Genius-Brief Jänner 2009 

Wie sie bequem an alle Texte herankommen

Hier informieren wir Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.  

Aktuelle sicherheitspolitische Aspekte im neuen Jahr

Ein neuer Präsident der USA, ein selbstbewusst auftretendes Russland, ein politisch schwaches Europa, doch abhängig von weit entfernten Energiequellen, da stehen jede Menge strategischer Probleme an. Gerald Brettner-Messler beleuchtet sie unter dem Gesichtspunkt Europas Sicherheitspolitik in Richtung Osten. Ein wichtiger Überblick über die Gesamtlage von europäischer Warte aus gesehen.
Lesestück Nr. 1/Januar 2009 
Dieses Genius-Lesestück erhalten Abonnenten und Mitglieder mit diesem Brief an ihre E-Post-Adresse zugesandt. 

Wie eine Epidemie: Überall Flucht in Fusionen

Der Trend zur Bildung von Wirtschaftsmonopolen ist uralt. Im Zeichen der gegenwärtigen Geldwirtschaftskrise findet nachgerade eine Flucht in Fusionen statt. Gerulf Stix zeigt, dass die davon erhoffte Sicherheit sehr oft trügt, denn Größe schützt vor Dummheit nicht. Die real sich vollziehende Monopolbildung allerorten stellt jedenfalls eine der größten Bedrohungen nicht nur für die Marktwirtschaft, sondern für die freiheitliche Gesellschaft als solche dar.
Lesestück Nr. 2/Januar 2009

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Die Missstände in der Einwanderungspolitik waren längst absehbar

Vor 15 Jahren wurde die FPÖ wegen ihres damals inszenierten Volksbegehrens „Österreich zuerst“ verteufelt. Heute sind Forderungen von damals gängige Beurteilung bei ÖVP und SPÖ. Anhand des Beispiels Oberösterreich fordert Günther Steinkellner nun: Versäumnisse der Migrationspolitik abstellen. Was sich hierzulande abspielt, gemahnt an den Verzweiflungsausbruch in J. W. v. Goethes „Zauberlehrling“: „Die Geister, die ich rief, die wird’ ich nun nicht los!“
Lesestück Nr. 3/Januar 2009 

Die Banken müssen an ihre Kern-Aufgabe erinnert werden, nämlich die Wirtschaft mit Krediten zu versorgen!

Weltweit wurden in der Finanzwirtschaft unvorstellbare Milliarden-Vermögen verspekuliert. Bertram Schurian stellt einige Vergleichsrechnungen dazu an: Wo sind unsere Ersparnisse geblieben? An den internationalen Spekulationen beteiligten sich unberufen auch viele „bodenständige“ Kreditinstitute, offenkundig auf der Jagd nach irrationalen Renditen. Heute zieren sich eben diese Banken, ihren Pflichten zur Kreditversorgung der „Realwirtschaft“ voll nachzukommen. Das darf sich der helfende Staat nicht einfach so bieten lassen!
Lesestück Nr. 4/Januar 2009
 

Atomkraftwerke und Leukämie

Die Diskussionen um die Häufigkeit von Krebserkrankungen im Umkreis von Atomkraftwerden reißen nicht ab. In seinem Beitrag über Kinderkrebs in der Umgebung deutscher Kernkraftwerke beleuchtet Edmund Lengfelder die Hintergründe und liefert eine kurze strahlenbiologische Bewertung der Datenlage.
Lesestück Nr. 5/Januar 2009 

Der störrische Tschechen-Präsident und die EU

Unser reimender PANNONICUS kann es einfach nicht lassen. Diesmal reizte ihn der EU-störrische Václav Klaus, dessen Land derzeit den EU-Vorsitz innehat. Außerdem bedauert unser Dichter die durch Gentechnik bewirkte Unfruchtbarkeit von Labormäusen: Ungereimtes – gereimt. Mitunter liefert gerade eine pointierte Überzeichnung erst die Durchsicht bei unklaren Sachverhalten. Wieder ein Leckerbissen.
Lesestück Nr. 6/Januar 2009 

Die missverstandene Glücks-Philosophie des Epikur

Philosophie, die Mutter aller Wissenschaften, zielt zwar auf Erkenntnis um ihrer selbst willen, will aber auch Lebenshilfe geben. In diesem Sinne ist die Variante einer epikureischen Lebensweise nahezu sprichwörtlich geworden. Was aber hat der Philosoph Epikur wirklich gelehrt? Lesen Sie nach bei unserem fachkundigen Jochen Schaare: Die berühmteste Philosophie des Glücks. Hinter der scheinbaren Leichtigkeit einer am Glücksstreben ausgerichteten Lebensweise steckt eine unerwartet tiefere Deutung dessen, was unser Glück ausmacht.
Lesestück Nr. 7/Januar 2009 

RÜCKBLENDE: War die Finanzkrise vorhersehbar?

Diesmal sei eine wichtige Ergänzung vorangestellt. In der RÜCKBLENDE unseres Dezember-Briefes erschien eine Zusammenstellung von bisher in den Genius-Lesestücken bereits erschienenen Abhandlungen zur Bevölkerungssitiuation in Europa. Bedauerlicherweise wurde dabei ein besonders ausführlicher Beitrag übersehen: Bertram und Herbert Schurian, Stirbt Europa? – Genius-Lesestücke, Heft 1/2007.
Vielfach wird darüber gestaunt, dass auch hoch angesehene Experten, die gegenwärtige Finanzkrise nicht vorhergesehen haben. Das ist aber so nicht richtig. Dazu haben wir schon früher z. B. auf die Bücher und Fachbeiträge von Prof. Eberhard Hamer in den Genius-Lesestücken verwiesen, worin sehr wohl der kommende „Clash“ beschrieben wurde.
Diesmal sei auf die treffsichere Abhandlung von Hanns Arnulf Engels; „Laufen uns die Finanzkrisen eines Tages aus dem Ruder?“ in Heft 4/2007 der Genius-Lesestücke hingewiesen. Darin wird eingehend die tiefe Besorgnis der deutschen Aufsichtsgremien über die Unkontrollierbarkeit insbesondere der Hedgefonds dargelegt und deren „Poker ohne Eigenkapital“ mit Anlegergeldern von „über 1,4 Billionen US-Dollar“ angeprangert.
Ausdrücklich wurde auch davor gewarnt, in dieser Frage wertvolle Zeit ungenützt verstreichen zu lassen. Leider wurden die rechtzeitig warnenden Stimmen, die es auch in den USA gab, einfach ignoriert.

 

Achtung: Früher erschienene Genius-Hefte sind vereinzelt noch lieferbar. Richten Sie diesbezügliche Anfragen, bitte, an: verein@genius.co.at

Auf Wiedersehen beim nächsten Genius-Brief, der am 6. Februar 2009 erscheinen wird.

Bearbeitungsstand: Mittwoch, 7. Jänner 2009

 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ortsstrasse 10 / 1
2301 RUTZENDORF
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
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