Genius-Brief Juli–August 2013

So gelangen Sie zu allen Texten:

Dieser Brief informiert Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft. 

Für eine Diktatur technisch bestens gerüstet

Die weltumspannenden Überwachungsorgien beschäftigen alle Medien. Gerulf Stix zeigt hier in seinem Beitrag Niemand kann sich mehr verstecken auf, wie die militär- und polizeitechnischen Maßnahmen den Boden vorbereiten für eine kommende perfekte Diktatur.
Diese Bedrohung wird ständig größer. Was ist dagegen zu tun?
Lesestück Nr. 01/Juli–August 2013
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14,5 Billionen € = Die Schuldensumme der überschuldeten Euro-Länder

Der so genannte Rettungsschirm täuscht eine Rettung vor, die für die kritischen Euro-Länder so noch gar nicht gesichert ist. Die Frage: Was bedeutet die Rettungsschirmpolitik wirklich? beantwortet Joachim Koch hier in seinem Artikel. Die Aussichten für die Steuerzahler und für die Sparer bleiben düster.
Lesestück Nr. 02/Juli–August 2013
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Wie die Weltbank geführt wird

Wer meint, dass global wichtige Institutionen von den besten Köpfen geführt werden, wird enttäuscht werden: Über die sehr Merkwürdige Rekrutierung von Führungskräften berichtet Bertram Schurian. Unterstützt durch Aussagen hochrangiger Insider, beleuchtet er die traurige Wahrheit, dass in international ausgerichteten Organisationen fügsame Exekutoren bevorzugt werden.
Lesestück Nr. 03/Juli–August 2013 

Der Akademiker-Wahn in der Bildungspolitik

Die Jugendarbeitslosigkeit ist ausgerechnet in jenen Ländern besonders hoch, die der OECD-Forderung nach möglichst viel Hochschulausbildung ziemlich gut entsprechen. Das beleuchtet Stefan Fuchs anhand jüngster Statistiken: Akademiker-Produktion und Jugendarbeitslosigkeit. Die mehrheitlich offiziell propagierte Bildungspolitk will möglichst viele Jugendliche universitär ausbilden. Dieser Akademisierungswahn führt in eine wirtschaftliche Sackgasse. Die Arbeitswelt kann mit dem Akademikerüberschuss nichts anfangen. Gebraucht werden handfest ausgebildete Fachkräfte.
Lesestück Nr. 04/Juli–August 2013

In Frankreich gärt es gewaltig

Frankreich wird wirtschaftlich und gesellschaftspolitisch das nächste Sorgenkind der EU. Jan Mahnert berichtet schier Unglaubliches und frägt beunruhigt: Naht in Frankreich ein Wendepunkt? Im Land des mittlerweile in seinem Ansehen stark ramponierten Staatspräsidenten Holland rumort es unter der Decke gewaltig. Die gesellschaftlichen Spannungen brechen immer häufiger auf und spitzen sich zu.
Lesestück Nr. 05/Juli–August 2013

Der schwarze Kontinent erwacht

Das Erwachen Schwarzafrikas schlägt sich häufig in Meldungen über Bürgerkriege, Diktatoren, Korruption und Armut nieder. Wer die Zukunft dieses Kontinents abschätzen will, muss seine Vergangenheit kennen. Walter Pichler beschreibt Die Europäisierung Afrikas am Beispiel Namibias. Die Betrachtung der Kolonialzeit fördert Schatten und Licht zu Tage.
Was die Schwarzafrikaner wirklich dringend benötigen, ist mehr Selbstbewusstsein.
Lesestück Nr. 06/Juli–August 2013

Kapitalismus – Wirtschaftswachstum - Wohlfahrtsstaat

Diese Themen sind offenkundig Dauerbrenner. Dass sie auch die Generation vor uns schon beschäftigt haben, belegt ein Blick in unsere Zitaten-Truhe. Die kleine Auswahl von Zitaten aus einem Büchlein von 1976 zeigt erstaunliche Parallelen zu Diskussionen in unserer Gegenwart. Nil novi sub sole ...
Lesestück Nr. 07/Juli–August 2013

Moderne Stadtplanung vor 2500 Jahren

Das antike griechische Küstenland brachte nicht nur bekannte Wissenschafter und Strategen hervor, sondern auch modern anmutende Stadtplaner. Aufbruch in Ionien betitelt Hans-Joachim Schönknecht seine fundierte und spannend zu lesende Schilderung von bewundernswerten Spitzenleistungen früher Europäer. Auch anscheinend moderne Errungenschaften fußen vielfach auf dem Können und den Erkenntnissen längst vergangener Epochen.
Lesestück Nr. 08/Juli–August 2013

Weltkrieg I – Das Ende des alten Europas

In dieser Besprechung eines Buches von Hans Fenske setzt sich Lothar Höbelt mit verschiedenen Perspektiven der nicht beantwortbaren Frage: Wäre der Erste Weltkrieg anders beendet worden... kritisch auseinander. Die „Ordnung“ Europas durch Versailles 1918/19 war labil, weil die wirklichen Weltmächte nicht mehr hinter ihr standen.
Lesestück Nr. 09/Juli–August 2013

Die Salzburger Festspiele hatten immer Saison

Ein Buch von Robert Kriechbaumer beleuchtet die politische Seite der Salzburger Festspiele. Walter Seledec bespricht diese politische Spurensuche im Beitrag Salzburg zwischen Österreich und Großdeutschland. Das ergibt interessante Einblicke in die Verhältnisse zwischen den Künstlern und den jeweiligen Machthabern.
Lesestück Nr. 10/Juli–August 2013

Prag – die größte Stadt im ganz alten Reich

Der Geschichte Böhmens widmete Lothar Höbelt ein kompakt geschriebenes Buch. Dieses wird hier von Gerulf Stix unter dem Titel Die Sonderstellung Böhmens in Mitteleuropa besprochen. Wer sich vorurteilsfrei über die wechselvollen Entwicklungen in dieser „Mitte Mitteleuropas“ kundig machen will, wird aus der Lektüre geistigen Gewinn ziehen.
Lesestück Nr. 11/Juli–August 2013

RÜCKBLENDE:
Die meisten Europäer plädieren für Sterbehilfe

Beim Für und Wider um eine mögliche Sterbehilfe geht es um ein zeitloses Thema. Die Genius-Lesestücke haben sich schon vor längerer Zeit damit auseinander gesetzt (vgl. unten). Nun berichtet die Vereinigung der Schweizer Medizinalrechtsanwälte (info@medizinalrecht.org) über die Ergebnisse einer professionell durchgeführten Meinungsumfrage in zwölf europäischen Ländern, von Schweden im Norden bis Griechenland im Süden.
Das überraschende Fazit: In allen Ländern bejahte die Mehrheit (!) der jeweils 1.000 befragten Personen ein Recht für jeden Einzelnen, den Zeitpunkt seines Todes selbst zu bestimmen. In dieser buchstäblichen Lebensfrage gibt es also ein klares Votum für Selbstbestimmung, d. h. für die persönliche Freiheit.
Verlangt wird das Recht auf professionelle Sterbehilfe. Bestehende oder geplante Gesetze, die eine Beihilfe zum selbstbestimmten Ausscheiden aus dem Leben unter Strafandrohung stellen, werden durch die Bank mehrheitlich, teilweise mit Mehrheiten bis zu 80 Prozent abgelehnt. Helfende Ärzte sollen geschützt werden.
Die bekanntlich zögerliche Haltung der parlamentarischen Parteien in dieser Frage wird auf deren Angst vor dem Verlust von Wählerstimmen, vor weltanschaulichen Pressure Groups und vor Sorgen um Missbrauch zurück geführt. Diesen politischen Ängsten wird aber durch die vorliegenden Ergebnisse der europaweiten Umfrage eigentlich die Grundlage entzogen.
Die befragten Menschen wünschen sich jedenfalls eine klare Haltung – auch von den Parteien. Es ist dies eine Frage der Glaubens- und Gewissensfreiheit.

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate September–Oktober 2013 wird am 1. Oktober 2013 heraus kommen.

 

Bearbeitungsstand: Montag, 30. September 2013

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft