Genius-Brief Oktober 2009

Wie sie bequem an alle Texte herankommen

Hier informieren wir Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft.
 

Was die Wahlen in Deutschland und Österreich verbindet

Bei allen gegebenen Unterschieden von Wahlen in einem kleinen oder einem großen Land, auf Bundesebene oder in Bundesländern, zeigen sich dennoch gleiche Phänomene hinsichtlich des Verhaltens der Wähler. In seinem Beitrag dazu findet Gerulf Stix: Der Wähler honoriert klare Ankündigungen. Die Sozialdemokraten leiden vor allem unter dem Verblassen ihrer Ideologie. Aber das geht auch anderen so.
Lesestück Nr. 1/Oktober 2009 – Abonnenten dort klicken = [PDF]
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Nicht überall, wo Freiheit draufsteht, ist Freiheit drin

Das Freedom House erstellt einen jährlichen Bericht „Freedom in the World“. Heinz Hauffe analysiert ihn und setzt sich kritisch damit auseinander: Freiheit – die wer meint? In der politischen Realität gibt es aber die eine, alles umfassende Freiheit gar nicht, sondern mehr oder weniger viele Einzelfreiheiten – oder eben auch diese nicht. Darum dreht sich alles.
Lesestück Nr. 2/Oktober 2009 – Abonnenten dort klicken = [PDF]
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Was wird von den Lehrern wirklich erwartet?

Hier handelt es sich sozusagen um den Aufschrei einer Lehrerpersönlichkeit, die den Schuldienst lebt. Und dieser Dienst ist ihr Ethos. Ebenso provokant wie bekennend hinterfrägt H.W. Valerian Die Leistungskomponente im Besoldungsrecht der Lehrer und in unserer Gesellschaft überhaupt. Pro oder contra – seine Ausführungen stimmen nachdenklich.
Lesestück Nr. 3/Oktober 2009 – Abonnenten dort klicken = [PDF]

Der Zeitzeuge Franz Olah verstarb im hundertsten Lebensjahr

Der Zufall fügte es, dass wir mit Franz Olah, einem der prägenden Politiker im Nachkriegsösterreich, vor Jahren ein ungewöhnlich ausführliches Interview führen konnten: Politik in Österreich von links bis rechts. Wir geben es hier wieder, weil es nicht bloß ein herausragendes Zeitdokument ist, sondern darüber hinaus höchst lehrreiche Aussagen zu ganz aktuellen Gegenwartsfragen der Politik enthält. Diese lohnende Lektüre erfordert Mußezeit.
Lesestück Nr. 4/Oktober 2009 – Abonnenten dort klicken = [PDF]

Bonus und Malus

Alle Leser warten schon darauf, was unserem Pannonicus dieses Mal wieder eingefallen oder aufgefallen ist. In Ungereimtes – gereimt zieht der Verseschmied über die Bonuszahlungen an erfolgreiche (???) Bankmanager her. Übrigens befasst sich auch die RÜCKBLENDE (siehe unten) mit diesem Thema. Außerdem kann es sich Pannonicus nicht verkneifen, die Eitelkeit des Herrn Sarkozy auf die Schaufel zu nehmen.
Lesestück Nr. 5/Oktober 2009 – Abonnenten dort klicken = [PDF]

„Evolution ohne Fortschritt“

Dieses Buch des anerkannten Wissenschafters Franz. M. Wuketits wird hier von Mathias Holweg besprochen. Er betont besonders Die Illusion stetiger Höherentwicklung als Grundthese von Professor Wuketits. Viele naturwissenschaftliche Erkenntnisse entlarven die Vorstellung, dass Evolution fix mit Fortschritt gekoppelt sei, als Wunschdenken.
Lesestück Nr. 6/Oktober 2009 – Abonnenten dort klicken = [PDF]

RÜCKBLENDE:
Bonus-Zahlungen für Pleite-Manager?

Diese Frage regt sein Monaten viele Leute auf. Als Gipfel an Unverschämtheit wurde empfunden, als ruchbar wurde, dass gewisse Spitzenbanker trotz des Umstandes, dass ihre Institute nur dank Staatsinterventionen einer Milliarden-Pleite entkommen waren, sehr hohe Boni erhielten. Dem Einhalt zu gebieten, war u. a. das Bestreben Deutschlands und Frankreichs auf dem Gipfeltreffen der G 20 im September in Pittsburgh. Aber die Kontinentaleuropäer scheiterten am Widerstand der Engländer und Amerikaner. Als Kompromiss bezüglich der Boni für Manager kam heraus, dass Prämien nur teilweise ausbezahlt, teilweise hingegen als langfristige Beteiligungen an der Firma gegeben werden sollen. Für nachweislich verfehlte Managementleistungen soll es künftig auch einen Malus als eine Art Strafzahlung geben. Was in der Praxis wirklich passiert, wird abzuwarten sein.
Wie irreführend allgemein als richtig betrachtete Bewertungen von Unternehmen sein können, erläuterte Richard G. Kerschhofer in seinem Beitrag Vom Fluch der Kurzfristigkeit im Lesestück Nr. 4 der Genius-Lesestücke vom Mai 2008. Ausgehend von der Buchhaltung, ihren Regeln für Bewertungen und Abschreibungen, legte darin der Wirtschaftsfachmann dar, wie relativ alle diese Wertangaben sind. Verluste müssen sofort abgeschrieben werden, obwohl sie oft noch gar nicht realisiert sind. Für die Bewertung künftiger Risiken gibt es enorme Bandbreiten. Auch Geringwertiges kann – häufig in Täuschungsabsicht – zu hoch bewertet werden. Aktienkurse wiederum spiegeln hauptsächlich „Erwartungen“ wieder, die auch manipuliert werden können, und sind daher kein wirklich verlässlicher Maßstab für den realistischen Wert einer Aktiengesellschaft.
Bei Bonusregelungen plädiert Kerschhofer für deren Bindung an langfristigen Unternehmenserfolg. Und die EU muss zeigen, ob sie „die eigenen Völker vor den Raubzügen der Börsenhaie zu schützen vermag“.

 

Achtung: Früher erschienene Genius-Hefte sind vereinzelt noch lieferbar. Richten Sie diesbezügliche Anfragen, bitte, an: verein@genius.co.at

Auf Wiedersehen beim nächsten Genius-Brief, der zum 1. November 2009 erscheinen wird.

Bearbeitungsstand: Samstag, 10. Oktober 2009

 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ortsstrasse 10 / 1
2301 RUTZENDORF
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
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