Genius-Brief November–Dezember 2011

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Dieser Brief informiert Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft.

Eine gottähnliche Finanzherrschaft wird vorbereitet

Vom „Rettungsschirm“ für überschuldete Staaten über die EFSF wird nun der „Europäische Stabilitätsmechanismus“ vorbereitet. Was dieser ESM wirklich bedeutet, schildert Gerulf Stix im Beitrag ESM: Die Abschaffung der Demokratie! Geplant ist nicht mehr und nicht weniger als eine Finanzdiktatur. Eigentlich eine Pflichtlektüre für jeden Volksvertreter in jedem Parlament aller europäischen Länder!
Lesestück Nr. 01/November–Dezember 2011
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Die Machthaber betreiben Eigenwerbung mit Steuergeldern

Am 1.1.2012 sollten in Österreich zwei Gesetze zur Medientransparenz in Kraft treten. Leider geht es sich mit der Beschlussfassung im Nationalrat „nicht mehr aus“... Also wird es noch ein paar Monate bis zum Wirksamwerden brauchen. Worum es in der Sache wirklich geht, zeigt Bernd Stracke heute schon in Polit-Inserate am Pranger auf. An Hand vieler konkreter Beispiele beschreibt er, wie unverschämt Regierungen sich Steuergelder bedienen und staatsnahe Unternehmen politisch vergewaltigen, um sich optisch in ein möglichst gutes Licht zu setzen. Der praktische Erfolg der neuen Gesetze darf bezweifelt werden.
Lesestück Nr. 02/November–Dezember 2011
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Die Türkei baut ihre Vormachtstellung systematisch aus

Während immer noch über einen EU-Beitritt der Türkei verhandelt wird, geht diese längst eigene Wege, um ihr politisches Gewicht in Nah- und Mittelost zu verstärken. Peter Toplack beleuchtet Die Entwicklung der türkischen Außenpolitik seit Beginn 2010 in einer gekonnten Tour d’Horizont. Besonders interessant ist das Verhältnis zwischen der Türkei und dem Iran, einer vermutlich künftigen Atommacht.
Lesestück Nr. 03/November–Dezember 2011

Was heißt Islamic Banking?

Dieses Schlagwort gewinnt angesichts der Ausbreitung von immer mehr muslimisch geprägten Bevölkerungsteilen in unserem Kulturkreis zunehmend praktische Bedeutung. Das beschreibt Hanns-Arnulf Engels in seinen Betrachtungen zum islamischen Bankdienstleistungswesen und vermittelt erstaunliche Einblicke. Das gegenständliche Finanzpotenzial der Muslime allein in Mitteleuropa bewegt sich bereits im Milliarden-Bereich.
Lesestück Nr. 04/November–Dezember 2011

Europa im geschlossenen globalen System

Weltweit vollzieht sich ein Paradigmenwechsel von „offenen Systemen“ zu einem „geschlossenen System“. Aus diesem Vergleich aus der Begriffswelt der der Physik folgert Helmut Krünes politisch: Europa muss von seiner Vergangenheit Abschied nehmen. Vorbei sind die Zeiten, da sich Europa benötigte Ressourcen beliebig von überall her billig holen konnte.
Lesestück Nr. 05/November–Dezember 2011

Das „Hebeln“ ist so eine Sache ...

Er wäre nicht unser unentwegter Reimemacher, fiele ihm bei den Hebelanstrengungen der europäischen Finanzjongleure nicht gleich der alte Archimedes ein. Fluchs hebelt Pannonicus in Ungereimtes – gereimt die unterschiedliche „Problemlage“ kurzerhand auf einen Nenner. Oder doch nicht? Zwar eine ziemlich ernste Sache, diesmal aber zum Schmunzeln, frei nach dem Motto: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Lesestück Nr. 06/November–Dezember 2011

„Alle Jahre wieder ...“

In gut drei Wochen ist Weihnachten. Längst schon fest im Griff des Kommerzes, berührt dieses Fest doch immer wieder tief unser Gemüt. Aus welchen Quellen sich dieses Erleben speist, untersucht Harald Winter in seinem Kulturbeitrag Das Weihnachtsfest und seine vielfältigen Wurzeln. Obgleich eines der drei christlichen Hochfeste und als solches fest etabliert, beginnt die Geschichte dieses Festes schon lange Zeit vor Jesu Geburt als mythische Sonnenverehrung.
Lesestück Nr. 07/November–Dezember 2011

Was weltweit geglaubt wird

Eine Umfrage jüngeren Datums nimmt Karl Sumereder zum Anlass, um tiefsinnige Gedanken über Wissen und Glaube anzustellen. Er konstatiert „ein Unbehagen bei der Überlegung, dass Bewusstsein nur als menschliches Bewusstsein existiere“. Manche sehen in den theoretischen Spekulationen der modernen Physik auch ein „Abdriften in die Esoterik“.
Lesestück Nr. 08/November–Dezember 2011

Fremdtümelei als vorauseilendes Duckmäusertum

In vielen deutschsprachigen Medien macht sich die Unsitte breit, Städtenamen in Nachbarländern nicht mehr mit ihrer gewohnten deutschen Bezeichnung zu erwähnen. Gerhard Zeihsel betrachtet in seinem Beitrag Der Name Preßburg ist europäische Tradition die Namensgeschichte der slowakischen Hauptstadt. Gerade aus der Geschichte der untergegangenen Donaumonarchie sind die deutschen Kulturleistungen nicht wegzudenken.
Lesestück Nr. 09/November–Dezember 2011

Eine betroffen machende Dokumentation

Bertram Schurian bespricht hier das Buch des englischen Wissenschafters Timothy Snyder, dessen Titel frei übersetzt auf Deutsch Blutgetränktes Land heißt. Gemeint ist das Gebiet zwischen dem Großdeutschland Hitlers und der Sowjetunion Stalins, dessen Bevölkerung durch den Zusammenprall dieser beiden gnadenlosen Tyrannen schwerstes Leid erfuhr. Der englisch-amerikanische Autor versucht, das verhängnisvolle Geschehen aus eben diesem Gegensatz heraus nachzuvollziehen, d. h. zu historisieren. Die Fakten sind schlimm genug. Dieses Buch empfiehlt sich nicht als Lektüre zu den Feiertagen. Historisch interessierte Menschen werden sich allerdings damit befassen müssen.
Lesestück Nr. 10/November–Dezember 2011

RÜCKBLENDE:
Ein Finanzwissenschafter über die „Finanz-Oligarchie“

Im Genius-Brief vom Juli-August 2011 findet sich u. a. der Aufsatz von Spectator mit dem Titel „Die EU im Ausnahmezustand“. Darin heißt es unter dem Zwischentitel „Die Ohnmacht der in der Schuldenfalle sitzenden Politik“: „Die politische Seite dieses Machtgefüges, die gerade jetzt auch die Bewältigung der Euro-Krise so erschwert, ist die Machtfülle des Finanzsystems gegenüber der Staatenwelt. Die hoch verschuldeten und deshalb vom Finanzsystem abhängigen Staaten können einfach keine Politik mehr gegen die Interessen des Finanzsystems durchsetzen.“
Die Richtigkeit dieser These bestätigt der deutsche Ökonom Max Otte, der neben anderem an der Universität Graz lehrt, in einem Interview, welches erstaunlicher Weise im Magazin FORMAT erschienen ist (Nr. 33/2011). Ein kurzes Zitat daraus spricht Bände: „Otte: ... Da sind wir wieder beim Thema Finanz-Oligarchie, einer Klasse, die sich die Regeln selbst schreibt. FORMAT: All diese Maßnahmen wurden in der Krise von 2008 breit diskutiert. Warum wurde so wenig davon umgesetzt? (Red. Anmerkung: Es geht hier um strengere Kontrollen). Otte: Das hat die Finanz-Oligarchie verhindert. FORMAT: Wer oder was ist das? Otte: Den Begriff hat der ehemalige US-Verfassungsrichter Louis Brandeis schon 1913 geprägt, als die Situation ähnlich war wie heute: Bestimmte Institutionen und Menschen haben sich an den Schalthebeln der Macht eingenistet. Bei der Lobby-Arbeit eines Geflechts aus Investmentbanken, Hedgefonds, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Ähnlichem spielt die Politik nur noch die dritte Geige.“
Diese hier erneut bestätigten realen Machtverhältnisse erklären zu einem Großteil, warum die demokratisch legitimierten Regierungen der Euro-Staaten so erkennbar hilflos agieren.

 

 

Bearbeitungsstand: Donnerstag, 1. Dezember 2011

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
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Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ortsstrasse 10 / 1
2301 RUTZENDORF
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 
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