Genius-Brief Mai–Juni 2014

So gelangen Sie zu allen Texten:

Dieser Brief informiert Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück in diesem Brief anklicken!
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Eine besonders aktuelle Stellungnahme finden Sie unter AUFGEBLENDET am Ende dieses Briefes. AUFGEBLENDET enthält Hinweise auf Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden oder die derzeit von besonderer Aktualität sind.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft.
 

Alle Lasten auf den Steuerzahler

Österreichs Staatsschulden steigen und steigen. Als Ausrede dafür dient diesmal die „notverstaatlichte“ HAA. Was es damit wirklich auf sich hat, schildert Elmar Podgorschek Punkt für Punkt in dem Artikel Hypo Alpe Adria und die Wahrheit. Weder stimmen die einseitigen Schuldzuweisungen, noch war die überhastete Verstaatlichung unbedingt nötig. Quer durch die Regierungsparteien hat sich die Finanzlobby auf Kosten der Steuerzahler wieder einmal durchgesetzt.
Lesestück Nr. 01/Mai–Juni 2014

Es geht um eine Weichenstellung in der EU

Die Wahlen für das Europäische Parlament brachten den EU-kritischen Parteien – auch der FPÖ – enorme Stimmengewinne. Gerald Brettner-Messler befasst sich mit der Frage: In welche Richtung wird sich Europa entwickeln? Ob es zu einer deutlichen Richtungsänderung kommt, wird auch davon abhängen, ob die so genannten „rechten“ Siegerparteien die Bildung einer eigenen Fraktion zustande bringen.
Lesestück Nr. 02/Mai–Juni 2014

Die Jagd nach dem „großen Geld“ kennt viele Auswüchse

Der Glückspielmarkt ist weitverzweigt und wild umstritten. Wie es in Österreich dabei zugeht, beschreibt Bernd Stracke im Beitrag Sie machen ihr „Spiel mit dem Glück“. Abenteuerlich mutet es an, wer alles rund um die Casinos Austria, Novomatic-Gruppe und den Benjamin „bwin“ mitmischt. Und ausgerechnet die ÖIAG soll wieder einmal die Kastanien aus dem Feuer holen.
Lesestück Nr. 03/Mai–Juni 2014

Österreich gewinnt im niveaulosen Euro-Song-Contest

Vielleicht läuft die neue Szenen-Figur sogar der „Sisi“ noch den Rang in der Aufmerksamkeit des p. t. Publikums ab. Gedanken darüber macht sich Helmut Müller in seinem Kommentar Arme Wurst Conchita als Maß aller Dinge? Während Talent einerseits und das Motto „Leben und leben lassen“ andererseits nicht bestritten werden, zeigt sich doch auf schockierende Weise, wie unsere Gesellschaft heute durch das Markenzeichen „Nicht Fisch und nicht Fleisch“ punziert wird. Hurra, wir sind dekadent!
Lesestück Nr. 04/Mai–Juni 2014

Warum Gleichmacherei am Ende unsozial wird

Im Namen der „sozialen Gerechtigkeit“ werden heute die Arbeitenden und der Mittelstand ausgeplündert. Eberhard Hamer erläutert unter dem Titel Das Phantom der Gleichheit die schier uferlos betriebene Umverteilung in der heutigen Gesellschaft. Die ständige Ausbeutung der Leistungsträger und ihre Diffamierung als „Beserverdienende“ endet bei letztlich unerträglicher Steuerlast und kostspieliger Bürokratie. Die unvermeidliche Korrektur wird bitter werden. Dafür gibt es traurige Beispiele, die nachdenklich machen müssten.
Lesestück Nr. 05/Mai–Juni 2014

Weltkriegsjahre und Poesie

Mitunter tut es dem Gemüt gut, sich in die romantischen Gefühle eines jungen Menschen vor 100 Jahren zu vertiefen. In unserer Zitaten-Truhe finden Sie diesmal Gedichte aus den Eintragungen in das Poesie-Album eines Mädchens, das 1901 geboren wurde und in der Zeit des Ersten Weltkrieges heran reifte.
Lesestück Nr. 06/Mai–Juni 2014

Die Rolle der westgermanischen Sprachen

Als Tatsache gilt heute, dass es neben dem Urnordischen auch eine westgermanische Zwischenstufe der germanischen Sprachen gegeben hat. Heinz-Dieter Pohl bespricht hier als Neue Erkenntnisse zur Sprache der Germanen das einschlägige wissenschaftliche Buch von Wolfram Euler. Eine darin enthaltene Textprobe bringt das Hildebrand-Lied in einer westgermanisch-langobardischen Fassung.
Lesestück Nr. 07/Mai–Juni 2014

Das Buch eines Deutsch-Türken regt Deutschland auf

Diesmal ist es kein „verbohrter“ Ur-Einwohner, der den Islamisten unter den Zuwanderern und auch den Grünen die Leviten liest, sondern ein integrierter Deutsch-Türke. Akif Pirincci heißt der Mann und sein Buch Deutschland von Sinnen wird hier von Bertram Schurian eingehend besprochen und kommentiert. In deftiger Sprache und ohne Rücksichtnahme auf Political Correctnes wird den Deutschen ein Spiegel ihrer Irrwege vorgehalten. Eine aufregende Lektüre!
Lesestück Nr. 08/Mai–Juni 2014

Wissen und Wahrheit

Über die Unbestimmtheit und die Grenzen menschlichen Wissens philosophiert Karl Sumereder in seinem Essay Die Wissensgesellschaft. Dem Atomphysiker Niels Bohr wird das Bonmot zugeschrieben, dass das Gegenteil jeder Wahrheit falsch ist, jedoch das Gegenteil einer tiefen Wahrheit wieder eine tiefe Wahrheit sei. Reifes Wissen ist letztlich wohl die Fähigkeit, mit relativem Wissen und relativen Wahrheiten zu leben.
Lesestück Nr. 09/Mai–Juni 2014

AUFGEBLENDET:
Österreichs Schulpolitik ist ein Scherbenhaufen

Am 15. Mai d. Js. wurden die zwei Direktoren des am 1. Jänner 2008 gegründeten Bundesinstituts für Bildungsforschung (kurz: BIFIE) in Wien „gegangen“. Die beiden Herren, ein Produkt des schwarz-roten Proporzes, hatten mit ihrem BIFIE einen „Bauchfleck“ nach dem anderen hingelegt. Nach einer ersten Verschiebung der geplanten Zentralmatura kam es zu einem gigantischen Datenskandal, bei dem die vertraulichen Daten von 400.000 internen Schüler-Test sowie über 36.000 E-Mail-Adressen von Lehrerinnen und Lehrern plötzlich für die Öffentlichkeit zugänglich waren. Dann folgten neuerliche Unzulänglichkeiten beim Probelauf der vom BIFIE vorbereiteten Zentralmatura. Entnervt sagte die Ministerin Heinisch-Hosek überhastet die Teilnahme Österreichs beim bevorstehenden PISA-Test ab. Daraufhin erhob sich ein allgemeiner Sturm der Entrüstung. Und wie ein Halm, der im Winde schwankt, so nahm die überforderte Ministerin ihren gerade erst verkündeten Stopp für den PISA-Test wieder zurück. Bei dieser „Bildungspolitikerin“ kennt sich kein Mensch mehr aus. Arme Lehrer, arme Schüler!
In den Genius-Lesestücken wurde von H. W. Valerian schon anfangs dieses Jahres auf die höchst fragwürdige Rolle des BIFIE hingewiesen: „BIFIE ist eine schicke moderne Abkürzung für ein ganz altes Phänomen: eine fette Pfründe.“ (1). Und in der Tageszeitung „Die Presse“ vom 27. Februar 2014 forderte der bekannte Mathematikprofessor R. Taschner: „Löst das BIEFIE auf, und zwar so rasch wie möglich.“ Aber dieses bleibt natürlich im Sinne der rot-schwarzen Regierungskoalition bis auf weiteres bestehen.
Womit haben die österreichischen Lehrpersonen und die Schüler eigentlich hintereinander gleich zwei unfähige Bildungsministerinnen verdient? Nachdem sich die mit so vielen Vorschusslorbeeren bedachte „Neue Mittelschule“ inzwischen auch als Rohrkrepierer herausgestellt hat, werden künftig sogar noch die Budgetmittel für Bildungsaufgaben gekürzt, obwohl gerade für die neuen Schulvorhaben mehr Gelder benötigt werden – was übrigens vor sämtlichen Wahlen vollmundig gefordert, um nicht zu sagen: versprochen wurde.
In seinem Buch „Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist – Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich“ (2) hat Dieter Grillmayer die Irrwege und Versäumnisse in allen Einzelheiten geschildert und aufgelistet. Kein Bildungspolitiker in Österreich kann sich also damit heraus reden, er habe von der Misere der Schulpolitik in diesem Land nichts gewusst.
Leiden unter den Unzukömmlichkeiten müssen wie so oft die wirklich Unschuldigen: Unsere Kinder, die mit falschen Wegweisungen schon in den Schulen in Richtung „Spaßgesellschaft“ getrimmt werden, anstatt mit dem nötigen Können für einen wenig Spaß verheißenden, mit Gewissheit schwierig werdenden Lebensweg ausgerüstet zu werden.

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate Juli–August 2014 wird am 1. August 2014 heraus kommen.

 

Bearbeitungsstand: Sonntag, 1. Juni 2014

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft