Die Zukunft der Arbeit in der linksliberalen Gesellschaft


Auf Jobsuchende außerhalb des Mainstreams warten vielfältige Hindernisse

Von Jan Mahnert

In der Diskussion um die Zukunft der Arbeit geht es heute oft um die Frage, in welchem Maße die Digitalisierung der Wirtschaft zur Vernichtung von Arbeitsstellen führen wird. Die Meinungen gehen weit auseinander. Manche Autoren zeichnen Horrorszenarien, in denen Abermillionen von Arbeitsstellen ersatzlos an Roboter und Computer verloren gehen. Andere vertreten hingegen die Meinung, dass ähnlich wie während der Industriellen Revolution zahlreiche Arbeitsstellen verschwinden, aber gleichzeitig neue Berufe entstehen werden, die für die Schaffung neuer Stellen sorgen. Weitere meinen, es werde zu einer Komplementarität zwischen Mensch und Maschine kommen.

Ich bin von Beruf Übersetzer und habe miterlebt, wie mit fortschreitender Informatisierung neue Werkzeuge geschaffen wurden, die meine Arbeit spürbar veränderten. Am Anfang gab es Terminologie-Datenbanken, die für die einheitliche Verwendung von fachspezifischen Begriffen sorgten. Es wurden auch sogenannte CAT-Tools (CAT steht für „computer aided translation“, maschinengestützte Übersetzung) entwickelt. Die CAT-Tools der ersten Generation waren Datenbanken für übersetzte Texte, die im Fall von Wiederholungen zwischen verschiedenen Dateien sehr hilfreich sind: Das CAT-Tool bietet identische oder ähnliche Sätze zur Übernahme an, was einen Zeitgewinn erlaubt und verhindert, dass bereits übersetzte Textteile nochmals und anders übersetzt werden.

Die neuesten Werkzeuge basieren auf sogenannten „neuralen Netzwerken“, d. h. auf lernfähiger künstlicher Intelligenz, und folgen einem ganz anderen Ansatz, der maschinellen Übersetzung. Lange Texte, für die ein menschlicher Übersetzer unter Umständen Wochen braucht, können per Knopfdruck innerhalb von wenigen Minuten übersetzt werden. Natürlich hängt die Qualität des Ergebnisses unter anderem davon ab, wie gut der Ausgangstext verfasst ist, und wieviel Fachjargon er enthält. Nach der maschinellen Übersetzung ist ein sogenanntes „Post-Editing“, d. h. Lektorieren notwendig. Damit erfährt die Arbeit des Übersetzers eine Schwerpunktverschiebung. Diejenigen unter den Übersetzern, die nicht gerne lektorieren, sind da im Nachteil.

Diese Entwicklungen sind kaum rückgängig zu machen. Eine wachsende Zahl von Übersetzungsdiensten und -agenturen arbeitet mit maschineller Übersetzung, und es wird sich in der Zukunft zeigen, welche Chancen selbstständige Übersetzer auf dem Markt noch haben. Es ist daher wichtiger denn je, sich auf dem Laufenden der technischen Entwicklungen zu halten, neue Fähigkeiten zu erlernen und zusätzliche Leistungen anzubieten.

Die Politisierung der Wirtschaft

Nebst der Digitalisierung beschäftigt mich aber eine weitere Gefahr für unsere Arbeitsstellen: Die linksliberale Weltanschauung, die immer mehr um sich greift. Nur Menschen, die unter einem Stein leben, wird es entgangen sein, dass im Westen das Spektrum der erlaubten Meinungen seit Jahren zunehmend eingeengt wird. Nach der Wahl von Donald J. Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 2016 wurden wir Zeugen einer Großoffensive der Medien, der politischen Linken und der Wirtschaft, die alles in den Schatten stellte, was bisher an „Kampf gegen rechts“ stattgefunden hatte. Internetgiganten wie Amazon, Facebook, YouTube, Twitter und PayPal nahmen zahlreiche Bücher aus ihrem Sortiment, löschten Einträge und Videos, sperrten die Konten von Aktivisten, Autoren und Verlagen, die sich ähnlich wie Trump gegen Globalisierung und Masseneinwanderung äußerten. Öffentliche Auftritte von Referenten wurden zum Teil gewaltsam verhindert. Nach dem Sturm von Trump-Anhängern auf das Capitol in Washington am 6. Januar 2021 entfernten Apple und Google von sich aus die bei Rechten beliebte Parler-App vom App Store bzw. Play Store, während Amazon Parler die Server abschaltete. Es ist nicht übertrieben, von einer Orgie der Repression zu sprechen, wie man sie sonst eher aus Ländern wie China kennt. Im Unterschied zu China kam die Repression aber nicht vom Staat, sondern von Privatsektor.

Hinzu kam im Sog der Black-Lives-Matter-Bewegung die sogenannte „Cancel Culture“ (Kultur der Absage bzw. der Löschung). Zahlreiche Menschen verloren aufgrund eines „falschen“ Wortes, das vom linken Cybermob als „verletzend“ empfunden wurde, ihre Online-Präsenz und manche ihre Arbeitsstelle. Manchmal traf es sogar Linke, doch Schadenfreude wäre fehl am Platz, denn solche Fälle zeigen, wie ausgeprägt die Säuberungswut inzwischen ist. Eine sachliche Diskussion wird zunehmend zu einem Ding der Unmöglichkeit, die amerikanische Gesellschaft ist tief gespalten und der Wunsch, Andersdenkenden Schaden zuzufügen, dominiert den politischen Alltag.

Der Journalist Thomas Isler sieht in der Radikalität der „Cancel Culture“ das Erbe des amerikanischen Puritanismus: „Das Gute muss gefördert werden, wenn nötig mit schmallippiger Härte. Maß und Mitte gelten dabei als Zeichen der Schwäche, Nachsicht und Vergebung sind nicht vorgesehen. Moralische Reinheit bedingt Opfer. Hier zeigt sich die Geisteshaltung des amerikanischen Puritanismus.“[1]

Das Ausmaß und die Härte der Repression mögen auf die amerikanische Geistesgeschichte zurückführen zu sein, doch politische Repression ist an und für sich kein spezifisch amerikanisches Phänomen. Auch in Europa, insbesondere in Ländern wie Großbritannien, Deutschland und Österreich, gehen sowohl staatliche als auch nichtstaatliche Akteure gegen patriotische, oft pauschal als „rechtsextrem“ diffamierte Kräfte vor. In Deutschland und Österreich gilt die NS-Vergangenheit als Rechtfertigung, doch Großbritannien gehört zu den Siegermächten der Zweiten Weltkriegs. Wieso also auch dort die harte Repression? Großbritannien hat sich mit Leib und Seele dem Multikulturalismus verschrieben und duldet keine Infragestellung des beschrittenen Wegs, obwohl die Nachteile der multikulturellen Gesellschaft mit jedem Tag deutlicher werden.

Opportunismus oder Überzeugung?

Handeln Unternehmen, die gegen Rechts vorgehen und die linksliberale Agenda unterstützen, aus Opportunismus oder aus Überzeugung? Manche Arbeitgeber trennen sich von Angestellten, um einen möglichen Imageschaden abzuwenden. Im Falle der amerikanischen Unternehmen, die das linksliberale Narrativ mittragen, meint der Journalist Martin Suter, sie handeln aus Unterwürfigkeit: „Zwar werden sie bei ihren publikumswirksamen Aktionen gerne gelobt für den ‚Mut, sich auf die richtige Seite zu stellen‘. In Tat und Wahrheit kuschen sie vor den angeblich progressiven Hohepriestern in der Politik, den Universitäten und den sozialen Medien. Und gehen meist schon vorsorglich in die Knie.“[2]

Ich bin da teils anderer Meinung: Es gibt in der Wirtschaft sicher Opportunisten, aber auch Überzeugungstäter. Wir dürfen nicht vergessen, dass der heutige Kader ein Bildungssystem durchlief, das weitgehend von linksliberalen Lehrern und Professoren geprägt wurde – und noch wird. Viele haben dementsprechend die linksliberalen Wertvorstellungen verinnerlicht und sind der Meinung, dass es zum Job eines Managers gehört, sich in politische und gesellschaftliche Angelegenheiten einzumischen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass manche ihre Position nutzen, um das Unternehmensleben und das politische Leben im Sinne des Linksliberalismus umzugestalten. Darüber hinaus ist es auch Fakt, dass viele Unternehmen zum Internationalismus neigen und, weil sie durch billige Löhne profitieren, zu den Haupttreibern von Masseneinwanderung und Multikulturalisierung gehören. Im Sog letzterer hat auch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund am Arbeitsplatz zugenommen. Ein Teil dieser Menschen hat in der Wirtschaft, in der Verwaltung usw. Kaderpositionen inne. Aufgrund ihres Lebensweges sind diese Menschen für Themen wie Intoleranz und Diskriminierung hoch sensibilisiert. Auch sie werden sehr wahrscheinlich aus Überzeugung handeln. Letztlich ist noch zu erwähnen, dass in vielen Unternehmen die Human-Ressources-Abteilung heute die Rolle eines Torhüters hat; sie sucht im Internet nach Informationen, die die Nichtanstellung eines Bewerbers rechtfertigen können. Politische Faktoren können dabei eine Rolle spielen.

In bestimmten Berufen oder an bestimmten Arbeitsorten haben Nichtlinke kaum eine Jobchance, wie der Fall von Bari Weiss zeigt. Weiss ist Journalistin und kam 2017 zur New York Times, welche die weltanschauliche Bandbreite ihrer Berichterstattung erweitern wollte, um Trump-Anhänger als Leser zu gewinnen. Doch Weiss wurde von vielen ihrer linksgesinnten Arbeitskollegen gemobbt, ohne dass die Leitung etwas dagegen unternahm. Kollegen, die zu Weiss freundlich waren, wurden unter Druck gesetzt. Weiss wurde, obwohl sie Jüdin ist, mehrfach als „Nazi“ beschimpft. Sie warf 2020 das Handtuch, verließ die New York Times und veröffentlichte auf ihrer persönlichen Webseite einen offenen Brief, in dem sie die Gründe ihres Rücktritts erklärte.[3] Ich nehme an, dass Nichtlinke es auch in vielen westeuropäischen Medienunternehmen ähnlich schwer haben, sich zu etablieren. Auch in der Filmindustrie kommt es nicht gut an, nicht links zu sein.

Woke Kapitalismus

Es gibt in der Wirtschaft einen Trend zu einem „wertorientierten“ Kapitalismus. Stephen R. Soukup bezeichnet diese Form des Kapitalismus als „Woke Capitalism“. Das Adjektiv „woke“ beschreibt eine militante Haltung für den Schutz von Minderheiten und gegen Rassismus. Es leitet sich von dem Verb „wake“ (erwachen) ab, um einen Zustand der Wachsamkeit gegenüber von Ungerechtigkeit zu bezeichnen.

In seinem Buch The Dictatorship of Woke Capitalism[4] schildert Soukup, wie es in den Vereinigten Staaten von Amerika zu dieser Form des Kapitalismus kam. Es würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen, an dieser Stelle seine Schilderungen zusammenzufassen. Wichtig zu erwähnen ist aber die Unterscheidung zwischen Shareholder-Kapitalismus und Stakeholder-Kapitalismus. Ersterer betrachtet die Maximierung der Interessen der Eigentümer (Shareholder) als das Hauptziel von Unternehmen, während Letzterer auch die Interessen anderer Gruppen (Stakeholder), z. B. der Beschäftigten, der Minderheiten oder der Umwelt berücksichtigen will. Stakeholder-Kapitalismus ist mit anderen Worten der geistige Ausgangspunkt des „Woke Capitalism“.

Kein Geringerer als Klaus Schwab, der Gründer und Präsident des World Economic Forum und der Vordenker des vielbesprochenen „Great Reset“, widmet sein jüngstes Buch Stakeholder Capitalism[5] dem Thema des Stakeholder-Kapitalismus. Ziel soll es sein, die Wirtschaft fortschrittlicher, inklusiver und umweltfreundlicher zu gestalten. Dass ausgerechnet eine tonangebende Persönlichkeit wie Schwab ein Buch zur Förderung des Stakeholder-Kapitalismus schreibt, ist als Zeichen eines ernstzunehmenden Trends zu werten.

Je „woker“ die Chefetage, desto mehr nach links driftet ein Unternehmen oder eine Verwaltung. Seit der Amtseinführung von Joe Biden als Präsident der Vereinigten Staaten übertreffen sich die unterschiedlichsten Verwaltungseinheiten in Sachen „Wokeness“. Zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Beitrags hat die CIA drei Rekrutierungsvideos veröffentlicht, welche die „Diversity“-Ideologie forcieren.[6] Diese Videos, die eine Latina, einen Homosexuellen und eine Asiatin als Hauptdarsteller zeigen, triefen von linksliberalem Pathos. Fast könnte man meinen, der Auftrag der CIA bestehe neu darin, ethnische und sexuelle Minderheiten in die Arbeitswelt zu integrieren und nicht mehr darin, die Sicherheit der Vereinigten Staaten zu gewährleisten.

Die U.S. Army hat ebenfalls eine Reihe von Rekrutierungsvideos veröffentlicht, die denen der CIA in nichts nachstehen. Im neuesten Video lernen wir Korporal Emma Malonelord kennen.[7] Korporal Malonelord stammt aus Kalifornien und ist mit zwei Müttern aufgewachsen. Sie hat oft an Demonstrationen für mehr Gleichheit teilgenommen. Sie war am Ende ihrer Schulausbildung Klassenbeste und studierte anschließend an der University of California, in Davis. Dort wurde sie Mitglied der Schwesternschaft, in der sie auf „viele andere starke Frauen“ traf (Malonelords Worte). Gegen Ende ihres Studiums beschlich sie aber das Gefühl, nichts Außerordentliches erreicht zu haben, obwohl sie immer von „inspirierenden Frauen“ umgeben war (eine ihrer Mitstudentinnen hat den Mount Everest bestiegen). Emma Malonelord braucht eine Herausforderung und findet diese schließlich in der U.S. Army, wo sie in einer Flugabwehreinheit dient. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass, während die amerikanischen Geheimdienste und Streitkräfte entmännlicht werden, in anderen Ländern ein ganz anderer Wind weht: Im Januar dieses Jahres rief das chinesische Ministerium für Bildung in einem Schreiben dazu auf, der Verweiblichung der jungen Männer entgegenzuwirken, denn sie bedrohe „die Existenz und die Entwicklung Chinas“.[8]

Auch in Europa wollen sich Arbeitgeber als minderheitenfreundlich profilieren. Im April dieses Jahres nahm in der Schweiz der Luzerner Stadtrat einen Vorstoß an, demnach die Stadt Luzern als Arbeitgeberin das „Swiss LGBTI-Label“ anstreben soll. Dieses Label zeichnet Arbeitgeber aus, welche nach außen ein Zeichen setzen, dass sie offen gegenüber der LGBTI-Community sind – also gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans-Menschen und intergeschlechtlichen Menschen.[9] Es passt zu diesem Geist, dass ebenfalls in der Schweiz kürzlich mehrere Banken dem Verein „Nein zur Ehe für Alle“, der ein Referendum gegen das Eherecht für Homosexuelle lanciert hat, die Einrichtung eines Kontos verweigerten. Dies erinnert an das Schicksal der Identitären Bewegung Österreichs, der auch rund ein Dutzend Banken ein Konto verweigert hatten.

Wie groß ist die Gefahr?

Die Liste der Beispiele ließe sich beliebig verlängern, und doch muss ich an dieser Stelle innehalten: Bin ich zu pessimistisch in meiner Annahme, dass politische Faktoren eine größere Rolle auf dem Arbeitsmarkt spielen werden? In meinem Freundes- und Bekanntenkreis haben mehrere Personen aufgrund ihres politischen Engagements oder ihrer publizistischen Tätigkeit schon mindestens einmal ihre Arbeitsstelle verloren. Manchmal genügte die bloße Mitgliedschaft in einer Partei, die dem Arbeitgeber nicht genehm war, um entlassen zu werden. Es spielte keine Rolle, dass die Betroffenen ihre Arbeit gewissenhaft und zur allgemeinen Zufriedenheit machten. Allerdings stimmt es mich positiv, dass all diese Leute wieder Arbeit finden oder ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen konnten.

Es stimmt mich auch positiv, dass es Unternehmer und Arbeitgeber gibt, die explizit politisch sind und sich auf dem Markt halten können, wie zum Beispiel die Firma Black Rifle Coffee, die von Veteranen der amerikanischen Streitkräfte gegründet wurde und sich als Alternative zum linksliberalen Starbucks versteht. Black Rifle Coffee stellt auch gezielt Veteranen an, um ihnen nach der Dienstzeit eine berufliche Perspektive zu bieten. Wäre ein solches Unternehmen in Österreich oder in Deutschland möglich? Ich nehme es nicht an, die Linken würden vermutlich bald die Scheiben einschlagen. Dennoch gibt es Unternehmen, die sich politisch aus dem Fenster lehnen und Erfolg haben, wie z. B. der Antaios-Verlag oder das Compact-Magazin.

Es ist auch ermutigend, wenn Prominente sich gegen den Mainstream stellen und das sagen, was viele meinen, aber nicht auszusprechen wagen. Ich denke da insbesondere an Dietrich Mateschitz, Miteigentümer der Red Bull GmbH und reichster Österreicher, der mit ungewöhnlich deutlichen Worten die Flüchtlingspolitik von 2015 kritisierte, den Treibern der Willkommenskultur Scheinheiligkeit vorwarf und sich gegen die Multikulturalisierung Europas aussprach: „Wenn einer der höchsten Beamten in Brüssel sagt, dass Staaten mit Monokulturen von der Landkarte ausradiert gehören, dann mache hoffentlich nicht nur ich mir Sorgen. Aber es scheint schon so, dass sich niemand mehr die Wahrheit zu sagen traut, auch wenn jeder weiß, dass es die Wahrheit ist.“[10]

Es gibt also Gründe zur Hoffnung. Gleichzeitig muss man immer im Hinterkopf behalten, dass es da draußen Menschen gibt, die gewillt sind, jedem Kritiker der linksliberalen Ordnung das Leben zur Hölle zu machen. Sie sammeln eifrig Informationen zur Identität, zum Wohnort, zum Arbeitgeber usw., mit der Absicht zu schaden. Manche von ihnen zögern auch nicht, Gewalt anzuwenden. Im März dieses Jahres haben sich als Polizisten getarnte und vermummte Linksextremisten Zutritt zur Wohnung eines NPD-Jungpolitikers verschafft und diesen schwer verletzt. Sie drückten ihn auf den Boden und schlugen mit Hämmern auf seine Sprunggelenke ein.[11] Wer sich heute politisch engagiert, muss sich bewusst sein, dass vieles nicht mit gerechten Dingen zugeht, und sollte in Sachen Einkommen und Sicherheit proaktive Maßnahmen treffen.

Anmerkungen

[1] Thomas Isler, „Frömmlerische Raserei“ in NZZ am Sonntag vom 9. Mai 2021, S. 20.

[2] Martin Suter, „Wenn Mut mit Unterwürfigkeit verwechselt wird“, in SonntagsZeitung vom 11. April 2021, S. 16.

[3] https://www.bariweiss.com/resignation-letter .

[4] Stephen R. Soukup, The Dictatorship of Woke Capital. How Political Correctness Captured Big Business, Encounter Books, New York 2021.

[5] Klaus Schwab und Peter Vanham, Stakeholder Capitalism. A Global Economy that Works for Progress, People and Planet, John Wiley & Sons, Hoboken 2021.

[6] Siehe https://www.youtube.com/watch?v=X55JPbAMc9g, https://www.youtube.com/watch?v=m7_PGYgmcPo und https://www.youtube.com/watch?v=fvkiDqYBHUw.

[7] Siehe https://www.youtube.com/watch?v=MIYGFSONKbk.

[8] Shan Jie und Lu Yameng, „Proposal on strengthening education aimed at making boys more ‚masculine‘ triggers debate“ in globaltimes.cn vom 31. Januar 2021.

[9] Isabelle Dahinden, „Regenbogen-Community: Stadt Luzern setzt auf Offenheit und Toleranz am Arbeitsplatz“ in zentralplus.ch vom 20. April 2021.

[10] Matthias Puppe, „„Blind und taub gewesen“: Mateschitz kritisiert Flüchtlingspolitik“ insportbuzzer.de vom 11. April 2017.

[11] Alexander Bischoff, „Als Polizisten getarnt: Schlägerkommando bricht rechtem Politiker beide Beine“ in tag24.de vom 11. März 2021.

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Bearbeitungsstand: Mittwoch, 26. Mai 2021

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