Das Super-Netzwerk zur Ausrichtung des Westens


Die geheimnisumwitterten „Bilderberger“ kommen in die Jahre – Teil I

 

Von Bernd Stracke

Nichts stachelt die menschliche Neugierde mehr an als tatsächliche oder vermeintliche verborgene und geheime Mächte. Dies trifft speziell auch auf den Eliteclub der Bilderberger zu, die kürzlich in Chantilly, Virginia (USA), ihr 60. Treffen veranstalteten, und denen Kritiker mehr denn je unterstellen, Drahtzieher einer Weltverschwörung zu sein, ja sogar „einer der schrecklichsten Verschwörungen, die der Planet je gesehen hat“.[1] Wer sind nun „die Bilderberger“?

Unter den zwölf Millionen (!) Treffern, die Google beim Stichwort „Bilderberger“ binnen Sekunden auswirft, befindet sich auch deren offizielle Webseite[2], auf der sich die Bilderberger definieren als “kleines, flexibles, formloses, internationales, nicht für die Öffentlichkeit bestimmtes Forum, in dem verschiedene Standpunkte ausgedrückt werden können und wechselseitiges Verstehen erhöht wird.” Das Internet-Lexikon Wikipedia definiert die Bilderberg-Teilnehmer als „einflussreiche Personen aus Wirtschaft, Militär, Politik, Medien, Hochschulen und Adel“. Die meisten kommen aus der NATO-Zone, seit 1989 vermehrt auch aus anderen Staaten. Zwei Treffen fanden in Österreich statt – 1979 in Baden bei Wien und 1988 in Telfs in Tirol. Die jeweils rund 130 Teilnehmer – zwei Drittel kommen aus Europa, der Rest aus Nordamerika – werden laut offizieller Lesart so ausgewählt, dass eine „wohlinformierte, ausgeglichene Diskussion“ über vorgegebene Tagesordnungspunkte[3] sichergestellt wird. Es gilt wie beim ähnlich internationalistisch ausgerichteten und diskret operierenden Council on Foreign Relations[4] die Chatham-House-Roule. Diese Hausordnung stammt aus dem „Royal Institute of International Affairs“ in London, auch bekannt als „Chatham House“, einer „Denkfabrik“, die sich mit aktuellen Fragen des politischen Zeitgeschehens auf internationaler Ebene befasst und besagt, dass in allgemeinen Begriffen berichtet, aber niemals mit Namen zitiert werden darf – am besten gleich überhaupt nicht oder nur in Andeutungen.

Die Entstehung der Bilderberger

Bilderberg hat seinen Namen vom holländischen Hotel de Bilderberg in Oosterbeck-Arnheim, wo 1954 über Einladung von Prinz Bernhard der Niederlande[5] das erste Treffen stattfand.

Als Initiator gilt der Pole Dr. Joseph Hieronim Retinger (1888–1960), der das Noviziat der Jesuiten in Rom abschloss und später Politikberater sowie Gründer auch der „Europäischen Bewegung“ und des Europarats war. Der Erfolgsautor Andreas von Rétyi nennt Retinger „die graue Eminenz“, der man großen Einfluss bei wichtigen Zeitgenossen attestierte, obwohl sie nie ein offizielles Amt innehatte, nie viel Geld besaß und nie an öffentlichen Debatten teilnahm. „Ich erinnere mich, wie Retinger einst in den USA den Hörer in die Hand nahm und binnen kürzester Zeit einen Termin mit dem Präsidenten hatte“ erzählte einst Sir Edward Beddington-Behrens in der Grabrede für Retinger. In Europa habe Retinger freien Eintritt in jeden politischen Zirkel gehabt. Bilderberger-Spezialist und Buchautor Daniel Estulin („Die Bilderberger sind Feinde der Menschheit und müssen aufgehalten werden“) erwähnt, dass Winston Churchill mit „Rettinger, einem Jesuitenpriester und 33.-Grad-Freimaurer“ befreundet gewesen sei. Dennis Healey, früherer britischer Premierminister, zusammen mit Retinger Bilderberg-Mitbegründer und 30 Jahre lang Steuerungsausschuss-Mitglied, sagt selbst: „Zu behaupten, wir strebten nach einer Eine-Welt-Regierung, ist übertrieben, aber nicht gänzlich unfair. Wir in Bilderberg erkannten damals, dass wir uns nicht auf ewig gegenseitig für nichts bekämpfen und Menschen töten und Millionen heimatlos machen könnten. Wir waren der Überzeugung, dass eine einzige Gemeinschaft in der ganzen Welt eine gute Sache wäre.“

Wisnewski stellt hingegen den Vergleich an, dem zufolge ein Schiff umso eher unsinkbar ist, je mehr voneinander unabhängige Zellen der Schiffsrumpf besitzt. Gibt es im Rumpf keine Schotten, also wasserdichte Querwände, reicht ein einziger Wassereinbruch aus, um das Schiff zum Sinken zu bringen. Das gleiche gelte für die Menschheit: Je mehr „Schotten“, also Grenzen, eingerissen würden und je mehr Nationen zu größeren Einheiten zusammengefasst würden, desto gefahrenanfälliger würden diese immer größeren Staatensysteme sein. Genau dieser Theorie der Globalisierung würden aber Retinger und seine Bilderberger-„Komplizen“ in die Hände arbeiten.

Betreffend die jesuitische Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Bilderberger baut Wisnewski eine nicht so einfach von der Hand zu weisende, bis in die heutigen Tage reichende Indizienkette auf, der zufolge sich schon die 1948 von der Rockefeller-Stiftung gegründete Vorläufer-Organisation der Bilderberger, das „American Committee for a United Europe“ (ACUE) in erster Linie aus Geo- und Geheimdienststrategen rekrutierte. Namen gefällig? Der CIA-Gründer William Donovan, der spätere CIA-Chef Allen Dulles, der erste CIA-Direktor Walter Bedell Smith und der Präsident der jesuitischen Fordham University Robert Ignations Gannon. Der unscheinbare Retinger trommelte im selben Jahr, also 1948, in Den Haag 800 (!) Delegierte zur Gründung der „European Conference on Federation“ zusammen – die Eröffnungsrede hielt Winston Churchill. Wenige Jahre später stand ein gewisser Robert Schuman, an einem Jesuitengymnasium in Luxemburg ausgebildet, an der Wiege der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, der EU-Vorläuferin. 1958 wurde Schuman erster Präsident des Europäischen Parlaments. Vom Bilderberger und Öl-Magnaten George Mc Ghee ist ein Zitat überliefert, wonach die Römischen Verträge[6] auf den Bilderberg-Tagungen geboren wurden.

Ablauf der Tagungen und Finanzierung des „Clubs“

In den jeweils dreitägigen Bilderberg-Konferenzen werden Fragen der Weltwirtschaft und der internationalen Beziehungen besprochen. Nach jeder Konferenz bekommen aktuelle und frühere Teilnehmer ein zusammenfassendes Protokoll sowie zusätzlich eine erläuternde, besonders vertraulich zu behandelnde Schrift zugesandt, deren Inhalt die Teilnehmer im Laufe des folgenden Jahres gemäß den in den Synthesen ausgegebenen Strategien im jeweiligen politischen, unternehmerischen oder anderen Umfeld in ihren Heimatländern implementieren sollen.

„Die Kosten für die Aufrechterhaltung des kleinen Sekretariats sind vollständig von privater Seite abgedeckt,“ so die offizielle Homepage. Einzelne Bilderberger erklärten in Interviews stets, dass Steuerzahler niemals in irgendeiner Weise belastet worden seien, und leiteten daraus wohl das „Recht“ ab, dem Steuerzahler jegliche Information darüber vorzuenthalten, was hinter gepolsterten Türen allenfalls gemauschelt wird.

Die Öffentlichkeit sehr überraschte daher vor wenigen Wochen der deutsche Altbundespräsident Walter Scheel, 93, als er der Zeitschrift „Mysteries“ Einblick in seine bislang streng vertraulichen Bilderberg-Dossiers gewährte. Resultat: Die angeblich privat finanzierten Konferenzen wurden jahrelang doch mit deutschen Steuergeldern unterstützt. Im Bundesarchiv in Koblenz sichteten die Rechercheure 30 Archivbände mit Scheels Verschlussdokumenten, darunter auch vertrauliche Protokolle über das Bilderberger-Treffen 1980 in Aachen. Den Papieren zufolge veranstalteten der damalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Johannes Rau, und der damalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher jeweils Festessen für die Konferenzteilnehmer. 9.500 DM ließ das Bundesaußenministerium für das leibliche Wohl der Bilderberger springen. Für das Mittagessen der rund 140 Gäste am 19. April 1980 brachte die nordrhein-westfälische Landesregierung ebenfalls rund 9.000 Steuer-DM auf. Ironie des Schicksals: Am selben Tag berichtete die „Frankfurter Allgemeine“ nichts ahnend das Gegenteil: Ausdrücklich wurde in Aachen der private Charakter der Konferenz betont. Sie erhalte keine Regierungsmittel, sondern Unterstützung von Einzelpersonen, Gesellschaften und Stiftungen. Falsch! Scheels Akten zufolge trug die deutsche Regierung unter Helmut Schmidt den Löwenanteil der Kosten dafür. Internes Protokoll vom 26. November 1979: „Die Bundesregierung hat durch Staatsminister Wischnewski zugesagt, für Bilderberg 80- bis 100.000 DM zur Verfügung zu stellen.“ Weiters erstellten Außenamts-Mitarbeiter jahrelang Redeentwürfe für den amtierenden Bilderberg-Vorsitzenden und ließen den Außenamt-Sprachendienst auch die Konferenz-Arbeitspapiere übersetzen – in mehrere Sprachen. Der aktuelle Clou: Kurz vor Druckbeginn untersagte jetzt Scheel dem Magazin überraschend die Reproduktion seiner Akten. Mysteries-Herausgeber Luc Bürgin ließ sich allerdings keinen Maulkorb verpassen: Zusammen mit Kopp Online (http://info.kopp-verlag.de) veröffentlichte Mysteries das brisante Papier aus Scheels Nachlass erstmalig und unzensiert als PDF-Download[7]

Übrigens musste auch der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU Fraktion Eckardt von Klaeden zugeben, dass seine Kosten für die Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz 2008 vom Deutschen Bundestag bezahlt wurden. Der Aufforderung einer Bürgerin, dieses Geld zurückzuzahlen, kam Klaeden natürlich nicht nach.

Ob nicht nur der deutsche, sondern auch der österreichische Steuerzahler für die „armen“ Bilderberger in die Tasche greifen durfte, interessierte auch den Autor dieses Genius-Lesestücks. Er fragte daher einige prominente österreichischen Bilderberger[8]:

  • Wie wird die Teilnahmekostenfrage (Anfahrt, Hotelunterbringung, Verpflegung, Tagungskosten, Bodyguards) in der Einladung abgehandelt?
  • Welche Teilnahmekosten haben Sie aus Ihrer privaten Tasche bezahlt?

Wie nicht anders zu erwarten, wurden die Fragen überhaupt nicht oder nur ausweichend beantwortet. Sämtliche von „Genius“ kontaktierten Österreich-Bilderberger ließen sich die Chance entgehen, sich vom Verdacht reinzuwaschen, auf Steuerzahlers Kosten Netzwerkarbeit betrieben zu haben.

Was ist eine Verschwörung?

Läuft die Welt zufällig und „ganz von alleine“ oder wird sie gesteuert? Der frühere US-Präsident F. D. Roosevelt war überzeugt: „In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war.“ Und der seinerzeitige britische Premierminister Benjamin Disraeli wurde mit dem Zitat berühmt: „Die Welt wird von ganz anderen Persönlichkeiten regiert, als gemeinhin von Personen, die keinen Blick hinter die Kulissen werfen können, angenommen wird.“

Der Definitionen für Verschwörung gibt es viele. Etwa: „Geheime Verbindung von mindestens drei Personen, die auf ein geheimes Ziel hinarbeiten“. Oder: „Eine heimliche Verbündung mehrerer Personen mit dem Zweck, einen Plan auszuführen“. Das muss an sich nichts Schlechtes sein. Daher präzisiert Wikipedia: „Eine Verschwörung beruht nicht zwangsläufig auf moralisch niederen Motiven, basiert jedoch stets auf Täuschung.“ Als Verschwörungstheorie bezeichnet man im weitesten Sinne jeden Versuch, ein Ereignis, einen Zustand oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken von Personen zu einem mehr oder weniger illegalen oder illegitimen Zweck. Der Begriff Verschwörungstheorie wird oft kritisch oder abwertend verwendet. Unterschieden wird häufig zwischen Zentralsteuerungshypothesen, die rationale und prinzipiell überprüfbare Aussagen über reale Verschwörungen machen, und wahnhaften Verschwörungsideologien, die sich typischerweise gegen jegliche kritische Revision immunisieren.

Das Soziologieinstitut der Wilhelms-Universität Münster, das sich in einem Forschungsprojekt „Wem gehört die EU“ ausführlich mit der Quellenlage, Geschichte, Organisationsstruktur der Bilderberger und einigen der zahlreichen Verschwörungstheorien in ihrem Umfeld befasste, warnt freilich: „Verschwörungstheorien machen den großen  Fehler, gesellschaftliche Wirkungen auf eine winzige Gruppe, teilweise sogar auf einen Akteur zurückzuführen. Es handelt sich aber vielmehr um große Gruppen, die in den Machtstrukturen des 21. Jahrhunderts wichtige Schlüsselpositionen besetzen.“

Was die Bilderberger anlangt, stellt diesen der deutsche Bestseller-Verfasser Gerhard Wisnewski – nebst zahlreichen anderen investigativen Journalisten und Autoren – in Sachen Verschwörungsverdacht freilich keinen „Persilschein“ aus. Wisnewski, und nicht nur er, ist z. B. davon überzeugt, dass speziell in jüngster Vergangenheit stattgefundene Bilderberger-Beratungen in nahem zeitlichem Kontext zu umwälzenden politischen Entscheidungen stehen bzw. manche weittragenden Entscheidungen unmittelbare Folgen von Bilderberger-Beschlüssen sind.

Da sich solche „Zufälle“ in der Politik in letzter Zeit auffallend häufen, lässt Kritiker zunehmend vermuten, dass irgendwo irgendwer unsichtbare Fäden zieht. Über Identität, Dichte und Verflechtungen der Netzwerke sowie die vermuteten Ziele der Steuermänner ist man sich freilich alles andere als einig.

Der emeritierte Bregenzer Rechtsanwalt Dr. Ingobert Schuler hat beispielsweise den Verdacht, dass „wir zusammen mit den anderen Nettozahlern der EU auf Generationen hinaus mit traditioneller Verschuldungs-Unterstützung in die Schuldknechtschaft der Finanzeliten und der von ihnen dominierten Organisationen ( Vereinte Nationen, Internationaler Währungsfonds, Weltbank, Bank für Internationalen Zahlungsausgleich[9]) getrieben werden.“ Das eigentliche Ziel sei „die Beseitigung aller europäischer Nationalstaaten und die Installierung einer Finanzunion, um in Groß-Europa ein Finanzsystem zu integrieren, wie es in den USA mit seiner Federal Reserve Bank (FED) seit 1913 besteht“. Seither werden die USA, so Schuler, von diesen Finanzoligarchen beherrscht, die weltweit wichtige politische, wirtschaftliche und mediale Schlüsselpositionen durch ihre Günstlinge besetzt halten. Diese Allmacht sei so gigantisch gewachsen, dass sich ihr kein führender Politiker entziehen könne. Politiker würden zu den abgeschotteten Bilderberger-Treffen bloß zum „Befehlsempfang“ eingeladen. Niemand – ausgenommen allenfalls China – könne sich dieser All-Macht widersetzen. Schon Abraham Lincoln und zuletzt die Kennedy-Brüder hätten ihren versuchten Widerstand gegen das Finanz- und Herrschaftssystem in den USA mit ihrem Leben bezahlen müssen. Ist man ein Verschwörungstheoretiker, wenn man solche Schlüsse zieht?

Gary Allen, der „Papst aller Verschwörungstheoretiker“ und mit seinem Buch „Die Insider“ jener Autor, der 1971 erstmals ein umfassendes Bild globaler Netzwerke gezeichnet hatte, meint jedenfalls: „Die erste Maßnahme jeglicher Verschwörung besteht darin, jedermann zu überzeugen, dass keine Verschwörung existiert.“ Nur Verschwörer könnten demnach ein Interesse daran haben, historische Fakten als „Verschwörungstheorien“ zu diskreditieren.

Große und kleine Rädchen

Natürlich sind Bilderberger nicht gleich Bilderberger. Die Basis der Pyramide bilden die „Mitglieder“. Unter ihnen ist die Fluktuation erheblich. So manches dieser als Eintagsfliege auf der Einladungsliste gelandeten „kleinen Rädchen“ wird sich darob bauchgepinselt fühlen. Angehörige dieser peripheren Gruppe mögen tatsächlich darüber erstaunt sein, dass sie – unberechtigt – unter „Verschwörungs-Verdacht“ geraten. Oft erhalten prominente Politiker nur ein einziges Mal eine Einladung, wie etwa Bill Clinton 1991, noch bevor er Präsident war, oder Helmut Kohl 1988, genau ein Jahr vor dem Fall der Mauer. Auch (Hoch-)Adelige putzen fallweise die Meetings auf, so Königin Sophia von Spanien oder der belgische Prinz Philipp. Die Existenz von Teilnehmerlisten inkludiert keineswegs Vollständigkeit. Über einige „Schattenwesen“ gibt es überhaupt keine Angaben.

Die nächste Ebene bildet der Lenkungsausschuss, auch „Steering Committee“, „Führungskomitee“ oder „Outer Circle“ bzw. „äußerer Kreis“ genannt. Die Mitglieder werden in Vierjahresperioden gewählt.

Relative Konstanz zeigt die oberste Hierarchiestufe, der innere Kreis (auch „Inner Circle“ oder „Advisory Group“ genannt). Diese „Crème de la Crème“ kommt auch zwischen den jährlichen Treffen regelmäßig zusammen und bestimmt u. a. die Teilnehmerliste der nächsten Konferenz. Zum inneren Kreis gehör(t)en David Rockefeller, Henry Kissinger, der Britische Lord Eric Roll of Ipsden, Mitglied des Oberhauses und Ex-Chef der Warburg-Bank, sowie der verstorbene deutsche Industrielle Otto Wolff von Amerongen und der verstorbene Fiat-Boss Giovanni Agnelli.

Koinzidenzen?

Den Bilderbergern, so heißt es, komme eine bedeutende Rolle bei der (Vor-)Auswahl für die Besetzung von politischen Schlüsselpositionen zu. 2008 soll, so recherchierte das vom freiheitlichen Dritten Nationalratspräsidenten Dr. Martin Graf ins Leben gerufene Internet-Medium www.unzensuriert.at, Barack Obama von niemand anderem als dem elitären Bilderberger-Kreis als neuer amerikanischer Präsident auserkoren worden sein. Als Vizepräsident wurde ihm Joe Biden zur Seite gestellt, nachdem der einflussreiche Bilderberger James A. Johnson sich massiv für ihn stark gemacht habe. Dieselbe Rolle habe Johnson, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Fannie Mae und Direktor von Goldman Sachs, schon zuvor bei US-Präsidentschaftskandidat John Kerry gespielt. Der Tagungsort der 60. Bilderberg-Konferenz, das Mariott Westfields Hotel in Chantilly, scheine auch nicht zufällig gewählt worden zu sein: Die mächtige Mariott-Familie gehöre den Mormonen an. Wie auch der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney, zugleich ein Vetter der Marriotts. Eine ähnliche Koinzidenz sah man in Europa: Obwohl der britische Premierminister Tony Blair als erster Präsident der EU bereits festzustehen schien, wurde am Ende der frühere belgische Premierminister Herman van Rompuy (siehe auch weiter unten) inthronisiert – und das nur wenige Tage, nachdem der an einem Dinner der Bilderberg-Gruppe teilgenommen hatte.

Anfang Mai 2005 tagten die Bilderberger am deutschen Tegernsee. Berichten zufolge war Bundeskanzler Gerhard Schröder – wenn auch nur kurz – anwesend. Wenige Tage später verkündete er überraschend Neuwahlen, die nur aufgrund windiger Verfassungstricks stattfinden konnten. Vier Monate später war die Bilderbergerin Angela Merkel deutsche Kanzlerin.

Im Juni 2011 war der mit 59 Jahren für Bilderberger-Verhältnisse junge Walter Rothensteiner Gast bei der 59. Konferenz in St. Moritz. Ein Jahr später war er Nachfolger von Christian Konrad als mächtiger Generalanwalt des Österreichischen Raiffeisenverbandes.

Mysteriöse Todesfälle

Dem Bilderberger und Deutsche-Bank-Vorstand Alfred Herrhausen bekam es offenbar nicht gut, dass er sich für einen Schuldenerlass für die Dritte Welt einsetzte: Wenige Monate nach seinem „ketzerischen“ Postulat wurde er 1989 von unbekannten „Terroristen“ erschossen. Der Bilderberger und Dresdner-Bank-Chef Jürgen Ponto war schon 1977 „von Terroristen“ erschossen worden. Desgleichen 1986 der Bilderberger und schwedische Ministerpräsident Olof Palme. Auch ein Österreicher ist hier anzuführen: Der 1979 in der Bilderberg-Liste geführte Kaufmann Heribert Apfalter war 1977 Generaldirektor der damals verstaatlichten Voest-Alpine geworden und galt dort bis 1985 als der „starke Mann“. 1984 noch zum österreichischen „Manager des Jahres“ gewählt, geriet er 1985 durch schwere Verluste um das in den USA gelegene VOEST-Stahlwerk Bayou in Bedrängnis. Als er dazu auch enorme Spekulationsverluste der VOEST-Tochter Intertrading einbekennen musste, führte der daraus resultierende Intertrading-Skandal zu seiner Abberufung. Apfalter galt in Fragen des Noricum-Skandals, betreffend neutralitätswidrige Kanonenlieferungen der VOEST-Tochter Noricum an den Iran und den Irak als Geheimnisträger und potenziell brisanter Zeuge. Sein plötzlicher Tod im September 1987 ist bis heute von Gerüchten umrankt.

Die Bilderberger und die Medien

Die Aufmerksamkeit, die die Bilderberger in den Medien genießen, steht in keinem Verhältnis zur tatsächlichen geballten Macht, die sie repräsentieren. In den Meetings sind Medienvertreter sehr wohl präsent, allerdings nur handverlesene und besonders schweigsame. So der u. a. in Boston ausgebildete Springer-Verlag-Chef Mathias Döpfner, der seinen Millionen Lesern von Bild, Welt, Hörzu, Hamburger Abendblatt usw. aus erster Hand z. B. von den Konferenzen 2005 und 2006 berichten hätte können. Hat er aber nicht.

Bei den Bilderberger-Treffen immer wieder gesehen wird der deutsche Großverleger Hubert Burda, u. a. Gründer des Burda-Centers an der Ben-Gurion-Universität sowie Herr über hunderte Titel in gut zwei Dutzend Ländern, darunter „Focus“, „Bunte“, „Neue Woche“, „Super Illu“ und „Playboy“. Millionen Leser richten ihre TV-Gewohnheiten nach dem, was die Zeitschriften „TV Spielfilm“, „TV Today“ oder „TV schlau“ vorgeben. Berichte über die Bilderberger sind in diesen Zeitschriften eher selten.

Die deutsche „Zeit“ ist mit ihrem Herausgeber Josef Joffe, dem Altherausgeber und Adolf-Hitler-Schul-Absolventen Theo Sommer und dem zeitweiligen stellvertretenden Chefredakteur Matthias Nass (letzterer gleich elf Mal, und noch dazu im „inneren Zirkel“) auf Bilderberger-Meetings immer wieder vertreten. Nass, zum Thema Bilderberg befragt, erstaunte die Öffentlichkeit kürzlich mit einem merkwürdigen Statement: Bei den Bilderbergern träfen sich „interessante Menschen, aber wahrlich nicht die Mächtigen der Welt.“ Wahrheit oder Lüge?

Zu weiteren schweigsamen medialen Bilderberger-Schwergewichten zählen der Schweizer Großverleger Michael Ringier genauso wie der heuer nach Virginia gejettete Vorstandsvorsitzende des renommierten französischen Blattes „Le Monde“, Erik Izraelewicz. Aber auch Vertreter aus der „Figaro“-Chefetage wurden bei Bilderberger-Treffen gesehen, detto Vertreter des „Grupo Prisa“ (Spanien), des „Wall Street Journal“, der „Herald Tribune“ und der Washington Post (USA) sowie der Zeitungen „The Times“, „The Financial Times“ und „The Economist“ (Großbritannien), „Indigo Books“ (Kanada) und „Politiken“ (Dänemark).

Österreich sitzt zumindest mit einem prominenten Medienvertreter am Tisch der Bilderberger: Der 1943 in Haifa geborene Oscar Bronner, Herausgeber des „Standard“, scheint in den Teilnehmerlisten aller acht letzten Treffen auf. Bilderbergbezogene Meldungen in seinem Blatt sind rar und wenig aussagend.

Dafür ging Hans Rauscher am 12. Oktober 2011 im Standard-„Einser-Kastl“ via Bilderberger völlig unqualifiziert und wie ein gereizter Stier auf seinen Lieblingsfeind los: „Die FPÖ neigt zu Weltverschwörungstheorien – Thema diesmal: Die Bilderberger. (…) Die demokratiepolitische Durchdachtheit dieser rechtspopulistischen Vorschläge ist begrenzter Natur. (…). Was in der dazugehörigen Parlamentsdebatte wieder auffiel, ist die Neigung der FPÖ zu Weltverschwörungstheorien. FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl rief, Kanzler Werner Fay mann arbeite an der Entmündigung und Enteignung des Staatsvolks und hole sich bei Bilderberger-Sitzungen Befehle ab. Ups, da sind sie wieder, die Bilderberger. Sie rangieren gemeinsam mit den Freimaurern, den Illuminaten etc. prominent in der Wahnwelt der Verschwörungstheoretiker“.

Der „Standard-Journalist“ Thomas Mayer wusste, was er am 3. November 2011 zu bloggen hatte: „Ganz überraschend ist es nicht, wenn der griechische Ministerpräsident Giorgios Papandreou vor dem Rücktritt steht. Noch tagt die Regierung in Athen. Aber es ist klar, dass er gehen muss. Und zwar nicht, weil irgendwelche bösen EU-Mächte in Brüssel, Paris oder Berlin das aus reiner Macht- und Geldgier ausgeheckt hätten, um die Demokratie in Griechenland zu beschädigen, wie das die Anhänger der großen Weltverschwörungstheorien in diesen Tagen gerne behaupten. Ein besonders übles Stück diesbezüglich hat etwa die ‚Presse‘ in einem Leitartikel jüngst geliefert. Darin wird in Zusammenhang mit der von Papandreou angekündigten Volksabstimmung zum Euro-Paket daherschwadroniert, eine ‚in Brüssel ansässige, überschaubare Gemeinschaft der Berufseuropäer‘ versuche, ihre Ideologie durchzudrücken. Eine solche ‚Glaubenskongregation‘ würde dogmatisch alle Andersdenken zum Schweigen bringen wollen. Ja, ja, fehlt nur noch der Hinweis, dass die bösen Freimaurer, Bilderberger und eh schon wissen die Welt regieren! Wer in Wien gelebt hat weiß, dass solches Gesudere immer auch mit einer Prise Antisemitismus gewürzt ist. Schaurig.“

Um die Neugierde einer Userin mit dem Decknamen Artischoke zu befriedigen – sie hatte naiv gefragt: „Warum wird in der westlichen Presse nie über die alljährlichen Bilderberg-Konferenzen berichtet?“ – bemüht der Standard den holländischen (!) Professor Van der Pijl, um folgendes Frage-Antwort-Spiel zu veröffentlichen (Auszug):

derStandard.at: „Antisemitische Untertöne sind den Verschwörungstheoretikern nicht fremd. Was haben die Bilderberger mit Juden zu tun?“

Van der Pijl: „Gar nichts.“ Wahrheit oder Lüge?

 
Teil II dieses Beitrages samt den Anhängen wird als Genius-Lesstück am 1. Dezember 2012 erscheinen.

Bernd Stracke ist freier Journalist in Innsbruck und berichtete bereits 1988 im Tirol-Kurier mehrfach über das damalige Bilderberger-Treffen in Telfs/Tirol

Anmerkungen

[1] Gerhard Wisnewski in „Drahtzieher der Macht“, Knaur Taschenbuch Verlag 2010

[2] www.bilderbergmeetings.org] Themenbeispiele: „The reunification of Germany“ (1955!), „Recent developments within the Western world – political – military – economic“ (1964), „Risks in banking and finance” (1983), „What Kind of Europe Will the U.S. Have to Deal With?“ (1993), “The Political Challenges of Islamic Fundamentalism” (1994), „The Consequences of the War Against Terrorism” (2002), „Iran“ (2006), „Managing Financial Turbulences“ (2008), „A New Order: The United States and the World” (2009), „Innovation and Budgetary Discipline, the Euro and Challenges for the European Union” (2011), „Evolution of the Political Landscape in Europe and the US“ (2012).

[3] Themenbeispiele: „The reunification of Germany“ (1955!), „Recent developments within the Western world – political – military – economic“ (1964), „Risks in banking and finance” (1983), „What Kind of Europe Will the U.S. Have to Deal With?“ (1993), “The Political Challenges of Islamic Fundamentalism” (1994), „The Consequences of the War Against Terrorism” (2002), „Iran“ (2006), „Managing Financial Turbulences“ (2008), „A New Order: The United States and the World” (2009), „Innovation and Budgetary Discipline, the Euro and Challenges for the European Union” (2011), „Evolution of the Political Landscape in Europe and the US“ (2012).

[4] Der Council on Foreign Relations (Rat für auswärtige Beziehungen) ist ein privates amerikanisches Studienzentrum zu weltweiten außenpolitischen Themen mit Sitz in New York City und Washington D.C. Die Gesellschaft wurde 1921 in New York von Edward M. House in Zusammenarbeit mit den deutsch-jüdischen Bankiers Paul Warburg und Otto Hermann Kahn, Amerikas jüdischem einflussreichsten Journalisten Walter Lippmann sowie New Yorker Geschäftsleuten, Bankiers und hochrangigen Politikern gegründet. Dem Council wird eine herausragende Funktion im Formulierungsprozess außenpolitischer Strategien zugesprochen. Er gehört zu den Top 4 der weltweit wichtigsten und einflussreichsten privaten Think Tanks.

[5] Prinz Bernhard der Niederlande (1911–2004), aus Jena gebürtiger Prinz zur Lippe-Biesterfeld, Gatte von Königin Juliane und Vater von Königin Beatrix, ursprünglich Mitglied der Reiter-SS sowie der NSDAP und später im Londoner Exil lebend, diente sich dort dem britischen Geheimdienst an – vergeblich allerdings, weil ihm die britische Kriegsadmiralität und der alliierte Kommandostab des US-Generals Eisenhower zu sehr misstrauten. 1961 erhielt der Prinz von Bundespräsident Adolf Schärf den Groß-Stern des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich. Im selben Jahr platzte der Lockheed-Schmiergeldskandal rund um den Kauf von amerikanischen F-104-Starfighter-Kampfflugzeugen, in dessen Bestechungsaktionen Prinz Bernhard massiv verstrickt war, aber dank eines Polit-Justiz-Deals nie vor Gericht kam. In die Schlagzeilen kam der Prinz auch wegen seiner intensiven Kontakte zum hochstehenden Mossad-Beamten und Israel-Gründervater Tibor Rosenbaum und zum mafiösen Geldwäscher und Israel-Loyalisten Meyer Lansky, einem Rad in der Drehscheibe rund um die Tarnfirma Permindex, der Kritiker bis heute hartnäckig einen Zusammenhang mit dem Kennedy-Mord und der Atombomben-Aufrüstung Israels unterstellen, was nicht unbedingt glaubwürdig erscheint. (http://www.zeitenschrift.com/magazin/50-kennedy.ihtml). Der Blaublütige nannte offen eine „Weltregierung“ als ultimatives Ziel der Bilderberger

[6] Die Römischen Verträge (in Österreich Vertrag von Rom genannt) wurden 1957 von Belgien, der BRD, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden in Rom unterzeichnet und hatten hauptsächlich den EWG-Vertrag, mit dem die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft errichtet wurde, und den EURATOM-Vertrag, mit dem die Europäische Atomgemeinschaft gegründet wurde, zum Inhalt

[7] http://info.kopp-verlag.de/data/image/redaktion/2012-08/Deutsche%20Steuergelder%20fr%20Bilderberg %20verprasst%20Vertrauliches%20ScheelProtokoll%20jetzt%20online/bilderberger-3-Seiten_10.pdf

[8] (siehe auch Tabelle in Teil II) Einer der beiden „Rekordhalter“ mit 15 Teilnahmen ist Ex-Bundeskanzler Franz Vranitzky, zeitweise tätig in der Österreichischen Nationalbank, im Kreditanstalt-Bankverein und in der Länderbank, Aufsichtsratsmitglied in Frank Stronachs „Magna International“, 1-Million-Schilling-Empfänger für „telefonische Beratungsleistungen“ im Zusammenhang mit der Euro-Einführung aus der Hand des Investment-Bankers Wolfgang Flöttl, u. a. Ehrendoktor der Hebräischen Universität Jerusalem und Träger der Goldenen Medaille der jüdischen Loge B’nai B’rith, die er „für seine engen Beziehungen zur jüdischen Gemeinschaft“ erhielt.
Auf ebenfalls 15 Teilnahmen bringt es Rudolf Scholten, Ex-Unterrichts- bzw. Ex-Wissenschaftsminister, nach dem mysteriösen Tod von Gerhard Praschak 1997 in den Vorstand der Österreichischen Kontrollbank berufen, Aufsichtsratsvorsitzender der Österreichischen OeKB Versicherung AG, der Prisma Kreditversicherungs-Aktiengesellschaft und der Österreichischer Exportfonds GmbH. Präsident des Kreisky-Forums und Aufsichtsratsvorsitzender der Wiener Festwochen, seit 2010 stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der notverstaatlichten Hypo Group Alpe Adria, Vizepräsident der Jerusalem-Foundation Österreich, aktuelles Bilderberg-Lenkungsausschuss-Mitglied
Mit 9 Teilnahmen an dritter Stelle liegt Hannes Androsch, Ex-Finanzminister, Ex-Vizekanzler, dem Vernehmen nach über eine Bilderberg-Connection als Konsulent in die Weltbank berufen, „Leider-nein-Millionär“, geschäftsführender Gesellschafter der AIC-Androsch International Consulting, Miteigentümer der Salinen Beteiligungs GmbH, Miteigentümer und Aufsichtsratsvorsitzender von Europas größtem Leiterplattenhersteller AT & S, Aufsichtsratsvorsitzender von bwin, Ehrendoktor der Universität New Orleans, vehementer Eurobonds-Verfechter und neuerdings Kopf einer Anti-Wehrpflicht-Initiative, der heuer im Sommer in der ZIB 2 zu Bilderberg sagte: „Ich habe nichts erkennen können, dass da jetzt sozusagen geheime Weltpolitik betrieben wird.“
Ebenfalls 9 Teilnahmen registriert sind vom 1998 im Alter von 81 Jahren verstorbenen Finanzexperten und ehemaligen Direktor sowie „Außenminister“ der Creditanstalt-Bankverein, Dr. Georg Zimmer-Lehmann, Träger des Ehrenzeichens für die Befreiung Österreichs und Mitbegründer des „Europäischen Forum Alpbach“. Von ihm ist das Zitat überliefert: „Es gibt drei Prügelknaben in der Welt. Die Banken, die Multinationalen und die Presse.“
Mit 7 Bilderberg-Teilnahmen ebenfalls weit vorne liegt Peter Jankowitsch, Ex-Außenminister und Staatssekretär für Europafragen in der Ära Vranitzky und aktueller Präsident der Jerusalem Foundation Österreich.
Mit bisher nur je einer einzigen oder einiger weniger Teilnahmen scheinen u. a. Erhard Busek, Werner Faymann, Franz Fischler, Alfred Gusenbauer, Thomas Klestil, Paul Lendvai, Fürst Erbprinz Karl Schwarzenberg, Josef Taus, Raiffeisen-Generalanwalt Walter Rothensteiner und Heinrich Treichl sowie dessen Sprössling Andreas Treichl auf.

[9] Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) mit Sitz in Basel ist eine Internationale Organisation auf dem Gebiet des Finanzwesens. Sie verwaltet Teile der internationalen Währungsreserven und gilt damit quasi als Bank der Zentralbanken der Welt.

Bearbeitungsstand: Donnerstag, 27. September 2012

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