Genius-Brief November–Dezember 2014

So gelangen Sie zu allen Texten:

Dieser Brief informiert Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des farblich hervorgehobenen Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und unseren Abonnenten direkt an deren uns mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesendet werden. Nur diesen unseren E-Mail-Empfängern steht die Möglichkeit offen, jedes Lesestück auch im grafisch schön gestalteten PDF-Format zu lesen und gegebenenfalls auszudrucken. Einfach beim betreffenden Lesestück in diesem Brief anklicken!
Weiterhin haben nur unsere Abonnenten und Mitglieder freien Zugang zu den drei praktischen Suchverzeichnissen ABC auf unserer Web-Seite: www.genius.co.at
Eine besonders aktuelle Stellungnahme finden Sie unter AUFGEBLENDET am Ende dieses Briefes. AUFGEBLENDET enthält Hinweise auf Probleme und Zusammenhänge, die bereits in früheren Genius-Lesestücken thematisch abgehandelt wurden oder die derzeit von besonderer Aktualität sind.
Die Verantwortung für den Inhalt der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Für die redaktionelle Koordination zeichnet der Herausgeber verantwortlich.
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft.
 

Gigantische Förderung für Atomkraftwerk

Während die EU der Förderung Erneuerbarer Energien (EE) Steine in den Weg legt, drückt sie bei der Förderung von AKW beide Augen zu. Gerulf Stix zerpflückt Das Märchen vom billigen Atomstrom und geht auf den harten Verdrängungswettbewerb auf den internationalen Märkten für fossile Energieträger ein.
Lesestück Nr. 01/November–Dezember 2014 
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Das österreichische Bundesheer im Koma

Die Landesverteidigung wird budgetär ausgehungert. Mit den Erfordernissen des Neutralitätsgesetzes ist das nicht zu vereinbaren. Unser Autor Miltiades zeigt in seinem Beitrag Trittbrettfahren als „Sicherheitspolitik“ kritisch den Zusammenhang der Sicherheitspolitik mit der außenpolitischen Einbettung Österreichs auf.
Lesestück Nr. 02/November–Dezember 2014 
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Staatlich alimentierte Künstler hetzen gegen die FPÖ

Wie sehr der ORF die FPÖ an den Rand schiebt, sieht inzwischen jeder TV-Zuseher täglich. Dass die FPÖ-Verunglimpfungen nun auch durch „Künstler“ systematisch ins Internet gebracht werden, schildert Dieter Grillmayer in dem Aufsatz Eine unerträglich werdende Hetze scharfsichtig. Rot-Grün verteidigt eine völlig verfehlte Gesellschaftspolitik verzweifelt gegen den stark anwachsenden Wählerzulauf zur FPÖ. Dieser Partei rät unser Autor, sich beizeiten auf die auf sie zukommende große politische Aufgabe gründlich vorzubereiten.
Lesestück Nr. 03/November–Dezember 2014 

Südtirol kommt nicht zur Ruhe

Seit 1918 halten die deutschen und ladinischen Südtiroler dem Assimilierungsdruck seitens des italienischen Staates erfolgreich Stand. Der Rückblick auf 75 Jahre Hitler-Mussolini-Abkommen aus der Feder von Wolfgang Schimank macht deutlich, dass sogar die erzwungene „Option“ die innere Widerstandskraft der Südtiroler nicht brechen konnte. Entgegen allen „abwiegelnden“ Stimmen von Politikern aus Österreich und Deutschland, halten die Südtiroler an ihrem Recht auf Selbstbestimmung fest.
Lesestück Nr. 04/November–Dezember 2014

Friedensnobelpreise für unfriedliche Zeitgenossen

Unglaublich, aber wahr, wie oft der Friedensnobelpreis an Unwürdige vergeben wurde, beschreibt Bernd Stracke im Beitrag Fragwürdige Friedensnobelpreisträger anhand hieb- und stichfester Fakten. Dies ist der 2. Teil des bereits am 1. Oktober 2014 erschienenen Genius-Lesestückes „Ehre, wem Ehre gebührt“.
Lesestück Nr. 05/November–Dezember 2014 

Des Lebens Dynamik gegen jede Gesellschaftsutopie

In seiner Nachbetrachtung zu einem fürchterlichen Drama in Norwegen breitet Karl Claus tiefschürfende Gedanken aus: Breivik – Das Entsetzliche durchdenken. Es geht um den geschichtlich und wissenschaftlich begründeten Nachweis, dass der Mensch die Funktionsweisen seiner Gemeinschaften nicht rational perfekt gestalten kann.
Lesestück Nr. 06/November–Dezember 2014 

Eine Frau sieht „Licht am Abgrund“

Nicht immer sind es nur die großen Dichter und Dichterinnen, die Wahrheiten nachfühlbar in Verse fassen. Wie einprägsam mitunter auch stille Menschen Wesentliches zu Papier bringen, veranschaulicht die Zeitgenossin Lia Sutter-Herbert in unserer Zitaten-Truhe. „In manchen Büchern finde ich zuweilen die gleichen Worte mit dem gleichen Sinn, wie ich sie auch schon hingeschrieben habe – und jähe Schauer rinnen durch mich hin!“
Lesestück Nr. 07/November–Dezember 2014 

Eine neue Bundeshymne?

Die immer wieder aufflammende Diskussion um den Text der österreichischen Bundeshymne von Paula von Preradovic veranlasst Sigurd Paul Scheichl zu der ebenso geschichtlichen wie literarisch-wissenschaftlichen Betrachtung Bundeshymne und Geschichte. „Hymnen halten, ganz unabhängig von ihrem literarischen Wert, oft einen wichtigen Augenblick in der Geschichte eines Landes fest, drücken so Identifikation eines Landes mit seiner Geschichte aus.“
Lesestück Nr. 08/November–Dezember 2014

Was ist das aber – Energie?

Seitdem erwiesen ist, dass auch die Materie nur eine besondere Form bzw. Gestalt von Energie darstellt, kreisen die Gedanken der Wissenschafter um das Rätsel der Energie. Unter dem Titel Alles beruht auf Energie greift Karl Sumereder die damit verbundenen Fragen auf und schlägt eine Brücke von den Naturwissenschaften zur Philosophie. „Nicht alles zu wissen, ist ein großes Glück.“
Lesestück Nr. 09/November–Dezember 2014 

AUFGEBLENDET:
Bargeld abschaffen und Strafzinsen für Sparer

Die internationale Finanzwirtschaft hat die Staatsregierungen und alle westlichen Parlamente fest in ihrem Griff (1). Immer unverhohlener geht sie nun daran, auch alle Menschen ihrer Kontrolle zu unterwerfen. Nicht anders ist die immer lauter werdende Forderung nach Abschaffung des Bargeldes zu werten. Den jüngsten Vorstoß in diese Richtung unternahm der US-Ökonom Kenneth Rogoff (2). Mit seiner „Vision einer bargeldlosen Gesellschaft“ macht er sich zum Handlanger für eine totale Kontrolle sämtlicher Zahlungsvorgänge. Die Horrorvorstellung vom „gläsernen Menschen“ wird schrittweise zur Realität.
Zur Aufrüstung der Finanzmächte gehört auch die gerade erst direkt bei der Europäischen Zentralbank (EZB) eingerichtete „Bankenaufsicht“. Durch diese zusätzliche Kompetenz wird die EZB zur praktisch unkontrollierten Herrscherin über das europäische Bankwesen. Der EZB-Chef Draghi – durch Immunitätsrechte besser geschützt als jeder Abgeordneter – hat sich mit der EZB längst von den ihr ursprünglich zugedachten Aufgaben emanzipiert und bewegt sich in Richtung einer Finanzierung der Schuldnerstaaten durch die Annahme von windigen Staatspapieren, in der Tagespresse als „Ramschpapiere“ bezeichnet, durch die EZB. Seine Politik der billigen Geldvermehrung krönte er, indem die EZB seit wenigen Monaten Strafzinsen für Geldeinlagen bei ihr verlangt. Prompt folgten einzelne „Privatbanken“ diesem Beispiel (umschrieben als „Guthabengebühr“), während z. B. die österreichischen Banken von solchen „Negativzinsen“ vorerst nichts wissen wollen. Negativzinsen würden die Sparer, deren Guthaben bereits durch die ganz normale Inflation an Wert verlieren, völlig verschrecken (3). Doch der Teufel wird schon an die Wand gemalt.
Draghi spielt augenscheinlich auch eine wichtige Rolle im „Weltwährungskrieg“, weil seine vollmundigen Ankündigungen die Talfahrt des Euro sogar noch beschleunigen. Das hintergründige Ziel dieser laufenden Abwertung dürfte eine Parität des Euro zum US-Dollar von 1 : 1 sein.
Die von den großen Notenbanken stur betriebene Politik der billigen Geldvermehrung hat dennoch bisher nicht zur dadurch erhofften Wirtschaftsbelebung geführt. Das beklagte sogar Christine Lagarde, die Chefin des IWF, und plädierte für noch mehr Geldmengenvermehrung (4). Damit liegt sie ganz auf der Linie der US-amerikanischen FED mit ihrer Politik des „Quantitativ Easing“. Billionen Dollar wurden in die Wirtschaft gepumpt – mit dem Ergebnis, dass die Realwirtschaft schwach dahin dümpelt, während sich in der Finanzwirtschaft neue große Blasen entwickeln. Die als Folge der betriebenen Geldschwemme befürchtete allgemeine Inflation scheint vorerst einmal nur in der Finanzwirtschaft angekommen zu sein.
Übrigens schreibt Freiherr von Bethmann als erklärter Gegner der Geldmengenpolitik: „Die offizielle Geldmengenpolitik von heute beruht im wesentlichen auf der monetaristischen Geldmengenlehre. Diese Geldmengentheorie enthält fundamentale Irrtümer.“ (5) In der Tat wird die realwirtschaftliche Machtlosigkeit der Zentralbanken immer offenkundiger. Doch gewinnt ihre finanzwirtschaftliche Macht in diametralem Gegensatz zu dieser Schwäche ständig an Gewicht, weil die Notenbanken international zu den ganz großen Financiers der ausufernden Schuldenmacherei der Staaten mutieren (6). Wie undurchsichtig unser Geldwesen auch heutzutage immer noch ist, beleuchtet Karl Sumereder, wenn er schreibt: „Das uns an und für sich vertraute wertvolle Gut Geld oder auch der Mammon (hebr.), der Götze Geld, ist für Wirtschaftstheoretiker ein nach wie vor umstrittener Begriff, ist somit letztlich für uns alle irgendwie ein Mysterium.“ (7)

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate Jänner–Februar 2015 wird am 1. Februar 2015 heraus kommen.

 

Bearbeitungsstand: Montag, 1. Dezember 2014

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft