Genius-Brief Jänner–Februar 2013

So gelangen Sie zu allen Texten:

Dieser Brief informiert Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft.

Ein aufregendes Wahljahr steht uns bevor

In Österreich zeichnet sich das Ende der absoluten Mehrheit für SPÖVP ab. Besonders gefordert ist die FPÖ. Bei deren schwierigem Aufstieg sieht Gerulf Stix den Spitzenmann HC Strache in der Rolle des Sisyphos. Der Versuch, aus der Daueropposition heraus in eine Regierungsbeteiligung zu gelangen, hat viele Hürden zu überwinden. Ob er gelingt, wird nicht zuletzt an der FPÖ selbst liegen. Was also ist zu tun?
Lesestück Nr. 1/Jänner–Februar 2013
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Eine Nachlese zu den Wahlen in den USA

Präsident Obama hat es in eine zweite Amtszeit, zugleich seine letzte, geschafft. Doch wie hart er sich mit den Republikanern tut, zeigte das erst vor fünf Wochen mit Ach und Krach umschiffte fiscal cliff. Hier analysiert Lothar Höbelt kenntnisreich Das Verhältnis von Demokraten und Republikanern und erläutert Kriterien für die US-Innenpolitik, die den Europäern merkwürdig erscheinen. Interessant auch der „leise Wahlkampf“ über das Internet.
Lesestück Nr. 2/Jänner–Februar 2013
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Kabarettist bringt Gender-Institut zu Fall

Während nach freiheitlichem Verständnis die Gleichberechtigung von Mann und Frau eine Selbstverständlichkeit ist, schießt die Gender-Ideologie weit darüber hinaus. Dass solches auch ins Auge gehen kann, berichtet Barbara Rosenkranz in dem Beitrag Gender-Blamage im Norden. Die krampfhaft betriebene Gleichmacherei funktioniert einfach nicht, wie das Beispiel Norwegens zeigt...
Lesestück Nr. 3/Jänner–Februar 2013

Ideologische Scheuklappen in der Bildungspolitik

Über die Problematik der Gesamt-Schule schrieb Dieter Grillmayer im Genius-Brief am 1. 12. 2012. Heute und hier können Sie lesen, was dieser versierte Schulfachmann zur Ganztagsschule – ganz pragmatisch zu sagen hat. Beide Themen dürfen in der Diskussion nicht verwechselt werden. Außerdem bekennt er sich mit einem klaren Ja zur Frühförderung in deutscher Sprache.
Lesestück Nr. 4/Jänner–Februar 2013

Viele Klagen über den, ach, so modernen Zugsverkehr

Wenn sich die Klagen sogar begeisterter Bahn-Fahrer häufen, dann ist etwas faul im Staate. Der Bahn-Fan Bernd Stracke macht sich in seinem Beitrag ÖBB: Dichtung und Wahrheit gehörig Luft und listet die zahlreichen Unzukömmlichkeiten bei der Bahn auf. Darunter auch solche, die sich leicht abstellen ließen. Aber wer bringt diesen verstaatlichten Koloss endlich einmal auf Trab?
Lesestück Nr. 5/Jänner–Februar 2013

Unsere Vorfahren werden unsere Nachfahren sein

Aus der Evolution ist schließlich auch der Mensch hervor gegangen. Wie komplex diese sich über Hunderte von Millionen Jahren entfaltende Entwicklung ist, zeigen Die Formen des Lebendigen. Karl Sumereder veranschaulicht sie ebenso eindrucksvoll wie in allgemein verständlicher Sprache. Die Anfänge des Lebendigen wirken milliardenfach um uns und in uns. Wir sind auf sie angewiesen – bis zum Ende des Planeten Erde.
Lesestück Nr. 6/Jänner–Februar 2013

Zitaten-Truhe

In dieser neu eingerichteten Rubrik anstelle der unseres leider verewigten, unvergesslichen PANNONICUS bringen wir unterschiedliche Zitate zu aktuellen Themen. Diesmal finden Sie u. a. etwas über Integration ist keine Einbahnstraße von Walter Laqueur. Weitere Zitate aus berufenem Mund zur ideologisierten Sozialwissenschaft und zur Schuldenproblematik der EU.
Lesestück Nr. 7/Jänner–Februar 2013

Ein Viertel des Weltvermögens wird versteckt

H. W. Valerian bespricht hier ausführlich ein Aufsehen erregendes Buch über die so genannten „Steueroasen“: Von Raubrittern und Piraten. Der Stoff hat es in sich!
Hier erfahren Sie alles, was Sie immer schon über tax havens und secrecy jurisdiction wissen wollten. Geschätzte zwei Drittel der steuerschonend geparkten Gelder stammen aus illegalen Transaktion ansonsten „anständiger Individuen und Konzerne“.
Lesestück Nr. 8/Jänner–Februar 2013

Zur Frühgeschichte der germanischen Sprache

Bis vor kurzem hielt man Skandinavien für die Urheimat des Germanischen. Neueste Forschungen, hier von Heinz-Dieter Pohl als Buchbesprechung vorgestellt, deuten auf Mitteleuropa: Ursprung des Germanischen hin. Mit der diffizilen Methodik der Sprachwissenschaft wird vor dem Leser eine Beweisführung ausgebreitet, die buchstäblich Staunen macht. Das Buch von Wolfram Euler, der die neue Sichtweise vertritt, wird allen, die sich für diese Frage interessieren, wärmstens empfohlen.
Lesestück Nr. 9/Jänner–Februar 2013

Das Ende des Zweiten Weltkrieges in Kärnten

Die offizielle Zeitgeschichte drückt sich vor der ungeschönten Darstellung des Sachverhaltes. Nicht so das Buch von Florian T. Rulitz, welches aus Anlass einer emotional geführten Debatte von Bertram Schurian besprochen und verteidigt wird: Tragödien in Kärnten 1945. Etwa 700.000 Flüchtlinge, Soldaten und Partisanen erlebten dort in den Monaten Mai bis August ein schreckliches Schicksal. Eine ausgezeichnete Dokumentation eines der düstersten Kapitel der Kärntner Geschichte.
Lesestück Nr. 10/Jänner–Februar 2013

RÜCKBLENDE:
Wackerer Karl Schwarzenberg in Prag

Karl (Karel) Schwarzenberg, tschechischer Außenminister aus dem alt-österreichischen Hochadel (Fürst), hat in der Stichwahl um das Amt des Präsidenten der Republik Tschechien gegen den Sozialisten Miloš Zeman, der 55 % Stimmenanteil erreichte, zwar verloren, aber mit rund 45 % der Stimmen einen Achtungserfolg erzielt. Als bedeutsam ist dieser wegen des Hauptstreitpunktes zwischen den beiden Kontrahenten zu bewerten. Schwarzenberg hatte nämlich zuvor die Vertreibung von 3 Millionen Sudetendeutschen als menschenrechtswidrig bezeichnet und sogar gemeint, dass sich ein Beneš heute dafür vor dem Haager Tribunal verantworten müsste. Daraufhin wurde er von Zeman wüst angegriffen, zum Teil sogar in beleidigender Form. Dieser Konflikt macht wieder einmal deutlich, dass ein großer Teil der tschechischen Gesellschaft auch heute noch Augen und Ohren vor der historischen Wahrheit verschließt. Wie diese Wahrheit aussieht, beschreibt und beurteilt niemand besser als der US-amerikanische Professor Alfred de Zayas. (1)
Der unserer Leserschaft als Autor vertraute Peter Wassertheurer (2) erweist sich in einer Presseaussendung der Deutschen Weltallianz erneut als guter Kenner der einschlägigen Volkstumsfragen: „Gerade im Grenzland und in den ländlichen Gebieten konnte Zeman die Präsidentenwahl gewinnen. Im Grenzland leben nämlich seit 1945 zu einem überwiegenden Teil die Neusiedlerbevölkerung und deren Nachkommen. Dort fallen Angstparolen, die vor einer Rückkehr der Deutschen warnen, weiterhin auf fruchtbaren Boden“, erklärt DWA-Präsident Peter Wassertheurer. Er macht zudem darauf aufmerksam, dass seit der Wende von 1990 die Gründungsväter der Tschechoslowakei von 1918, Tomaš Masaryk und Eduard Beneš, im Grenzland und im Kreis des ehemaligen tschechischen NS-Widerstands eine politische Renaissance erleben. „Eduard Beneš in einem Atemzug mit dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag zu behandeln, wie es Karl Schwarzenberg als Gegenkandidat in einem TV-Duell mit Zeman tat, konnte sich für Schwarzenberg deshalb nur als Bumerang erweisen.“
Dennoch ist vor allem die tschechische Jugend aufgewacht und beginnt das beklemmende Schweigen der alten Generation über die Kriegsverbrechen auf tschechischer Seite zu hinterfragen.

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate März–April 2013 wird am 1. April 2013 heraus kommen.

 

Bearbeitungsstand: Montag, 28. Jänner 2013

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft