Genius-Brief September 2009

Wie sie bequem an alle Texte herankommen

Hier informieren wir Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren

Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich. Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft.

Die Relativierung von Verbrechen

Die Auseinandersetzungen um den Umgang mit jugendlichen Einbrechern im so genannten „Fall Krems“ spiegeln den Zeitgeist wider. Gerald Brettner-Messler kritisiert in seinem Beitrag die Verharmlosung von Jugendkriminalität. Die in einigen Medien überwiegende Polizei-Schelte verdrängt die notwendige Debatte über Probleme der Erziehung unserer Kinder und des heutigen Umganges mit Jugendlichen.
Lesestück Nr. 1/September 2009
Dieses Genius-Lesestück erhalten Abonnenten und Mitglieder mit diesem Brief an ihre E-Post-Adresse zugesandt.

Das „Arbeitsvolumen“ kann nicht einfach umverteilt werden

Sogar in den Köpfen von Ministern spukt die Vorstellung herum, man könne die Arbeitslosigkeit durch Umverteilung der vorhandenen Arbeit wegbringen. Mit diesem Irrtum räumt Gerulf Stix in seinen Darlegungen über Unhaltbare Vorstellungen zur Beschäftigungspolitik auf. Dazu verweist er auch auf das nordische Erfolgsmodell moderner Arbeitsmarktpolitik, die „Flexicurity“ – entwickelt in Dänemark.
Lesestück Nr. 2/September 2009
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Zur Immigration: Wie in Dänemark die Stimmung umschlug

Vorweg eine Entschuldigung bei unseren Lesern. Dieser Beitrag von Susan MacAllen wird ausnahmsweise in seiner englischen Originalfassung wieder gegeben, um mögliche Missverständnisse durch eine Übersetzung auszuschließen. In Salute to Denmark wird drastisch geschildert, wie es dazu kam, dass die anfänglich sehr liberalen Einwanderungsregeln in Dänemark heute zu Gunsten der so ziemlich strengsten Bestimmungen in Europa aufgegeben werden mussten.
Lesestück Nr. 3/September 2009

Dann schluckt ein Loch das andere Loch...

In dem einen seiner Gedichte nimmt Pannonicus in Ungereimtes – gereimt diesmal das Fressen-und-gefressen-werden in der Wirtschaft auf’s Korn. In der dahin dümpelnden Wirtschaftskrise aktueller denn je! In einem anderen Fall erweist sich unser Dichter als aufmerksamer TV-Beobachter und schaut dorthin, wohin Obama schaut.
Lesestück Nr. 4/September 2009

Über die schillernde Persönlichkeit von Silvius Magnago

Mittlerweile gut 95 Jahre alt, gibt es nun doch so etwas wie Memoiren dieses bedeutenden Tiroler Politikers. In seiner Buchbesprechung über Magnago – der „Vater Südtirols“ vermittelt Gerhard Zeihsel bemerkenswerte Einblicke in das Buch von Hans Peter Peterlini über die herausragende Rolle Magnagos in der jüngeren Geschichte Südtirols. Magnago hatte auch großes Verständnis für das Schicksal der Sudetendeutschen.
Lesestück Nr. 5/September 2009

Am Beginn der europäischen Literatur

Der erste genau fassbare Autor der europäischen Literatur ist der Grieche Hesiod. Über die Bedeutung dieses Mannes, der um 700 v. Chr. lebte, schreibt hier Hans-Joachim Schönknecht: Am Beginn der europäischen Literatur. Er versteht Hesiod als Gestalt des Überganges von der mythischen zur theoretisch-wissenschaftlichen Weltbetrachtung.
Lesestück Nr. 6/September 2009

RÜCKBLENDE: Die hoffnungslos zersplitterte „europäische Rechte“

Bekanntlich wurden im Juni dieses Jahres die Abgeordneten zum Europäischen Parlament der EU neu gewählt. In den Wochen danach konstituierten sich auch die Fraktionen innerhalb des Parlaments neu. Am Ende stellte sich wieder einmal heraus, dass sich die so genannten patriotischen oder nationalen oder auch rechten Gruppen (Parteien) nicht auf eine gemeinsame Fraktion einigen konnten. Nicht nur dass es nun zwei solcher Kleinfraktionen gibt (ECR und EFD), es gibt daneben auch noch 27 fraktionslose Parlamentarier, die sich selbst gleichwohl als „patriotisch“ oder „national“ oder „rechts“ verstehen. Von allen Betroffenen wird dieser Zustand sehr beklagt. Aber alles Klagen nützt nichts, wenn die Einsicht in die wahren Ursachen für diesen Zustand fehlt.

Schon im Genius-Brief vom März 2008 hat sich Gerulf Stix unter dem Titel „Patrioten aller Länder vereinigt Euch!“ – Meilenstein oder Flop? mit den tieferen Ursachen dieses Phänomens auseinander gesetzt. Anlass war der neuerliche Versuch zur Gründung einer „europäischen Rechtspartei“ zu Beginn des Jahres 2008. Es gibt zwei strukturelle Schwachstellen bei allen derartigen Bestrebungen: Erstens die „nationale“ Ausrichtung, die zwar auf unterschiedliche Weise, aber eben doch auch die Pflege der jeweiligen historischen Streitigkeiten mit einschließt und so die Animositäten zwischen „den“ nationalen Parteien perpetuiert. Zweitens das uneinsichtige Festhalten am primitiven Rechts-Links-Schema, welches trotz seiner Beliebtheit wirklichkeitsfremd ist. Da können „Rechte“ nicht mit „Linken“, obwohl es z.B. auch „linke“ Patrioten und „linke“ Nationale gibt – wenn man schon dieses eingefahrene Schema verwenden will. Man kann es drehen, wie man will: Die Einstufungen als „patriotisch“, „national“ und „rechts“ sind ganz und gar nicht deckungsgleich, sie verdecken vielmehr die inneren Widersprüchlichkeiten. Zu den genannten zwei grundlegenden Schwachstellen kommen eine Reihe weiterer, z.B. Divergenzen in der Frage, wie Europa insgesamt gestaltet werden soll, oder in Fragen der Gesellschaftsordnung. Ausführlichere Darlegungen enthält der oben erwähnte Aufsatz.

Leider findet über diese wesentlichen Fragen gerade bei den Betroffenen keine ernsthafte Diskussion statt. Die dort häufig anzutreffende Selbstgewissheit und wechselseitige Selbstbestätigung bewirken eine Art von politischer Betriebsblindheit. Es genügt eben nicht, sich z.B. als „Rechter“ zu verstehen und dabei zu übersehen, dass hinter diesem plakativen Begriff eine Fülle sehr verschiedener Positionen und Haltungen steckt - analog wie bei jemandem, der sich einfach als „Linker“ versteht. Solange diese gängigen Schablonen von den Betroffenen selbst nicht hinterfragt werden, besteht keine Aussicht auf eine Lösung der beklagten Zersplitterung – die logischer Weise Handlungsunfähigkeit zur Folge hat.

Bearbeitungsstand: Sonntag, 30. August 2009

 

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