Genius-Brief Mai–Juni 2010

So kommen Sie an alle Texte dran

 

Hier informieren wir Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft

Wie geht es nach der Präsidentenwahl in Österreich weiter?

Wie nach jeder geschlagenen Wahl ist Manöverkritik angesagt. Dieser nimmt sich hier Lothar Höbelt in seinem Essay Das unspektakuläre Ergebnis einer spektakulären „Campaign“ an. Er lässt es aber nicht beim Rückblick bewenden, sondern bewertet das strategische Umfeld neu. Im Osten Österreichs steigen die Chancen der Freiheitlichen. Sie zu nutzen, erfordert ein deutlich breiteres Angebot an überzeugenden Persönlichkeiten.
Lesestück Nr. 01/Mai–Juni 2010
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Die EU in der Krise: zerbrechen – oder stärker werden

Dass der griechische Staat auf den Bankrott zusteuert, war nur der Auslöser für die krisenhafte Zuspitzung der Situation für die Euro-Zone. Man muss die überall überbordende Staatsverschuldung und die gleichzeitig in der Finanzwirtschaft ablaufenden Machtkämpfe in die Beurteilung mit einbeziehen, meint Gerulf Stix in seinem Artikel Europa mitten im Weltfinanzkrieg. Das Spiel um den Euro hat längst eine globale Dimension. Das gilt leider auch für die weltweite Schuldenpolitik. Mit dieser Thematik befasst sich hier insbesondere auch das nächste Lesestück von Joachim Koch.
Lesestück Nr. 02/Mai–Juni 2010
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Wie globale Finanzkrise und nationale Finanzpolitik zusammenhängen

Die noch längst nicht überstandene Finanzkrise hat viele Ursachen, darunter auch schwere Fehler der nationalen Akteure. Dieses Zusammenspiel aus finanzpolitischen Fehlern und einer ungezügelten Finanzwirtschaft behandelt Joachim Koch in seinem Aufsatz Die Welt strudelt in die Schuldenfalle. Die Aussichten sind düster. Hoffnung auf eine glimpfliche Lösung besteht nur dann, wenn sich überall die Politiker rasch zu einer sehr unpopulären Kurskorrektur in ihrer gesamten Budgetpolitik entschließen und das auch durchhalten.
Lesestück Nr. 03/Mai–Juni 2010

„Ungemach erwachsen ist den Goldmann-Sachsen...“

Hier hält Pannonicus in seinen Spott-Versen Ungereimtes – gereimt einer der größten Banken der Welt „einen anderen Sachsenspiegel“ vor. Doch pessimistisch stellt er die rhetorische Frage: „Aber sind nicht Großbetrüger in der Regel noch viel klüger?“ Und mit seinem Seitenhieb auf die heutzutage arg eingeschränkte Meinungsfreiheit leitet er unwillkürlich gleich zum nächsten Lesestück über.
Lesestück Nr. 04/Mai–Juni 2010

Die Sabotage des Rechtsstaates ist heute „in“

Mit den scheinbar so gesicherten Errungenschaften unserer Freiheits- und Grundrechte wird Schindluder getrieben. Das beleuchtet Dieter Grillmayer in seinem Beitrag über Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit. Nicht bloß das Grundrecht auf Meinungsfreiheit ist über weite Strecken nur mehr Makulatur, auch der Umgang mit dem Asylrecht entfernt sich immer mehr von rechtsstaatlichem Verständnis. Da ist Rückbesinnung auf klassische liberale Werte gefragt.
Lesestück Nr. 05/Mai–Juni 2010

Der Zweite Weltkrieg wirkt bis heute nach

Im zweiten Teil seiner breit angelegten zeitgeschichtlichen Betrachtung befasst sich Bertram Schurian hier mit Europas Mitte im heutigen Machtpoker. Die Eigenständigkeit der vor 65 Jahren Besiegten ist immer noch eingeschränkt. Auch das Selbstbewusstsein des deutschen Volkes zeigt nach wie vor eine arge Schlagseite. Es muss erst wieder zu seiner eigenen Innerlichkeit zurückfinden und stolz darauf sein. Das ist auch eine der Voraussetzungen für einen dauerhaften Brückenschlag zwischen Deutschen und Juden in einem nachhaltig entkrampften Verhältnis.
Lesestück Nr. 06/Mai–Juni 2010

Die fast vergessene Philosophie eines frühen Kardinals

Ein Mann der Alleinseligmachenden Kirche, der über alle bekannten Religionen sagte, jede habe einen bestimmten Zugang zur Wahrheit und sei insofern besser, als ihre Gegner wahrhaben wollten, wirft Rätsel auf. Es gab ihn, diesen Cusanus, über den Karl Sumereder zu berichten weiß: Nikolaus von Kues, ein unkatholischer Kirchenmann. Sein eigenwilliges Denken mutet an wie ein einsamer Gruß aus dem zu Ende gehenden Mittelalter an hochmoderne Weltdeutungen. Das hinderte aber nicht den Aufstieg des Nikolaus von Kues in höchste Kirchenämter, während andere Männer für vergleichbare Anschauungen als Ketzer bitter büßen mussten.
Lesestück Nr. 07/Mai–Juni 2010

Wie steht es um die Europäisierung des Balkans?

Die Besprechung des Buches von Christian Wehrschütz „Im Kreuzfeuer – Am Balkan zwischen Brüssel und Belgrad“ mündet bei Gerulf Stix in die Zusammenfassung: Der Balkan im Röntgenbild. Der bekannte Balkankorrespondent des ORF, Wehrschütz, liefert ein mit wichtigen Einzelheiten gespicktes Bild von der gegenwärtigen Lage aller Balkanländer. Sein brillant verfasstes Buch besitzt hohen Erkenntniswert und räumt mit einigen Klischees auf. Eine spannende und zugleich buchstäblich weiterbildende Lektüre!
Lesestück Nr. 08/Mai–Juni 2010

RÜCKBLENDE: Silvius Magnago ist tot

Am 25. Mai 2010 verstarb im hohen Alter von 96 Jahren der Südtiroler Alt-Politiker Silvius Magnago. Fast 30 Jahre Landeshauptmann von Südtirol, wurde dieser unbeirrbare Kämpfer für die Selbsterhaltung der deutschen Volksgruppe unter widrigsten politischen Umständen innerhalb des italienischen Staates im Laufe der Zeit zu einem lebenden Denkmal. Wegen seines Sinnes für die Realität der Verhältnisse oft missverstanden, dafür einerseits sogar angefeindet wie andrerseits bewundert, gewann er Stück um Stück seinen Südtirolern praktischen Bewegungsspielraum in ihrer angestammten Heimat zurück. Damit trug er wesentlich zum erfolgreichen Überleben als Volksgruppe bei.
In den Genius-Lesestücken ist im vorigen Jahr das Buch von Hans Peter Peterlini über Silvius Magnago (Das Vermächtnis, Bozen 2007) besprochen worden:
Gerhard Zeihsel, Magnago – der Vater Südtirols, Buchbesprechung im Genius-Brief September 2009, Lesestück Nr. 5

 

Achtung: Früher erschienene Genius-Hefte sind vereinzelt noch lieferbar. Richten Sie diesbezügliche Anfragen, bitte, an: verein@genius.co.at
Die Genius-Briefe erscheinlich sechsmal Jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate Juli–August kommt Anfang August 2010 heraus.

Bearbeitungsstand: Montag, 31. Mai 2010

 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ortsstrasse 10 / 1
2301 RUTZENDORF
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
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