Die Schilling-Nostalgie


Vor neunzig Jahren: von der Papierkrone zum „Alpendollar“

 

Von Hans-Arnulf Engels

Was passiert eigentlich, wenn (rein ökonomisch betrachtet) „nichts mehr da“ ist? Oder präziser formuliert: ein „nichts mehr da“ als solches gefühlt wird? Betrachtet man die fürwahr seit 2007 ausgebrochene Finanzkrise, die mittlerweile wiederholt nicht nur zu großen Bankenpleiten, sondern faktisch auch zu Staatsbankrotten führte, so fragt man sich, wie lange ein dergestalt teures Erkaufen von Zeit als Problemlösung noch gelingen kann.

Der bisher in den vergangenen Jahren in der OECD-Welt und vor allem in der Europäischen Union eingeschlagene Weg weist unverändert in die Richtung, dass man mit der offenbar bedenkenlos erscheinenden Übernahme von Unternehmens- und Bankkonkursen sowie von Staatsschulden eher aufschiebend an diese Probleme herangeht. 

Bedenken erscheinen – bei aller Solidarität – insbesondere dann angebracht, wenn man sich hinsichtlich der Schadensbegleichung seitens der Unterstützten unsicher sein muss, denn schließlich steht erst einmal der Steuerzahler für all dies gerade. Auf der einen Seite sind da aus deutscher Sicht die seit 2007 in Konkurs gegangenen bzw. konkret vom Konkurs bedrohten deutschen Kreditinstitute zu nennen. Da ist seit dieser Zeit bis zum Herbst 2013 über das Medium eines so bezeichneten Rettungsschirms ein Volumen von € 480 Mrd. über den Sonderfonds zur Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) bzw. die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) in Frankfurt am Main vom deutschen Steuerzahler zwangsweise vorgestreckt worden; „abgerufene Leistungen“ genannt. Besonders verheerend ist dabei das Debakel um die ehemalige Hypo Real Estate Bank, die allein schon mit einer Schadenslast von rund € 140 Mrd. zu Buche schlägt. Geld, das wohl zumindest in erheblichem Umfang auch langfristig verloren bleiben dürfte. Das Ziel im Fall aller übrigen der eine öffentliche Rettung suchenden Banken ist es, dass (hoffentlich) in spätestens zwanzig Jahren die in Rede stehenden Verbindlichkeiten zumindest nominell getilgt sein werden.[1] Für den „gelernten Österreicher“ reichen vergleichbar die Stichworte Hypo-Alpen-Adria, Kommunalkreditbank und Volksbanken AG. 

Auf der anderen Seite dürfen aber die ebenfalls maßgeblich zu Lasten der Steuerzahler in der Europäischen Union übernommenen Bürgschaften für die Länder wie Griechenland, Spanien und Portugal mit einem Defizitvolumen in Höhe von zusammen € 280 Mrd. nicht vergessen werden. Eine Summe, die fast dem deutschen Bundeshaushalt gleichkommt.[2] Gerade hier stellt sich die bange Frage, ob es je zu einer Rückzahlung dieser horrenden Summen seitens dieser Schuldnerstaaten kommen kann. Frei nach dem Denkmuster der „schwäbischen Hausfrau“ sind da sehr wohl Bedenken angebracht. Denn wenn diese Staaten die bis vor einigen Jahren bereits aufgetürmten Schulden nicht mehr bedienen konnten, wie können sie dann diese inzwischen weit höheren Schuldenberge jemals bewältigen? Würde man diese kaum noch gedanklich fassbaren Geldbeträge dann aber aus dem in Schattenhaushalten versteckten Bürgschaften in die jeweils regulären staatlichen Haushalte überstellen (müssen), so droht auch uns in Mitteleuropa das bisher als undenkbar Geglaubte: nämlich ein Offenbarungseid der öffentlichen Hände!

Es ist in diesem Kontext aus heutiger Sicht nicht seriös abschätzbar, wie man dann – beim Sturz in das gefühlte ökonomische Nichts – verfahren wird. Schon mehrmals hat man ja, nicht nur in Österreich und Deutschland, das unaufschiebbare Problem mit dem Zulassen von Inflation „gelöst“. Alternativ drohen den betroffenen Bürgern und Bürgerinnen aus dem denkbaren Gruselkabinett der Grausamkeiten aber auch Steuererhöhungen, staatliche Zwangsanleihen bzw. Zwangshypotheken. 

Wie es von der Papierkrone zum Schilling kam

Ein interner Schuldenabbau mittels Inflation spielte sich im Zuge des Ersten Weltkriegs im damaligen k. u. k. Österreich-Ungarn bzw. vor allem in den frühen Jahren der Ersten Republik Österreich ab.

Doch zunächst der Reihe nach: Bis zur zumindest juristischen Einführung der Krone anno 1892 war der Gulden (abstammend vom Reichsgulden) das offizielle Zahlungsmittel in Österreich. Er wurde in Gold und Silber sowie mit unterschiedlichen Gewichten geprägt. Zu dieser Zeit gewannen unter anderem auch der niederländische und der polnische Gulden in Europa an Bedeutung. Für einen silbernen Gulden waren zur vorvergangenen Jahrhundertwende etwa zehn Kilogramm Brot oder zwei Kilogramm Rindfleisch erhältlich. Ein Gulden war übrigens ursprünglich äquivalent zu 60 Kreuzern. Erst später gab es eine Dezimalisierung, danach waren 100 Kreuzer gleich einem Gulden.[5]

Zum Jahresanfang 1900 wird die Kronenwährung als Gold-basierte Währung endgültig das ausschließliche Zahlungsmittel in der k. u. k. Donaumonarchie. Eine Krone (K) hat jetzt eine Unterteilung in 100 Heller (h) und entspricht einem halben Gulden alter Währung, also zwei neue Kronen für einen bisherigen Gulden. Die Einführung wurde bereits im Sommer 1892 beschlossen. Die Krone ist ursprünglich der Name mehrerer Münzen und dreier Geldeinheiten. Im deutschen Kaiserreich wurde seinerzeit das goldene Zehnmarkstück amtlich „Krone“, das Zwanzigmarkstück „Doppelkrone“ und das Fünfmarkstück „halbe Krone“ genannt. Seit 1892 wurden in Österreich-Ungarn eben aus Gold Stücke von zehn und zwanzig Kronen geprägt.

Der Heller hat den Namen von den seit dem 12. Jahrhundert in Schwäbisch Hall geprägten Pfennigen („Händel-Häller“). Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert wurden diese zumeist in Kupfer geprägt. 1892 bzw. 1900 wird der Heller als österreichische Scheidemünze übernommen; in Ungarn heißt er Filler und in der Tschechoslowakei Halèr.[4]

Dieses nunmehr neue Geld fand bald Anklang in der Bevölkerung: Die Krone (= 100 Heller) wurde 1892 parallel zum Gulden eingeführt und ging dann allerdings in den frühen 1920er-Jahren in der Geldentwertung unter. Im Jahr 1914 gab es für eine Krone drei Kilogramm Brot. Ein Herrenanzug kostete 45 Kronen. Aus dieser Zeit ist noch das Fünferl (= zehn Heller) und das Sechserl (= zwanzig Heller) ein Begriff. Eine bedeutende Rolle hatte das Sechserl als „Sperrsechserl“: Wer nach der Sperrstunde in seine Wohnung wollte, musste an den Hausbesorger ein Sechserl also „Sperrsechserl“ abtreten. Für lebenslustige Menschen war dieses Sperrsechserl offensichtlich sehr prägend. Jedenfalls komponierte der legendäre Robert Stolz eine Wiener Operette mit dem bezeichnenden Titel „Das Sperrsechserl“. Ja, da konnte man allein schon ob dieses werthaltigen Geldes wegen ins Schwärmen kommen …[5]

Doch dann kam der Erste Weltkrieg und auch in der k. u. k. Monarchie wurde die Golddeckung mit Beginn der Kampfhandlungen sofort aufgehoben. Anstelle der silbernen Ein- und Zweikronenmünzen gab es schon bald kleine Papiergeldnoten als (notdürftigen) Ersatz, und auch die Kleinnominale in Hellern blieben nicht verschont: Ab etwa 1916 klimperten zunehmend rasch schwarz anlaufende Zinkmünzen anstelle der viel schöneren Kupfer- und Nickelgeprägten in den Taschen der Bevölkerung, das Nominal zu einem Heller verschwand als erstes Geldzeichen völlig aus dem Umlauf.[8]

Der Zusammenbruch der österreichisch-ungarischen Monarchie im Oktober 1918 wirkte sich auch auf das Geld- und Notenbankwesen aus. Bald nach Kriegsbeginn hatte bereits die Inflation eingesetzt, die Preise stiegen in den folgenden Jahren kontinuierlich an und der Geldumlauf erhöhte sich um ein Vielfaches. All dies stellte die österreichische Regierung und die Notenbank vor enorme Probleme, die durch die weiter fortschreitende Inflation zusätzlich verstärkt wurden.[3]

Im November 1918 war der Erste Weltkrieg dann auch insgesamt beendet, die Österreichisch-Ungarische Monarchie existierte da schon nicht mehr und der so lange erfolgreich bestandene Vielvölkerstaat war in viele Teile auseinandergebrochen. In Österreich, dem deutschen Kernland der ehemaligen Habsburgermonarchie, wurde jetzt die Republik ausgerufen. Diese hatte von Anfang an mit großen wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen, denn es fehlte nunmehr auch das wirtschaftliche Um- bzw. Hinterland. Zunächst behalf man sich damit, im jeweiligen Neustaatengebiet die bislang gemeinsam verwendeten Banknoten mit dem entsprechenden Ländernamen abzustempeln; somit erfolgte also eine Wirtschafts- und Währungsregionalisierung.

Im Laufe des Jahres 1921 nahm die Inflation nochmals deutlich zu und geriet aus der Kontrolle der Regierung. Der Banknotenumlauf betrug da bereits schon etwa 200 Millionen Kronen – dies bei einer Bevölkerung von nur mehr rund sechs Millionen Menschen. Die Lebenshaltungskosten waren bereits Anfang des Jahres 1921 weit nach oben geschnellt (hier: 24 %); bis zur Jahresmitte stiegen sie auf 63 % und bis zum Jahresende auf bereits über 500 %. 1924 erreichte die ehedem so bezeichnete „galoppierende Inflation“ den Höhepunkt.[4]

Die österreichische Krone, die durch die Inflation nach dem Ersten Weltkrieg somit sehr stark an Wert verloren hatte, war also grundlegend „sanierungsbedürftig“ und wurde im Zuge dessen nach dem Währungsumstellungsgesetz per Ende Dezember 1924 und mit konkreter Wirkung im März 1925 durch den Schilling (S) mit 100 Groschen (g) als Unterteilung ersetzt. Ursprünglich waren jedoch 100 Stüber (anstatt Groschen) als Unterwährung geplant. Dies wurde aber wegen der Verwechslungsgefahr bei den damit einhergehenden Abkürzungen (hier: S und s) wieder verworfen. 10.000 bisherige österreichische Papierkronen waren in einen neuen Schilling umzutauschen. Der durch eine entsprechende Währungspolitik stabil gehaltene Schilling galt umgangssprachlich bald, mit einem gewissen berechtigten Stolz im Unterton der Bevölkerung, als „Alpendollar“.[3]

Schilling und Groschen – die Jahre ab 1925 

Während somit ein neuer Schilling rein nominell dem Wert von 10.000 Papierkronen entsprach, betrug in der realen Kaufkraftrelation eine frühere Goldkrone (= Friedenskrone) im Wert genau 1,41 Schilling (also 14.000 Papierkronen).[4] Oder anders ausgedrückt: Für 10.000 Kronen bekam man Mitte 1914 noch einen Häuserblock, wogegen man im Dezember 1922 nur noch einen Laib Brot erhielt.[7] Aus den noch im Jahr 1924 ausgegebenen Münzen zu 100, 200 und 1000 Kronen wurden in Material und Format völlig gleich jetzt äquivalente Gepräge zu 1, 2 und 10 Groschen herausgegeben. Die Einführung der Schilling-Währung bedeutete nachhaltig das Ende der Inflation in der jungen Republik Österreich.[5]

Wie kam man aber auf die Währungsbezeichnung „Schilling“? Dieses Wort (lateinisch: Solidus) ist ein altes germanisches Wort, das zu dem altdeutschen „scëllan“ (d. h. scheppern, schallen) gehört und so viel wie tönendes Metall bedeutet. Ursprünglich war der Schilling ein Münzzahlwert für 30 oder 40 Pfennig, später für sodann 12 Pfennig. Im 9. Jahrhundert wurde er in Gold und seit dem 14. Jahrhundert in Silber geprägt. 

Das Wort „Groschen“ (lateinisch: grossus) ist ebenfalls eine alte Bezeichnung und bedeutet schlicht erst einmal nur: dick. „Grossus denarius“ ist eine Großsilbermünze (deshalb dick) des Mittelalters im Wert mehrerer Pfennige. Der wegen seiner weiten Verbreitung berühmt gewordene Prager Groschen (= grossi pragenses) wird bereits um das Jahr 1300 geschlagen. Seit dem 16. Jahrhundert war der Groschen in Europa die wichtigste Unterteilung des 

Talers.[4]

Der erwähnte Währungsschnitt nahm in Österreich seinen Anfang im Oktober 1922, als Bundeskanzler Seipel eine internationale Anleihe in Höhe von 650 Mio. Goldkronen erhielt (Genfer Protokoll). Die Bedingung war dabei das Einführen der stabilen, neuen Währung (eben des späteren Schilling) und auch ein ausgeglichenes Staatsbudget. Leider ging dies am Anfang nicht ohne gravierende soziale Verwerfungen ab, denn es kam zu zahlreichen Entlassungen in der freien Wirtschaft und zur (Früh-)Pensionierung von ca. 120.000 Beamten. Es kam eben zu negativen Auswirkungen für die Wirtschaft, da Rückgänge der Produktion sowie auch Rückgänge bei den Exporten zu beklagen waren.

Danach begann ein hoffnungsfroh stimmender wirtschaftlicher Aufschwung, der jedoch – so weiß man heute – lediglich ein konjunkturelles Zwischenhoch zur Mitte der 1920er-Jahre darstellte und mit der von außen hereinbrechenden Weltwirtschaftskrise von 1929 ein jähes Ende fand. Zur gerade erst in der Überwindung befindlichen Strukturkrise war nun die große Konjunkturkrise sehr heftig ins Land eingedrungen. 1933 waren etwa ein Drittel der Arbeitskräfte ohne feste Arbeit. Originär Schuld daran hatte allerdings nicht die neue Schillingwährung.[7]

Und heute?

Mitten in der schlimmsten Währungskrise seit der Großen Depression zu Ende der 1920er Jahre ist die Sehnsucht nach der Sicherheit des Alpendollars in Österreich naturgemäß wieder groß. Das Meinungsforschungsinstitut OGM ermittelte daraufhin, dass sich jeder vierte Stimmberechtigte den Schilling wieder zurückwünscht. Doch würde eine Rückkehr zur alten Währung Vorteile für das Land bringen? Oder ist es nur eine politische Meinungsmache, vielleicht populäres Wunschdenken?

Aus 13,76 starken Schilling wurde ein momentan schwächelnder Euro

Fakt ist: Mit dem Euro hat Österreich viel erreicht. Früher gab es den starken Schilling, der an die harte D-Mark gekoppelt war. Der Euro hat Österreich fürwahr eine weichere Währung beschert; nämlich inklusive der Schuldenprobleme anderer europäischer Staaten – das ist in der Tat die Schattenseite. Aber die schwächere Währung hat auch außereuropäische Käufer nach Österreich geholt. Zudem konnten hochwertige Produkte aus dem Ausland billiger eingekauft werden. Das stärkte den österreichischen Export massiv. Dies erklärt maßgeblich, warum seit 2009 die Warenausfuhr aus Österreich um über 30 % oder um 28,5 Milliarden Euro anstieg! Die Exporte sind traditionell die Lebensader der österreichischen Wirtschaft. Sie tragen nämlich über 55 % zum gesamten Bruttoinlandsprodukt bei und sichern damit über einer halben Million Menschen den täglichen Broterwerb. Eben ein Verdienst des vermeintlich schwachen Euro. Somit hätte die Rückkehr zum Schilling wohl fatale Folgen für Österreichs Arbeitsmarkt, die heimischen Unternehmen und überhaupt für die gesamte Volkswirtschaft.

Aus der Stabsabteilung für Wirtschaftspolitik in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) ist zu vernehmen, dass eine Rückkehr zum Schilling die schlechteste Entscheidung wäre, die man ökonomisch gesehen treffen könnte. Die daraus resultierenden Kosten eines Ausstiegs aus dem Euro auszugleichen, würde mehrere Generationen dauern. Denn Österreich hätte sich dann wirtschaftlich völlig neu aufzustellen. Neue Märkte müssten erschlossen und neue Industriezweige gegründet werden. Dies wären dann Mammutaufgaben unter gleichzeitigem Verlust des bisherigen Wohlstands.[9]

Schlussfolgerung

Aufgrund dieses, wie auch des nach dem Zweiten Weltkrieg folgenden Inflationserlebnisses, ist die österreichische Bevölkerung bis heute besonders sensibel in der Frage der Geldwertstabilität. So erwies es sich als vollkommen richtig, die Österreichische Nationalbank (ÖNB) als ein von der Politik weisungsungebundenes Institut einzurichten. Diesen Weg konnte sie in enger Abstimmung mit der Deutschen Bundesbank konsequent fortsetzen, was zum nachhaltigen Erfolg des österreichischen Schilling der Zweiten Republik wesentlich beitrug. 

Dieser Stabilitätsgedanke wurde bei der Gründungsfrage der Europäischen Zentralbank Mitte der 1990er Jahre durch die deutschsprachige Delegiertenseite verteidigt und fand auch statuarisch Einkehr. Von einer Haftungs- und Transferunion zu Gunsten von Euroteilnehmerstaaten mit mangelnder Haushaltsdisziplin war nicht die Rede gewesen. Aber nicht nur das: Es kam auch nicht zu den vorgesehenen Sanktionen, als bereits zur Mitte des vergangenen Jahrzehnts die Schuldenobergrenzen (auch von Deutschland!) nicht mehr eingehalten wurden. Der währungspolitische Stabilitätsgedanke wurde offenbar in Europa aufgeweicht. 

Droht deshalb eines Tages wieder das völlige ökonomische Aus? Ausgeschlossen werden kann dies, nach dem sehr rapiden öffentlichen Schuldenanstieg auch im deutschsprachigen Ländergebiet der vergangenen Jahre, keineswegs mehr völlig, und die Finanzmärkte werden eben misstrauisch, wenn es Zweifel an der Bonität eines Schuldners gibt. 

Hoffentlich bleibt uns ein solches Katastrophenszenario erspart, ansonsten müssten wir uns – wie weiland in den 1920er-Jahren – vornehmlich wieder auf die menschliche Leistungskraft und den vorhandenen Grund und Boden stützen. Ein dramatisches „Drehbuch“ dazu aus der Historie gibt es ja bereits …

Anmerkungen

[1] Elektronische Netzseite der FMSA Frankfurt am Main

[2] Elektronische Netzseite von Focus Online Money, Ausgabe vom 23. März 2012

[3] Elektronisches Lexikon Wikipedia zum Stichwort „Alpendollar“

[4] Österreichischer Bundesfeuerwehrverband zum Stichwort „Währung“

[5] „Ohne Göd’ ka Musi“ – Währungsgeschichte Österreichs in: Österreichisches Staatsarchiv

[6] „Einführung des Schilling in Österreich“ in: Projekt Wörgler Meilensteine

[7] „Die Erste Republik Österreich“ in: Schulzeug – Das Textarchiv für Schüler

[8] Elektronische Netzseite der Österreichischen Numismatischen Gesellschaft

[9] „Was würde man heute zahlen?“ in: Elektronische Netzseite NewsAT, Ausgabe vom 22. Juli 2012

Bearbeitungsstand: Donnerstag, 29. Jänner 2015
 
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