Genius-Brief August 2008

Wie Sie bequem an alle Texte herankommen

Hier informieren wir Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.

Die allgemeine Politikverdrossenheit hat viel mit Populismus zu tun

Viele Menschen wenden sich angewidert nicht nur von der „Parteipolitik“, sondern gleich auch von der demokratischen Politik überhaupt ab. Eine Ursache dafür seziert G. Stix in seinem Aufsatz „Flott unterwegs in die Populismus-Falle“. Leider scheinen alle Parteien vom zerstörerischen Virus des extrem kurzsichtigen Populismus erfasst zu sein. Die Glaubwürdigkeit demokratischer Politik bleibt auf der Strecke. Am Ende dieser gefährlichen Entwicklung wird dann der Ruf nach dem „starken Mann“ erschallen.
Lesestück Nr. 1/August 2008
Dieses Genius-Lesestück erhalten Abonnenten und Mitglieder mit diesem Brief an ihre E-Post-Adresse zugesandt.

Die sich ausbreitende Wirtschaftskrise hat auch positive Aspekte

Noch wissen wir nicht genau, ob wir in eine ähnlich große Wirtschaftskrise wie die ab 1929 hinein schlittern. Immerhin deuten alle Anzeichen auf eine schmerzhafte Verschlechterung der Lage hin. Wie soll man sich darauf vorbereiten? Eben damit beschäftigt sich Eberhard Hamer in seinem Beitrag „Auch eine Krise ist voller Chancen“. Genau beschreibt er, was vermutlich bevorsteht und welche Maßnahmen zum eigenen Schutz zweckdienlich sind. Dennoch ist Hamer keineswegs nur pessimistisch, sondern er verweist auch auf die Chancen, die jede Krise für unternehmerische Menschen mit sich bringt. Falsch wäre es, nur die Hände in den Schoß zu legen und abzuwarten, was passiert. Selbst ist der Mann! Und keine Krise dauert ewig.
Lesestück Nr. 2/August 2008
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Das „energiewirtschaftliche Sonnenzeitalter“ bahnt sich an

Die im Zeitlupentempo ausklingende Epoche spottbilligen Erdöls zwingt zu gewaltigen Umstellungen in unserem Zivilisationsbetrieb. Glücklicherweise dürfte hier einmal die Redensart „Ist die Not am höchsten, ist die Rettung am nächsten.“ zutreffen. So nennt denn Hans Kronberger seinen Aufsatz auch „Sonnenstrom – Rettung in der Energienot“. Als derzeitiger Präsident der Photovoltaic Austria schildert er die eigentlich atemberaubende Entwicklung einer neuen Technologie, die sicherlich unsere wirtschaftliche und insgesamt zivilisatorische Zukunft wesentlich mitbestimmen wird. Allen Skeptikern zum Trotz gehört diese Technologie ebenfalls zu jenen Wegen, die aus der Erdölkrise heraus führen werden.
Lesestück Nr. 3/August 2008

Die Befürworter von Masseneinwanderung unterliegen einer Illusion

Wer laufend die Medien verfolgt weiß, dass die Befürworter der Masseneinwanderung nicht müde werden, uns deren angeblichen Nutzen breit auszumalen. Mehr noch: Angeblich ist diese riesige Einwanderung für uns sogar lebensnotwendig. Dazu erläutert Jan Mahnert in seinem Beitrag „Die Kosten der Einwanderung“ neuere Studien aus England und Frankreich, aus denen klar hervorgeht, wie schlecht die Kosten-Nutzen-Bilanz in Wahrheit aussieht. Nicht einmal der häufig behauptete wirtschaftliche Erfolg lässt sich eindeutig belegen – im Gegenteil, ganz zu schweigen von den negativen soziologischen Folgewirkungen. Entgegen allen Beschönigungen zerstört die Massenzuwanderung aus fremden Kulturkreisen das gewachsene „Human-Biotop“ der einheimischen Bevölkerung.
Lesestück Nr. 4/August 2008

Polen: Dauerte der Zweite Weltkrieg bis 1989?

Den langjährigen Freunden unserer LESESTÜCKE sind die „Mitteleuropa-Splitter“ aus der Feder von Diethelm Keil ein Begriff. Sie werden hier fortgeführt. Diesmal wirft Keil „Blicke auf das deutsch-polnische Verhältnis“. In seinen kaleidoskopartig wiedergegebenen Beobachtungen und Erfahrungen finden sich neue Entwicklungslinien. So etwa erstaunt das polnische Konzept für ein „Museum des Zweiten Weltkrieges“ in Danzig durch seine Einbeziehung „beider Totalitarismen“, sowohl des Nationalsozialismus als auch des Sowjetkommunismus.
Lesestück Nr. 5/August 2008

Zwiesprache mit den großen Geistern aller Zeiten

Was gibt es Schöneres an verregneten Urlaubstagen, als nach einem guten Buch zu greifen? Bücher können zu still-beredten Freunden werden. Der viel belesene Jochen Schaare zeichnet hier ein philosophisches „Lob des Buches“, das vielen Freunden aus dem Herzen spricht. Ein besinnlicher Beitrag, der vonder Hektik der Tage weg führt. Ein Innehalten im Strudel des Zeitgeschehens, ein tiefes Atemholen für das eigene Menschsein.
Lesestück Nr. 6/August 2008

RÜCKBLENDE: Zur aktuellen Diskussion über die Inflation

Die starke Teuerung, die der Konsument deutlich in seiner Geldtasche spürt, beherrscht die wirtschaftspolitischen Diskussionen. Der Index der Verbraucherpreise weist eine Steigerung rund um die 4 % aus. Verglichen mit den früheren Jahren mit nur rund 2 % ist das alarmierend. Wenn jetzt insbesondere sozialistische Stimmen zu lauter Kritik anheben, dann sei zur Relativierung des Problems an folgende Tatsachen erinnert: In den Zeiten des „guten alten Schilling“ und der sozialistischen Alleinregierung in 1974 – 9,6 %, in Österreich (Kreisky/Androsch) erreichte die Inflation z.B. in 1973 – 7,5%, in 1975 – 8,4 % (VPI 1966 lt. Statistischem Zentralamt). Genau besehen stehen wir also heute glimpflicher da. Übrigens war 1973 die erste Erdöl(preis)krise ausgebrochen ...
Über die bedenklichen „Weltwährungsfabriken“ machte sich der Bankier J. P. Freiherr von Bethmann in einer Denkschrift schon 1982 Sorgen: „Hier wird hemmungslos neues Geld geschöpft, dem keine Produktion vorausgegangen ist ... In diesen internationalen ,Weltwährungsfabriken‘ ist die Hauptursache der in der Welt stattfindenden Schuldenexplosion zu sehen.“ (Vgl. dazu Heft 3/1998 der Genius-Lesestücke). Und bereits vor 9 Jahren (Genius-Heft 1/1999) forderte der Abgeordnete z. NR Mag. Helmut Peter („Weißes Rössl“ am Wolfgangsee): „Es muss der Weltgemeinschaft ... ehebaldigst gelingen, den Finanzmärkten Spielregeln zu geben, die verhindern, dass unser Wirtschaftssystem aus dem Ruder läuft.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

 

 

Achtung: Früher erschienene Genius-Hefte sind vereinzelt noch lieferbar. Diesbezügliche Anfragen, bitte, richten an: verein@genius.co.at

Auf Wiedersehen beim nächsten Genius-Brief Anfang September 2008 an dieser Stelle!

Bearbeitungsstand: Mittwoch, 6. August 2008

 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ortsstrasse 10 / 1
2301 RUTZENDORF
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 
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