Genius-Brief November–Dezember 2010

So kommen Sie an alle Texte dran

Hier informieren wir Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft. 

Die Nationen im Groß-Biotop Europa

Die Frage, welche politische Gestalt die EU mittel- bis langsfristig annehmen soll, ist bis heute nicht beantwortet. Über die Rolle der Nationalstaaten im Widerstreit zwischen den Zielvorstellungen Staatenbund oder Bundesstaat schreibt Gerulf Stix in seinem Beitrag Europa und seine Nationalstaaten und arbeitet die Bedeutung der Völker und Identitäten heraus. Das ökologische Denken in Biotopen ist auch für die politische Betrachtung hilfreich: Völker sind Biotope.
Lesestück Nr. 1/November–Dezember 2010
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Gegen den Wählerwillen: Rot-grün in Wien

Obwohl die einzigen Sieger bei den jüngsten Wahlen in Wien, gehen die Freiheitlichen machtpolitisch leer aus. Wie sich die Wähler verhielten, untersucht Gerald Brettner-Messler eingehend in seinem Aufsatz Wien: Wählerverhalten und Koalition. Er analysiert auch die voraussichtlichen Entwicklungen auf Grund der Wahlergebnisse und der rot-grünen Koalition. Düster sieht die Zukunft für die ÖVP aus. 
Lesestück Nr. 2/November–Dezember 2010
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Steht Belgien vor der Spaltung des Staates?

Nicht nur der Zerfall des Vielvölkerstaates Jugoslawien, auch andere Spaltungstendenzen in Europa bezeugen, wie labil so manche politische Grenzziehung tatsächlich ist. Jan Mahnert schildert die Gründe für Die drohende Spaltung Belgiens. Er beleuchtet weiters Schwierigkeiten von Vielvölkerstaaten. Ein viel bewunderter Sonderfall ist die Schweiz.
Lesestück Nr. 3/November–Dezember 2010 

Die tiefe Krise unserer Universitäten

Die österreichische Hochschulpolitik taumelt dahin. Für die aufgestauten Probleme ist keine Lösung in Sicht. Daher macht sich Lothar Höbelt Gedanken zur Universitätsmisere. Die finanziellen Probleme der Universitäten sind nicht nur die Folge fehlender Studiengebühren, sondern haben viel mit dem „unverdauten Bologna-Prozess“ zu tun. Höbelt prangert auch an, dass die Massenuniversität ohne Rücksicht auf den Arbeitsmarkt für Absolventen gesellschaftspolitisch hoch gepuscht wird. 
Lesestück Nr. 4/November–Dezember 2010 

Die Wehrpflicht und der junge Mann

Die Diskussion über eine Abschaffung der Wehrpflicht zu Gunsten eines Berufsheeres wogt heftig. Dabei bleibt ein Aspekt meist unterbelichtet, nämlich warum ihre Abschaffung für junge Männer ein Nachteil wäre. Genau das schildert Harald Saggener in seinem Erfahrungsbericht Wehrpflicht einmal von unten gesehen. Was auf den ersten Blick trivial anmutet, besitzt sehr wohl lebensformende Bedeutung. Eine höchst praktische Ergänzung zu der meist auf strategischer Ebene angesiedelten Diskussion! 
Lesestück Nr. 5/November–Dezember 2010   

„Maßhalten“ statt Wachstumsfetischismus

Im Zeichen der „Heilserwartung“ ewigen Wachstums stehen Wirtschaftsexpansion, Arbeitskräftebedarf und Zuwanderung in engem Zusammenhang. Das ständige „Leben über die Verhältnisse“ hat gesellschaftliche Folgen, mit denen sich Dieter Grillmayer ganzheitlich auseinander setzt: „Menschenrecht auf Daheimsein in der eigenen Nation“. Seine Kritik verbindet er mit vier konkreten Vorschlägen, um den verfahrenen Karren wieder flott zu machen.
Lesestück Nr. 6/November–Dezember 2010 

„Die Stadt New York sei arg verwanzt...“

So stand es in den Medien zu lesen. Nun, mit diesen Krabbelwesen - aber auch mit anderen Wanzen - schlägt sich unser Pannonicus diesmal in Ungereimtes – gereimt herum. Ernster freilich ist die Sache mit der gescheiterten Multikulti-These. Unser Reimeschmied bleibt da skeptisch und hält „Integration, ein Wort so weich wie Windel,“ einfach für „Etiketten-Schwindel“.
Lesestück Nr. 7/November–Dezember 2010 

Die neuronale Sprachentheorie

Wissen Sie Bescheid über „kognitive Linguistik“? Na ja, macht nichts. Karl Sumereder skizziert hier auf verständliche Weise, worum es geht: „Wir sind neuronal Seiende“. Metaphern, Symbole und Bilder prägen unsere Sprache viel mehr, als uns bewusst ist. Bedeutsames wird emotional mit transportiert und ebenso verstanden.
Lesestück Nr. 8/November–Dezember 2010 

Das Ringen um ein neues Weltverständnis

Die schrittweise Enträtselung der Welt durch die Naturwissenschaften verändert die Frage nach Gott und stellt sie zugleich immer wieder aufs Neue. In seiner Abhandlung Naturwissenschaft und Religion zeichnet Werner Kunze den Weg zum heutigen funktionalen Weltverständnis nach. Doch die Frage nach dem Wesen der Dinge bleibt offen.
Lesestück Nr. 9/November–Dezember 2010

Stalins Beutezug – Die Plünderung Deutschlands

In dieser Buchbesprechung stellt uns Bertram Schurian ein bedeutendes Buch des polnisch-deutschen Wissenschafters Bogdan Musial vor. Geschildert und genauestens belegt wird Die Ausplünderung Deutschlands durch Stalin. Höchst aufschlussreich auch die politischen Vorstellungen Stalins sowohl hinsichtlich Deutschlands wie auch Polens. Das Buch ist eine die gesamte Zeitgeschichte betreffende Fundgrube.
Lesestück Nr. 10/November–Dezember 2010

RÜCKBLENDE:
Die rot-schwarze Koalition legt ein familienfeindliches Budget vor

Ihren Verfassungsbruch, nämlich den Budgetentwurf für 2011 entgegen eindeutigem Verfassungsgebot nicht zeitgerecht vorzulegen, verteidigte das Duo Faymann-Pröll mit der angeblichen Notwendigkeit, für ein gründlich zu erarbeitendes Budget mehr Zeit zu benötigen. Was nun mit Verspätung tatsächlich vorgelegt wurde, entlarvt diese Verteidigung als fadenscheinig. Das vorgelegte Budget – darüber sind sich Kommentatoren aller Richtungen einig – ist keineswegs ein großer Wurf, sondern das Gegenteil. Es bestätigt altes Erfahrungswissen „gelernter“ Österreicher: „Die Unfähigkeit von Großen Koalitionen.“ So lautete der Titel unseres Kommentars schon im Genius-Brief vom Mai 2009. Bereits damals schrieben wir: „Was dieses Duo hier vorgeführt hat (Anmerkung: Es ging um die Schulpolitik) oder eben durchgehen ließ, zerstört jede Hoffnung auf die groß angekündigte Verwaltungsreform, geschweige denn auf eine Staatsreform.“ Dem ist angesichts des jüngsten Budgetvorschlages nichts hinzuzufügen.
Hingegen fällt auf, dass das neue Budget eindeutig familienfeindlich ausgerichtet ist. Über die Einzelheiten berichtete die Tagespresse ausführlich. Folgerichtig gab es einen einmütigen Aufschrei aller mit Familienfragen befassten Organisationen. Auffallend war, mit welcher Vehemenz sich auch der ÖVP nahe stehende Organisationen in dieser Frage gegen „ihren“ Finanzminister (und ÖVP-Obmann) Pröll stellten. Von diesen und darüber hinaus ziemlich allgemein wird das familienfeindliche Budget geradezu als ein Verrat der ÖVP an ihren eigenen familienpolitischen Grundsätzen und an ihren Stammwählern beurteilt. Man kann daraus schlussfolgern, dass das Ansehen des ÖVP-Obmannes und Finanzministers Pröll nachhaltig beschädigt wurde. Die ÖVP ist somit der Verlierer in dieser Budgetschlacht und wird das noch weidlich zu spüren bekommen.
Mit freiheitlichen Positionen zur Familienpolitik haben sich Genius-Lesestücke immer wieder beschäftigt. Frühere Beiträge mit nach wie vor aktuellem Inhalt sind folgende:

Achtung: Früher erschienene Genius-Hefte sind vereinzelt noch lieferbar. Richten Sie diesbezügliche Anfragen, bitte, an: verein@genius.co.at
Die Inhaltsverzeichnisse sämtlicher Hefte finden Sie unter http://www.genius.co.at/index.php?id=2
Die Genius-Briefe erscheinlich online sechsmal Jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate Jänner–Februar 2011 kommt am 1. Jänner 2011 heraus.

Bearbeitungsstand: Freitag, 3. Dezember 2010

 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ortsstrasse 10 / 1
2301 RUTZENDORF
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
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