Hurra, wir sind dekadent!


Die Gleichstellung abnormaler und normaler Sexualität signalisiert Verfall

 

Von Helmut Mueller

In der Bundesrepublik Deutschland vermeinten knallköpfige Vertreter des „fortschrittlichen“ Lagers, mittels eines von ihnen zusammengestellten Sexualkunde-Koffers Deutschlands Nachwuchs mit unterschiedlichen Geschlechtsorientierungen und Sexualpraktiken beglücken zu müssen. Frühsexualisierung, wohin man schaut,[1] und die Medien machen selbstverständlich munter mit.

In Brüssel versucht derzeit die österreichische EU-Abgeordnete Ulrike Lunacek (GRÜNE) den abstrusen Sonderwünschen einer zusehends mehr verhaltensauffälligen Minderheit den Durchbruch in die Gesetzgebung zu schaffen. Obzwar bei EU-Parlament und Kommission vorerst noch abgeblitzt, ist ihr der „tabufreie und interaktive Sexualkundeunterricht“ im öffentlichen Schulwesen aber weiter ein Herzensanliegen.

Was heißt, die Dame, welcher Chromosomenmehrheit auch immer, wird so schnell nicht aufgeben. Der einschlägig besetzte Europäische Gerichtshof oder ein nationaler wird sich schon noch für sie ins Zeug werfen. Gerade erst hat der österreichische Verfassungsgerichtshof das Samenspendeverbot für Lesben-Paare gekippt.[2] Sind nun alle, die sich damit nicht anfreunden können, Hinterwäldler?

Was bei der überwältigenden Mehrheit der EU-Bevölkerung wahrscheinlich auf Ablehnung stößt, ist aber nur eines der Phänomene, wie sie den Kräften des Zerfalls eben eigen sind. Anschauungsunterricht dazu bietet der Zusammenbruch der antiken Zivilisation, in der sich ebenfalls zwei absolut gegensätzliche Auffassungen von Staat und Gesellschaft. Menschen- und Weltbild gegenüberstanden, und in der zuletzt Dekadenz und Degeneration den einzigen namhaften Fortschritt darstellten.

Wie damals versuchen nun auch die heute mobilisierten Zerfallskräfte zu „ihrem Recht“ – was zugleich auch ihrer ureigensten Aufgabe entspricht – zu kommen, und sie werden sich durchsetzen, wenn die in einem biologisch-evolutionärem Sinne lebensschützenden, positiven Kräfte weiter mehrheitlich in der Passivität verharren oder sich gar – dem Gesinnungsterror einer radikalen Minderheit nachgebend – zurückziehen sollten.

Dass der zur selben Zeit fatal verlaufende politische und gesellschaftliche Desintegrations-Prozess Extreme auch dieser Art fördert und ein ideales Exerzierfeld für Narreteien jedweder Art ist, kann dabei nicht unerwähnt bleiben. Wird dem kein Ende gesetzt, wird die Zersetzung unserer westlichen Zivilisation ihren unaufhaltsamen Fortgang nehmen. Ein Zeichen beginnenden Geistesverfalls ist es ja auch, dass derartige Befürchtungen von selbsternannten „Fortschrittlichen“ gerne ins Lächerliche gezogen werden.

Wenn dem Esel zu wohl wird, geht er auf das Eis tanzen, heißt es im Volksmund, und es wird wohl vergeblich sein, ihm das vorher auszureden zu versuchen. Wenn dadurch aber andere gefährdet werden, wird es Zeit, ihn vom Eis wieder herunterzuholen. Weit und breit ist aber derzeit niemand und nichts zu sehen, der oder das dazu imstande wäre.

Es geht ja in diesem Fall längst nicht mehr bloß um Menschenrechte für Schwule und Lesben; die haben sie doch längst: verbrieft und versiegelt. Es geht jetzt im Konkreten um schwachsinnige Sonderrechte und Sonderwünsche einer zwar mit Blindheit geschlagenen, aber mit umso mehr Selbstsucht ausgestatteten Minderheit innerhalb einer Minderheit. Deren gelinde gesagt Unverschämtheiten könnten sich aber früher oder später nicht nur zum Nachteil für die überwiegend heterosexuelle Mehrheit niederschlagen, sondern, so dann überhaupt noch möglich, zu einer Kehrtwendung deren bisher schon sehr toleranten Haltung führen. Dagegen könnte dann Putins diesbezüglich unnachsichtige Politik im Nachhinein noch als moderat erscheinen.

Einsicht und Bodenhaftung täte aber nicht nur der aktiven Homo-Szene gut. Auch bei der Mehrheit der evolutionär und biologisch richtig gestimmten Europäer sollte ehestens die Vernunft einkehren. Wenn man liest, dass laut einer Studie Kinder ganz allgemein nicht glücklicher machten, dann ist das, schlicht gesagt, ein katastrophales Ergebnis, besonders für so genannte Wohlfahrtsstaaten; wenn auch schon wieder typisch für eine Zeit zunehmender Zerfallserscheinungen, deren herausragendes Merkmal Kinderlosigkeit ist. Was so viel heißt wie: des Lebens Sinn beraubt.

Anmerkungen

[1] Für das Jahr 2015 wird in Baden-Württemberg ein neuer Bildungsplan aufgesetzt, der bereits 2014 in die Testphase gehen soll. Das Kultusministerium hat dazu mit verschiedenen Verbänden, unter anderem dem LSBTTIQ-Verband (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queere Menschen), eng zusammengearbeitet, um neue Leitlinien für die kommenden zehn Jahre im Bildungswesen Baden-Württembergs aufzurichten. Geplant ist, dass fächerübergreifend in allen 5 Leitprinzipien des neuen Bildungsplanes das Thema „sexuelle und geschlechtliche Vielfalt” den Kindern und Jugendlichen – ganz im Sinne des Gender Weltbildes – eingeimpft werden soll.
Dagegen gibt es eine Petition unter: www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

[2] Vgl. dazu den Bericht in „Die Presse“ vom 18. Jänner 2014.

Bearbeitungsstand: Freitag, 31. Jänner 2014

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