachungsstaat.

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Bearbeitungsstand: Donnerstag, 26. November 2020

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