Genius-Brief Oktober 2008

Wie sie bequem an alle Texte herankommen

Hier informieren wir Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.

 

Kein Verfassungsmonopol mehr für SPÖVP

Die Zahl der Wahlanalysen ist inzwischen Legion. Daher konzentriert sich G. Stix in seinem Aufsatz „Die innenpolitische Landschaft nach dem 28. September 2008“ auf einige wesentliche Eckdaten. Natürlich wird auch die Situation von FPÖ und BZÖ betrachtet und mit einer Empfehlung abgerundet.
Lesestück Nr. 1/Oktober 2008
Dieses Genius-Lesestück erhalten Abonnenten und Mitglieder mit diesem Brief an ihre E-Post-Adresse zugesandt.

Ein Pionier des freiheitlichen Lagers

Am 4. September dieses Jahres verstarb der Gründer des VdU Dr. Herbert Alois Kraus im Alter von fast 97 Jahren. Der Historiker Lothar Höbelt würdigt in seinem Beitrag „Herbert Kraus und der VdU“ den Verstorbenen als jenen mutigen Mann, der es wenige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges unternahm, eine neue Partei zu gründen, in der auch das Dritte Lager wieder seinen Platz finden konnte. Sein VdU wurde zum Vorläufer der FPÖ.
Lesestück Nr. 2/Oktober 2008
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Im Kaukasus wird große Weltpolitik gemacht

Der kurze und scheinbar ausgestandene Krieg in Georgien ist lediglich Symptom für weitaus größere Konflikte und Interessensgegensätze, die noch lange nicht entschieden sind. Richard Kerschhofer skizziert in „Georgien und das Pharisäertum“ den Hintergrund des dort tobenden Machtkampfes der Weltmächte. Dabei geht es auch um die Erdölversorgung Europas; bedauerlich, dass eine zu schwache EU dort nicht so mitmischen kann, wie sie das gern täte und dies auch in unserem Interesse läge.
Lesestück Nr. 3/Oktober 2008

Die Geldwirtschaftskrise schreckt die Wohlstandsgesellschaft auf

Während durch eine außer Kontrolle geratene Finanzwirtschaft praktisch täglich Milliarden-Vermögen vernichtet werden, zittern immer mehr Menschen um ihren Wohlstand und bald auch ihre Existenz. Da tut ein Innehalten inmitten der Panik gut. Wo stehen wir eigentlich wirklich? Eberhard Hamer konstatiert: „Wir sind eine begnadete Generation!“. Noch niemals in der Wirtschaftsgeschichte ist es uns so gut gegangen wie heute. Ein Vergleich mit früher macht sicher, dass es so ist. Eine Selbstverständlichkeit? Dankbarkeit? Keine Rede davon. Wirkliche Sorgen müssen sich nicht die heute Alten machen, sondern die Jungen, die aktiven und die erst heranwachsenden Generationen.
Lesestück Nr. 4/Oktober 2008

Ein ironischer Schnellsiedekurs in Börsenspekulation

Die Ohnmacht der Menschen gegenüber dem Tsunami der weltweiten Wertevernichtung lässt in vielen Empörung und Zorn hochkommen. Mit beißendem Spott geißelt Pannonicus in „Ungereimtes – gereimt“ die Kaltschnäuzigkeit der Spekulanten, denen alles egal ist außer ihrem Profit. Traurig nur, dass es letztlich kein perfektes System gibt, um die dem Menschen innewohnende Versuchung zu Habsucht und hemmungsloser Raffgier aus unserem Wirtschaftsleben zu eliminieren.
Lesestück Nr. 5/Oktober 2008

Eine Erinnerungsstätte für die Heimatvertriebenen

Es steht unserer durch ihren hohen Lebensstandard geprägten Gesellschaft wohl an, ab und zu auch jener vielen Millionen Deutschen zu gedenken, die 1945 und danach aus ihrer Heimat vertrieben wurden und praktisch ihren ganzen Besitz zurücklassen mussten, um das nackte Leben zu retten. Gerhard Zeihsel berichtet über die neue Gedächtnisstätte, die zur „Erinnerung an die deutschen Heimatvertriebenen“ nun endlich errichtet wird. Einige hunderttausend dieser ins Elend gestoßenen Menschen fanden auch in Österreich eine neue Heimat. Sie trugen erheblich zum Wiederaufbau bei.
Lesestück Nr. 6/Oktober 2008

Der Zeitgeist wütet gegen „unkorrekte“ Straßennamen und Tafeln

Anstatt sich mit den Fragen unserer Zukunft zu befassen, können es einige „Geschichtspolitiker“ einfach nicht lassen, in der Vergangenheit herum zu wühlen, um unsere Geschichte zurecht zu biegen. In einer Glosse nimmt Lothar Höbelt diese „Geschichtspolitik mit Selbstbehalt“ ironisch unter die Lupe. Er betont, dass diese so genannte Geschichtspolitik weder der Geschichtswissenschaft nützt noch der Politik.
Lesestück Nr. 7/Oktober 2008

RÜCKBLENDE: „Erweiterte Ordnung“ und die Globalisierung

Die gegenwärtige Krise der keiner wirklichen Kontrolle unterworfenen Weltfinanzwirtschaft lässt viele Stimmen laut werden, die vom „Ende des Kapitalismus“, von der „Niederlage des Neoliberalismus“ , ja sogar vom „Versagen der Marktwirtschaft“ sprechen. Vieles an diesen Verdikten stimmt – aber sie gehen am Kern des Problems vorbei. So wird u.a. die klare ökonomisches Erkenntnis des Ordo-Liberalismus, aus welchem die „soziale Marktwirtschaft“ entwickelt wurde: Jeder sich völlig frei überlassene Markt zerstört sich am Ende selbst, in großen Bereichen der Geldwirtschaft gröblich missachtet.
Auf atemberaubend gründliche Weise geht Friedrich August von Hayek auf das Grundproblem eben auch der Globalisierung in seinem Alterswerk „Die verhängnisvolle Anmaßung: Die Irrtümer des Sozialismus“ ein. Nur ein Zitat daraus: „Der Mensch im Naturzustand ist für die erweiterte Ordnung ungeeignet.“ Hayeks tiefschürfendes Buch sei gerade jetzt einschlägig Interessierten zur Lektüre empfohlen. Eine ausführliche Besprechung des Buches findet sich in den Genius-Lesestücken, Heft 2/2002, Seite 98 ff.

 

 

Achtung: Früher erschienene Genius-Hefte sind vereinzelt noch lieferbar. Richten Sie diesbezügliche Anfragen, bitte, an: verein@genius.co.at

Auf Wiedersehen beim nächsten Genius-Brief Anfang November 2008 an dieser Stelle!

Bearbeitungsstand: Sonntag, 12. Oktober 2008

 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ortsstrasse 10 / 1
2301 RUTZENDORF
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 
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