Genius-Brief Mai–Juni 2012

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Dieser Brief informiert Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft.

Zerfallserscheinungen der Demokratie

Alle Vorzeichen deuten auf eine dramatische Veränderung in unserer politischen Landschaft hin. Wir schlittern in ein autoritäres Zeitalter meint Gerulf Stix in seiner Analyse der überall um sich greifenden Unzufriedenheit mit der Politik. Die Ablehnung aller „etablierten“ Politik äußert sich teils in grotesken Protesten, teils in Resignation einfach durch Nichtwählen. Das bereitet den Boden auf für das Emporkommen neuer „starker Männer“. Eine gefährliche Entwicklung.
Lesestück Nr. 01/Mai–Juni 2012
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Die wirtschaftliche Lage spitzt sich zu

Hin und her gerissen zwischen Überschuldung und Rezessionstendenzen streiten die Wirtschaftspolitiker um das richtige Rezept. Bertram Schurian legt dar: Was wirtschaftspolitisch zu geschehen hätte und zieht interessante Vergleiche zwischen den USA und Europa. Nur der „harte Weg“ bietet Aussicht auf Erfolg.
Lesestück Nr. 02/Mai–Juni 2012
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Worum es bei den Parlamentswahlen in Frankreich geht

In Paris hat also Hollande den quirligen Sarkozy abgelöst. Über den Handlungsspielraum für Hollande entscheiden die bevorstehenden Parlamentswahlen mit: Frankreich geht in die dritte Runde. Über die „Qual dieser Wahl“ insbesondere für den Front National unter der bislang erfolgreichen Marine Le Pen stellt Jan Mahnert stimmige Überlegungen an. Wie er meint, klaffen Hoffnungen und Realität bei den „Nationalen“ auseinander.
Lesestück Nr. 03/Mai–Juni 2012

Die Zeit der klassischen Ideologien ist abgelaufen

Das ist die Kernthese von Karl Claus. Er beleuchtet sie anhand des neuesten Buches von Jan Mahnert und fragt: Was ist Demokratie und was ist „Homokratie“? Die „Vorstellung absoluter Gleichheit unter Menschen“ sieht er als Utopie an. Wichtiger als Gleichheit ist die Sicherung der Demokratie. Der „Homokratismus“ versteht nicht das Wesen und die Funktionsweise einer Gemeinschaft.
Lesestück Nr. 04/Mai–Juni 2012

Das „Alternativlos“ wird veräppelt

„Mit Worten lässt sich trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten.“ Ganz im Sinne dieses Goethe-Spruchs zerzaust PANNONICUS zuerst die „alternativlose“ Europapolitik in Ungereimtes – gereimt und veräppelt danach die elektronische Sintflut an apps für jedes und alles: „Und jeder Depp macht mit beim Nepp.“ Also, schnell klicken!
Lesestück Nr. 05/Mai–Juni 2012

Die These von der deutschen Kollektivschuld ist widerlegt

Professor Alfred de Zayas hat ein wissenschaftlich hochkarätiges Buch vorgelegt: „Völkermord als Staatsgeheimnis“. Darin beweist er, dass Hitler und seine engen Mitwisser alles nur Erdenkliche taten, um den Massenmord an den Juden vor dem deutschen Volk geheim zu halten. Gerulf Stix bespricht dieses Buch mit dem gebotenen Ernst und würdigt auch die von Alfred de Zayas dargelegte „Tragik der Kriegsgeneration“.
Lesestück Nr. 06/Mai–Juni 2012

Was zu sagen erlaubt sein muss

Günter Grass hat wieder einmal medienwirksam auf sich aufmerksam gemacht. Daher widmet sich Peter Wassertheurer hier der Frage Günter Grass – ein Antisemit? Immer wieder gibt es Ausreisser aus dem „geschützten Bereich ihrer Tabus“, in dem „die Linke ihre Schäfchen grasen lässt“. Es ist gut, wenn sich ebenso anerkannte wie umstrittene Persönlichkeiten dazu aufraffen, sich außerhalb vorgegebener Sprachregelungen zu bewegen.
Lesestück Nr. 07/Mai–Juni 2012

Österreich und das „eherne Gesetz der Oligarchie“

Es ist wirklich staunenswert, wie sich Machtstrukturen allen Veränderungen zum Trotz über Generationen hinweg erhalten. Ein Kapitel aus dem Klassiker von Alexander Vodopivec „Wer regiert in Österreich?“ zeigt auf, wie sich die Oligarchie von ungefähr 400 Personen strukturell zusammensetzt. Dieser Blick auf die jüngere Vergangenheit hilft enorm, wenn man das gegenwärtige politische Spiel in Österreich wirklich verstehen will.
Lesestück Nr. 08/Mai–Juni 2012

50 Jahre Bildungsbaustelle Österreich

Dieter Grillmayer hat den Umstand, dass vor 50 Jahren, nämlich 1962 das Schulorganisationsgesetz geschaffen wurde, zum Anlass genommen, ein Buch über Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist zu veröffentlichen. Hier stellt er selbst seine zwölf Hauptthesen vor. Dem schulpolitischen Zeitgeist hält der in einem langen Berufsleben erfahrene Pädagoge die Wahrheit entgegen, dass Bildung ohne geforderte Leistungswilligkeit nicht zu haben ist.
Lesestück Nr. 09/Mai–Juni 2012

Wie das höchstentwickelte Organ auf dieser Welt funktioniert

Unser Wissen über das menschliche Gehirn hat in den letzten Jahrzehnten um Größenordnungen zugenommen. Das schildert Karl Sumereder brillant in seinem Beitrag Neuronales Feuerwerk. Er ordnet die Überfülle an Fakten und stellt sie auf eine auch für den Laien verständliche Weise dar. Aber hinter den vielen gefundenen Antworten erheben sich ebenso viele neue Fragen. Zu lesen, wie wir denken, macht buchstäblich nach-denklich.
Lesestück Nr. 10/Mai–Juni 2012

RÜCKBLENDE:
Alles Heil wird vom Wirtschaftswachstum erwartet

„Wachstum“ ist in aller Munde. Der neue französische Präsident Hollande will für Wirtschaftswachstum sogar weitere Verschuldung in Kauf nehmen. Und die EU-Kommission bastelt zwecks Wirtschaftswachstum an großen „Strukturprojekten“, die auch wieder mit Schulden (speziellen Euro-Bonds) finanziert werden sollen. Anscheinend sind die sozialistisch oder dirigistisch imprägnierten Hirne vernagelt. Denn gerade in Ländern wie Griechenland und Spanien haben EU-Gelder, die in unwirtschaftliche Projekte bereits geflossen oder dort versickert sind, die Krise dort sogar noch verschärft. Umgekehrt hat z. B. das sozialdemokratische (!) Schweden vor gut einem Jahrzehnt vorgemacht, wie man sich mit beinharter Sparpolitik und Förderung des Unternehmertums aus Staatsverschuldung und Wirtschaftskrise selbst erfolgreich heraus arbeiten kann.
Dass Wachstum ohne intensive privatwirtschaftliche Unternehmertätigkeit nicht erreicht werden kann, wurde hier in den Genius-Lesestücken bereits mehrmals dargelegt. (Siehe unten) Jüngst schrieb auch der bekannte Wirtschaftsredakteur Franz Schellhorn: „Aber warum wird in Europa stärker denn je daran geglaubt, dass auf Wiederwahl bedachte Politiker und gut abgesicherte Beamte eher in der Lage sind, Arbeitsplätze zu schaffen als mit ihrem vollen Vermögen haftende Unternehmer und private Haushalte?“ Und weiter: „Unternehmer schaffen Jobs. Eine alternative Politik für Wachstum und Beschäftigung wäre freilich die Schaffung eines unternehmerfreundlichen Umfelds.“ („Die Presse am Sonntag“, 6. Mai 2012, Seite 17)
Es kann auch gar nicht oft genug die Erkenntnis wiederholt werden, dass Wachstum ein Ziel ist, aber kein Mittel der Wirtschaftspolitik. Außerdem kann es auf Dauer kein unbegrenztes materielles Wachstum geben. Hingegen lässt sich immaterielles Wachstum sehr wohl noch steigern. Und richtig verstanden, zieht auch dieses ein gewisses Wirtschaftswachstum mit sich. Wie das zu verstehen ist, wurde ebenfalls hier skizziert:

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate Juli–August 2012 wird am 1. August 2012 heraus kommen.

 

Bearbeitungsstand: Freitag, 1. Juni 2012

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
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