Genius-Brief März–April 2012

So gelangen Sie zu allen Texten:

Dieser Brief informiert Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft!

Bürokratie und Regulierungswahn

Warum die so genannten Sparpakete nicht wirklich greifen, behandelt Gerulf Stix in seinem Beitrag Gesetzesflut und Beamtenstaat. Sowohl die gesetzgebende wie die vollziehende Staatsgewalt leiden unter fortschreitender Verbeamtung. In den Nationalstaaten und stärker noch auf europäischer Ebene wird die demokratische Gewaltenteilung von den Regierungen ausgehebelt.
Lesestück Nr. 01/März–April 2012

Die Wahl des französischen Präsidenten hat Signalwirkung

Um den sozialistischen Kandidaten Hollande zu verhindern, wildert der umstrittene Sarkozy in der Wählerschaft des Front National. Daher fragt Jan Mahnert in seiner Analyse: Wie weit schafft es Marine Le Pen? In jedem Fall wird das Ergebnis der französischen Präsidentschaftswahlen – eine Stichwahl ist wahrscheinlich – den weiteren Weg der EU maßgeblich beeinflussen.
Lesestück Nr. 02/März–April 2012

Ärger mit der Post und kein Ende in Sicht

Angeblich steht „der Kunde im Mittelpunkt“, doch gerade er wird rücksichtslos getreten. Dieses bittere Sittengemälde illustriert Bernd Stracke in Post modern? Post traumatisch? Offenbar prallt die von allen Seiten vorgebrachte berechtigte Kritik an der Teflonhaut des Vorstandes ab. Und „die Politik“ erweist sich einmal mehr als inkompetent.
Lesestück Nr. 03/März–April 2012

Die Niederlage des Westens in Afghanistan

Allen Beschönigungen zum Trotz lässt sich der Fehlschlag der NATO-Mission ISAF nicht mehr verbergen. Bertram Schurian beschreibt nüchtern Das Fiasko des Westens in Zentralasien. Doch werden aus diesem Scheitern anscheinend keine Lehren gezogen. Denn soweit erkennbar werden alle Vorbereitungen für den nächsten Kriegsschauplatz getroffen: Iran. Die derzeit wichtigste weltpolitische Aufgabe der EU wäre es, den Ausbruch eines militärischen Flächenbrandes in Zentralasien verhindern zu helfen.
Lesestück Nr. 04/März–April 2012

In Nordafrika verdorrt der „arabische Frühling“

Was von den westlichen Medien als „Befreiung“ gepriesen wurde, entpuppt sich als Chaos mit unkalkulierbarer Sprengwirkung. Nur die Öl-Lobby verfolgt eisern ihre Interessen, wie das Richard Kerschhofer in seinem Aufsatz Öl fördert da wie dort Spaltung berichtet. Inzwischen rumoren so genannte Libyen-Kämpfer nicht mehr nur in Afrika, sondern auch in Syrien. Cui bono?
Lesestück Nr. 05/März–April 2012

Die krumme Sache mit den Dissertationen ...

Rezyklat reimt sich auf Plagiat und Bummeln auf Schummeln. So bei unserem unermüdlich Verse schmiedenden PANNONICUS unter der von unserer Leserschaft oft besuchten Überschrift Ungereimtes – gereimt. Wirklich ungereimt ist, dass die EU den Griechen das preiswerte iranische Öl abdreht; jetzt müssen diese teurere Lieferungen bezahlen – mit welchem Geld???
Lesestück Nr. 06/März–April 2012

Laibach stichelt gegen den Ortstafel-Konsens

Alle Betroffenen in Kärnten sind froh, dass der Streit um zweisprachige Ortstafeln beigelegt werden konnte. Die Geschichte dazu beleuchtet Peter Wassertheurer im Artikel Slowenische Minderheit in Kärnten nicht instrumentalisieren! Den Anlass für diesen Appell

bieten die merkwürdigen Äußerungen einer Ministerin der Regierung Sloweniens.
Lesestück Nr. 07/März–April 2012

Lebensarbeitszeit und Teilzeitbeschäftigung in Europa

Während von Exponenten der Sozialpolitik gegen die Teilzeitarbeit insbesondere der Frauen gewettert wird, nimmt in Europa die Teilzeitarbeit signifikant zu – auch bei den Männern. Stefan Fuchs belegt das mit aktuellen Zahlen im Beitrag Die Erfolgsgeschichte der Teilzeit-Jobs. Hier geht es um grundsätzlich neue Beschäftigungsmuster in unserer hochproduktiven Wirtschaft. Alte Betrachtungsweisen werden dieser modernen Entwicklung nicht mehr gerecht. Wir müssen lernen, die Lebensarbeitszeit neu zu denken.
Lesestück Nr. 08/März–April 2012

Kybernetik als wichtige Wissenschaftsdisziplin

Die Rolle der Kybernetik wird immer wichtiger. Über ihr Wesen, ihre Geschichte und heutige Bedeutung klärt Karl Sumereder in seinem Artikel über Systeme ohne Steuermann auf. Es geht um das Fließgleichgewicht von Systemen und Organisationen, um Steuerung und Rückkopplung. Das betrifft nicht nur den Bereich der Technik, sondern alle Lebensbereiche in Natur und Gesellschaft.
Lesestück Nr. 09/März–April 2012

„Aus Demokratie wurde Bankendiktatur“

In dieser Buchbesprechung stellt Gerulf Stix die hochaktuellen Thesen insbesondere der beiden Wissenschafter Eberhard und Eike Hamer vor: Die Lust am gemeinsamen Untergang. Die Brisanz des Geschehens rund um den Euro, den „Rettungsschirm“, die EZB und die daraus erwachsenden Konsequenzen liegt auf der Hand. Aufschlussreich sind die Darlegungen vor allem deswegen, weil sie nichts beschönigen und die harten Tatsachen benennen, wie sie sind. Die Zukunft wird uns nach einigem Auf und Ab eine deftige Inflation bringen.
Lesestück Nr. 10/März–April 2012

RÜCKBLENDE:
Politik und Anständigkeit – Ein unauflösbarer Widerspruch?

Fast schon bis zum Überdruss wird in den Medien berichtet und kommentiert, was zum Thema Korruption, Parteienfinanzierung, Lobbyismus und persönlicher Bereicherung im einschlägigen parlamentarischen Unterausschuss in Wien ans Tageslicht gefördert wird.
Dazu kommen die Reportagen aus dem Justizbereich, wo nach illegalen Finanztransaktionen und dem Verbleib mysteriöser Geldbeträge gefahndet wird. Die solchermaßen aufgeblätterte Parteipolitik versucht sich irgendwie zu wehren. Jüngster Versuch ist die Ankündigung des ÖVP-Parteiobmannes und Vizekanzlers Spindelegger, er werde eine Art Verhaltenskodex, also so etwas wie verpflichtende Benimm-Regeln für alle ÖVP-Mandatare beschließen lassen. Eine entsprechende Arbeitsgruppe wurde bereits eingerichtet. Sie soll nach Ostern einen Zwischenbericht vorlegen. Bis zum Sommer soll dieses Anstandspapier dann unter Dach und Fach gebracht werden. Soweit die verzweifelte Botschaft.
Was in der Sache, um die es geht, wirklich zu sagen ist, wurde in den Genius-Lesestücken bereits auf den Punkt gebracht: „Charakter kann durch kein System ersetzt werden!“ Und Anständigkeit lässt sich durch noch so viele Regeln nicht erzwingen. Im günstigsten Fall führt ein derartiges Zwangskorsett zu Heuchelei. Letztere ist im täglichen Leben allgemein und speziell in der Politik wie in der Wirtschaft weit verbreitet. Denn was erlaubt ist und was nicht, ist erstens längst umfangreich geregelt und zweitens jedem von sich aus anständigen Menschen durch Erziehung und Gesinnung bekannt.
Ergänzend sei angemerkt, dass unter dem Begriff „Korruption“ gegenwärtig eine ungute Grenzverwischung zwischen sachlich zwar einander berührenden, aber im Kern verschiedenen Problemen betrieben wird. Beispielsweise ist Parteienfinanzierung ein Problem sui generis und Bestechung für irgendwelche Zwecke grundsätzlich ein anderes. Die Vermengung dieser Problembereiche und die gleichzeitige Einbeziehung noch weiterer in einen einzigen düster gemalten Gesamtkomplex dient nicht dem Finden sachgerechter Lösungen. Wir brauchen da mehr Sachlichkeit und zugleich viel mehr persönliche Anständigkeit.

Bearbeitungsstand: Sonntag, 1. April 2012

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ortsstrasse 10 / 1
2301 RUTZENDORF
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 
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Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft