Impfpflicht maximiert Pharmagewinne


Von Mathias Holweg

Dieser Bericht baut auf den Recherchen von Thomas Röper und seinem Mr. X[1] auf. Sie beginnen im Jahr 2009. Damals ruft die WHO die Pandemie „Schweinegrippe“ aus, ohne nennenswerte Einschränkungen vorzuschlagen, weil diese nichts nützen würden. Von Lobbyisten vieler Investoren in Pharma-Aktien wurde dann die Impfung als Wunderwaffe gegen die Schweinegrippe gepuscht. Impfstoffe einiger westlicher Pharmagiganten wurden sogar in der EU (not)zugelassen. Staaten überboten sich mit Bestellungen von Impfstoffen, die zwar um gutes Geld gekauft, aber mangels Nachfrage durch das Publikum dann zum Großteil als Müll entsorgt wurden. Die mit Hilfe der Medien kultivierte Panik hatte augenscheinlich nicht gut genug gegriffen. Die nachfolgende Analyse zeigte, dass die Schweinegrippe eine weit unter der jährlichen Grippewelle liegende Mortalitätsrate hat.

Für viele Pharmakonzerne war das ein gutes Geschäft, und die Großen unter den Pharma-Investoren kamen auf den Geschmack an solchen Panikinszenierungen. Könnte man wirkungsvoll kollektive Angst erzeugen, würde es möglich werden, ganzen Staaten beziehungsweise deren Bevölkerungen um gutes Geld jedes Jahr aufs Neue Impfungen zu verkaufen.

2010 gründet eine tüchtige Frau, Heidi Larson, die NGO „Vaccine-Confidence-Projekt“ mit dem Ziel, den Menschen Zweifel an der Sinnhaftigkeit von Impfungen auszureden. Vorgegebenes edles Fernziel ist das Impfen in der Dritten Welt in Angelegenheiten wie Polio und anderen schlimmen Sachen. Es ist typisch für westliche NGOs, hehre Ziele zu proklamieren, um letztendlich handfeste Profite für einen offiziell nicht genannten Beteiligten zu generieren. Beliebte Arbeitsweisen dabei sind PPPs (Privat/öffentliche Partnerschaften), in die staatliche Institutionen in Entwicklungsprojekte eingebunden und dazu überredet werden, Gelder der Steuerzahler einzubringen und Großfirmen, meist Konzerne, mit der Umsetzung zu beauftragen, die „zufällig“ jenen Oligarchen gehören, die auch die NGO finanzieren. Diese Vorgangsweise ist ein in vielen Variationen wiederholgleiches Muster einer „Profitmaximierung“ einiger westlicher Konzerne und ihrer Eigentümer.

Heidi Larson ging es damals um die Klärung, wie man die Impfbereitschaft in zahlungskräftigen Ländern erhöhen kann. Hauptergebnis der Beratungen: Bei der nächsten Pandemie muss man es schaffen, die Staaten zu einer Impfpflicht zu motivieren! Damit könnte man eine allfällige Abneigung in der Bevölkerung wirkungsvoll brechen.

Wandel in öffentlichem Gesundheitswesen

Bis in das 20. Jahrhundert war das Gesundheitswesen eine Domäne karitativer und zusätzlich dazu kommunaler Institutionen. Es galt, der Bevölkerung die private Versorgung mit anspruchsvollerer Behandlung wie Chirurgie oder Geburtshilfe mit damaligen Kenntnissen zu ergänzen. Dieser Aufwand wird mit der Entwicklung der medizinischen Errungenschaften im 19. Jahrhundert beginnend rasch erweitert, was wesentlich zur steigenden Lebenserwartung beiträgt. Ergänzend dazu entwickelt sich eine wachsende Arzneimittelwirtschaft, die neue Wirkstoffe und Behandlungsmethoden entdeckt und herstellt, die durch Patente geschützt lukrativ zum beiderseitigen Nutzen (Patient/Arzneimittelhersteller) die Entwicklung voranbringen. Parallel dazu wird vermehrt das Gesundheitswesen in staatliche Strukturen übernommen (sozialistische Planwirtschaft zieht ins Gesundheitswesen ein). Ein öffentliches Gesundheitswesen dominiert ab Mitte des 20. Jahrhunderts. Dieses Gesundheitswesen wird aufgrund planwirtschaftlich bedingter Missstände ab den Neunzigerjahren des 20. Jahrhundert schrittweise privatisiert, die planwirtschaftliche Struktur (manchmal in föderalistischer Ausprägung) wird teil- bis vollprivatisiert. Pharmaindustrie und Gesundheitswesen verschränken sich zunehmend. Die Entwicklung neuer medizinischer Behandlungsmethoden geschieht ursprünglich in den betrieblichen Forschungseinrichtungen oder an Universitäten, aber jetzt steigend verschränkt zusammen mit Krankenhäusern und universitären Institutionen betrieben. Grundlagen- und Anwendungsforschung an den Unis und öffentlich finanzierten Forschungsinstitutionen lukrieren vermehrt „Drittmittel“ von Konzernen (private-public-partnership) wird zum Standardvorgang an immer mehr Forschungszentren von Uni und Staat.[1]

Aber auch international aufgestellte Institutionen wie die WHO, von der internationalen Staatengemeinschaft eingerichtet und finanziert, beginnen um das Jahr 2000 auch von Stiftungen der Konzernherren finanzielle Unterstützung anzunehmen. Nach den in der Praxis gültigen Regeln der Finanzwirtschaft werden auch so die Entscheidungen der WHO in Richtung Berücksichtigung der Interessen der neuen Investoren gelenkt. Beispielhaft kann dieser Entscheidungswandel bei der Begriffsdefinition <Pandemie> und zugehörigen Maßnahmen genannt werden.[1] Auch andere öffentlich staatliche Einrichtungen wie das RKI in Deutschland werden ab Beginn der Corona-Inszenierung mit Geldzuwendung kräftig unterstützt. Die Pharmakonzerne sehen ihre Aktivität immer weniger im gesundheitlichen Wohl ihrer Kundschaft, dafür mehr in den Erlösen für ihre Eigner und Manager.[1]

Ein sicheres Mittel, um den Erlös aufzufetten

Impfdosenformulierungen unterliegen einem Wandel über die Jahrzehnte. Die ursprüngliche Zusammensetzung besteht aus dem Erregerprotein in (möglichst) harmloser Form – Klassiker dazu: Pockenimpfung. Das Erregerprotein ist in der Regel ein teurer Spaß, und daher begannen Impfdosenhersteller Einsparungen an teurem Protein zu entwickeln. Damit mit weniger Impfstoff genügend Wirkung erzielt wird, setzt man Hilfsstoffe wie Adjuvarien zu, die das Produkt deutlich billiger machen, aber auch eigene Wirkungen entfalten, die möglichst tabuisiert gehalten werden und nur von „Verschwörungs-/Quer- und sonst unkontrollierten Denkern“ angesprochen werden. Zusammen mit einem stolzen Verkaufspreis somit ein sicheres Mittel, um den Erlös aufzufetten. Nonplusultra ist die jetzt im Großversuch angewendete mRNS-Technik gegen Corona-Viren. Da erzeugt der Körper der damit behandelten Versuchsperson dieses Protein selber.

Eine staatlich durchgesetzte Impfpflicht wäre da die sicherste Methode für alle möglichen Erreger, egal wie gefährlich/harmlos sie jeweils sind, und über WHO „Pandemiestatus“ zu erhalten, um den maximalen Gewinn zu sichern. Dieser Gedanke erklärt das große Interesse von Pharmainvestoren über NGOs, Lobbyismus für eine staatliche Impfpflicht und warum er auch von ihren abhängig beschäftigten Polit- und Medienmachern und weiter von Exponenten der politisierten Naturwissenschaften so liebevoll gepriesen wird.[4]

Entwicklungsschritte von der „Pandemie“ zur kommenden Impfpflicht[1]

  • Phase 1 vor 2009: Vorbereitungen, um einen relativ harmlosen Grippevirus zu einer Pandemie hoch zu hysterisieren. Organisation von Massenimpfungen, die aber nicht recht überzeugen.
  • Phase 2 ab 2010: Fehleranalyse und Brainstorming, wie man bei der nächsten „Pandemie“ Massenimpfungen zur Umsetzung bringen kann.
  • Phase 3 ab 2016: Umsetzung der Erkenntnisse in Lobbyarbeit bei staatlichen Stellen und in der Öffentlichkeit westlicher Länder sowie Vorbereitung auf die nächste „Pandemie“. Zufällig (?) präsentiert Madonna im Mai 2019 ihr neues Album „Corona“ am Europäischen Song Contest in Tel Aviv. Diese Darbietung ist überladen mit Symbolik und Anspielungen, deren Aussagen nur sachkundigen Experten verständlich sind. Aber zwei Sätze sind darin auch mir als Laien verständlich: „Ihr seid ja so naiv“ (die jubelnde Masse) und „Nicht alle, die bis jetzt leben, tun es auch in der Zukunft![3] Im Oktober 2019 zuletzt das Plandemie-Spiel „Event 201“ neben vielen anderen Weichenstellungen davor. Eine gut bestückte Liste all dieser medial begleiteten Vorbereitungen findet man in [1].
  • Phase 4 ab 2020: Sie beginnt mit der Verkündung der Covid-19-Panik mit den vorher in den Vorbereitungsveranstaltungen von Politik, Gesundheitsfunktionären und Medien eingeübten Maßnahmen. Eine besondere Rolle spielen spezielle Lockdowns zur psychologischen Konditionierung der Bevölkerungen in westlich ausgerichteten Ländern.

Insgesamt vollzieht sich eine bilderbuchartige Vorbereitung und Planung, um neue Geschäftsfelder zu erschließen, wie sie in der Massengesellschaft durch Einflussnahme der Konzernherren mit Instrumentalisierung der Massenmedien und Lobbyismus von der Politik bis zur „Wissenschaft“ möglich werden.[2] Liberale Demokratie bekommt vor diesem Hintergrundwissen eine eigene Beschreibung, wie sie erstmalig von Wright C. Mills in seinem Hauptwerk „The Power Elite“[4] im Kapitel „Höhere Unmoral“, Stand 1956, aufgezeigt wird und in aktuellen Dokumentationen für die daraus entstandene Gegenwart beispielhaft beschrieben wird. [2, 5, 6, 7]

Aktuell geht es der Pharmalobby um die Ausrichtung der EU-Länder unter das Primat der WHO, damit deren Pandemie-Anordnungen in den EU-Mitgliedsländern durchgesetzt werden können. damit werden impfzwang-generierte Umsätze der Pharmakonzerne, die Impfstoffe produzieren, gesichert.[7]

Was „liberale Demokratie“ in ihrem Wesenskern bedeutet, wurde ab 2010 am Beispiel Ungarn ersichtlich, das bis dahin als ein Land mit guter liberaler Demokratie in den westlichen Systemmedien beschrieben wurde. Aber es kommt zum Sündenfall mit einem Gesetz, das vorher schon außerhalb der EU existierte – beispielsweise in Singapur oder Kenia. Da werden Konzerne, die ihren Steuerwohnsitz außerhalb des Landes haben, verpflichtet, einen Anteil vom Umsatz, der im Land gemacht wird, als Pauschalabgeltung für Einkommensteuer abzuliefern. Ich erinnere mich an einen Bericht im Kurier, in dem ein österreichischer Lebensmittelhandelskonzern sich regelrecht heulend darüber beschwert hat. Aber zeitgleich beginnend wird Ungarn nur mehr als illiberale Demokratie beschrieben, aufgrund aller möglichen Details, aber niemals wegen der Maßnahme, die in der EU als Tabubruch gilt.

In der EU ist als Lobbying bezeichnetes Bestechen und Anfüttern gelebte Praxis und in einzelnen Mitgliedsstaaten auch gesetzlich geregelt. Das erleichtert das Ringen um eine möglichst unbeschränkte Impfpflicht von Polit-, Medien- und „Wissenschafts“-Lobbyisten. [2, 5, 6, 7]

Anmerkungen

[1] Röper Thomas „Inside Corona“ 01/2022, www.j-k-fischer-verlag.de, ISBN 978-3-96850-009-9

[2] Röper Thomas „Abhängig beschäftigt“, www.j-k-fischer-verlag-de, ISBN 978-3-96850-002-7

[3] Madonna Album „Corona“, präsentiert beim ESC 2019 in Tel Aviv – auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=VG3WkiL0d_U Texte in engl. Original und deutscher Übersetzung über Internet zugänglich. Eine moderierte Version mit Erklärung der kryptischen Symbole und Sager wurde auf <www.informationspunkt.ch> gebracht, ist dort nicht mehr abrufbar, ist aber beim Autor erhältlich.

[4] „DIE MACHT ELITE“ von C. Wright Mills, Erstauflage 1956, in neuer Übersetzung 2019 herausgebracht von Björn Wendt, Michael Walter, Marcus B. Klöckner, ISBN978-3-86489-270-7, Westend Verlag GmbH, Frankfurt/M.

[5] Bülow Marco „Lobbyland – Wie Wirtschaft unsere Demokratie kauft“, Verlag Das neue Berlin 2021, ISBN 986-3-360-01378-1.

[6] https://orf.at/stories/3219005, Pläne für mehr Rechte von Konzernen in EU.

[7] Lobbying zahlt sich aus. Für viele Konzerne, aber nicht für die Bürgerinnen und Bürger der EU: https://tkp.at/2022/05/11/lobbying-in-der-eu-digitalindustrie-vor-pharma/

Hinweis: Röper Thomas betreibt den Blog www.anti-spiegel.ru für investigativen Journalismus, Journalismus, welcher in Systemmedien so gut wie verschwunden ist. Er versteht sich als Antithese zum „Agenturjournalismus der kollektiven Gleichschaltung“. Lesen und urteilen Sie selbst. Solche Quellen werden wichtiger für selbstständig denkende Leute, die die Welt besser verstehen wollen.

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Bearbeitungsstand: Freitag, 27. Mai 2022

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