Genius-Brief Juni 2009

Wie sie bequem an alle Texte herankommen

Hier informieren wir Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft.

Es geht um die Lebensfähigkeit der europäischen Völker

Bei den Diskussionen um die rechtliche Ausgestaltung der EU dreht sich alles viel zu einseitig um das Verhältnis zwischen einerseits Suprantionalität und andererseits Nationalstaatlichkeit. Karl Claus lenkt in seinem Beitrag Wohin geht Europa? die Aufmerksamkeit auf eine wichtigere Frage: Es geht weniger um die Staaten, sondern vor allem um „die Identität und die weitere Gestaltung der europäischen Lebens- und Sozialgemeinschaften“. Ein Plädoyer gegen „wohlmeinende“ Gleichmacherei.
Lesestück Nr. 1/Juni 2009 – Abonnenten dort klicken = [PDF]
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Tschechiens Präsident verteidigt das Unrecht der Vertreibung

Im Blick auf die EU ein Enfant terrible, gegen den Vertrag von Lissabon, weil Václav Klaus um den Bestand der Benes-Dekrete fürchtet, wird der tschechische Präsident gleichwohl von Ehrung zu Ehrung gereicht. Mit Recht frägt da Gerhard Zeihsel: Václav Klaus wird mit Ehrungen überhäuft – verdientermaßen? Die fortgesetzten Würdigungen ausgerechnet dieses Mannes werden von den aus Böhmen und Mähren vertriebenen Sudetendeutschen als Schlag ins Gesicht empfunden.
Lesestück Nr. 2/Juni 2009 – Abonnenten dort klicken = [PDF]
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Das Bundesheer wird ausgehungert

In weiten Kreisen Österreichs wird eine Art Philosophie von der „Insel der Seligen“ gepflogen. In ihr hat strategisches Denken keinen Stellenwert. Was das für die Landesverteidigung bedeutet, behandelt Gerald Brettner-Messler in seinem Aufsatz: Das Bundesheer braucht eine Langfristperspektive. Kurzatmige Politik im ständigen Schielen auf die nächsten Wahlen übersieht, dass Sicherheitspolitik eine staatspolitisch notwendige Daueraufgabe ist und weit voraus gedacht werden muss.
Lesestück Nr. 3/Juni 2009 – Abonnenten dort klicken = [PDF]

Kommt die nächste Französische Revolution?

Im Zuge der Wirtschaftskrise kommt es in einigen Ländern bereits zu Revolten. Heftige soziale Unruhen erschüttern immer wieder besonders Frankreich. Das veranlasst Jan Mahnert zu der knallharten Frage: Kommt die nächste Französische Revolution? Als guter Kenner der französischen Mentalität sieht er allen Unkenrufen zum Trotz doch nur ein geringes Revolutionsrisiko. Ein Grund für diese Einschätzung ist die Ideenlosigkeit der französischen Linken. Wutausbrüche allein bieten keine zukunftsfähigen Lösungen.
Lesestück Nr. 4/Juni 2009 – Abonnenten dort klicken = [PDF]

Die Börsen kommen „auf den Hund“, die Viren „auf’s Schwein“

... da fällt unserem Pannonicus natürlich etwas ein. Und schon wieder gibt es Ungereimtes – gereimt zum Ergötzen aller Leserinnen und Leser, inzwischen eine echte Fangemeinde. Und ob Sie es glauben oder nicht: Es gibt bereits Musiker, die sich wegen einer Vertonung der eingängigsten Verse bei Pannonicus erkundigen. Mal sehen oder vielleicht hören, was daraus wird.
Lesestück Nr. 5/Juni 2009 – Abonnenten dort klicken = [PDF]

Die Mythen um Andreas Hofer und ein Kulturkampf

Vieles wird in diesem Gedenkjahr an 1809 über den Freiheitskampf der Tiroler geschrieben und gesprochen. Sigurd Paul Scheichl beleuchtet eine kulturpolitische Facette des um Andreas Hofer nachträglich aufgebauten Mythos und entwirft dazu ein geisteswissenschaftliches Porträt von Adolf Pichler – Ein freiheitlicher Tiroler Intellektueller. Dabei werden die Konturen zweier recht unterschiedlicher gesellschaftspolitischer Grundströmungen im Tirol des 19. Jahrhunderts herausgearbeitet, die des reaktionär-kirchlichen und des liberal-weltoffenen Landes. Der Mensch Andreas Hofer hat mannhaft, redlich, gläubig und Respekt gebietend einfach für seine Welt, wie er sie verstanden hat, gekämpft - und wurde von ihr enttäuscht. Seine Taten sind eine Sache, die daraus gemachten Mythen eine andere.
Lesestück Nr. 6/Juni 2009 – Abonnenten dort klicken = [PDF]

Die Identität Tirols in Europa

Das seit 1918 in Nord- und Süd- geteilte Tirol äußert immer wieder immer wieder nicht nur den Wunsch nach Selbstbestimmung, es ringt auch um sein Selbstverständnis. Was Peter Pernthaler in seinem Buch rund um die Frage der Identität Tirols in Europa darlegt, bringt Gerulf Stix in einer Buchbesprechung im Sinne des Verfassers auf den Punkt: Die „Europäische Regionalgemeinschaft Tirol“ als Zielvorstellung. Aus der Fülle der hochinteressanten Überlegungen Pernthalers sei als Beispiel seine Forderung nach einer Verankerung der Autonomie Südtirols im Rahmen der EU hervor gehoben. An Hand der konkreten Gegebenheiten befasst sich Pernthaler gründlich mit den Themen Heimat – Regionen – Föderalismus - Europa – Globalisierung. Dieses tiefsinnige Buch ist zugleich ein Wegweiser für die aktuelle Europapolitik.
Lesestück Nr. 7/Juni 2009 – Abonnenten dort klicken = [PDF]

RÜCKBLENDE: Thema „Abendland in Christenhand“

Die mediale Aufregung um diesen Wahlkampfslogan dürfte am meisten seinen Erfinder freuen; der kann sich ob der erzielten Aufmerksamkeit ins Fäustchen lachen. Die Wirkung der inhaltlichen Aussage hingegen ist zweischneidig und ihr Kurvenflug unberechenbar wie ein Bumerang. Das wird sich noch herausstellen. Nein, keine Angst, hier wird kein weiterer Kommentar der bereits vorhandenen Überfülle an solchen hinzugefügt. Nur ein trockener Hinweis darauf, dass dieses Thema – allerdings ohne Wahlkampfgetöse – schon in Heft 4/2007 der Genius-Lesestücke gründlich abgehandelt wurde: „Wie man Religionskriege vermeidet – Über Islamismus, Christentum und Fundamentalismus.“ Sie finden diesen Text auch unter „Leseproben“ unter www.genius.co.at
Tatsächlich hat Europa eine Jahrhunderte lange Abfolge von blutigen Religionskriegen, Glaubenskämpfen, Ketzerverfolgungen und Vertreibungen im Zeichen des Kreuzes hinter sich. Bei uns ist Religionsfriede erst mit der politischen Durchsetzung der Religionsfreiheit eingekehrt – als Frucht der liberalen Aufklärung! Eben diese fehlt bis dato dem nach einem Gottesstaat strebenden Islam Es geht also um kulturpolitische Aufklärung, nicht um den Kampf einer Religion gegen eine andere.
Im Übrigen sind die bloßen Missionserfolge des Islam in Europa ohne nennenswertes Gewicht. Er breitet sich nur deswegen so markant aus, weil massenhaft fremde Menschen einwandern, die ihre Religion einfach mitbringen und vom Islam nicht lassen wollen. Also im Kern kein Religionsproblem, sondern das Problem der Masseneinwanderung konkreter Menschen aus der Fremde! Und dieses Problem einwandernder Menschenmassen hätte Europa wohl auch dann, wenn – hypothetisch gesprochen – viele Millionen schwarzafrikanischer Christen nach Europa einwandern wollten. Völkerwanderungen sind eben ein eigenes Problem, Religionsfragen ein anderes. Man sollte die Dinge richtig benennen und nicht mit falschen Etiketten versehen.

 
Achtung:
Früher erschienene Genius-Hefte sind vereinzelt noch lieferbar. Richten Sie diesbezügliche Anfragen, bitte, an: verein@genius.co.at

Auf Wiedersehen beim nächsten Genius-Brief, der am 1. Juli 2009 erscheinen wird.

Bearbeitungsstand: Mittwoch, 17. Juni 2009

 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ortsstrasse 10 / 1
2301 RUTZENDORF
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft