Genius-Brief Dezember–November 2012

So gelangen Sie zu allen Texten:

Dieser Brief informiert Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft.
 

Entgegen aller Erfahrung soll die Gesamtschule durchgesetzt werden

Für die Bildungspolitik ist es fünf Minuten vor zwölf. Als unermüdlicher Warner vor argen Fehlentscheidungen schreibt Dieter Grillmayer diesmal über Gesamtschule: Täuschen und Tarnen und räumt mit Lügenmärchen auf. Eines davon ist die tatsachenwidrige Behauptung, dass die „sozial Schwachen“ durch die bisher differenzierte Schule benachteiligt würden. Das Gegenteil ist wahr.
Lesestück Nr. 01/November–Dezember 2012

Frank Stronachs Leute sitzen bereits im Parlament ...

... und sind auch schon als Klub anerkannt. In aller Stille werden bei allen Parteien diverse Sandkastenspiele angestellt. Gerald Brettner-Messler analysiert hier das Team Stronach – die vierte freiheitliche Partei? Egal wie man zu dieser Sache steht, mit Frank Stronach wird nach geschlagener Nationalratswahl zu rechnen sein. Für das so genannte Dritte Lager tun sich Gefahren, aber auch Chancen auf.
Lesestück Nr. 02/November–Dezember 2012

Überlebensstrategie: Washington – Berlin – Moskau

Will man nachhaltige Sicherheit, braucht man eine nüchterne Lagebeurteilung. Darauf aufbauend muss man weit in die Zukunft voraus denken. Dieser Aufgabe unterzieht sich Gerulf Stix und meditiert über Die Achse Washington – Berlin – Moskau. Aus Europa wird kein Bundesstaat werden, es bleibt bei einem holprigen Staatenbund. Doch die wirtschaftliche Stärke Deutschlands beschert diesem Land eine neue Art von Einkreisung. Daher benötigt Deutschland über Europa hinaus eine Verankerung in West und Ost. Nützen würde das allen.
Lesestück Nr. 03/November–Dezember 2012

Der Wirtschaftsmotor Europas

Oft niedergeschmettert, entwickelte Mitteleuropa immer wieder eine erstaunliche Wirtschaftskraft. Anhand schlüssiger Zahlen beschreibt Bertram Schurian Deutschland als Europas Industrieland Nr. 1 und zieht Vergleiche. Deutschland wurde zum „Zahlmeister Europas“, auf den sich von allen Seiten begehrliche Blicke richten. Also wird eifrig weiter an der „Transferunion“ gebastelt. Politisch kann das nicht gut ausgehen.
Lesestück Nr. 04/November–Dezember 2012

Das Ausländerwahlrecht in Frankreich als „Seeschlange“

Das umstrittene Ausländerwahlrecht erweist sich auch im Frankreich Hollandes als Dauerbrenner. Jan Mahnert zeichnet in seinem Beitrag nüchtern und logisch Die Abschaffung des Bürgers als Konsequenz dieser Entwicklung nach. Aber ohne Bürger mit bestimmter Bindung an ihren Staat wird die Demokratie nicht funktionieren. Die Demokratie missrät in der Folge zur Homokratie.
Lesestück Nr. 05/November–Dezember 2012 

Wer aller bei den „Bilderbergern“ aufscheint

Im letzten Genius-Brief erschien Teil I der Abhandlung über „Das Super-Netzwerk zur Ausrichtung des Westens“ von Bernd Stracke. Diesmal folgt Teil II. In diesem schildert der Autor detailliert Die geheimnisumwitterten „Bilderberger“ und nennt ganz konkret viele Namen. Ein umfangreicher Anhang verleiht dieser gründlichen Abhandlung fast schon den Charakter eines Nachschlagewerkes. Man kann immer wieder darauf zurückgreifen.
Lesestück Nr. 06/November–Dezember 2012

PANNONICUS – eine Verabschiedung

Seit vielen Jahren hat unser Verseschmied, wie wir ihn freundschaftlich nannten, unsere Leserschaft mit seinen intelligenten und stets aktuellen Gedichten fasziniert. Wir trauern um den Mann, der unter diesem Markenzeichen schrieb. Er verstarb im Oktober dieses Jahres. Wir bringen heute ein letztes Gedicht aus seiner Feder: Von Grimm und vom Grimm. Mit dieser gekonnt gereimten Zeitkritik überließ uns PANNONICUS unbeabsichtigt ein gediegenes Abschiedsgeschenk. Wir danken ihm dafür und bringen sein Gedicht als letzten Gruß eines Autors, dessen Schaffen wir sehr vermissen werden.
Lesestück Nr. 07/November–Dezember 2012 

Kärntner Ortstafeln – zur Entstehungsgeschichte ihrer Namen

Im Sommer 2011 wurde die „Ortstafellösung“ im Nationalrat in Wien fast einstimmig beschlossen. Die Entstehung der Namen als „unser ältestes Erbe“ erklärt Heinz-Dieter Pohl in seinem Beitrag über Die Geschichte der Sprachen Deutsch-Slowenisch. Die Vergangenheit der Kärntner Orts-, Hof- und Familiennamen reicht weit in die Zeit bis vor der Herrschaft der Römer und Kelten zurück. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich die wechselseitige Verflechtung zwischen der deutschen und slowenischen Sprache.
Lesestück Nr. 08/November–Dezember 2012

Das Rätsel um das Ich-Bewusstsein

Von den antiken Philosophen bis zur modernen Hirnforschung beschäftigt alle die Frage, was denn unser menschliches Ich sei? Dieses Nachdenken beschreibt Karl Sumereder in seinem Beitrag Das konstruierte Ich und meint zusammen fassend: „Es existieren Gedanken.“ Trotz moderner Antworten von Seiten der intensiv forschenden Neurowissenschaft bleibt diese für uns Menschen vermutlich wichtigste Frage offen.
Lesestück Nr. 09/November–Dezember 2012 

RÜCKBLENDE:
Die Schiene verliert das Match gegen die Straße

Entgegen allen offiziellen Beteuerungen der Verkehrspolitiker, den Güterverkehr schwerpunktmäßig von der Straße auf die Schiene bringen zu wollen, wird der Güterverkehr auf der Schiene durch „Sparmaßnahmen“ eingeschränkt. Die Tagespresse berichtet immer wieder über die Unternehmenspolitik der ÖBB, Verladestellen für den Güterverkehr einfach zu schließen. (Vgl. z. B. Wirtschaftsteil „Der Standard“ v. 31. Oktober 2012) Die „Tiroler Wirtschaft“ titelte am 7. November 2012: „Die Schiene wird für die Betriebe unattraktiv“ und zitiert den Verkehrsfachmann Strobl: „Leider sorgen die Österreichischen Bundesbahnen ... dafür, dass die Schiene auch für jene Betriebe, die gerne bereit wären, sie im Güterverkehr zu nutzen, keine echte Alternative ist.“ Auch die so genannte Rollende Landstraße über den Brennerpass entwickelt sich zu einem wirtschaftlichen Fiasko und wird ausgedünnt.
Nüchterne Verkehrsexperten wundert das nicht. Auch M. Prachensky schrieb Anfang dieses Jahres: „Das Match ,Straße gegen Schiene’ gewinnt der LKW. Die angestrebte Verlagerung des Schwerverkehrs von der Straße auf die Schiene ist innerhalb der gegenwärtigen Verkehrsplanungen der EU eine Illusion und kann entgegen allen schönen Worten so gar nicht erfolgen. Nach wie vor ist der LKW auch für den Ferntransport der EU liebstes Kind.“
(Vgl. Quellenangabe unten) Die tatsächliche Entwicklung bestätigt diese betrübliche Diagnose.
Übrigens ist auch in der Schweiz, die mit ihren alpenquerenden Tunnelbauten im Vergleich zu Österreich die Nase weit vorne hat, ein kritisches Überdenken eingetreten Dort rätselt u. a. P. Schneeberger, wie denn die „... Verlagerung von alpenquerenden Gütern auf die Schiene endlich ohne dauerhafte Subventionen für den kombinierten Verkehr möglich wird“. (Vgl. „Viele offene Fragen am Gotthard“ in der NZZ v. 22. September 2012) Dessen ungeachtet und allen volkswirtschaftlichen Warnungen zum Trotz wird an der „heiligen Kuh“ des Brennerbasistunnels, mit dessen Bau in Tirol begonnen wurde, von den verantwortlichen Politikern in Bund und Land eisern festgehalten. Die offizielle Verkehrspolitik lügt der von Lärm und Abgasen geplagten Bevölkerung entlang den Transitrouten mit der vorgeblichen Verlagerung auf die Schiene etwas vor, was in Wirklichkeit nicht stattfindet und „dank“ der bisherigen Verkehrspolitik leider auch in Zukunft nicht stattfinden wird.

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate Jänner–Februar 2013 wird am 1. Februar 2013 heraus kommen.

 

Bearbeitungsstand: Samstag, 1. Dezember 2012

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft