Genius-Brief Dezember 2009

Wie sie bequem an alle Texte herankommen 

Hier informieren wir Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft. 

Die Staatsanwälte sind ins Gerede gekommen 

In der Öffentlichkeit und im Parlament wird über das Tun oder Unterlassen der Staatsanwälte als Organe der Gerichtsbarkeit debattiert. Kein Geringerer als Peter Fichtenbauer äußert hier seine Ansichten über Unabhängige Staatsanwälte? – Zur Frage des Weisungsrechtes in den Staatsanwaltschaften. Er bringt einen interessanten Vorschlag für eine Verbesserung des Bestellungsvorganges für Staatsanwälte.
Lesestück Nr. 01/Dezember 2009
Dieses Genius-Lesestück erhalten Abonnenten und Mitglieder mit diesem Brief an ihre E-Post-Adresse zugesandt.

Für die Sudetendeutschen öffnet sich ein Zeitfenster 

Jene Fußnote zum Vertrag von Lissabon, die Tschechiens Staatspräsident Vaclav Klaus ertrotzt hat, bedeutet nicht das Ende der Geschichte. Unser Autor und Rechtsanwalt Karl Claus beleuchtet hier Die Benes-Dekrete und die EU ganz nüchtern unter juristischen Gesichtspunkten. Sein Resümee: Die Tschechische Republik wird sich ihrer Vergangenheit nicht entziehen können; Rechtsansprüche können nicht ausgeschlossen werden.
Lesestück Nr. 02/Dezember 2009
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Der Aufruhr der Studenten weckt die Aufmerksamkeit für Fehlentwicklungen in der Bildungspolitik 

Nebulose Vorstellungen über Quantität und Qualität unserer universitären Ausbildung trüben den Blick sowohl der Studierenden wie der Bildungspolitiker. Der ausgewiesene Praktiker Dieter Grillmayer nennt zornig die Dinge beim Namen. „Der Fluch der bösen Tat“ – An den Universitäten geht die Saat einer verfehlten Bildungspolitik auf. Alles nach eigenem Gusto unbeschränkt und dazu gratis auf Kosten der Allgemeinheit beliebig lange studieren zu dürfen, ist ein utopischer Wunsch ohne Bezug zu den Realitäten.
Bitte: Hierzu auch die RÜCKBLENDE beachten.
Lesestück Nr. 03/Dezember 2009  

Die Türkei steuert auf eine Führungsposition im Mittelmeer zu 

Im vorigen Genius-Brief (November 2009) machte der erfahrene Türkeikenner Peter Toplack auf wichtige Weichenstellungen in der türkischen Politik aufmerksam. Hier nun beleuchtet er Die Änderungen in der türkischen Außenpolitik – Um die Führungsposition im Mittelmeer. Aus der Strategie „Null Probleme mit den Nachbarn“ schält sich das visionäre Ziel einer führenden Position in einer künftigen Mittelmeerunion heraus.
Lesestück Nr. 04/Dezember 2009 

Alle beißen sich die Zähne aus 

Die Ohnmacht des mächtigen US-Präsidenten im Nahostkonflikt reizt unseren Reimemacher zu bitterer Häme. In Ungereimtes – gereimt nimmt Pannonicus die Außenministerin Hillary Clinton aufs Korn. Außerdem geht er am Beispiel der tschechischen Fußnote mit dem lockeren Umgang der „Eurokraten“ mit den Grundrechten scharf ins Gericht.
Lesestück Nr. 05/Dezember 2009  

Der Zweite Weltkrieg und seine Folgen wurzeln im Jahr 1918 

Am Anfang der katastrophalen Verschiebungen in den Strukturen der europäischen Völkergemeinschaft stand die Missachtung des nationalen Selbstbestimmungsrechts. In seinem Vortrag über Die Friedensdiktate von Saint Germain, Versailles und Trianon beschreibt Gerhard Zeihsel , wie bereits 1918 die Weichen für die späteren Massaker und Vertreibungen in Europa gestellt wurden.
Lesestück Nr. 06/Dezember 2009  

Glück als Abwesenheit von Schmerz 

Die Philosophie des großen Arthur Schopenhauer entstand aus einer pessimistischen Sicht der Welt und des Menschen. Gerade deswegen führt sie zu einer „souveränen Gelassenheit in den Dingen des Alltags“. Diese Entwicklung schildert Jochen Schaare in seiner Arbeit über Autarkie und Selbstgenügsamkeit anhand der inneren Lebensgeschichte Arthur Schopenhauers. Unserer philosophisch interessierten Leserschaft wird die Lektüre dieser anspruchsvollen Darlegungen sicherlich einige Mußestunden bereichern.
Lesestück Nr. 07/Dezember 2009  

RÜCKBLENDE:
Die Universitäten und der Arbeitsmarkt 

Die tief sitzende Krise an unseren Universitäten ist durch den Wirbel, den die „Audimaxisten“ unter den Studenten verursachten, in das mediale Licht der Öffentlichkeit gerückt. Vordergründig geht es um Fragen wie „Freier Zugang – ja oder nein?“ oder „Studiengebühren – ja oder nein?“ oder „Werden die Universitäten finanziell ausgehungert?“. Dahinter verbergen sich aber sehr schwierige Grundfragen, die nur im Gesamtzusammenhang der Rolle der Universitäten in unserer heutigen Gesellschaft ernsthaft behandelt werden können.
Politische oder gar populistische „Schnellschüsse“ gleichen da mehr einer Symptombehandlung als einer Therapie. Eine wirksame Heilung bringen sie bestimmt nicht. Eines der Grundprobleme ist das evidente Auseinanderklaffen von Bildungssystem und Beschäftigungssystem. Oder vereinfacht gesagt: Lernwelt und Arbeitswelt driften auseinander. Auf diese Problematik verwiesen schon sehr früh folgende Genius-Lesestücke, die jetzt wieder hochaktuell sind:Gerulf Stix, „Ausbildung zur Arbeitslosigkeit?“, Genius-Lesestücke, Heft 1/1998.
Gerulf Stix, „Im Spagat zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem“, Heft 2/2000

Noch ein Hinweis zum vormerken für Interessierte:
Im Genius-Brief 1/2010 wird das Buch von Detlef Gürtler, Wir sind Elite – Das Bildungswunder, Gütersloh 2009, besprochen werden.

Bearbeitungsstand: Montag, 30. November 2009

 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ortsstrasse 10 / 1
2301 RUTZENDORF
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
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