Genius-Brief Mai–Juni 2013

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Dieser Brief informiert Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft.

Heiße Streitfrage: Welche Art von EUROPA brauchen wir?

Angesichts der nach wie vor unbewältigten Schuldenkrise verlangt vor allem Großbritannien eine Reform der EU. Dem entgegen stehen die Bestrebungen Brüssels, die EU weiter zu zentralisieren. Joachim Koch analysiert die gegensätzlichen Standpunkte und schlussfolgert dann: Die „Vereinigten Staaten von Europa“ sind derzeit eine Illusion. Weil aber ein funktionierendes Europa für unsere Zukunft in der Welt unverzichtbar ist, muss die Krise, in der sich die EU offenkundig befindet, positiv gelöst werden. Realistisch erscheint der Umbau Europas zu einem qualifizierten Staatenbund.
Lesestück Nr. 1/Mai–Juni 2013
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Die Brüsseler „Sozialtechniker“ sind auf dem Holzweg

Den EU-Machern fehlt das Verständnis für das Lebensprinzip von Sozialgemeinschaften. Dieses Manko erklärt Karl Claus in seinem Beitrag Warum die EU falsch konstruiert ist und stößt zu den ideologischen Wurzeln vor. Die „Gesellschaft“ ist keine „Mechanik“, die man beliebig konstruieren kann. Ohne Sinn für organisches Wachstum und dessen Geschichte lassen sich die Weichen für unsere Zukunft nicht erfolgreich stellen.
Lesestück Nr. 2/Mai–Juni 2013
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Den rebellischen Patriotismus der Ungarn verstehen

Quer durch die europäische Presse werden die Ungarn unter ihrer Regierung Orbán politisch korrekt geprügelt. Als österreichischer Nachbar und privater Kenner Ungarns frägt Dieter Grillmayer: Was ist los in Ungarn? Seine aufschlussreiche Antwort fußt auf persönlicher Erfahrung aus erlebtem Alltag in Ungarn und vielen Gesprächen mit Einheimischen. Beides eingebettet in geschichtliches Wissen, ohne das die Gegenwart nicht zu verstehen ist.
Lesestück Nr. 3/Mai–Juni 2013

Englands überragende Karriere-Frau

Zum Leidwesen fast aller Feministen geht es hier um die Biografie der „eisernen Lady“. Gerald Brettner-Messler schildert Die Ära Margaret Thatchers als politisches Lehrstück. Tatsächlich bietet die Regierungszeit dieser nicht nur zu ihren Lebzeiten, sondern bis auf den heutigen Tag höchst umstrittenen Persönlichkeit reichhaltiges Anschauungsmaterial für erfolgreiche politische Gestaltung. Thatchers Erfolgsrezept: Eisern zur eigenen Überzeugung stehen, auch wenn der Wind der öffentlichen Meinung einem ins Gesicht bläst.
Lesestück Nr. 4/Mai–Juni 2013 

„Politisch korrekt“ geduldete Verhetzung

In Tirol gab es einen angeblich rechtsextremistischen Brandanschlag auf ein Lokal sozialistischer Jugendorganisationen. Längst ist klar, dass den Brand ein junger Sozialist selbst gelegt hat, wie das Bernd Stracke in seinem Beitrag Glück und Ende einer politischen Brandstiftung nach penibler Recherche darlegt. Trotzdem gibt es bis heute weder eine Verurteilung des Täters noch mediale Rücknahmen der Hetze gegen „Rechtsextremisten“ anlässlich dieses Falles. Wo bleibt der Rechtsstaat Österreich?
Lesestück Nr. 5/Mai–Juni 2013

Die Mehrzahl der Jungen sieht die Rolle der Familie positiv

In der dem Zeitgeist dienenden veröffentlichten Meinung gilt die klassische Familie hauptsächlich als überholtes Relikt von gestern. In dem Beitrag Katastrophengebiet Familie – Wirklich? berichtet Barbara Rosenkranz von Ergebnissen eine Studie, wonach die übergroße Mehrheit der Jugendlichen eben diese Familie mit Vater und Mutter und als Hort der Geborgenheit akzeptiert und auch so will. Das lässt für die Zukunft hoffen.
Lesestück Nr. 6/Mai–Juni 2013

Zitaten-Truhe

Aus Anlass des Todes von Frau Dr. Ilse Weikmann in ihrem 103. Lebensjahr geben wir hier einem ihrer letzten Gedichte Raum: Mein Wunschbegräbnis. Diese Schriftstellerin und Dame im besten Sinne des Wortes hat viele Male auch Genius-Lesestücke verfasst. Ilse Weikmann wird ihrer Lesergemeinde unvergessen bleiben.
Lesestück Nr. 7/Mai–Juni 2013

Über die Wehrmachtsuntersuchungsstelle

Prof. Alfred de Zayas’ Buch „Die Wehrmachtsuntersuchungsstelle für Verletzungen des Völkerrechts“ ist in 8. Auflage erschienen. Unter dem charakteristischen Titel Vorbildliche Objektivität gegenüber Kriegsverbrechen bespricht hier Walter Seledec dieses Buch. Bedauerlicher Weise ist diese inzwischen international anerkannte seriöse Forschungsarbeit hierzulande nur in Fachkreisen bekannt. In Wahrheit verdiente dieses Buch die Aufmerksamkeit einer großen Öffentlichkeit.
Lesestück Nr. 8/Mai–Juni 2013

Chaos durch einen Zusammenbruch der Stromversorgung

Über das Internet erfolgt ein heimtückischer Angriff auf die europäischen Stromnetze. Wie das und was da passiert, schildert der Roman BLACKOUT. In dem Beitrag Wir hängen an einem fragilen Netz über dem Abgrund bespricht Gerulf Stix dieses Buch des österreichischen Autors Marc Elsberg. Eine atemberaubende Geschichte, die zu unserem Glück nur erfunden ist. Politisch-technisch-wirtschaftlich besehen ist sie nämlich derart realitätsnahe, dass eine wie hier fiktiv geschilderte Katastrophe jederzeit tatsächlich über uns hereinbrechen könnte. Die in Romanform ausgesprochene Warnung muss absolut ernst genommen werden.
Lesestück Nr. 9/Mai–Juni 2013

RÜCKBLENDE:
Politischer Rückenwind für Schwarz–Grün

Rot–Grün wird vor allem in Deutschland als Schreckgespenst an die Wand gemalt, in abgeschwächter Form auch in Österreich. Dem entgegen beschwingt der politische Rückenwind gerade in Österreich viel mehr die Kombination von Schwarz-Grün. Während in Oberösterreich die politische Zusammenarbeit von ÖVP und Grünen, weil längst gewöhnt, schon kaum mehr kommentiert wird, hat die jüngste Regierungskoalition dieser beiden Parteien nach den Tiroler Landtagswahlen vom 29. April großes Erstaunen ausgelöst. Salzburg dürfte folgen. Dort versucht die ÖVP, eine schwarz-grüne Koalition unter Einbeziehung der Stronach-Truppe zu bilden. Die FPÖ wird ins Abseits geschoben. Das verheißt nichts Gutes für den Herbst.
Der nun offenkundige Trend zu Schwarz–Grün ist in Wahrheit nichts völlig Unerwartetes. Wie bei vielen politischen Veränderungen, die scheinbar plötzlich eintreten, gibt es auch hier eine lange Vorgeschichte. In den Genius-Lesestücken wurde schon vor gut 10 Jahren auf diese damals erst keimende Entwicklung hingewiesen. (Vgl. die Anmerkungen unten).
So schrieb beispielsweise SPECTATOR im Jahr 2003 nach dem schwarz-grünen Koalitionspakt in Linz, es müsste „deutlich geworden sein, dass sich innenpolitisch bedeutende Gewichtsverschiebungen abspielen“. Und weiter: „... dass die Grünen rein rechnerisch zu möglichen Mehrheitsbeschaffern entweder für die SPÖ oder die ÖVP werden können. Die geschwächte FPÖ wäre aus diesem Spiel draußen und somit an den Rand des politischen Geschehens gedrängt.“ Und im Beitrag „Wo sich ÖVP und Grüne berühren“ (Genius-Folge 1/2003) wurde über die systematische Vorarbeit unter Federführung des seinerzeitigen ÖVP-Vizekanzlers DI Dr. J. Riegler für eine „ökosoziale Marktwirtschaft“ berichtet.
In diesem Jahr 2013 mit seinen dramatischen vier Landtagswahlen tritt der eingetretene strategische Wandel nun vollends zu Tage. Er könnte seinen Höhepunkt bei bzw. nach der Nationalratswahl im September erreichen. Grün ist und bleibt im Spiel. Auf Bundesebene könnte es zu einem dreifarbenen Spiel kommen, wenn SPÖVP zusammen unter 50 % bleiben oder auch, um für eine neue Bundesregierung die Zweidrittelmehrheit zu sichern. Bundespräsident Heinz Fischer hat schon öffentlich klargemacht, dass er nichts gegen eine mögliche Dreierkoalition habe. Die Blauen müssten schon sehr viel dazu gewinnen, um dieses Spiel durchkreuzen zu können. Anstrengen müssen und werden sie sich.
Für den politischen Beobachter ist die eingetretene Lageänderung wiederum nur ein aktuelles Beispiel für die geschichtlich erhärtete Tatsache, dass langfristige Entwicklungen sich über Jahrzehnte, ja Generationen, aufbauen, bevor sie schlagend werden. Leider wird das auch von hochrangigen Politikern, die ins politische Tagesgeschäft mit seinen taktischen Spielchen einseitig verstrickt und gegenüber langfristigen Entwicklungen buchstäblich kurzsichtig sind, nicht genügend beachtet.

Falls Sie Artikel suchen, die vor 2008 erschienen sind: Früher erschienene Genius-Hefte sind vereinzelt noch lieferbar. Richten Sie diesbezügliche Anfragen, bitte, an: verein@genius.co.at
Die Inhaltsverzeichnisse sämtlicher Hefte und Genius-Briefe finden Sie unter www.genius.co.at
Abonnenten können unter obiger Internet-Adresse auf der Unterseite ABC alle seit 2008 erschienen Online-Beiträge in 3 Verzeichnissen finden: Titel – Themenbereiche – Autoren.

Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate Juli–August 2013 wird am 1. August 2013 heraus kommen.

 

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Bearbeitungsstand: Samstag, 1. Juni 2013

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
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