Genius-Brief Juli–August 2010

So kommen Sie an alle Texte dran

Hier informieren wir Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft.

Ein Allerweltssozialismus treibt das Schuldenkarussell an

Die Überschuldung der Staaten trotz jahrzehntelanger Wirtschaftsprosperität hat eine ideologische Wurzel. Diese beschreibt Karl Claus in seinem Aufsatz Vom Sozialismus zum Populismus. Obwohl der Sozialismus als in sich geschlossene Ideologie längst ausgedient hat, sitzt er diffus nach wie vor in den Köpfen all jener Politiker, die ohne Rücksicht auf deren Finanzierbarkeit mit „sozialen“ Wahlversprechen um maximalen Stimmengewinn zum Zwecke ihres Machterhalts kämpfen.
Lesestück Nr. 01/Juli–August 2010
Dieses Genius-Lesestück erhalten Abonnenten und Mitglieder mit diesem Brief an ihre E-Post-Adresse zugesandt.

Wahlausgänge bleiben trotz aller Umfragen unberechenbar

Es gibt kein Wahlsystem, welches ein für allemal allen theoretischen Anforderungen genügen könnte. Auf unerwartete Ergebnisse bei scheinbar klarer Sachlage – und das quer durch Europa – macht Lothar Höbelt hier aufmerksam: Wahlkuriositäten 2010. Nicht einmal das britische Mehrheitswahlrecht führt zuverlässig zu absoluten Mehrheiten, wie das seine Befürworter vermeinen.
Lesestück Nr. 02/Juli–August 2010
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Vor einem politisch heißen Herbst in Österreich

Die bevorstehenden Landtagswahlen in Wien und der Steiermark können das Machtgefüge in Österreich verändern. Mit den diesbezüglichen Aussichten befasst sich Gerald Brettner-Messler in seinem Beitrag Entscheidende Landtagswahlen und ein Verfassungsbruch. Wirklich empörend ist die Tatsache, dass im Hinblick auf diese Herbstwahlen die koalitionäre Bundesregierung in Wien nicht einmal vor einem Verfassungsbruch zurück schreckt. Sie will mit der Budget- und Steuerwahrheit bis Dezember hinterm Berg halten, obwohl die Bundesverfassung die Vorlage des Budgets bis zum 1. Oktober gebietet.
Lesestück Nr. 03/Juli–August 2010 

Die abenteuerliche Lebensgeschichte des Machers der Kronen-Zeitung

Niemand zuvor hat so wie der kürzlich verstorbene Hans Dichand die österreichische Medienlandschaft aufgemischt und mitgestaltet. Seinen außergewöhnlichen Lebensweg schildert mit Insider-Wissen Harald Saggener in dem Beitrag Hans Dichand – Österreichs größter Journalist. Nicht nur das Phänomen Kronen-Zeitung wird dargestellt; Saggener stellt auch kompetente Überlegungen über mögliche Weiterentwicklungen in der Medienwelt nach dem Tode Dichands an.
Lesestück Nr. 04/Juli–August 2010

Die Schuldenkrise löst irrationale Streikbewegungen aus

Das bankrotte Griechenland vergrault seine Geld ins Land bringenden Touristen zusätzlich auch noch mit Streiks. Anhand dieses Beispiels denkt Gerulf Stix über Sinnlose Streiks gegen Sparpakete nach. Trotz deren Sinnlosigkeit droht leider die Gefahr, dass dieses schlechte griechische Beispiel europaweit Nachahmer findet. Die Gewerkschaftsführer sind aufgerufen, Augenmaß und Einsichtsvermögen zu beweisen.
Lesestück Nr. 05/Juli–August 2010

Unbegründete Furcht vor steigendem Meeresspiegel

Zur aktuellen und teilweise hysterischen Diskussion um einen Klimawandel gehört auch die Furcht vor einem Anstieg des Meeresspiegels. Dazu macht sich hier Richard Kerschhofer auf der Grundlage naturwissenschaftlicher Gesetzmäßigkeiten Gedanken über den Meeresspiegel. Ausgehend vom Archimedischen Prinzip über die Plattentektonik bis zu den Schwankungen der Erdachse legt er dar, dass aus wissenschaftlicher Sicht Entwarnung gegeben werden kann.
Lesestück Nr. 06/Juli–August 2010

„Prognosen gehen häufig in die Hosen...“

So gut wie alle unsere Leserinnen und Leser genießen mit oft diebischer Freude die blitzgescheiten Verse von unserem Pannonicus unter der Rubrik Ungereimtes – gereimt. Diesmal hat es ihm das Rauchverbot in Bayern angetan. Und auch von der hellseherischen Krake Paul ließ er sich inspirieren. Was es nicht alles gibt!
Lesestück Nr. 07/Juli–August 2010

Stoisches Denken neu angebahnt

Wer sich für philosophische Gedankengänge interessiert, findet hier einen Brückenschlag zwischen Klassik und Gegenwart. Jochen Schaare stellt in seiner tiefgründigen Abhandlung Philosophie als Lebenskunst zwischen Langeweile, Laster und dem Schöpferischen einen Zusammenhang zwischen der alten Philosophie der Stoa und unserer heutigen Zivilisation her. Ihm erscheint eine erneuerte Stoa als praktische Lebenshilfe höchst geeignet.
Lesestück Nr. 08/Juli–August 2010

Der Westen und der Islam

Angesichts des Dauerkonflikts zwischen der westlichen Welt und dem Islam erscheint es notwendig, den zugrunde liegenden Motiven, Denkweisen und Einstellungen nachzugehen, soweit das im Wissen um eigene Befangenheiten möglich ist. Genau diese Absicht verfolgt das vorliegende Buch des in Amerika sozialisierten Afghanen Tamim Ansary: Destiny Disrupted. Unser Autor Bertram Schurian bespricht dieses Buch hier unter dem Titel Das Weltbild aus Sicht des Islam und gelangt dabei zu einer höchst bemerkenswerten Gegenüberstellung zweier gänzlich verschiedener Geschichtsbilder. Kein Wunder, dass die Verständigungsschwierigkeiten gewaltig sind.
Lesestück Nr. 09/Juli–August 2010

RÜCKBLENDE:
Zur Unabhängigkeit des Kosovo

Jüngst beurteilte der Internationale Gerichtshof in Den Haag (IGH) die staatliche Unabhängigkeit des Kosovo als legitim, also nicht als widersprüchlich zum Völkerrecht. Die Albaner im Kosovo jubeln, die Serben sind schwer enttäuscht, zumal es Serbien war, das die Klage beim IGH initiierte. Die Geschichte des Kosovo, der zu rund 80 % von Albanern besiedelt ist, verlief seit 1989 äußerst turbulent und lässt sich nicht in wenigen Sätzen abhandeln. Wer sich genauer dafür interessiert, findet eine ausgezeichnete Schilderung in dem Buch „Im Kreuzfeuer“ des ORF-Korrespondenten für den Balkan Mag. Christian Wehrschütz. In diesem Buch werden in einem eigenen Kapitel auf 15 Seiten die vielschichtigen Probleme des Kosovo und die Verstrickung sowohl der USA wie der EU sehr sachkundig dargestellt. Ein Zitat daraus: Die Versäumnisse aus der Zeit vor dem Sturz von Slobodan Miloševic „... haben Kosovo, Serbien und den Balkan Jahre an Stabilität und Prosperität und den europäischen Steuerzahler bisher sehr viel Geld gekostet“. Das Buch von Wehrschütz wurde hier eingehend besprochen:
Gerulf Stix, Wie steht es um die Europäisierung des Balkans? – Genius-Brief Mai-Juni 2010, Lesestück Nr. 8

Achtung: Früher erschienene Genius-Hefte sind vereinzelt noch lieferbar. Richten Sie diesbezügliche Anfragen, bitte, an: verein@genius.co.at
Die Genius-Briefe erscheinlich sechsmal Jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate September–Oktober kommt am 1. Oktober 2010 heraus.

Bearbeitungsstand: Samstag, 31. Juli 2010

 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ortsstrasse 10 / 1
2301 RUTZENDORF
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft