Genius-Brief Jänner–Februar 2014

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Dieser Brief informiert Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück im Brief anklicken!
Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes. Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft.

Den Staaten entgleiten Souveränität und Gebietshoheit

Im Zuge der Globalisierung scheint es keinen Platz mehr für nationale Existenzerfordernisse zu geben. In seiner grundlegenden Betrachtung Zwischen NATIONAL und GLOBAL analysiert Gerulf Stix die scheinbare Unvereinbarkeit dieser beiden Bestrebungen. Tatsächlich gibt es sowohl für den zutiefst menschlichen Wunsch nach nationaler Identität als auch für die Sachzwänge einer weltumspannenden Zivilisation humane Lösungen. Wir müssen nur den Mut haben, das Neue anzudenken.
Lesestück Nr. 01/Jänner–Februar 2014 – Abonnenten dort klicken = [PDF]
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Auch die europäische Geistesgeschichte ist eine gemeinsame

Der Streit um die Frage, wie Europa in Zukunft politisch gestaltet werden soll, eskaliert in allen europäischen Ländern. Der junge Philip Stein stellt die kritische Frage: Rolle rückwärts zum Nationalstaat? An den teils aufbegehrenden Nationalitäten führt kein Weg vorbei. Doch setzt die Erfüllung nationaler Wünsche nicht notwendiger Weise den herkömmlichen Nationalstaat voraus. Einerseits darf das vereinigte Europa nicht seine nationalen Wurzeln kappen. Andererseits muss Europa eine starke Antwort auf die absolut neuen Herausforderungen durch die Globalisierung finden.
Lesestück Nr. 02/Jänner–Februar 2014 – Abonnenten dort klicken = [PDF]
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Der größte Coup der „Schlauen Jungs“

Erstmals in der Geschichte stellt der Orden der Jesuiten einen Papst der Römisch-katholischen Kirche. Dies nimmt Bernd Stracke zum Anlass, um die Rolle der Jesuiten seit ihrer offiziellen Gründung im Jahr 1540 bis herauf in unsere Gegenwart zu beleuchten: Der Papst und die Jesuiten. Deren seit jeher heftig umstrittene Tätigkeit ist buchstäblich weltumspannend. Und auch schon in früheren Zeiten gab es einen Schwerpunkt in Lateinamerika. In Europa haben die Jesuiten dank ihres Bildungsimperiums viele hochrangige Freunde. Stracke nennt Namen.
Lesestück Nr. 03/Jänner–Februar 2014 – Abonnenten dort klicken = [PDF]

Ein erfahrener Lehrer legt seine Berufsbilanz offen

Hier macht ein Könner und Kenner klar, dass jede Schulreform mit der Motivation der Lehrerinnen und Lehrer steht und fällt. H. W. Valerian beschreibt Das Elend mit der Schuldebatte und übt Kritik an der Vorherrschaft praxisferner „Experten“. Die eigentliche Aufgabe jeder Schule, nämlich den Schülern Wissen und Fertigkeiten beizubringen, kommt in der heutigen Schulpolitik zu kurz.
Lesestück Nr. 04/Jänner–Februar 2014 – Abonnenten dort klicken = [PDF]

Wie die Schuldenkrise lösen?

Die nach wie vor wachsenden Staatsverschuldungen (die Schuldensumme der überschuldeten Euro-Länder beträgt 14,5 Billionen €} und die von der FED und der EZB inszenierten Geldfluten führen langfristig in eine gefährliche Sackgasse. Eberhard Hamer bewertet drei Lösungsmöglichkeiten als Auswege Vor dem finanziellen Abgrund. Nur eine „individuelle Schuldenlösung“ könnte das Schlimmste abwehren. Alle anderen Maßnahmen laufen nur auf einen mehr als fragwürdigen Zeitgewinn bis zur nächsten großen Krise hinaus.
Lesestück Nr. 05/Jänner–Februar 2014 – Abonnenten dort klicken = [PDF]

Zur Gleichstellung von abnormaler und normaler Sexualität

Die Frühsexualisierung wird von „Bildungspolitikern“ ganz offiziell in Stuttgart wie auch in Brüssel von der grünen Spitzenkandidatin betrieben und eingefordert. Helmut Mueller diagnostiziert diese Entwicklung als Zeichen des Verfalls: Hurra, wir sind dekadent! Zur längst überbordenden Debatte um Schwule und Lesben – die ihre Sonderrechte durchaus haben sollen – meint der Autor, dass für alle Seiten mehr „Einsicht und Bodenhaftung“ hoch an der Zeit wären.
Lesestück Nr. 06/Jänner–Februar 2014 – Abonnenten dort klicken = [PDF]

Peter Rosegger höchst aktuell zum „unerhörten Wahnsinn“

Liest man, was dieser im Schicksalsjahr 1918 verstorbene Schriftsteller über konservativ und fortschrittlich in der Kultur schrieb, fühlt man sich in unsere Gegenwart versetzt. In der Zitaten-Truhe bringen wir einige seiner klugen Betrachtungen. Sie gipfeln in der praktischen Forderung: „Lernen von dem, was war; verbessern das, was ist; hoffen auf das, was wird.“
Lesestück Nr. 07/Jänner–Februar 2014 – Abonnenten dort klicken = [PDF]

Als alle um den Stephansdom bangten

Über eine unvergleichliche Solidaritätsaktion vor sechs Jahrzehnten in Österreich schreibt Hanns-Arnulf Engels in seinem kulturhistorischen Beitrag Der Stephansgroschen. Ging es bei der ersten Aktion um die Spende von jeweils einem Dachziegel für den kriegszerstörten Dom, so wurde für die späteren Aktionen der so genannte Stephansgroschen geprägt. Von diesem gibt es bis heute vierundzwanzig Varianten.
Lesestück Nr. 08/Jänner–Februar 2014 – Abonnenten dort klicken = [PDF]

Wie Moskau Washington manipulierte

In seiner Besprechung des in New York erschienenen Buches der Autoren Evans und Romerstein schildert Bertram Schurian unter dem Titel Roosevelt im Griff Stalins die schier unglaubliche Umgarnung des US-Präsidenten durch die Agenten der Sowjetunion vor und während des Zweiten Weltkrieges. Akribisch belegen die Autoren anhand einer Fülle von historischem Material, dass die US-amerikanische Regierungspolitik jener Zeit weitgehend von sowjetischen Interessen regelrecht instrumentalisiert wurde.
Lesestück Nr. 09/Jänner–Februar 2014 – Abonnenten dort klicken = [PDF]

RÜCKBLENDE:
Praxisfremde Akademiker-Produktion führt zu Jugendarbeitslosigkeit

Die Tageszeitung KURIER berichtete am 18. Jänner 2014 über eine umfangreiche Studie, der zufolge „die Jungen nicht bereit seien für den Arbeitsmarkt“. 65% der 2600 befragten Arbeitgeber glauben, dass die Jugendlichen nicht ausreichend auf den Arbeitsmarkt vorbereitet sind. „Nur die Universitäten sehen das anders.“ Zwei Drittel der befragten 700 Hochschulen meinen, ihre Absolventen seien sehr wohl für den Arbeitsmarkt vorbereitet.
Diese in Brüssel veröffentlichte Studie bestätigt, was zum Themenkreis Jugend und Ausbildung in den Genius-Lesestücke schon mehrmals festgestellt wurde: Beschäftigungs- und Bildungssystem klaffen immer weiter auseinander. Zuletzt wurde der „Akademiker-Wahn in der Bildungspolitik“ in dem Artikel von Stefan Fuchs über „Akademiker-Produktion und Jugendarbeitslosigkeit“ abgehandelt. Siehe die Quellenangabe unten.
Die offiziell propagierte Bildungspolitik will möglichst viele Jugendliche universitär ausbilden. In Österreich will man das jetzt sogar für Volksschullehrer und Kindergärtnerinnen! Tatsächlich weisen ausgerechnet diejenigen Länder eine besonders hohe Jugendarbeitslosigkeit auf, die zugleich einen überdurchschnittlichen Akademisierungsgrad aufweisen. Diese Zahlen sprechen für sich und sollten die verantwortlichen Bildungspolitiker endlich wach rütteln. In der eingangs erwähnten Studie wird insbesondere die Forderung nach „mehr Berufspraxis in jungen Jahren“ erhoben. Dreißigjährige „Absolventen“ ohne bis dahin nennenswerte Berufserfahrung sind im günstigen Fall für ein bescheidenes Berufsdasein, im schlechten Fall für ein Vegetieren als Langzeitarbeitslose oder Sozialhilfe-Empfänger prädestiniert. Nicht alle können eben ohne fertigen Abschluss mit 27 Jahren gleich Außenminister werden...

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate März–April 2014 wird am 1. April 2014 heraus kommen.

 

Bearbeitungsstand: Freitag, 31. Jänner 2014

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft