Mit oder ohne Kinder – die wirtschaftlichen Konsequenzen


Von Eberhard Hamer

„Kinder kriegen die Leute immer“, sagte Adenauer einst in der Rentendiskussion. Tatsächlich ist die Weltbevölkerung in den letzten 150 Jahren dramatisch gewachsen und wächst in anderen Erdteilen immer noch so dramatisch, dass die Weltbevölkerung insgesamt weiterhin stark zunimmt.

In Europa und vor allem in Deutschland und Österreich aber werden Kinder knapp, nimmt die deutsche Bevölkerung deutlich ab. Dadurch wird nicht nur die Bedeutung der Länder mit sinkender Bevölkerung gegenüber denen mit steigender Bevölkerung immer schwächer, sondern man muss die Auswirkungen sinkender Kinderzahl auch in zweierlei Richtung untersuchen:

Was bringt die einzelnen Menschen und Ehepaare dazu, keine Kinder oder wohl Kinder haben zu wollen? Welche gesellschaftlichen Konsequenzen haben mehr oder weniger Kinder in unserer Bevölkerung?

Von diesen beiden Vorfragen hängen wiederum die Folgefragen ab, ob und in welchen Bereichen die sinkende Kinderzahl positiv oder negativ zu werten ist und mit welchen Maßnahmen man im Falle negativer Bewertung an dieser Entwicklung wieder steuern könnte.

Neue Entscheidungsparameter

Ob Kinder geboren werden oder nicht, ist zunächst und zuletzt im Verhalten der Menschen selbst begründet. Dieses Verhalten zum Kind hat in den letzten 50 Jahren erstmalig neue Entscheidungsfreiheiten bekommen durch Sexualaufklärung und Pille, Erlaubnis bzw. Förderung der Abtreibung, Veränderung der gesellschaftlichen Leitbilder.

Früher waren Kinder eigentlich zwangsläufige und normale Konsequenz jedes Intimlebens der Geschlechter miteinander. Erst durch die Sexualaufklärung wurde die Kinderverhütung zum Pflichtprogramm sogar in den Schulen erhoben. Und durch die Verhütungspille konnte sogar expansives Sexualleben kinderfrei genossen werden. Dass solches Sexualleben ein wesentlicher Teil der menschlichen Selbstverwirklichung sei, wurde täglich auf allen Kanälen und in allen Medien der Bevölkerung in Bild und Text vorgegaukelt. Seit Aufklärungskampagne und Pille sind eben Kinder nicht mehr die normale Folge des Intimlebens der Partner – wie auch überhaupt das angeblich notwendige Sexualleben der Menschen nicht mehr nur fremdgeschlechtlich verstanden wird, sondern auch gleichgeschlechtliches Sexualleben von den gleichen Medien als angebliche Normalität verkauft und von der Politik gesetzlich sanktioniert wird.

Selbst wenn Sexualität zur Empfängnis geführt hat, verlängert sich diese keineswegs zwangsläufig zum Kind, sondern hat der Gesetzgeber die Abtreibung so erleichtert und sogar finanziell gefördert (Krankenkassen), dass auch aus diesen gesetzlichen Gründen bei uns jährlich mehr als eine halbe Million Kinder nicht mehr geboren werden, die empfangen worden sind. Auch diese Abtreibungsförderung wird von der herrschenden sozialliberalen Gesellschaftsmehrheit als „Recht am eigenen Körper“, als „Selbstverwirklichung des Einzelnen“ oder als „Persönlichkeitsrecht“ für normal gehalten.

Entscheidend für den Rückgang der Kinder in unserem Volke war zusätzlich der Wertewandel. Früher war die christliche oder auch anders motivierte Familie gesellschaftliches Leitbild, sah sich jede Generation in einer Generationenkette von Vorfahren und Nachkommen in einer Generationenverpflichtung.

Dies hat sich gründlich geändert. Das heutige sozialliberale gesellschaftliche Leitbild kennt nicht mehr als Normalität die „christliche“ Familie, nicht einmal die „Familie“, sondern nur das Recht des Einzelmenschen, der sich egoistisch selbst verwirklichen darf und sich in losen „Partnerschaften“ bzw. „Lebensabschnittspartnerschaften“ überwiegend zu sexuellen Zwecken im Leben vorübergehend zusammenfindet. In dieser egoistischen Individualistengesellschaft hat die traditionelle Familie ihre Leitbildfunktion verloren und ist nicht einmal als „Familie mit Kindern“ statistisch dominierend:

36 % aller deutschen Haushalte sind Single-Haushalte, also Einpersonenhaushalte.

Weitere 30 % aller Haushalte sind Dinkie-Haushalte, also Zweipersonenhaushalte ohne Kinder. Nur ein Drittel (33 %) unserer Haushalte sind noch Familien mit Kindern. Nur 6% davon haben mehr als 2 Kinder!

Das gesellschaftliche Leitbild unserer Egoistengesellschaft hat also nicht nur zu Einzel- bzw. Partnerschaftsleben geführt, sondern damit auch die Verantwortung zur Regeneration, zu Kindern abgestreift. Unsere derzeitige Bevölkerungspyramide des unterproportionalen Kinderbestandes und des überproportional wachsenden Bestandes alter Menschen hat in diesen drei kinderfeindlichen gesellschaftlichen Entwicklungen ihre Ursache.

Gründe für die persönlichen Entscheidungen für oder gegen Kinder

Hinter jeder gesellschaftlichen Entwicklung stehen persönliche Entscheidungsgründe, so auch hinter den Entscheidungen der Einzelmenschen für oder gegen Kinder. Natürlich werden sich die Menschen je nach Vor- oder Nachteilen auch für oder gegen Kinder entscheiden. Und wir dürfen nicht verkennen, dass in sozialistischen und liberalistischen Gesellschaftssystemen die Familiennormalität mit Kindern nicht vorgesehen ist, ja sogar diskriminiert wird:

Bei Befragungen meines Mittelstandsinstituts vor etwa zehn Jahren – das dürfte sich aber nicht geändert haben –, haben Kinderlose als Hauptgrund für ihre Kinderlosigkeit die schlechtere Altersversorgung angegeben.

Tatsächlich waren jahrhundertelang Kinder die Altersversicherung der Eltern, weil ganz selbstverständlich die Kinder als Hoferben und von ihrem Verdienst für die Alterssicherung ihrer Eltern aufzukommen hatten. Viele Kinder waren deshalb höhere Sicherheit der Altersversorgung für die Eltern.

Dies hat sich gründlich durch die staatliche Rentenversicherung geändert, insbesondere durch die Rentenpolitik der letzten 50 Jahre. Die heutigen Alterssicherungssysteme beruhen auf Beiträgen und auf Umverteilung. Eine höhere Rente kriegt, wer mehr Beiträge bezahlt hat oder wer – z. B. als Immigrant – kraft Gesetzes auch ohne Beiträge rentenberechtigt wurde. Deutsche Rentenrechte wurden sogar massiv an Ausländer vergeben z. B. nach Israel, Polen u. a. Insofern ist das Rentenrecht weithin von der Elternschaft und von eigenen Kindern gelöst.

Eigentlich beruhen aber unsere Alterssicherungssysteme nicht allein auf der Beitragssäule, sondern hatten immer zwei Säulen, von denen allerdings die eine als selbstverständlich unterstellt wurde: die Regenerationsrate. Die einseitige Betonung der Beitragssäule hat dann dazu geführt, dass Eltern, welche die Regenerationsrate durch eigene Kinder verstärkten, dafür nicht mit Renten belohnt wurden, während andere, die nur Beiträge zahlten, dafür doppelt belohnt wurden (Dinkies).

Beispiel: Meine Frau hat ihren Apothekerberuf aufgegeben, um sich der Erziehung von drei Kindern zu widmen. Diese drei Kinder nun müssen mit ihren Rentenbeiträgen Doppelrenten für kinderlose Paare finanzieren, während ihre Eltern nur eine Rente bekommen. Das Rentensystem ist also ein Familienausbeutungssystem, ein kinderfeindliches System der Benachteiligung von Familien mit Kindern durch Bevorteilung von Kinderlosen geworden. Kein Wunder, wenn deshalb die Menschen sich „ökonomisch richtig“ verhalten und für eine Doppelrente auf Kinder verzichten. Für diese Fehlentwicklung ist allein der Sozialgesetzgeber verantwortlich, nicht die Menschen selbst, die sich daraufhin ökonomisch „richtig“ verhalten.

Völlig veränderte Gesellschaftsstruktur

Die Bedeutung eigener Kinder lag früher in einer vornehmlich agrarischen Gesellschaft auch in der Arbeitshilfe, welche die Kinder im bäuerlichen Betrieb oder in anderen Bereichen für die Gesamternährung der Familie beitragen konnten. Hohe Kinderzahl war für landwirtschaftliche Betriebe ein Arbeitskräftevorteil für die Eltern.

Das hat sich ebenfalls grundsätzlich geändert. Wir haben nur noch 5 % Unternehmerhaushalte in unserer Gesellschaft. Mehr als 90% der Menschen leben von abhängiger Arbeit in abhängiger Position. Für ihren Lohn spielt die Zahl der Kinder keine oder nur eine geringe Rolle (Kindergeld). Wer also seinen Lohn für sich allein oder mit Partner zu zweit verbrauchen kann, steht sich wirtschaftlich besser als der, welcher von diesem Lohn zusätzliche Kinder zu ernähren und auszubilden hat. Die Lohnabhängigkeit unserer Gesellschaft hat Eltern und Kinder zwangsläufig diskriminiert. Und eine auf lohnabhängige Gesellschaft fixierte sozialistische oder liberalistische Politik hat eben bei der Selbstverwirklichung des Einzelmenschen Familie und Kinder vernachlässigt. Insofern sind Kinder heute nicht mehr wie früher eine Stärkung des Familieneinkommens, sondern bei fixem Lohneinkommen eine Verarmungsgefahr. Dass immer mehr Menschen diese Konsequenz in allen arbeitsteiligen Gesellschaften vermeiden wollen, ist ökonomisch gedacht, hängt aber letztlich mit falscher Sozial- und Beschäftigungspolitik zusammen.

Wirtschaftliche Zwänge wurden denn auch an zweiter Stelle von den Kinderlosen als Begründung für ihre Kinderlosigkeit immer wieder angegeben. Wer Kinder hat, braucht eine größere Wohnung, hat einen geringeren Durchschnittsverdienst; und bei mehr Kindern können nicht mehr beide Eltern berufstätig sein, zumindest vorübergehend nicht. Das lässt sich schon statistisch nachweisen: Bei einem durchschnittlichen Bruttoeinkommen von 30.000,— Euro beträgt das freie verfügbare Pro-Kopf-Einkommen

  • bei Ledigen ohne Kind 10.235,– Euro,
  • bei Verheirateten ohne Kind 6.322,– Euro,
  • bei Verheirateten mit Kind 2.531,– Euro,
  • bei Verheirateten mit 2 Kindern minus 1.392,– Euro.

Mit zwei Kindern hat also ein Ehepaar von 30.000,— Euro Bruttoeinkommen kein frei verfügbares Geld mehr, fällt bereits in die Armutsfalle. Kein Wunder, wenn sich die Menschen gegen Kinder und für bessere Existenz entscheiden.

Dies erklärt aber auch, weshalb die Kinderhäufigkeit einkommensabhängig ist:

Wo ausreichendes Einkommen für viele Kinder vorhanden ist wie bei den „Reichen“ oder beim oberen Mittelstand.

Wo Kinder für die Betriebsnachfolge notwendig und im Betrieb Hilfe sind wie z. B. in den Unternehmerhaushalten, insbesondere der Landwirtschaft.

Wo Kindergeldzahlungen eine größere Rolle spielen als eigenes geringes Einkommen (Immigranten, Proletariat).

Bei der schon oben angeführten Befragung des Mittelstandsinstituts wurde Kinderlosigkeit auch immer wieder mit den Grundeinstellungen der Kinderlosen erklärt.

Man wolle sein eigenes Leben leben und nicht für Kinder da sein. Kinder seien nur eine Last und behinderten den eigenen Lebensgenuss. Man will sein Leben überhaupt nur für sich selbst leben, weder für einen Partner noch für Kinder.

Wir sind also in den letzten 50 Jahren eine sich auflösende Gesellschaft ohne Nächstenliebe, ohne Mitverantwortung, ohne Generationenbindung geworden. Lediglich unsere Sozialpolitik unterstellt finanziell noch „Solidarität“, die aber längst nicht mehr vorhanden ist und nur zum Zwecke der öffentlichen Umverteilung behauptet wird. Die individuelle Egoistengesellschaft ist das Leitbild des liberalistischen Kapitalismus und die wirtschaftliche Gewinn- bzw. Lohn- bzw. Vermögensmaximierung das Lebensziel der Einzelmenschen zumindest in Europa und den USA. Ohne eine Neubesinnung von bloß ökonomischen auf ethisch-moralische Grundwerte wird sich der Lebenssinn der Menschen auch nicht zu eigenen Kindern wenden. Insofern hängt die Regeneration jedes Volkes immer mit den materiellen oder immateriellen Grundauffassungen der Menschen zusammen.

Bevölkerungskonsequenzen der Massenentscheidungen gegen Kinder

Für die ökonomische Betrachtung muss man einige unstreitige Bevölkerungsentwicklungsgesichtspunkte aufgreifen:

Kein anderes der führenden Industrieländer hat an seinem Humanvermögen solchen Raubbau getrieben wie Deutschland. Noch 1965 lag unser Land mit seiner Geburtenrate von 2,4 Geburten je Frau hinter Irland an der europäischen Spitze. Seitdem haben sich die Geburtenzahlen fast halbiert von 1,33 Mill. auf nur noch 710.000 im Jahr 2004. Die Geburtenrate sank also von 2,4 auf 1,35. Zur Regeneration des Volkes brauchten wir 2,2. Blieben im Geburtsjahrgang 1935 nur 9 % der Frauen kinderlos, sind es für den Jahrgang 1965 bereits rund 32 %. Unter zweihundert Ländern begann die Bevölkerungsschrumpfung in Deutschland zuerst und ist der Anteil der lebenslang Kinderlosen am höchsten. Das sogenannte Medianalter unserer Bevölkerung ist von 35 Jahren in 1970 auf 42 Jahre im Jahre 2005 angestiegen.

Wo Kinder in einer Bevölkerung ausbleiben, bringt dieses Regenerationsdefizit nicht nur die Bevölkerungspyramide unten zum Schrumpfen, sondern auch eine Vielzahl anderer Folgewirkungen mit sich.

Eine statistische Wirkung des Regenerationsdefizits ist die Überalterung unserer deutschen Bevölkerung. Wir sind inzwischen ein „Rentnerland“ mit der drittältesten Bevölkerung:

  • Japan 42,9 Medianalter
  • Italien 42,3 Medianalter
  • Deutschland 42,1 Medianalter
  • Finnland 40,9 Medianalter
  • Schweiz 40,8 Medianalter
  • Belgien 40,6 Medianalter
  • Österreich 40,6 Medianalter
  • Slowenien 40,2 Medianalter.

Neben dieser quantitativen Bevölkerungsentwicklung: weniger Kinder – mehr Senioren, kommt hinzu, dass die diese beiden Randgruppen Kinder einerseits und der Senioren andererseits tragende Erwerbstätigenschicht durch falsche Gesetze, falsches Bildungssystem und falsche Sozialpraktiken noch künstlich belastet wird:

Die Kinder kommen nicht mehr wie früher mit 14 (Lehre) bzw. 22 Jahren (Akademiker) ins Erwerbsleben, sondern inzwischen mit 17 (Lehre) bzw. 29 Jahren (Akademiker). Sie sind also länger noch nicht erwerbsfähig, müssen länger unterhalten werden und sind selbst kürzer im Erwerbsleben.

Auch die Senioren gehen nicht mehr mit 65 in Rente und bleiben nicht mehr nur durchschnittlich 7 Jahre Rentner, sondern sie gehen bereits durchschnittlich mit 58 in Rente und sind mehr als 14 Jahre Rentner. 28 Mio. Erwerbstätige haben also nicht nur 30 Mio. Leistungsempfänger zu bezahlen, sondern diese auch doppelt so lange wie früher. Dafür ist die durchschnittliche Belastungsquote der Erwerbstätigen, die einmal 1913 nur 13 % betrug, inzwischen auf fast 70% gestiegen. Die Grenzbelastung für Zusatzeinkommen liegt sogar bei fast 90%. Es bleibt also mit anderen Worten für die Leistungsträger immer weniger übrig, weil es immer mehr junge und alte Leistungsnehmer gibt. Nur erstere werden von den Familien selbst unterhalten, letztere müssen, da sie keine eigenen Kinder haben, von den übrigen durch Umverteilung unterhalten werden.

Wenn sich also die Bevölkerung immer mehr dazu entscheidet, keine Kinder zu haben, ist dies aus egoistisch-ökonomischen Gründen verständlich, zieht diese Mehrheitsentscheidung allerdings erhebliche bevölkerungspolitische Ungleichgewichte nach sich und wird zum volkswirtschaftlichen Problem.

Um es wiederum zu sagen: Diese Probleme sind durch Einzelentscheidungen der Personen zwar verursacht, aber in falschen staatlichen Gesetzen, Leitlinien und Sozialauffassungen begründet. Der Staat, grundsätzlich falsche Politik und falsche Gesetze sind der Grund des Kindermangels, die daraufhin reagierenden Bürger verhalten sich nur ökonomisch auf falsche staatliche Rahmendaten.

Wirtschaftliche Konsequenzen des Kinderdefizits

Das vom Staat verursachte Kinderdefizit hat auf mehreren Ebenen wirtschaftliche Konsequenzen: Einzelwirtschaftliche, private Konsequenzen, betriebswirtschaftliche Konsequenzen für die Unternehmen, volkswirtschaftliche Auswirkungen auf Wohlstand und Wachstum, sozialpolitische Wirkungen, gesellschaftliche Kosten-Nutzen-Wirkungen.

Zunächst die einzelwirtschaftlichen, privaten Konsequenzen. Jedem privaten Beschäftigten steht sein verfügbares Nettoeinkommen voll und allein zur Verfügung, muss er auch an Sozialabgaben nicht mehr zahlen als ein Familienvater mit vielen Kindern; lediglich in der Steuer wird er etwas höher besteuert. Privatwirtschaftlich ist es also für einen Arbeitnehmer erheblich günstiger, einen höheren Lebensstandard ohne Kinder zu haben, als einen geringeren mit Kindern. Diese Situation des höheren Lebensstandards Kinderloser bleibt auch, wenn er aus dem Erwerbsleben ausscheidet und Leistungsnehmer wird. Seine Alterssicherung wird nämlich aus Zahl und Höhe seiner Sozialbeiträge berechnet, nicht nach seinem Familienstand oder nach seiner Kinderzahl. Der Kinderlose, der vorher schon gegenüber den Eltern von Kindern einen höheren Lebensstandard und geringere Lebenshaltungskosten hatte, hat im Alter keinen Nachteil gegenüber den Eltern, weil Kinder bei der Rentenberechnung nicht berücksichtigt werden. Vielmehr haben die Kinder der vorher sich einschränkenden Eltern den kinderlosen Partnerschaften nachher zwei volle Renten zu zahlen, während bei größeren Familien in der Regel die Mutter nicht in den sozialversicherungsfähigen Arbeitsprozess eintreten und deshalb keine Rente verdienen konnte. Die Eltern bekommen also im Alter von ihren Kindern nur eine Rente, während dieselben Kinder fremden Kinderlosen zwei Renten bezahlen müssen. Es findet also zu Lasten der Eltern nicht nur während der Erwerbszeit, sondern noch stärker nachher eine Umverteilung statt, die zur Diskriminierung der Eltern und zur Bevorzugung der Kinderlosen führt.

Das Mittelstandsinstitut Hannover hat dazu Befragungen bei Dinkie-Haushalten (double income, no kids) gemacht mit der Frage, ob sie auch Doppelverdiener geblieben wären, wenn sie wegen der Kinderlosigkeit nur jeder die halbe Rente bekommen würden. Ergebnis: Größtes Unverständnis für solche Regelung, „weil ja der Staat uns eine beitragsbezogene Rente versprochen hat“. Mehr als die Hälfte der Doppelverdiener- Haushalte wären allerdings nur Einverdiener- Haushalt geblieben, wenn sie keine Doppelrenten bekommen würden.

Die Forderung des Mittelstandsinstituts lautet deshalb, die Generationssäule ebenso stark in der Rentenauszahlung zu berücksichtigen wie die Beitragssäule. Wer also kein Kind hat, kann auch nur die halbe staatliche Rente bekommen, muss sich also während der aktiven Zeit zusätzlich privat absichern. Und wer mehr als 2 Kinder hat, sollte im Alter eine entsprechend höhere Rente bekommen, um die Lebensstandardsdefizite als Eltern hinterher auszugleichen. Dies wäre zwar Rentengerechtigkeit, lässt sich aber gegen zwei Drittel der kinderlosen Haushalte politisch heute nicht mehr durchsetzen. Eine verlogene Sozialpolitik hat also das Volk nicht nur betrogen, sondern auch die Korrektur jedenfalls in einer Demokratie politisch unmöglich gemacht. Wer nämlich der Bevölkerung die Renten kürzt, fliegt aus dem Amt, solange die Leute noch glauben, die Rente sei sicher. Gleiches gilt für die staatliche Pflegeversicherung, die nach dem gleichen falschen Umlagesystem – angeblich „Generationenvertrag“ – aufgebaut ist.

Fazit: Kinderlose werden in unserer Gesellschaft und insbesondere in unserem Sozialsystem auf Kosten der Eltern begünstigt. Wer diese Ausbeutung nicht will, wird auf Kinder verzichten. Falsche Politik und falsche Gesetze haben zu falschen privaten Entscheidungen geführt.

Es gibt eine ganze Reihe von Modellen, mit denen andere Länder die Menschen zu mehr Kindern anzureizen versuchen, um die falschen politischen Ansätze nachträglich zu korrigieren:

Im skandinavischen Modell (1,7 Kinder pro Frau) werden Frauen im Staatssektor vorsätzlich vor Männern bevorzugt und haben sie auch im Privatsektor nicht nur Kündigungsschutz, sondern auch Wiedereinstellungsgarantie nach einer Erziehungszeit. Erfolg: Plus 2 %.

Im französischen Modell (1,8 Kinder pro Frau) wurde mit hohem staatlichen Kindergeld die Kinderzahl vor allem im französischen und immigrierten Proletariat angereizt. Aus diesem Unterschichtnachwuchs rekrutiert sich entsprechendes Dienstpersonal für die höheren Schichten, die sich damit wiederum entsprechende Kinderbetreuung leisten können. Erfolg: Plus 3 %.

Im amerikanischen Modell (2,07 Kinder pro Frau) sind es vor allem die gegenüber Deutschland mehr als ein Drittel niedrigeren Steuern, welche den Bürgern höheres verfügbares Einkommen lassen und sie daher in die Lage versetzen, für mehr Kinder entsprechende Betreuung und Bildung zu bezahlen.

In Deutschland hat man mit Erziehungszeiten und der Diskussion um Elterngeld sowie mit Erhöhungen von Kindergeld bisher keine signifikante Steigerung erreicht.

Alle Länder gehen aber von einer Grundannahme aus: Mehr Kinder sind in einem Volk nur dann zu erwarten, wenn die Mehrbelastung der Eltern gegenüber der Minderbelastung bzw. Bevorzugung der Kinderlosen korrigiert wird, wenn also die bisher für Junge und Alte sowie für Arme und Reiche geltenden Umverteilungsgrundsätze im Verhältnis von Eltern zu Kinderlosen umgekehrt werden, also nicht mehr die Kinderlosen auf Kosten der Eltern leben dürfen, sondern umgekehrt die Eltern von den Kinderlosen für ihre Sonderlast entschädigt werden.

Betriebswirtschaftliche Konsequenzen von mehr oder weniger Kindern

Nun zu den betriebswirtschaftlichen Konsequenzen für die Unternehmen. Für Handel, Verkehr und Dienstleistungen wirkt sich die Veränderung der Bevölkerungsstruktur als eben solche Veränderung auch der Nachfragestruktur aus. Jüngere Menschen haben eine andere Nachfrage als ältere und ältere tendenziell auch eine geringere als jüngere. Der Einzelhandel und etwa Bildungsdienstleistungen werden also mangels Nachfrager schrumpfen, die Gesundheitsdienstleistungen und Touristik durch die größere Zahl Älterer wachsen.

In wachsender Wirtschaft spielt aber für die Betriebe die Verfügbarkeit von Arbeitskräften eine entscheidende Rolle. Schon in den siebziger Jahren haben deshalb die konzerngelenkten Wirtschaftsverbände die Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte als Ersatz für fehlenden inländischen Bevölkerungsnachwuchs verlangt und von der Regierung zugebilligt bekommen. Damit begann zuerst eine Arbeitskräfteimmigration, die sich dann verstärkt sogar bei schrumpfender Volkswirtschaft in eine Sozialimmigration fortsetzte.

Für die Betriebe war dies eine Wachstumserleichterung. Hätten sie solche Fremdarbeiteranwerbung nicht durchführen können, hätten sie schon früher Betriebe oder Zulieferungen ins Ausland verlagern müssen, um die wachsende Arbeitskräftenachfrage zu befriedigen.

Kaum jemand – auch die Wissenschaft nicht – hat sich damals die Frage gestellt, ob es sinnvoll war, um weiteren Wachstums der Großwirtschaft willen das Kinderdefizit der eigenen Bevölkerung durch ausländische Immigration auszugleichen oder ob man nicht besser die Arbeitskräfteknappheit zu Lohnerhöhungen, Importen und Auslagerungen hätte nutzen sollen. Damals diktierten das Großkapital und die institutionalisierten Interessenvertretungen der Wirtschaft Arbeitskräfteimport. Heute sehen wir dies gegenteilig, haben aber die Folgen der damals falschen Alternative auszubaden, weil man Wanderungsbewegungen nicht kurzfristig wieder zurücklenken kann.

Die Konzerne, welche in den siebziger und achtziger Jahren massiv weiter Ausländer importiert haben, haben längst einen großen Teil dieser Fremdarbeiter wieder entlassen und die Alternative der Auslagerung ins Ausland bzw. der Zulieferung durch Importe aus dem Ausland gewählt und gezeigt, dass die Betriebe bei richtiger Strategie mit allen bevölkerungspolitischen Situationen fertig werden können, vor allem unter den Bedingungen der Globalisierung.

Volkswirtschaftliche Konsequenzen von mehr oder weniger Kindern

Mehr Kinder sind nicht nur mehr Konsumenten, sondern auch mehr künftige Arbeitskräfte einer Volkswirtschaft und deshalb eine Grundlage für mehr volkswirtschaftliches Wachstum, während weniger Kinder weniger Verbraucher sind und deshalb eine Volkswirtschaft tendenziell schrumpfen lassen. In den vergangenen 50 Jahren war Wachstum bei uns und in den meisten Industrieländern das vorrangige wirtschaftspolitische Ziel, weil volkswirtschaftliches Wachstum mehr Volkseinkommen und tendenziell auch mehr Einzeleinkommen bringt, aus dem volkswirtschaftlichen Wachstum zusätzlich politische Aufgaben finanziert werden können, während bei schrumpfender Wirtschaft den Bürgern Leistungen entzogen werden müssen, aus Zuwächsen auch sozialpolitische Umverteilungsleistungen ohne Eingriffe in bestehende Vermögen möglich sind, vor allem aber die Einzelbetriebe auch bei Wachstum mehr Gewinne erzielen, rentabler sind und gedeihen, während bei schrumpfender Wirtschaft die Gewinne schrumpfen, die Betriebe schrumpfen und Grenzbetriebe ausscheiden müssen.

Wirtschaft, Politik und Wissenschaft waren deshalb einhellig der Meinung, dass eine Wirtschaft wachsen müsse. Zum Wachstum braucht man aber entsprechend mehr und bessere Arbeitskräfte, also zumindest gleichbleibende, besser noch wachsende Kinderzahl.

Wo die Kinder fehlen, hat deshalb die Wirtschaft den Import von Fremdarbeitern verlangt und wurde durch die Immigration bis zum Beginn der Krise in den letzten Jahren als Wachstumslösung des Arbeitskräftepotentials betrachtet.

Die Fokussierung des Wachstumsproblems auf die Bevölkerungsentwicklung und die daraus gezogene Folgerung, dass man für weiteres Wachstum mehr Kinder und mehr Immigranten brauche, verkennt die viel wichtigere, aber gegenteilige volkswirtschaftliche Konsequenz, dass der Lebensstandard des Einzelnen in der Bevölkerung wächst, wenn sich ein gegebener Vermögensbestand durch weniger Menschen dividiert, also auf jeden Einzelnen bei Schrumpfung der Bevölkerung ein wachsender Vermögensanteil der Volkswirtschaft entfällt. Unter diesem Gesichtspunkt könnte eine schrumpfende Bevölkerung für eine reiche Volkswirtschaft sogar erwünscht sein, könnte die schrumpfende Bevölkerung anteilig mehr aus dem vorhandenen Volksvermögen genießen. Nur bei wachsender Bevölkerung brauchen wir volkswirtschaftliches Wachstum, um den Lebensstandard zu halten. Bei sinkender Bevölkerung kann auch eine schrumpfende Volkswirtschaft den Lebensstandard halten – bei geringerer Schrumpfung sogar erhöhen.

Wir haben uns deshalb zu Unrecht in der gesamten Bevölkerungsentwicklungsdiskussion auf die Wachstumsprämisse eingelassen. Mit der Wohlstandsprämisse wären wir zu anderen Ergebnissen gekommen.

Entscheidend für die Einseitigkeit bei Wachstumsforderungen in der Bevölkerungsdiskussion waren die falschen Weichenstellungen der Sozialpolitik: Unser Arbeitskartellrecht ist nach den Forderungen der Gewerkschaften ausgerichtet worden. Die Gewerkschaften können ihre Mitglieder aber nur bei der Stange haben, wenn sie ihnen ständig zumindest nominalen Lohnzuwachs verschaffen, andernfalls wären sie für die Arbeitnehmer nutzlos und würden die Gewerkschaften noch mehr Massenflucht ihrer Mitglieder erleben. Die Gewerkschaften sind also in ihrer Existenz auf zumindest nominales Wachstum angewiesen und können dies durch die von ihnen beherrschten Parteien auch politisch durchsetzen. Tarifverhandlungen sind deshalb traditionell Lohnerhöhungsverhandlungen, die wiederum volkswirtschaftliches Wachstum voraussetzen, wenn sie nicht zum Zusammenbruch der Unternehmen aus Arbeitskostengründen führen sollen.

Wachsende Löhne führen aber kraft Gesetzes auch zu wachsenden Renten. Und steigende Rentenvolumina sind in einer Volkswirtschaft nur aus Wachstum finanzierbar.

Da zudem die Politik immer noch dazu neigt, auch zusätzliche Rentenanwartschaften im In- und Ausland zu verteilen, konnte und kann nur Wachstum diese wachsenden Umverteilungsausgaben leisten. Unser Sozialrecht hat deshalb nicht nur Wachstum vorausgesetzt, sondern ist überhaupt nur mit Wachstum aufrechtzuerhalten. Dies zeigt die Zunahme unserer Sozialausgaben:

Die Gesundheitsausgaben haben sich in den letzten 25 Jahren mehr als verdreifacht. Die Rentenversicherungskosten der Arbeiter ebenfalls, die der Angestellten haben sich versechsfacht. In der gleichen Zeit haben sich die Sozialhilfeausgaben verfünfzehnfacht und die Kosten der Arbeitslosigkeit versechzehnfacht. Diese Ausgabenexplosion unserer Sozialsysteme wäre ohne Wachstum nicht möglich gewesen.

Heute mehr Leistungsnehmer- als Leistungsträgerhaushalte

Dass wir inzwischen mehr Leistungsnehmer- als Leistungsträgerhaushalte in der Bundesrepublik haben und drei Viertel aller Haushalte irgendwelche öffentlichen Sozialleistungen bekommen, hat nichts mit wachsender Not zu tun, sondern mit dem Eigeninteresse der Sozialfunktionäre und Sozialpolitiker, welche mit Hilfe des Korruptionssystems der Umverteilung ihre eigene Unentbehrlichkeit und ihre Herrschaftsmacht nach dem Prinzip ausgebaut haben: Wem ich laufend Gaben gebe, der fühlt sich mir verpflichtet, der braucht mich, der wird mich wählen und der wird meine Macht über ihn und andere verstärken. Schon im alten Rom hat ein solches soziales Bestechungssystem Politik und Machtverhältnisse gesteuert – aber auch den Untergang Roms.

Um nun mehr Sozialabgaben aus den Leistungsträgern zu erpressen, genügt es nicht mehr, die Beiträge ständig zu erhöhen, weil die Menschen bereits millionenfach in Schwarzarbeit, in Kapitalflucht und in Auswanderung der Betriebe vor den höchsten Lohnnebenkosten der Welt ausweichen. Die Sozialfunktionäre sehen deshalb ihr Sozialherrschaftssystem durch sinkende Kinderzahl und deshalb künftig sinkende Sozialleistungsträger bedroht. Sie fordern jetzt plötzlich wieder mehr Kinder, obwohl sie nach wie vor die Mütter, die Eltern und die Leistungsträger diskriminieren.

Angesichts der für die Sozialsysteme drohenden Bevölkerungsstrukturentwicklung sind unsere Sozialpolitiker einem zweiten verhängnisvollem Irrtum aufgesessen: Sie haben geglaubt, den Massenverlust von eigenen Kindern unseres Volkes dadurch ausgleichen zu können, dass sie Masseneinwanderung förderten. Sie haben dazu unser Sozialsystem der ganzen Welt geöffnet: Wer deutsches Gebiet erreicht, ist zu irgendeiner Sozialhilfe berechtigt, die seine Existenz sichert. Wer also im Ausland aus geistigen, körperlichen, wirtschaftlichen oder politischen Gründen nicht überleben kann oder will, findet bei uns, wenn nicht Arbeit, so doch auch ohne Arbeit eine Existenzsicherung, die höher ist als das, was er in seinem Heimatland für Arbeit verdienen kann. Die Folge: Mehr als 10 Millionen Arme der Welt sind in unser Land und vor allem in unser Sozialsystem hereingeströmt. Die Mehrheit von ihnen als Sozialleistungsnehmer, welche unserer Volkswirtschaft weder jetzt noch künftig Entlastung bringen, sondern auch Dauerbelastung bleiben werden.

Die traditionellen Einwanderungsländer wussten längst, dass man fehlende eigene Bevölkerung nicht wahllos quantitativ durch fremde Bevölkerung ausgleichen kann, sondern dass dies ein qualitatives Problem ist: Nur intelligente und qualifizierte Einwanderer tragen zumindest in den Folgegenerationen als Leistungsträger sich selbst und zum Volkswohlstand bei. Unqualifiziertes Proletariat dagegen einwandern zu lassen, ist zumindest volkswirtschaftlich unverantwortlich, weil diese Menschen auch in den nächsten Generationen Dauersozialleistungsnehmer bleiben werden.

Gesellschaftliche Konsequenzen

Wenn man die logische Kette der politischen Fehlentscheidungen zieht: Erkenntnis vom Kinderdefizit unserer Bevölkerung, vom Kinderdefizit zur volkswirtschaftlichen Schrumpfung, von der volkswirtschaftlichen Schrumpfung zum Zusammenbruch der nur durch – immer weniger machbares! – Wachstum noch zu haltenden Sozial- und Umverteilungssysteme, zum Fehlschluss, die schrumpfende Bevölkerung nur quantitativ durch Immigration zu ersetzen, mit falscher Immigration aber unqualifizierte Dauerleistungsnehmer statt Leistungsträger zu gewinnen, haben wir für unsere Kinder so viel sozialen Sprengsatz geschaffen, dass möglicherweise sogar unsere abendländische Kultur zur Disposition steht, wenn in den Schulklassen ausländische Kulturen gegenüber der deutschen überwiegen, Staatsrepräsentanten wie Abgeordnete, Beamte, Richter oder Lehrer die Kinder christlicher oder freidenkerischer Familien nach ganz anderen religiösen und kulturellen Grundsätzen auszurichten versuchen, wir selbst und sogar unsere christlichen Kirchen und freien Gemeinschaften mit unseren an die Kinder weiterzugebenden Werten in der Defensive bleiben und die Leistung unserer Kinder in Deutschland möglicherweise künftig wegen der höchsten Sozialabgaben der Welt nicht mehr lohnt.

Es könnte also ein Teufelskreis eintreten, dass das entstandene Defizit eigener Kinder unseres Volkes für die folgenden Kindergenerationen eine Situation entstehen lässt, in der sie nicht nur als Deutsche in der Minderheit sind, sondern auch von fremden Kulturen dominiert, von Umverteilungssystemen ausgebeutet und von Depressionen, Revolutionen und Chancenlosigkeit aus unserem Heimatland getrieben werden.

Das Schicksal des alten Mesopotamien, Ägyptens, Griechenlands oder Roms hat jeweils mit Kinderdefizit begonnen und könnte auch unser Abstiegsschicksal werden.

 
Univ.-Prof. Dr. Eberhard Hamer leitet das Mittelstandsinstitut in Hannover.

Bearbeitungsstand: Montag, 10. Jänner 2011
 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft