Genius-Brief Juli–August 2011

So gelangen Sie zu allen Texten:

Dieser Brief informiert Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich. Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft.

Keine dauerhafte Lösung der Griechenland-Krise

Man muss verstehen, dass die Krise der Euro-Zone primär keine wirtschaftliche, sondern eine politische ist. Das erläutert Spectator in Die EU im Ausnahmezustand. Aber politische Justamentstandpunkte können ökonomische Realitäten nicht außer Kraft setzen. Genau dieses Dilemma erleben wir derzeit gleich in weltweiter Verknüpfung.
Lesestück Nr. 01/Juli–August 2011
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Gedanken zum neuen Parteiprogramm der FPÖ

Von Zeit zu Zeit verorten Parteien ihren Standort neu. Gerulf Stix geht in seinem Kommentar vom Leitsatz „Freiheit gilt uns als höchstes Gut“ aus der Frage nach, wie es um die Kontinuität in der freiheitlichen Programmatik steht. Trotz turbulenter 25 Jahre seit dem Innsbrucker Parteitag 1986 findet sich eine geradezu erstaunliche Kontinuität – aber nicht nur.
Lesestück Nr. 02/Juli–August 2011
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Das Medienimperium Murdochs im Visier der Kritik

Schier unglaubliche Abhörpraktiken wurden einer englischen Zeitung zum Fallstrick. Gerald Brettner-Messler zieht in seinem Beitrag Medien und Politik – ein schlampiges Verhältnis Vergleiche zwischen Großbritannien und Österreich. Vielleicht kann Großbritannien als Lehrbeispiel für Österreich dienen.
Lesestück Nr. 03/Juli–August 2011

Was alles am Ölpreis hängt

Er bestimmt über Armut und Reichtum sowie oft über Krieg und Frieden. In seinem Beitrag Der Ölpreis entscheidet über das Schicksal der Weltwirtschaft schildert Hans Kronberger auch die völlige Abhängigkeit Europas von außereuropäischen Lieferanten. Weiters deckt er schonungslos auf, wie rund um das Erdöl gelogen, manipuliert und getrickst wird.
Lesestück Nr. 04/Juli–August 2011

Wir erleben eine „kopernikanische Energiewende“

Das ist die dezidierte Meinung Hans Kronbergers. Sein jüngstes Buch, das sich mit diesem Thema befasst, wird hier von Gerulf Stix in dem Artikel Das fossil-atomare Zeitalter geht zu Ende eingehend besprochen. Genau genommen geht es um viel mehr als nur um Energiefragen, nämlich um ein neues Weltbild mit gesellschaftspolitischen Konsequenzen.
Lesestück Nr. 05/Juli–August 2011 

Strauß-Kahn und die Ethik ...

Das Theater um die sexuellen Eskapaden eines Herrn, der sogar – wie passend! – Ambitionen auf das höchste Amt in Frankreich hegte, ließ natürlich unseren Pannonicus nicht ruhen. In Ungereimtes – gereimt malt er lustvoll aus, wie inskünftig Ethik-Institute und Ethik-Börsen unser Leben erst so richtig sittlich gestalten werden.
Lesestück Nr. 06/Juli–August 2011 

Was brachten die Kolonien ihren Herren?

Dass Deutschland heute wirtschaftlich besser dasteht als die früheren großen Kolonialmächte, regt Bertram Schurian zu einer vergleichenden geschichtlichen Betrachtung an: Deutschland, die Kolonien und das Wirtschaftswunder. Ihre große Kolonialzeit brachte den jeweiligen Mutterländern England, Frankreich und Spanien offenbar keine bis heute wirklich nachhaltige Wirtschaftskraft. Warum wohl? Friedrich List wusste die Antwort.
Lesestück Nr. 07/Juli–August 2011 

Naturwissenschaften und Philosophie

Die Erkenntnis, dass Materie aus Energie besteht und umgekehrt Energie Materie aufbaut, beschäftigt denkende Menschen sehr. Hans-Joachim Schönknecht stellt in seiner Abhandlung Alte Weisheit und neues Wissen ergänzende philosophische Überlegungen zum Lesestück Nr. 10 im Genius-Brief Mai-Juni 2011 von Karl Sumereder an. Der Problemhorizont, aus dem die modernen Lösungen hervorgehen, selbst ist uralt.
Lesestück Nr. 08/Juli–August 2011

Der Siegeszug des Englischen in der Wissenschaft

Im Genius-Brief Mai-Juni 2011 veröffentlichten wir den Beitrag von Heinz Hauffe unter dem Titel Deutsch als Wissenschaftssprache bedroht. Leider wurden dabei die illustrativen Grafiken vergessen, wofür wir uns entschuldigen. Um dies richtig zu stellen und um der Vollständigkeit willen, drucken wir hier den ganzen Beitrag samt den dazu gehörenden Grafiken nochmals ab. Wir bitten unsere Leserschaft um Verständnis.
Lesestück Nr. 09/Juli–August 2011

Eine Gesellschaft im Sinn-Vakuum

Die Sinnkrise in deutschen Landen, die Neigung zur Selbstaufgabe als Volk und zur Geringachtung der eigenen Kultur beunruhigen Werner Kunze zutiefst. Seine hier vorgestellte Abhandlung Ein deutsches Psychogramm ist ein Kapitel aus seinem jüngst erschienenen Buch „Die Moderne“. Diese Zustandsbeschreibung eines verirrten Zeitgeistes macht einerseits sehr nachdenklich, regt andererseits aber auch zur Neubesinnung an.
Lesestück Nr. 10/Juli–August 2011

RÜCKBLENDE:
Extremismus, der fassungslos macht.

Das entsetzliche Blutbad in Oslo zeigt wieder einmal die bittere Wahrheit, dass es vor wahnsinnigen Einzeltätern, die allein und unauffällig, aber mit eiskalter Intelligenz auf pure Gewalttätigkeit hinarbeiten, keinen wirksamen Schutz gibt. Deren Motive mögen unterschiedlich sein, eines jedoch verbindet sie: Maßloser Hass auf eine Gesellschaft, die sich nicht nach ihrem Kopf richtet. Mit diesem Hass verbindet sich ein hemmungsloses Aggressionspotenzial, das sich in irrationaler Zerstörungswut entlädt. Schuldig fühlen sich solche singulären Verbrecher, wenn man den Berichten über sie vertrauen kann, eigentlich nie. Sie sind und bleiben Studienobjekte für Psychiater und Pathologen.
Daher sind alle Erklärungsversuche in Richtung ideologischer und besonders politischer Motive zwar verständlich und können mitunter Interessantes zutage fördern, treffen dabei aber nie den wesentlichen Punkt, nämlich die im Charakter angelegte Bereitschaft zu gewalttätigem Extremismus. Doch genau darum geht es letztlich.
Gesellschaftspolitisch macht es Sinn, jeden gewalttätigen Extremismus zu ächten, vor allem wenn er von Gruppen vertreten wird. Ihn ein für allemal abzuschaffen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Doch kann durch sachliche Argumentation, durch Erziehung und durch das tatsächliche Verhalten anerkannter Vorbilder jedem Extremismus viel an Boden entzogen werden. Dabei ist entscheidend, dass nicht verschieden gewertet wird, dass also nicht eine Art von Extremismus in Grund und Boden verdammt, eine andere Spielart hingegen mit Nachsicht oder gar versteckter Sympathie behandelt wird. Zeitgenössisches Beispiel: „Rechtsextremismus“ wird verdammt, „Linksextremismus“ gilt nicht selten als „verständlich“. Man erinnere sich nur so mancher einfühlsamer Beurteilung der Mörder und Mörderinnen aus der Roten Armee-Fraktion (RAF).
Nein, es muss zu einem Einvernehmen aller Demokraten – egal ob Links- oder Rechtsdemokraten – darüber kommen, dass jeder gewaltbereite Extremismus, egal welcher ideologischen Färbung, klipp und klar abzulehnen ist. Um das eigentlich längst nicht mehr passende Links-Rechts-Schema doch noch einmal als Beispiel heran zu ziehen, sei deutlich ausgesprochen, dass gemäßigte Linke und gemäßigt Rechte einander viel näher stehen als beide ihren jeweiligen extremistischen Randerscheinungen! Gleiches gilt übrigens sinngemäß für alle Religionsgemeinschaften.
Zu einer solcherart gemeinsamen Ächtung eines jeden gewaltbereiten Extremismus muss sich natürlich die Bereitschaft gesellen, die Argumente der jeweils anderen Seite zuzulassen, sie anzuhören und sich mit ihnen – auch entgegen den eigenen Vorurteilen – einigermaßen fair auseinander zu setzen. Denkverbote haben in einer offenen Gesellschaft nichts verloren. Wer solche dennoch fordert oder aufstellt, bereitet nolens volens jenem Extremismus, den niemand von uns will, den Boden. Diese Einsicht sollte sich jeder wirklich Gutmeinende erarbeiten.
Die hier unten angeführten Genius-Lesestücke mögen als Beispiele dafür dienen, dass und wie auch ideologisch heiße Eisen sachlich und ohne Aggressivität erörtert werden können.

Bearbeitungsstand: Montag, 1. August 2011

 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ortsstrasse 10 / 1
2301 RUTZENDORF
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 
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