Genius-Brief März–April 2014

So gelangen Sie zu allen Texten:

Dieser Brief informiert Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück in diesem Brief anklicken!
Weiterhin haben nur unsere Abonnenten und Mitglieder freien Zugang zu den drei praktischen Suchverzeichnissen ABC auf unserer Web-Seite: www.genius.co.at
Eine besonders aktuelle Stellungnahme finden Sie unter AUFGEBLENDET am Ende dieses Briefes. AUFGEBLENDET enthält Hinweise auf Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden oder die derzeit von besonderer Aktualität sind.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft.

Wann sind Massenproteste legitim?

Tagtäglich flimmern die Bilder unterschiedlichster Massenproteste in aller Welt über unsere Bildschirme. Unser Autor Andreas Unterberger reflektiert darüber und frägt in seinem Beitrag Zwischen Demos und Demokratie nach der objektiven Berechtigung von außen kommender Interventionen. Die Skala reicht von gebotenem Einschreiten bis zu blanker Heuchelei. Der oberflächliche Medienkonsument wird durch einseitig ausgewählte TV-Bilder oft für dumm verkauft.
Lesestück Nr. 1/März–April 2014

Die direkte Demokratie der Schweizer macht die EU nervös 

Seit das Schweizer Volk für eine Begrenzung der Einwanderung gestimmt hat, reagiert Brüssel mit erpresserischen Strafmaßnahmen gegenüber Bern. Jan Mahnert analysiert, wie in Brüssel, aber auch in bestimmten Kreisen der Schweiz der Störfaktor Volk für zunehmende Beunruhigung sorgt. Manche Stimmen versteigen sich sogar zu der Forderung, die direkte Demokratie wieder abzuschaffen.
Lesestück Nr. 2/März–April 2014

Was bedeutet Souveränität heute noch in Europa?

Hier nimmt Eberhard Hamer eingehend Stellung zum Artikel „Zwischen National und Global“ im Genius-Brief Jänner-Februar 2014, Lesestück Nr. 1. Bei der Frage National oder global? geht es scheinbar um ein Entweder-oder. Doch muss man genauer differenzieren. Die einerseits tatsächlich voranschreitende Globalisierung und die andererseits ungebrochen lebenskräftigen nationalen Regungen verlangen nach einer neuartigen Balance. Darüber konstruktiv nachzudenken, ist eine Aufgabe für die besten Köpfe.
Lesestück Nr. 3/März-April 2014

Die Ordnungsmacht USA stößt an ihre Grenzen

Das Desaster in Nordafrika und Nahost wie jetzt der Wirbel um die Ukraine lassen erkennen, dass die Kraft der USA erlahmt. In einem zeitgeschichtlichen Rückblick stellt Bertram Schurian die Frage, ist der Weltpolizist USA am Zenit seines Einflusses? Seit den Anschlägen vom 11.9.2001 ist die Selbstgewissheit Amerikas erschüttert. Parallel dazu macht sich eine Überdehnung besonders der wirtschaftlichen Ressourcen bemerkbar.
Lesestück Nr. 4/März-April 2014

Die „Grundrechte“ als Waffe gegen Ehe, Familie und Bürgerwillen?

Die EU versucht mit allen Mitteln, ihre in der „Charta der Grundrechte“ festgeschriebenen Werte in allen Mitgliedstaaten durchzusetzen. Wie Stefan Fuchs in seinem Beitrag Gefährlicher EU-Zentralismus aufzeigt, will Brüssel jetzt auch die „Subsidiaritätsregel“ abschaffen. Diese belässt nämlich den Staaten noch eine gewisse Rechtsstellung. Die EU will zum Thema Grundrechte nun alles an sich reißen, sogar die endgültige Rechtsauslegung.
Lesestück Nr. 5/März-April 2014 

In Italien häufen sich die Angriffe auf die Autonomie Südtirols

Sowohl von Seiten der römischen Politik als auch der italienischen Medien wird über die „undankbaren“ Südtiroler hergezogen. Wolfgang Schimank beleuchtet unter dem Titel Südtirol, die Medien und die „schreckliche Landplage“ die Unwissenheit des Großteils der italienischen Bevölkerung bezüglich Südtirols. Höchst bedacht auf die eigene Geldtasche, schielen die römischen Politiker begierig auf den wirtschaftlichen Reichtum des Landes südlich des Brenners.
Lesestück Nr. 6/März-April 2014

„Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!“

Jeder einigermaßen Gebildete kennt dieses Wort unseres großen Dichters Johann Wolfgang von Goethe. Allerdings weiß kaum jemand, dass dies nur der Anfang eines langen Gedichtes ist. So kramen wir es nun aus der Zitaten-Truhe hervor – und staunen über den hier vorgefundenen Gedankenreichtum. Es tut gut, in einer ruhigen Stunde diese Verse des unsterblichen Dichters auf sich einwirken zu lassen.
Lesestück Nr. 7/März-April 2014 

Unser Vorstellungsvermögen ist an Raum und Zeit gebunden

Aber was ist Raum? Und was bedeutet Zeit? In seiner naturwissenschaftlichen und zugleich philosophischen Betrachtung über Raum – Zeit vermittelt Karl Sumereder, was wir darüber heute wissen und was nicht. Mehr noch: Er legt dar, dass wir die endgültigen Antworten auf diese Fragen nie werden wissen können. Wir erahnen lediglich die Zeitlosigkeit als „Seiendes ohne einen Wandel“. Die Ewigkeit bleibt ein unergründliches Wunder.
Lesestück Nr. 8/März-April 2014 

Der Verrat an Europa

Die Abgeordnete zum Nationalrat in Wien Barbara Rosenkranz verfasste das Buch „Wie das Projekt EU Europa zerstört“. Unter dem Titel Der falsche Europa-Weg der EU bespricht Bernd Stracke hier diese „Abrechnung einer überzeugten Europäerin“ mit den Zentralisierungsfanatikern in Brüssel. Bemerkenswert ist die in dem Buch zitierte Warnung des klassischen Ordoliberalen Wilhelm Röpke vor der Illusion, dass eine zuerst nur wirtschaftliche Vereinigung die politische nach sich ziehen werde. Diese Warnung wurde in den Wind geschlagen. Das ebenso kompetent wie flüssig geschriebene Buch verdient eine große Leserschaft.
Lesestück Nr. 9/März-April 2014

AUFGEBLENDET:
Ein „Krim-i“ der geostrategischen Art

Die Vereinnahmung der Krim durch Russland ist ein geostrategisches Lehrstück. Um die Ukraine – ein Staat aus der Zerfallsmasse der Sowjetunion – herrscht seit Jahren ein Tauziehen zwischen West und Ost. Der Westen will die Ukraine an Europa binden. Russland will die Ukraine nicht aus seiner Einflusszone verlieren. (1) Nicht bloß „zu ebener Erde und im ersten Stock“ wird da hoch gepokert, sondern auch im Untergrund rüde gearbeitet – von beiden Seiten. Die Beseitigung der gewählten Kiewer Regierung durch einen revolutionären Putsch auf der Straße bot Moskau die einmalige Gelegenheit, zum „Schutz der russischen Minderheit gegenüber einer illegalen Regierung“ einzugreifen. Putin tat dies geschickt bei der Krim. Erstens ist sie für Russland strategisch von vorrangiger Bedeutung und zweitens hatte er dort alle Trümpfe in der Hand: Die russische Armee ist dort völlig legal auf Vertragsbasis stationiert; es brauchte nur nachgeschoben zu werden. Und die Mehrheit der Bevölkerung sind sowieso Russen.
Die Putin vom Westen vorgeworfene Völkerrechtsverletzung wegen „Annexion der Krim“ steht hinsichtlich des „Einzugs russisch geführter Truppen“ auf schwachen Beinen, obwohl die Annexion an sich gegen das Völkerrecht verstößt. Das Völkerrecht kennt aber auch das Prinzip der Selbstbestimmung. Und da punktete Putin voll mit der durchgeführten Volksabstimmung zugunsten eines Anschlusses an Russland. Daher erstaunt es nicht weiter, dass aus dem Westen eigentlich nur Theaterdonner kam. Die USA polterten lauter als die Europäer. Letztere sind mit Russland wirtschaftlich beträchtlich enger verflochten als die USA. Andererseits haben die unter dem amerikanischen Schutzschirm der NATO behüteten Europäer durchaus Verständnis für das Bestreben der USA, die Grenzen der NATO möglichst nahe an Russland heranzuschieben. Damit sind wir wieder beim Tauziehen um die Ukraine – Fortsetzung folgt.
Beachtung verdient die diplomatische Gratwanderung Berlins. Die deutsche Regierung schaffte es bislang, einerseits auf der Linie Washingtons zu bleiben und andererseits ausgleichend gegenüber Moskau zu wirken. Freilich sollte man da nicht allzu viel hinein geheimnissen. Doch zeichnet sich hier einer von vielen möglichen Fällen ab, in denen eine Achse Washington – Berlin – Moskau zum Tragen kommen kann. (2) Geopolitik heißt eben, über den Tellerrand des gerade akuten Zeitgeschehens hinaus zu blicken.

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate Mai–Juni 2014 wird am 1. Juni 2014 heraus kommen.

 

Bearbeitungsstand: Dienstag, 1. April 2014

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft