Genius-Brief März–April 2011

So gelangen Sie zu allen Texten:

Dieser Brief informiert Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft.

Die EU befindet sich offenkundig in einer Krise

Gemessen an ihren selbst erklärten Ambitionen bleibt die EU weit zurück. Die besonders kritischen Punkte beleuchtet Spectator in seinem Beitrag EU: Zahnlos, wo Zähnezeigen geboten wäre. Während die Eurokraten in weniger wichtigen Bereichen übertriebenen Eifer entwickeln, versagen sie meistens bei wirklich wichtigen Problemen von Tragweite.
Lesestück Nr. 01/März–April 2011 
Dieses Genius-Lesestück erhalten Abonnenten und Mitglieder außerdem gleich mit diesem Brief an ihre E-Post-Adresse zugesandt.

Araber ist nicht gleich Araber

Warum die Unruhen, die den arabischen Raum erschüttern, so unterschiedliche Formen annehmen, erklärt Richard Kerschhofer mit der geschichtlich untermauerten Feststellung Araber ist nicht gleich Araber. Die nackte Interessenspolitik der Westmächte hat ebenfalls viel mit deren Vergangenheit als Kolonialmächte zu tun. Und mit atemberaubender Heuchelei.
Lesestück Nr. 02/März–April 2011 
Dieses Genius-Lesestück erhalten Abonnenten und Mitglieder außerdem gleich mit diesem Brief an ihre E-Post-Adresse zugesandt.

Die Atomwirtschaft steckt in der Sackgasse

Dieser Weg in die Sackgasse wurde schon vor gut 30 Jahren vorausgesagt. Jetzt ist er sichtbar geworden. Wie die Freiheitlichen lange vor den Grünen zu ihrer fundierten Ablehnung der „Nutzung der Atomkraft auf Basis der Kernspaltung beim gegenwärtigen Stand der Technik“ gelangten, schildert Gerulf Stix in „Das Nein der FPÖ zur Atomkraft“. Dieser bereits 1991 verfasste Rückblick ist ein Lehrbeispiel für eine Politik, die sich wirklich auch für die künftigen Generationen verantwortlich fühlt. Bedrückend freilich, dass trotz aller Warnungen die Welt in die atomare Sackgasse hinein gewirtschaftet wurde. Aus dieser herauszukommen, wird langwierig werden und noch viele Opfer fordern, aber es muss geschehen.
Lesestück Nr. 03/März–April 2011

Wider die Verdrängung der deutschen Sprache

Der Siegeszug der englischen Sprache bei wissenschaftlichen Publikationen wirft Probleme auf, die erheblich über das rein Sprachliche hinaus gehen. R. J. Schaur listet die Fakten und die Gefahren einer weit fortgeschrittenen Entwicklung auf: Die deutsche Wissenschaftssprache droht zu verschwinden. Das Denken verändert sich, wenn es nicht mehr in der Muttersprache stattfindet. Mit dem Verfall als Hochsprache verliert die Muttersprache auch ihre Vorbildwirkung im Alltag.
Lesestück Nr. 04/März–April 2011 

Finnland als falsches Beispiel für die „Gesamtschule“

Dass Finnland deswegen als Sieger bei der PISA-Studie hervorgegangen ist, weil es die „Gesamtschule“ habe, zeigt Severin Vetter als verfehlte Interpretation auf. Sein Aufsatz über Das Märchen vom „Schulparadies Finnland“ beschreibt die dort völlig anderen Schulverhältnisse. Selbst Schüler mit Erfahrung an einer Gesamtschule, engagiert er sich mit Gleichgesinnten überparteilich bei der Plattform www.schuelerbegehren.at gegen die Einführung der Gesamtschule in Österreich.
Lesestück Nr. 05/März–April 2011 

Das „Unisex“-Urteil des Europäischen Gerichtshofes

Die Versicherungen dürfen nicht mehr zwischen Frauen und Männern differenzieren. Wie sehr hier medizinisches Wissen missachtet wird, beschreibt Stefan Fuchs mit Blick auf Die uniforme Welt der Gender-Juristen. Wieder einmal werden ideologische Wunschvorstellungen entgegen der Lebenswirklichkeit zum Postulat erhoben.
Lesestück Nr. 06/März–April 2011 

Lebt er noch oder doch nicht mehr?

Die Frage dreht sich um Osama bin Laden. Unser Versemacher Pannonicus rätselt in Ungereimtes – gereimt darüber, wem aller dieser „Vielzweckschreck“ als Feindbild dient und daher notfalls zumindest virtuell am Leben erhalten bleiben muss.
Lesestück Nr. 07/März–April 2011 

Die Globalisierung im Pflanzen- und Tierreich

Wussten Sie, dass Bio-Invasoren weltweit über 1 Billion Euro jährlich an Schaden verursachen? Dann lassen Sie sich von Bernd Stracke über die Biologische Globalisierung aufklären. Er schildert an vielen Beispielen, wie sich bestimmte Pflanzen und Tiere transkontinental ausbreiten. Das verändert oft auf dramatische Weise die regional gewachsenen Ökosysteme und verursacht mitunter gigantische Folgekosten.
Lesestück Nr. 08/März–April 2011

Gelassenheit angesichts der zu Ende gehenden Moderne

Können die Naturwissenschaften wirklich die reine Philosophie ersetzen? Werner Kunze verneint dies, indem er als Hauptgrund für die Krise der Moderne den fehlenden Dreiklang von Denken – Handeln – Besinnen ansieht. Unter dem Eindruck der Gedankengänge von Martin Heidegger fordert Kunze, dass wir uns buchstäblich wieder be-sinnen. Er empfiehlt, einen Nobelpreis für das philosophische Nachdenken über unsere Zeit auszuschreiben.
Lesestück Nr. 09/März–April 2011 

Geldpolitik ist Weltpolitik

In dieser eingehenden Besprechung des Buches von Daniel D. Eckert über den „Weltkrieg der Währungen“ befasst sich Gerulf Stix mit der aktuellen Krise des Euro, dem Aufstieg und Verfall des US-Dollars und den Bestrebungen, der Welt eine neue Leitwährung zu geben.
Lesestück Nr. 10/März–April 2011

RÜCKBLENDE:
Atom-Ausstieg und Erneuerbare Energien (EE)

Die Atomkatastrophe in Japan wird die Welt noch lange in Atem halten. Dieser weltweit zweite Schock nach dem Super-Gau von Tschernobyl weckte erneut die berechtigten Ängste von Millionen Menschen. Hunderttausende protestierten auf den Straßen, besonders in Deutschland. „Sofortiger Ausstieg aus der Atomkraftnutzung!“ ertönt jetzt laut der Ruf. Nur leider ist das „Sofort“ schlicht und einfach nicht möglich. Schon seit Jahrzehnten wurde davor gewarnt – auch wir gehörten zu den Warnern –, dass die energiewirtschaftliche Nutzung der Kernenergie unweigerlich in eine schlimme Sackgasse führen werde. Mit weit über 100 Atomkraftwerken allein in Europa sind wir nun in dieser Sackgasse. Und Sackgasse heißt eben, dass man lange braucht, um aus ihr wieder heraus zu kommen, wenn man erst tief genug hinein geraten ist. Sehr bitter, aber wahr.
Zeitgleich mit der so lange vergeblichen Warnung vor der atomaren Sackgasse wurde auf die Notwendigkeit und auch die Möglichkeit hingewiesen, auf erneuerbare Energien umzusteigen. Natürlich geht auch das nicht von heute auf morgen, es braucht intensive Entwicklungsarbeit. Als ich 1973 (!) im österreichischen Nationalrat erstmals auf die Nutzung der Sonnenergie aufmerksam machte und über internationale Ansätze dafür berichtete, erntete ich hauptsächlich Gelächter. Aber die damals aufmerksam zuhörende Wissenschaftsministerin Dr. Herta Firnberg veranlasste danach, die Nutzung der Sonnenergie zumindest in das österreichische Forschungsprogramm aufzunehmen.
In den seither gut drei Jahrzehnten hat sich bei uns, in Europa und in aller Welt diesbezüglich sehr viel getan. Die EE sind überall auf dem Vormarsch. Ihre technologische Entwicklung verläuft rasant. Längst hat sie nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Wirtschaft akzeptiert. In den nächsten Jahren werden wir den Durchbruch der EE auf breiter Front und auf überraschend vielfältige Weise erleben. Natürlich bedingt das einen Umbau unseres Wirtschaftssystems. Wer sich davor fürchtet, der übersieht die Konjunktur belebende und Arbeitsplätze schaffende Wirkung großer Innovationen. Der große Wirtschaftswissenschafter Schumpeter prägte das Wort von der „schöpferischen Zerstörung“ durch Erneuerer. Wir müssen auch diesen Umbau unserer Wirtschaftsstrukturen wollen und ansteuern.
Seit es die Genius-Lesestücke gibt, sind uns diese Themen ein Anliegen. Hier nur eine kleine Auswahl aus den zurück liegenden drei Jahren:

Bearbeitungsstand: Freitag, 1. April 2011

 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ortsstrasse 10 / 1
2301 RUTZENDORF
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft