Zitaten-Truhe


Von Sepp Koller

Die Angst und die Viren

Um zu versteh‘n, was diese Welt
im Innersten zusammenhält,
bedarf‘s der Kenntnis vieler Triebe
der Menschen zwischen Angst und Liebe.

Bedroht von lästigen Coronen,
die mutieren oder klonen,
scheint die Menschheit zu verzagen
in diesen infektiösen Tagen.

Die Viren haben uns erschreckt,
und wir haben bald entdeckt,
dass sie sich nicht vertreiben ließen,
wenn wir Tür und Fenster schließen.

Forschergeist wird das ergründen
und Wege aus der Krise finden.

Die Furcht vor neuen Mutationen
führt zu argen Depressionen,
die sich allzu rasch verbreiten
und der Psyche Schmerz bereiten.

Bewusst muss man die Ängste zähmen,
weil diese unser Dasein lähmen.

Wirkmächtig sind soziale Gene,
sie trocknen oft so manche Träne,
sobald wir Menschen Hilfe bringen,
die sich im Netz der Angst verfingen.

Auch Zuneigung und Empathie
bewähren sich als Therapie,
trotz widriger Naturgewalten
die Lebensfreude zu erhalten.

Am Horizont ein helles Licht,
Zusammenhalt und Zuversicht,
lindern psychische Beschwerden,
die das Immunsystem gefährden.

Alle Helfer sind zu loben
in diesem Kampf gegen Mikroben,
man darf sich in der Hoffnung wiegen,
die Angst und Viren zu besiegen.

Corona mutiert – und expandiert

Zu den Stämmen der Coronen
zählen deren Mutationen,
die Angst und Kummer uns bereiten
und sich im ganzen Land verbreiten.

Trotz Warnungen der Virologen
sind viele Bürger nicht gewogen,
sich zu beugen den Gesetzen,
die Freiheitsrechte jetzt verletzen.

Ständig müssen sie sich testen,
vor dem Friseur und allen Festen,

wenn sie Gasthausplätze buchen
oder die Großmutter besuchen.

Ein virenfreies Ambiente
wonach sie jedermann schon sehnte,
scheint nirgendwo zu existieren,
der Frust ist überall zu spüren.

Mit untertänigem Verhalten
lässt man die „Experten“ walten,
welche die Medien dominieren
und den Menschen suggerieren,
sie könnten durch das Ampelschalten
die Infektion in Grenzen halten.

Doch leider scheitern die Prognosen
an viel zu wenig Impfstoffdosen,
und das Volk ist sehr verbittert,
weil es den nächsten „Lockdown“ wittert.

Die Masken „made in Austria“
waren bereits in China da,
bevor sie Österreich erreichten –
da gibt es einiges zu beichten!

Kritik allein wird nicht viel nützen,
besser wär‘s zu unterstützen
innovative Wissenschaft
und engagierte Forscherkraft.

Die Hoffnung, dass mutierte Viren
mit unsern Zellen harmonieren,
beflügelt auch die Fantasie,
dieses Konzept der Synergie
zwischen Menschen und Mikroben
vielleicht in Zukunft zu erproben.

Diese Gedankenspielerei
geht am Status quo vorbei.

Wenn manche auch die Nase rümpfen
übers Testen und das Impfen,
ist dies doch von großem Nutzen,
um die Virenzahl zu stutzen.

Ob man auf Kultur verzichtet
und in Quarantäne flüchtet,
um Clusterbildung zu vermeiden,
muss jeder für sich selbst entscheiden.

Bei der Bekämpfung von Coronen
darf sich Parteitaktik nicht lohnen.

Nur miteinander kann‘s gelingen
diese Biester zu bezwingen,
bis erforscht in aller Stille
eine Anti-Viren-Pille!

Bearbeitungsstand: Sonntag, 28. März 2021

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