Genius-Brief November–Dezember 2013

So gelangen Sie zu allen Texten:

Dieser Brief informiert Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft.

Die Implosion Europas

Österreich als pars pro toto. Weit ausholend und zugleich tiefschürfend schildert Andreas Unterberger in seinem Beitrag Blind für die fundamentale Krise die innenpolitische Lage in
Österreich vor dem Hintergrund gesamteuropäischer Entwicklungen. Er nennt die 10 wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Die Parteien beurteilt er hart, aber er schreibt auch: „Nur wenige Wähler begreifen die fundamentale Krise unseres Gesellschaftssystems.“
Lesestück Nr. 01/November–Dezember 2013 
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Katastrophale Schulpolitik in Österreich

Der erfahrene Schulleiter Dieter Grillmayer zieht diesmal die Glacéhandschuhe aus: Keine faulen „Kompromisse“ im Schulwesen! Sein Appell richtet sich an die Abgeordneten, endlich die schulische Wirklichkeit zu erkennen, anstatt mit überholten ideologischen Vorstellungen von gestern noch weiter ins schulpolitische Chaos zu stolpern.
Lesestück Nr. 02/November–Dezember 2013 
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Die Wahlen in Südtirol stellten Gewohntes auf den Kopf

Am 27. Oktober 13 verlor die SVP die absolute Mandatsmehrheit, während die deutschsprachigen Oppositionsparteien kräftig dazu gewannen. Gerd Andreaus schildert in seinem Artikel Eine Zäsur in Südtirol die dortigen Veränderungen in der politischen Landschaft. Die Freiheitlichen wurden stark aufgewertet.
Lesestück Nr. 03/November–Dezember 2013

Die klassischen Ideologien sind an ihrem Ende

Unser Autor und Buchverfasser Karl Claus setzt sich im Beitrag Das Schicksal der klassischen Ideologien mit Gusenbauers Kritik am Sozialismus und dessen Feststellung vom „Ende der Ideologien“ auseinander. Immerhin bestätigt hier ein ehemaliger Bundeskanzler Österreichs die in der Edition GENIUS veröffentlichten Thesen von Karl Claus.
Lesestück Nr. 04/November–Dezember 2013 

Vom Verfall moralischer Vorbildwirkung

Das frühere Verständnis von Eliten war mit der Idee von Vorbildern verbunden. Wie sich das zum Schlechteren entwickelt hat, fasst Eberhad Hamer in der Frage zusammen: Elite oder nur Prominenz? Heute haben wir es fast nur mehr mit so genannten Funktionseliten zu tun. Die notwendige moralische Erneuerung muss von unten kommen.
Lesestück Nr. 05/November–Dezember 2013

Immanuel Kant bleibt unübertroffen

Was der große deutsche Philosoph zu den Themen Aufklärung, Moral und Freiheit in knappen Worten schlüssig ausgesagt hat, können Sie diesmal in unserer Zitaten-Truhe lesen. Es erübrigt sich jeglicher Kommentar. Die an Aussagekraft nicht zu überbietenden Worte des Philosophen mag jeder Mensch in ruhigen Stunden wieder und wieder auf sich wirken lassen. Sie sprechen für wahres Menschentum.
Lesestück Nr. 06/November–Dezember 2013 

Unter Linken

Diese Besprechung eines Buches des Hamburger Spiegel-Redakteurs Jan Fleischhauer durch Dieter Grillmayer ist übertitelt als Die Entlarvung des „schicken“ Zeitgeistes. In zwölf Kapiteln übt der „aus Versehen“ zum Konservativen gewordene Hamburger Journalist massive Kritik am „linken“ Zeitgeist, von dem unsere Gesellschaft gegenwärtig beherrscht wird. Ein temperamentvoll geschriebenes Buch und eine begeisternde Besprechung.
Lesestück Nr. 07/November–Dezember 2013 

Rassenkonflikte in den USA

Man vermag es kaum zu fassen, was der amerikanische Buchautor Jared Taylor da an Fakten vor dem Leser ausbreitet. Jan Mahnert hat dieses Buch zusammenfassend als Rassismus in den USA ausführlich besprochen. Wir Europäer tun gut daran, die von einem Amerikaner für Amerikaner geschilderten Zustände und Entwicklungen in den uns oft als Musterland vorgehaltenen Vereinigten Staaten sorgfältig zu studieren
Lesestück Nr. 08/November–Dezember 2013

Ein vertriebener Nobelpreisträger

In einem stimmungsvollen Essay widmet Helmut Müller dem französischen Schriftsteller Albert Camus – und was mir dabei in den Sinn kam einige Gedanken zu dessen Heimatlosigkeit. Hin und hergerissen zwischen „Heimat und Fremde“ steht das Schicksal von Albert Camus, dessen hundertster Geburtstag in dieses Jahr gefallen wäre, für das innere Schicksal von Millionen Heimatvertriebener.
Lesestück Nr. 09/November–Dezember 2013 

RÜCKBLENDE:
Schuldentilgung durch Enteignung

Seit vielen Jahren ist die fast überall dramatisch steigende Verschuldung, ja Überschuldung der Staaten das Dauerthema der Wirtschaftspolitik schlechthin. Anstatt langer Schilderungen genügen wenige Stichworte: Griechenland, Portugal, Spanien, Frankreich, Euro-Rettungsschirm, ESM, Budgetloch (Österreich) und die USA mit ihrem Seiltanz am Abgrund der Staatspleite. Während noch vielstimmig diskutiert wird, wie denn die Staaten am besten von ihren Schuldenbergen herunter kommen können, meldet sich die wichtigste Finanzeinrichtung der Welt, der IWF, mit einem knallharten Vorschlag zu Wort: Auf sämtliche Ersparnisse soll „eine allgemeine ,Schulden-Steuer‘ in Höhe von 10 Prozent für jeden Haushalt in der Euro-Zone“ eingehoben werden (Deutsche Wirtschaftsnachrichten vom 17. Oktober 2013). Das ist nicht mehr und nicht weniger als eine hochoffizielle Aufforderung zur Teilenteignung aller Sparer!
Die Geschichte lehrt, dass noch jede Staatsüberschuldung durch Enteignung „bereinigt“ worden ist. Entweder wurden direkt Vermögenswerte konfisziert bzw. Geldguthaben durch Gesetz entwertet oder die Enteignung erfolgte flächendeckend durch massive Inflation.
Derzeit werden sämtliche Sparer bereits dadurch permanent enteignet, dass infolge der Null-Zins-Politik der großen Notenbanken (EZB, FED), welche uferlos Geld drucken, die so genannten Sparzinsen praktisch unter der „üblichen“ Inflationsrate liegen. Somit schmilzt die Kaufkraft der Sparguthaben ständig.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) unter seiner Chefin Christine Lagarde (ehemals französische Finanzministerin mit jahrelanger Berufserfahrung in den USA) schlägt nun in einer Studie eine „einmalige“ Enteignungssteuer von 10 % vor, „um die Nachhaltigkeit der Schulden (!) wieder her zu stellen“. Wenn man die in der Großfinanz herrschende Mentalität kennt, dann handelt es sich hier offenbar um einen eiskalt geplanten Versuchsballon: Ist der empörte Aufschrei in der Öffentlichkeit nicht allzu laut, dann kann man einen Gewöhnungseffekt kalkulieren. Anschließend kann man „zur Sache“ schreiten und diese Enteignungssteuer als „unvermeidlich“ erklären. Die Schulden(hoch)stapler in den Staatskanzleien werden sich dankbar auf diese Schützenhilfe seitens des IWF berufen und mit Krokodilstränen in den Augen die „Sonderabgabe“ verordnen. Die Banken sind dann wieder einmal „gerettet“ und die „nachhaltige“ Schuldenpolitik der Staaten kann weiter gehen. Danke, Christine Lagarde!

Wie traurig es um die Staatsschulden in Europa und in der Welt bestellt ist, wurde von Joachim Koch in den unten angeführten Genius-Lesestücken ohne jegliche Beschönigung dargelegt.

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate Jänner–Februar 2014 wird am 1. Februar 2014 heraus kommen.

 

Bearbeitungsstand: Montag, 2. Dezember 2013

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft