Genius-Brief Jänner–Februar 2012

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Dieser Brief informiert Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft.

Warum es im Gefüge der EU kracht

Es sieht ganz danach aus, als hätten sich die EU-Macher verrannt. Mit der Hauptursache dafür befasst sich Karl Claus im Beitrag Die „Sozialtechniker“ auf dem Irrweg. Man kann gewachsene Strukturen und Lebenseinstellungen nicht einfach am Reißbrett als erledigt abtun und durch gekünstelte Entwürfe ersetzen.
Lesestück Nr. 01/Jänner–Februar 2012

Mit Riesenschulden den falschen Tunnel bauen

Von völlig überholten Verkehrsplanungen sollte man sich rechtzeitig verabschieden. Das meint Michael Prachensky, wenn er in der Abhandlung Dramatik um den Brennerbasistunnel (BBT) mit aller Entschiedenheit für Alternativen zum BBT eintritt und diese auch skizziert. Das Match „Schiene gegen Straße“ wird bei der derzeitigen Projektgestaltung leider der LKW gewinnen. Dieser harten Erkenntnis sollten sich die Verkehrspolitiker unverzüglich stellen und von ihren sündteuren Illusionen Abschied nehmen.
Lesestück Nr. 02/Jänner–Februar 2012

Sogar die Bonität Deutschlands gerät in Gefahr

So ernst beurteilt Joachim Koch die Schuldenlawine, die von den noch einigermaßen zahlungsfähigen Staaten der Euro-Zone zur Stützung der fast hoffnungslos überschuldeten Staaten aufgefangen werden soll: Die EURO-Schuldenkrise kann mit den Rettungsschirmen nicht gelöst werden! Die zu schulternden Belastungen entwickeln sich in schwindelnde Höhen. Wird der bisherige Weg der vermeintlichen Krisenbekämpfung fortgesetzt, so werden auch die noch zahlungsfähigen Länder ihrer Bonität verlustig gehen.
Lesestück Nr. 03/Jänner–Februar 2012

Griechenland war schon oft bankrott

In einem historischen Kaleidoskop schildert Hanns-Arnulf Engels, dass und wie der griechische Staat seit seiner Wiedergründung im Jahre 1830 praktisch nur auf Pump lebt: Griechenland – Fass ohne Boden. Derzeit wird ganz offen über den vor einem Jahr noch abgestrittenen massiven Schuldenerlass verhandelt. Merke: Schuldenerlass ist nur ein anderes Wort für den Bankrott eines Schuldners. Und für die Gläubiger bedeutet das seit eh und je: Überschuldung wird durch teilweise oder gänzliche Enteignung “reguliert“.
Lesestück Nr. 04/Jänner–Februar 2012

Machtkampf zwischen Regierung und Militär in der Türkei

Während die Türkei in der Außenpolitik stark auftritt, spielen sich innenpolitisch dramatische Machtkämpfe ab. Peter Toplack, jahrzehntelang erfahrener Türkei-Kenner, beurteilt in seiner Abhandlung Türkische Turbulenzen hausgemacht die inneren Vorgänge als entscheidend für die künftige Entwicklung der Türkei. Wir Europäer sollten das dortige Geschehen im eigenen Interesse sehr aufmerksam beobachten.
Lesestück Nr. 05/Jänner–Februar 2012

Ein verschämtes Jubiläum ...

Nahezu sang- und klanglos verlief der zehnte Jahrestag der Euro-Einführung. Das bewog unseren Pannonicus, den Euro auf seine Art zu eiern, pardon: zu feiern. Und wie gewohnt natürlich als Ungereimtes – gereimt. Aber nicht nur der Euro eiert, auch die Mutter Erde tut dies. Doch lesen Sie einfach selbst, was es damit auf sich hat.
Lesestück Nr. 06/Jänner–Februar 2012

Stromerzeugung aus Sonnenlicht im Vormarsch

Noch vor wenigen Jahren von „Energieexperten“ mit Spott bedacht, gewinnt die Erzeugung elektrischen Stroms aus Sonnenlicht rasant an Boden, wie Hans Kronberger in seinem Artikel über Photovoltaik in Österreich an Hand neuesten Zahlenmaterials darlegt. Unser rohstoffabhängiges Europa hat in Wahrheit gar keine andere Wahl, als massiv auf erneuerbare Energie umzustellen. Inzwischen wissen wir, dass das auch wirklich geht!
Lesestück Nr. 07/Jänner–Februar 2012

Die Mehrheit will keine Gesamtschule

Das klägliche Ergebnis des Volksbegehrens für eine Bildungsreform zeigt wieder einmal den Unterschied zwischen der veröffentlichten Meinung und jener, die bei der stillen Mehrheit vorherrscht. Über die Lehren aus dem Androsch-Volksbegehren macht sich hier Dieter Grillmayer so seine Gedanken: Androsch ist gescheitert, weil er sich vor den Karren der Gesamtschul-Lobby spannen ließ.
Lesestück Nr. 08/Jänner–Februar 2012

Kurzsichtige Familienpolitik von AK und IV

Solange die Arbeitsmarktpolitik nur im Kopf hat, Mütter so rasch wie möglich wieder ins Erwerbsleben ein zu gliedern, besteht wenig Hoffnung für eine zukunftsfähige Familienpolitik. So sieht Barbara Rosenkranz Eine unheilige Allianz zwischen Arbeiterkammer und Industriellenvereinigung, wenn beide die jungen Mütter indirekt zwingen wollen, ihre Kinder möglichst bald an Betreuungseinrichtungen abzugeben.
Lesestück Nr. 09/Jänner–Februar 2012

Wie im Namen der Menschenrechte die Freiheit abgeschafft wird

Auf die Menschenrechte scheint die alte Weisheit zuzutreffen, dass jede gute Sache durch maßlose Übertreibung in ihr Gegenteil verkehrt werden kann. Jan Mahnert seziert und beschreibt glasklar, warum Die „Vermenschenrechtlichung“ von Gesetz und Recht auf die Abschaffung des Bürgers hinaus läuft. Mehr noch: Durch die uferlose Ausweitung der grundsätzlich richtig gemeinten Menschenrechte droht die Zerstörung unserer gesamten Rechtsgrundlagen.
Lesestück Nr. 10/Jänner–Februar 2012

RÜCKBLENDE:
Das Amt des Bundespräsidenten abschaffen?

In den jüngeren Diskussionen um Möglichkeiten, Staatsausgaben einzusparen, tauchen auch Vorschläge auf wie: Zahl der Abgeordneten verringern, auf den Bundesrat verzichten oder gar das Amt des Bundespräsidenten abschaffen. Der letztere Vorschlag kommt ausgerechnet vom niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll, der selbst als Präsidentschaftskandidat gehandelt wurde. Wenn man einmal davon absieht, dass alle diese Vorschläge erstens uralt sind und zweitens auch bei Verwirklichung das Riesenproblem unserer Staatsverschuldung überhaupt nicht lösen würden, dann bleibt als diskussionswürdiger harter Kern sehr wohl die Frage bestehen, wie unsere Demokratie verbessert werden könnte? Hinsichtlich des Staatsoberhauptes, dessen Direktwahl sich gut begründen lässt, bietet sich in der Sache an, sein Amt mit dem des Regierungschefs (Bundeskanzler) in einer Person zu vereinen. So ist das beispielsweise in den USA geregelt.
Eine „halbe“ derartige Lösung ist das französische System der „Präsidialdemokratie“, die auf De Gaulle zurück geht.
In den Genius-Lesestücken gibt seit langem und immer wieder Plädoyers für eine saubere Gewaltentrennung von Regierung einerseits und Gesetzgebung andererseits. Der Chef der Regierung und zugleich Staatsoberhaupt soll direkt vom Volk gewählt werden und sich dann seine Minister frei aussuchen können. Er wäre vom Parlament unabhängig und könnte von diesem auch nicht im Zuge taktischer Spielchen gestürzt werden. Umgekehrt könnte er dem Parlament auch keine Gesetzesvorlagen aufzwingen. Denn die Gesetze würden nur von diesem, das heißt von den ebenfalls vom Volke gewählten Abgeordneten gemacht werden.
Aus diesem klar geordneten Wechselspiel zwischen Parlament und Regierung ergäbe sich mit hoher Wahrscheinlichkeit eine wesentlich verbesserte Leistungsfähigkeit der gesamten Staatstätigkeit. Jedenfalls eine weitaus höhere Leistungsfähigkeit, als sie das derzeitige österreichische System aufweist. Die wechselseitige Blockade der großen Koalitionen gleichzeitig in Regierung und Parlament ist vergleichsweise ein Trauerspiel – und für den Steuerzahler außerdem noch sehr kostspielig.
Zu diesen Fragen finden sich Analysen und Standpunkt in folgenden Genius-Heften:

Bearbeitungsstand: Mittwoch, 1. Februar 2012

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ortsstrasse 10 / 1
2301 RUTZENDORF
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
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Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft