Genius-Brief März–April 2013

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Dieser Brief informiert Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft.

In der EU wächst statt überzeugender Leistung die hochbezahlte Bürokratie

In allen Medien wird zeitgeistig über die „zunehmende Kluft zwischen arm und reich“ debatiert. Da passt es recht gut, dass Eberhard Hamer in seinem Beitrag Brüssel als teure „Oberregierung“ darauf aufmerksam macht, dass sich die Brüsseler Bürokratie europaweit an die Spitze aller öffentlichen Gehaltspyramiden gesetzt hat. Gleichzeitig wird weiter fest auf Zentralisierung hin gearbeitet, während die nationalen Parlamente systematisch entmachtet werden, wie beim ESM. Kein guter Weg für das von uns gewünschte Vereinte Europa.
Lesestück Nr. 1/März–April 2013
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Wie bekommen wir fähige Politiker?

Diese Frage beschäftigt die mit ihren „Politikern“ höchst unzufriedenen Wähler in ganz Europa. Gerulf Stix, selbst in Beruf und Politik jahrzehntelang erfahren, geht dieser Frage im Artikel Der geprügelte Volksvertreter auf den Grund. Der Spagat zwischen gefordertem Einsatz sowie Können einerseits und dem Ausmaß des finanziellen Risikos durch Verlust des privaten Berufes andererseits wird unterschätzt. Daraus ergeben sich Fehlentwicklungen, die aufgezeigt werden und denen unbedingt gegen gesteuert werden muss.
Lesestück Nr. 2/März–April 2013
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Zur politischen „Intelligenz“ der GRÜNEN

Würde man den Grünen Biotop-Zerstörung vorwerfen, gäbe es vermutlich einen Aufruhr. Tatsächlich schützen sie ja quasi jeden Lurchenteich. Gleichzeitig aber zerstören sie ungeniert das größte Biotop, nämlich das eigene gewachsene Volk, indem sie jede Menge „bunter“ Einwanderung propagieren. Aus gutem Grund also beleuchtet Dieter Grillmayer Die Widersprüche im grünen Weltbild. So modisch die grün-roten Denkweisen derzeit auch sind, sie strotzen vor Ungereimtheiten. Darüber sollte mehr nachgedacht werden.
Lesestück Nr. 3/März–April 2013 

Der traurige Fall der EU-Mitgliedschaft Rumäniens

Angeblich war Rumänien reif für die EU, ist aber jetzt nicht reif für Schengen. Als guter Kenner der Lage in Südosteuropa behandelt Peter Wassertheurer Brüssels frivole Politik der EU-Erweiterungen. Anstatt in Europa zusammen zu fügen, was zusammen passt, wird krampfhaft Richtung Osten hin um jeden Preis Erweiterung angestrebt. Außer der Türkei wird auch die Ukraine und sogar Georgien angedacht. Inzwischen verschluckt sich die EU an den unverdauten Brocken der bereits aufgenommenen unreifen Mitglieder.
Lesestück Nr. 4/März–April 2013

Österreichs krampfhafter „Sprachnationalismus“

Um sich nur ja vom „großen deutschen Bruder“ abzugrenzen, wird von manchen Kreisen in Österreich, insbesondere in Wien, eine Art von sprachlichem Nationalismus gepuscht. Mit der Sachlichkeit des anerkannten Sprachwissenschafters stellt Heinz-Dieter Pohl klar: Es gibt keine österreichische Sprache. Österreich gehört zum süddeutschen Sprachbereich. Allerdings gilt es, das süddeutsche Sprachgut gegenüber dem norddeutschen mehr zu pflegen.
Lesestück Nr. 5/März–April 2013

Der absurde Kampf gegen die Institution der Ehe

Wie die gesellschaftspolitische Entprivilegisierung der Ehe tatsächlich zu neuen Privilegien für andere Lebensformen führt, weist Stefan Fuchs in seinem auf die bundesdeutsche Jurisprudenz Bezug nehmenden Artikel über Die Ignoranz der Richter nach. Der Versuch, alle Formen des Zusammenlebens gleichzuschalten, bringt buchstäblich verrückte Auswüchse hervor. In Österreich spielt sich Ähnliches ab.
Lesestück Nr. 6/März–April 2013

Die geschichtlichen Wurzeln des islamischen Aufruhrs

Ganz offenkundig betrachtet die islamische Welt „den Westen“ vielfach als Feindbild. Mit den Ursachen dafür befasst sich Bertram Schurian und schildert, Warum die islamische Welt nachhinkt. Wieder einmal erweist sich, welch langen Atem die Geschichte hat. Für die islamischen Länder wird es zur epochalen Aufgabe, die geistig-politischen Errungenschaften der europäischen Aufklärung zu rezipieren.
Lesestück Nr. 7/März–April 2013 

Zitaten-Truhe

Hier finden eilige Leser gute Gedanken in knapper Fassung: von der ewig jungen Freiheitsidee in den Worten Friedrich Schillers bis hin zur aktuellen freiheitlichen Wiedervereinigung im Sinne des unvergessenen Erwin Hirnschall. Aber auch die trockene Weltsicht eines Arthur Schopenhauer wie der weltkluge Humor eines Wilhelm Busch kommen hier nicht zu kurz.
Lesestück Nr. 8/März–April 2013

Was sind eigentlich Naturgesetze?

Jedermann glaubt zu wissen, was Naturgesetze sind. Dass sich diese Frage in den Augen der Wissenschaft anders darstellt, schildert Karl Sumereder: Die Naturgesetze im Fokus. Möglicherweise sind es nur bewährte denkerische Konstruktionen, die wir sodann als Naturgesetze ansehen. Ein verzwicktes Problem.
Lesestück Nr. 9/März–April 2013

RÜCKBLENDE:
Landtagswahlen als Gewitterfront vor der Nationalratswahl

Wie vorhergesagt, hat es das Team Stronach geschafft, in die Landtage von Kärnten und Niederösterreich einzuziehen. Nichts von dem braucht zurück genommen zu werden, was in den Genius-Lesestücken schon über Frank & Co. geschrieben wurde. (Vgl. die Anmerkungen unten). Aufgebrachte Protestwähler – viele darunter politisch naiv – gaben diesem Team genügend Stimmen, um die politische Landschaft Österreichs auf unberechenbare Weise aufzumischen. Halt: nicht gänzlich unberechenbar! Zwar angelte das Team Stimmen von allen Seiten, doch trafen jene Stimmenverluste, die zu Lasten der FPÖ gingen, diese besonders empfindlich. Bei der FPÖ geht es sowohl bei Verlusten wie bei Zugewinnen um geringe Margen, wenn die praktische Bedeutung der Partei für die künftige Politik in Österreich einzuschätzen ist. Für die Nationalratswahl im Herbst kann das bewirken, dass das Pokerspiel von SPÖ und ÖVP mit Stronach dazu führt, dass trotz eines drohenden Verlustes der absoluten Mehrheit für die SPÖVP niemand die FPÖ als Option für eine Regierungskoalition braucht. Das ist bitter, aber zu bedenken und zu beachten.
In Niederösterreich trotz des Antretens von Stronach nur rd. 2 Prozentpunkte zu verlieren, war keine wirkliche Niederlage für die dortigen Freiheitlichen. Ein taktisch besser beratener HC Strache hätte wohl darauf verzichtet, dort noch Öl ins „Feuer am Dach“ zu schütten. Anders in Kärnten. Dort brannte nicht allein das Dach, sondern gleich das ganze freiheitliche Haus. Trotzdem wären auch für Kärnten Augenmaß und Gelassenheit angebracht.
Zum einen sind die rund 17 % Stimmenanteil der FPK sogar nach (!) dem totalen Zusammenbruch der zu einem Mythos aufgeblasenen Ära Haider ein Wahlergebnis, welches sich einige Landesgruppen der FPÖ sehnlichst wünschen würden. Zum anderen muss eine jede Landespartei, die vom Wähler derart zurück gestutzt wird, in allererster Linie selbst ihren Scherbenhaufen aufräumen. Eine taktisch geschickter operierende Bundespartei sollte im Wissen um ihre geringen statuarischen Möglichkeiten nur behutsam Einfluss nehmen. Allzu scharfe Ansagen könnten sich ansonsten bald als kontraproduktiv erweisen.
Die kommende Landtagswahl in Tirol bietet der FPÖ, die sich gerade in einer Konsolidierungsphase befindet, wenig aussichtsreiche Rahmenbedingungen. Elf antretende Listen insgesamt sowie das medial gepuschte Duell zweier ÖVP-Listen lassen die selbst veröffentlichte Zielvorgabe mit 15 % Stimmenanteil als voreilig erscheinen. Und wenn man schon unbedingt etwas zu Kärnten und der FPÖ sagen zu müssen glaubt, dann sollte man Kärnten als absoluten Sonderfall betonen, der mit Tirol gar nichts zu tun hat. So ist es auch.
In Salzburg wiederum geht es darum, ob und wie die Landeshauptfrau Burgstaller das bekannte Finanzdebakel übersteht. Da auch die ÖVP mit drinnen steckt, stünden die Chancen für die Freiheitlichen gar nicht so schlecht – wenn es die anderen Listen nicht gäbe.

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate Mai–Juni 2013 wird am 1. Juni 2013 heraus kommen.

 

Bearbeitungsstand: Montag, 1. April 2013

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
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