Die Wiege der abendländischen Philosophie


Zur Entstehung des klassischen Griechentums vor 3.000 Jahren

 

Von Hans-Joachim Schönknecht

In der ersten Hälfte des 6. Jh. v. Chr. ereignet sich einer Küstenstadt Großgriechenlands ein Vorgang von weit reichender, wenn man will, welthistorischer Bedeutung. Inmitten der archaischen Welt der Göttermythen tritt eine neue Art des Denkens hervor, das die Wirklichkeit ohne Rückgriff auf religiöse Mächte und übernatürliche Vorgänge aus der als rational erkennbar unterstellten Natur der Dinge selbst zu denken und den Anthropomorphismus der religiösen Weltdeutungen, das heißt: die Beziehung natürlicher Ereignisse auf menschliche Zwecke, zu überwinden sucht. Diese Denkhaltung bringt, könnte man sagen, den ersten geschichtlich fassbaren Vorgang von Aufklärung in Gang.

Die Art der Betrachtung, die hier erstmals auftritt, nimmt schon bald unter dem Namen Philosophie klarere Konturen an und gewinnt im Bewusstsein des antiken Menschen eine feste, wenn auch gewiss nicht jedermann klare Bedeutung, die sie durch die Geschichte der abendländischen Kultur hindurch bis in die Gegenwart behaupten wird. Die Bedeutung dieses Vorgangs wurde als der Übergang vom Mythos zum Logos zur viel benutzten Formel.

Lokalisieren lässt sich die Entstehung der Philosophie mit einiger Sicherheit in der kleinasiatischen Stadt Milet, gelegen in der groß-griechischen Provinz Ionien, an der Westküste der heutigen Türkei. Denn aus Milet stammen die ersten namentlich überlieferten Philosophen Thales (etwa 625–545 v. Chr.), Anaximander (um 611–nach 547/46 v. Chr.) und Anaximenes (um 585–525 v. Chr.). Da ihre nur in wenigen Fragmenten auf die Nachwelt gelangten Lehren sich vor allem auf die Natur, auf den Kosmos beziehen, werden diese Denker in der Philosophiegeschichtsschreibung als milesische oder ionische Naturphilosophen beziehungsweise als frühgriechische Kosmologen und Physiker rubriziert.

Das Werden der altgriechischen Kultur

Das zweite Jahrtausend v. Chr. ist in Griechenland durch einige bedeutsame Ereignisse gekennzeichnet, die uns allerdings nur in Umrissen bekannt sind. Da tritt uns zunächst die Insel Kreta als politische und kulturelle Entität entgegen. Hier entwickelt sich in jener Epoche die bedeutende minoische Kultur, die uns mit den Ruinen gewaltiger Paläste, wie dem von Knossos, noch heute den Eindruck vergangener Macht vermittelt.

Auf dem noch übergreifender politischer Ordnung entbehrenden Festland vollziehen sich in dem langen Zeitraum durch Zuwanderung aus dem europäischen und vorderasiatischen Raum ausgelöste Bevölkerungsverschiebungen. Aus der Verschmelzung der eingewanderten „Protogriechen“ mit der noch wenig organisierten Urbevölkerung bildet sich eine erste identifizierbare politisch-soziale und kulturelle Gestaltung, das mykenische Griechentum, dessen Ritterkultur (erstmals Einsatz des Streitwagens) sich über das Festland und dann auch auf die Inselwelt unter Einschluss Kretas ausbreitet.

Um 1250 v. Chr. ist Agamemnon mykenischer König, eine der Hauptgestalten des homerischen Heldenepos, in dem das Echo dieser Natur nachhallt. Zwischen 1250 und 1000 v. Chr. finden diese Verschiebungen ihren Abschluss in der Dorischen Wanderung, in deren Verlauf Nordwestgriechen und Dorier nach Süden vorstoßen und die autochthonen Archaier zum Teil verdrängen.

In den ersten Jahrhunderten nach der Jahrtausendwende kommt es, begünstigt durch die relativ geringen Differenzen der griechischen Dialekte und durch die von Mykene ausgehende Integration der religiösen Vorstellungen, zur Herausbildung einer gesamtgriechischen Identität und es entstehen die Lebensformen, die dann als Bild des klassischen Altertums durch die Jahrhunderte Vorbildcharakter und normative Kraft gewinnen. Das 8. Jahrhundert v. Chr. wird zur eigentlichen Gründerzeit Griechenlands.

Jetzt vollziehen sich Vorgänge von besonderer Tragweite: Es beginnt die Kolonisation, die Gründung griechischer Siedlungen rund ums Mittelmeer. Parallel dazu treten Küstenanrainer und Inselgriechen in Handelsbeziehungen zu den Ländern des Orients, zum „Purpurland“ Phönizien, zu Ägypten und zu Babylonien. Ein Schritt von großer zivilisatorischer Bedeutung ist die Übernahme der phönizischen Buchstabenschrift. Zwar hatte es zur Blütezeit der minoischen Kultur bereits eine Schrift, die Linear B gegeben, doch hatte sich diese aufgrund ihrer Kompliziertheit nicht verbreiten können und war schon vor der Jahrtausendwende wieder in Vergessenheit geraten.

Die Stadt Milet als bedeutendes Zentrum

Milet, selbst früh als Kolonie entstanden, entwickelt sich in dieser Zeit zur größten und wohlhabendsten griechischen Stadt überhaupt. In Milet endeten die großen Karawanenstraßen aus dem Inneren des asiatischen Kontinents und es hat ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. den wohl bedeutendsten Handelshafen. Milet erobert eine führende Position im Fernhandel und wird seinerseits Ausgangspunkt weiterer Kolonisation. Die zahlreichen Ansiedlungen rund ums Schwarze Meer sind ionische, insbesondere milesische Gründungen. Es gelingt sogar die Gründung einer Niederlassung in Unterägypten, was nur unter dem Patronat des Pharaos möglich gewesen sein dürfte.

Der im Seehandel gewonnene Reichtum und die im Kontakt mit den fremden Kulturen erworbenen Kenntnisse sowie die Entwicklung der ersten Geld- und neuen Schriftformen schaffen so die materiellen und ideellen Voraussetzungen für die Differenzierung und Erweiterung der eigenen kulturellen Grundlagen.

Die kulturelle Rückwirkung der weltoffenen und wirtschaftlich blühenden Kolonien auf das Mutterland ist darum erheblich. Nicht nur entspringt die Philosophie in Milet und wird von dort aus so manche althergebrachte Weltsicht entzaubert, auch die Werke Homers sind wahrscheinlich auf kleinasiatischem Boden verfasst worden.

Griechische Kolonien im ganzen Mittelmeerraum

Die frühgriechischen Philosophen stammen durchwegs entweder aus den griechischen Kolonien oder sind nach dort ausgewandert. Der legendäre Pythagoras (um 570–500 v. Chr.) lebte in Kroton (Crotone) in Unteritalien, nachdem er seine Heimat Samos aus politischen Gründen verlassen hatte. Heraklit (um 550–480) war aus Ephesos in Ionien, Parmenides (um 540–470) und sein Schüler Zenon (490–430) aus der bedeutenden griechischen Siedlung Elea südlich von Neapel. Nach dort emigriert im Jahr 546 auch Xenophanes (um 570–503), der scharfe Kritiker der griechischen Göttervorstellungen, nachdem seine Heimat, das kleinasiatische Kolophon, von den Medern erobert worden war. Er ist damit ein Beispiel für Migration nicht zwischen Mutterland und Kolonie und vice versa, sondern zwischen zwei entfernten Kolonien selbst. Anaxagoras (um 500–425) war aus Klazomenai in Ionien, Empedokles (492–432) lebte in Sizilien und der „Atomist“ Demokrit (460–371), erster fassbarer Verfechter einer materialistischen Philosophie – der Idee kleinster unteilbarer Einheiten – stammte aus Abdera in Thrakien, heute im äußersten Osten Griechenlands unmittelbar an der jetzigen türkischen Grenze gelegen.

Der erste aus Athen stammende Philosoph von Rang ist im Grunde Sokrates (470–399). Durch ihn und seine Nachfolger, Platon (ca. 427-347) und Aristoteles (384–322), wird das im 5. Jahrhundert v. Chr. politisch und kulturell in die Führungsrolle gelangte Athen auch der klassische Hort der Philosophie.

Thales von Milet und der Einfluss des Orients

Auf den an Milet sichtbar werdenden Zusammenhang von materiellem Wohlstand und Kultur und damit auch der Entstehung der Philosophie, verweist zwei Jahrhunderte später Aristoteles und liefert damit eine erste einfache soziologische Erklärung des Phänomens:

„Als daher schon alles (Lebensnotwendige) geordnet war, da wurden die Wissensformen gefunden, die sich weder auf die notwendigen Bedürfnisse noch auf das Vergnügen (hedoné) des Lebens beziehen, und zwar zuerst in Gegenden, wo man Muße hatte“.

Aristoteles belehrt uns auch darüber, dass die Wissensformen als solche nicht griechischen Ursprungs sind, denn er fährt fort: „Daher bilden sich in Ägypten zuerst die mathematischen Wissenschaften aus, weil dort dem Stande der Priester Muße gelassen war“.

Aristoteles´ Aussage über die Entstehung der Mathematik bei den Ägyptern ist ein historischer Beleg für die Existenz kultureller Beziehungen zwischen Griechenland und Ägypten. Dafür, dass Thales von Milet einer der Träger solcher Kontakte gewesen ist, sprechen verschiedene Indizien, nicht allein seine Herkunft aus dem weltoffenen Milet. Seine antiken Biographen berichten von einer Reise des Thales nach Ägypten im Rahmen kommerzieller Aktivitäten und dass er bei dieser Gelegenheit die Anregung zur Beschäftigung mit Mathematik erhalten beziehungsweise neue Einsichten gewonnen habe.

Jedenfalls gilt Thales außer als Begründer der Philosophie auch als einer der ersten griechischen Mathematiker, wird ihm doch der „Satz des Thales“ zugeschrieben, also die Entdeckung jenes geometrischen Prinzips, demzufolge jedes dem Umfang des Halbkreises eingeschriebene Dreieck ein rechtwinkliges ist.

Dass Thales der Begründer der wissenschaftlichen Astronomie ist, berichten Diogenes von Appolonia (das ist nicht der Diogenes mit der Tonne!) zufolge, der um 440/430 v. Chr. lehrte, übereinstimmend die Philosophen Heraklit, Xenophanes und Demokrit sowie die Historiker Herodot und der jüngere Astronom Eudemos.

An der historischen Schnittstelle der Weltdeutung

Was immer die Griechen von den historisch früheren Nachbarvölkern gelernt haben mögen – die Philosophie war nicht darunter, denn diese haben sie selbst erfunden.

Aber was ist das: die Philosophie? Nun, sie tritt in Erscheinung als eine neue Art des Fragens, als die Frage nach dem, was griechisch archê heißt und was sich sowohl mit Ursprung, Ursache, Prinzip als auch mit Herrschaft übersetzen lässt.

Zufolge Aristoteles, dem für die Überlieferung und Aneignung der frühen griechischen Philosophie wichtigsten und maßgebenden Autor, stellte sich den milesischen Philosophen das Problem der archê als Frage nach dem allem zugrunde liegenden stofflichen Prinzip.

Für Thales war dieses Prinzip das Wasser. Bei aller stofflichen Nähe des Thales zum Mythos: Der erste Schritt weg von diesem, die Umwandlung des Denkens von numinosen Mächten hin zu wirkenden Ursachen ist damit vollzogen, die Naturmächte werden ihrer Personalität entkleidet. Hier beginnt, was in einem über zwei Jahrtausende sich hinziehenden, von erzwungenen Unterbrechungen und vielfachen Klärungen gekennzeichneten Prozess, sich zu dem entwickelt hat, was einerseits als Philosophie, andererseits als neuzeitliche Naturwissenschaft unsere Wahrnehmung von Wirklichkeit bestimmt.

Wir stehen hier an der entscheidenden, wirklich historischen Schnittstelle der Weltdeutung und der Denkform, am Übergang zwischen mythischer und vernunftbezogener, ihrer selbstbewusster Weltsicht. Die mythische Denkform wird durch Thales in die philosophisch-wissenschaftliche Denkform überführt, und dieser Schritt ist, wie sich noch zeigen wird, ein endgültiger, irreversibler.

Zunächst aber scheint die Philosophie in der Schuld des Mythos zu stehen: Thales entlehnt dessen göttlich-stoffliches Ursprungselement, das Wasser, zur Bestimmung der archê.

Und noch ein zweites lässt sich die Philosophie vom Mythos vorgeben: die kosmologische Ursprungsfrage als solche, die Frage, wie und woraus die Welt entstanden ist.

Es ist keineswegs selbstverständlich, dass diese Frage überhaupt gestellt wird. Ihre Möglichkeit beruht auf mindestens zwei geistigen Voraussetzungen, die sich erst im Verlauf der Denkgeschichte entwickeln konnten: Erstens bedurfte es der Bildung eines Begriffs von Welt als umfassendem Ganzen, zweitens der Übertragung des sicher zu den Ur- Erfahrungen des Menschen gehörenden Entstehens und Vergehens der endlichen Dinge auf diese Vorstellung vom Universum. Über die Antwort auf die Ursprungsfrage besteht im Übrigen bis heute Uneinigkeit. Wer heute so fragte, würde von der Gruppe der religiös Gläubigen auf den (biblischen) Schöpfergott verwiesen, die Wissenschaftsgläubigen würden die Astrophysik ins Spiel bringen und die selbständiger Denkenden würden die Frage auf sich beruhen lassen.

Von Thales zu Anaximander

Des Thales Gedanke, die Frage nach der archê, dem einen, immanenten Ursprung von allem zu stellen, ist ebenso genial, wie seine Antwort anfänglich unbeholfen ist.

Historisch bedingt, verfällt er auf das Wasser. Doch erscheint die Vorstellung, Wasser sei Ursprung der anderen Materien, der Luft, der Erde, der Steine, der Metalle oder gar des Feuers als des alles Feuchte Verdampfenden, schwer nachvollziehbar – wenn sie auch durch die Erkenntnis, dass die ersten Lebensformen dem Wasser entstammen, eine glänzende empirische, wenn auch partielle Bestätigung gefunden hat. Gravierender erscheint die sozusagen systematische Unstimmigkeit, dass Thales als Ursprung von allem ein Element annimmt, das zugleich als Materie neben anderen vorkommt.

Der Philosophie mit ihrer Orientierung auf logische Kohärenz ist der bequeme Ausweg der Religion versagt, das Fehlen des Anfangsglieds in der Kette der Erscheinungen mit einem Namen (Gott, Urwasser, Schöpfung) zu kaschieren. Es hat allerdings zweier Jahrtausende Denkgeschichte bedurft, um die Philosophie zu dieser Einsicht gelangen zu lassen.

Das in der Konzeption des Thales steckende Problem muss bereits sein nur um weniges jüngerer Landsmann Anaximandros gespürt haben, denn die wenigen Textfragmente aus seiner Schrift „Über die Natur“, die uns in sekundärer Überlieferung durch jüngere antike Autoren zur Kenntnis gelangt sind, scheinen geradezu auf die Vermeidung von Thales´ Widerspruch angelegt zu sein.

Bei Anaximander findet sich erstmals die Verwendung eines Begriffes im Sinne eines absoluten Prinzips und Ursprungs von allem. Als solches Prinzip setzt Anaximander ein schlechterdings Unanschauliches, Überempirisches, das apeiron.

Etymologisch enthält der Ausdruck das negierende Präfix a- und das Nomen peras, das „Grenze“ bedeutet. apeiron ist demnach mit „Unbegrentes“, „Grenzenloses“ zu übersetzen.

Oft wird der Ausdruck auch mit „Unendliches“ wiedergegeben, einem philosophisch eingebürgertem Terminus, der den Gedanken Anaximanders weniger fremd erscheinen lässt. Der gedankliche Vollzug, der Anaximander zum Reflexionsbegriff apeiron führt, ist reine Abstraktion, die abstrakte Negation jeglicher Bestimmtheit.

Vom Wasser zur Luft

Überraschen dürfte die Antwort Anaximenes’, des dritten und jüngsten der milesischen Naturphilosophen, auf die Frage nach dem alles bestimmenden Prinzip. Ihm zufolge ist die Luft der Ursprung von allem. Damit scheint er hinter die von seinem Lehrer Anaximander erreichte Allgemeinheit der Erklärung auf eine Konkurrenzposition zu Thales zurückzufallen. Dort: Wasser, hier: Luft. Der philosophische Unterschied scheint gering, sind doch beides natürliche Stoffe und damit begrenzt, bestimmt, bedingt.

Die Luft ist also archê; Anaximenes hat das Urelement ausgetauscht. Und doch ist da mehr, etwas Bemerkenswertes: eine Veränderung im Subjekt, von dem die archê ausgesagt wird. Wurde bei Anaximander das Subjekt global als „die seienden Dinge“ angesprochen – „Anfang und Ursprung der seienden Dinge ist das apeiron“ – so differenziert Anaximenes dies Ganze in zwei Klassen: „unsere Seele“ und die „Weltordnung“. Erstmals dem Anaximenes also scheint bewusst zu werden, dass in der Gesamtheit des Seienden eine Differenzierung erforderlich ist zwischen der Sphäre des Seelisch-Geistigen und der Natur, des Kosmos. Denn schließt der Kosmos, das All, auch alle Dinge in sich, so begegnet uns diese Wahrheit doch im Medium des geistigen Prinzips in uns. Wäre dieses nicht, so wüssten wir vom Kosmos nichts, wären weltlos – wie das Tier.

Dies bedeutet nicht, dass Anaximenes Geist und Körper als zwei unterschiedliche Substanzen betrachtet, wie später René Descartes (1596–1650). Anaximenes ist kein Substanz-Dualist, sondern vertritt wie seine Vorgänger einen Monismus. Es ist ein Stoff, aus dem alles entsteht und besteht. Aber dieser Stoff muss das Potenzial in sich haben, seiner selbst ansichtig zu werden. Nur die Luft scheint Anaximander diese Bedingung zu erfüllen. Sie ist ihm die Grundlage sowohl dessen, was uns als Seiendes begegnet, als auch Träger des Lebens und des Geistig-Seelischen, des Mediums des Begegnens selbst.

Es waren die ersten Philosophen in Griechenland, die dem Wechselhaften, dem prozesshaften Geschehen, dem sich ununterbrochen Wandelnden der Welt die rätselhafte Aura nahmen. Sie postulierten hinter dem Wechselhaften die Beständigkeit einiger simpler Elemente. Das Wasser, die Luft bis hin zu den Atomen des Demokrit.

Auf einer höheren, durchgeistigteren Stufe vertrat Platon (427–347 v. Chr.) und mit ihm die nachfolgende idealistische Philosophie dieses statische Denken, indem hinter dem prozesshaften Wandel ewiggültige Kategorien in Form von Ideen angenommen wurden.

 
Dr. Hans-Joachim Schönknecht
, Kölner Gymnasialprofessor i. R., lebt heute in Pacengo/Italien.
 

Anmerkung

Dieser Aufsatz ist eine mit Zustimmung des Verfassers von K. Sumereder redigierte Kurzfassung einer umfassenderen Arbeit zur Entstehung der klassischen Philosophie.

Bearbeitungsstand: Freitag, 26. November 2010
 
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