Der Geist gestaltet sich die „Wirklichkeit“


Soziologie der Erkenntnis

 

Von Wolfgang Caspart

Wenn alle Dinge wirklich so wären, wie sie an der Oberfläche scheinen, müsste niemand nachdenken, forschen und überlegen. Schon Platon legt Sokrates sinngemäß die Worte in den Mund (Fuhrmann 1987): „Ich weiß, dass ich nichts weiß“, eigentlich „Ich weiß als Nicht-Wissender“ bzw. „Ich weiß, dass ich nicht weiß“. Watzlawick (1976) stellte die berechtigte Frage „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“ und kommt konsequenterweise zum Ergebnis, dass diese eine erfundene Konstruktion ist (1981). Nicht nur der gegenwärtige, sondern auch der jeweilige Stand des Irrtums scheint interessant.

In der Regel kommen unsere Ansichten aus der Übernahme bereits vorgegebener Auffassungen und gesellschaftlicher Konventionen (Berger und Luckmann 1970). Ändern sich diese, wechseln auch unsere weltanschaulichen Vorstellungen und wissenschaftlichen Paradigmen (Kuhn 1962). Jede Wissenschaft ist von Konventionen beeinflusst und von Moden bedroht. Nur allzu leicht schließen wir uns Ideologien (generalisierten Theorien oder Heuristiken), Utopien (verabsolutierten Partialwerten) und Dogmen (verallgemeinerten Lehrsätzen) an (Caspart 1991, S. 89 ff und S. 124 ff).

Fehler der Selbstreferenz

Passt man Folgeurteile einem Anfangswert an, schlagen ständig „Verankerungs- und Anpassungseffekte“ durch (Kahneman & Tversky 1973). Wird der Anfangswert vollends in einem ideologischen, utopischen oder dogmatischen Vorurteil verankert, so bringt jede Folgeuntersuchung immer nur die apologetische Bestätigung des eigenen oder gesellschaftlichen Vorurteils. Die Selbstzensur der engagierten, ambitionierten oder interessierten Absichten manövriert den Intellekt aus. 

Zum Verankerungsfehler tritt bewusst oder auch unbewusst als einer der häufigsten Irrtumsursachen der „confirmation bias“ hinzu, der systematische Fehler der Übereinstimmungssuche (Kahneman, Slovic & Tversky 1982): Es werden auch soziologisch vorrangig Informationen gesucht, die eine Theorie, Lehre oder Absicht bestätigen. Obendrein sind nicht alle Informationen immer gleich zugänglich, stützt man sich daher nur auf die leicht verfügbaren Informationen, bewertet man diese über und vernachlässigt die schwerer zugänglichen (Wason 1960).

Die leicht zugänglichen und eine Hypothese, Heuristik oder Theorie bestätigenden Ereignisse werden häufig selbstreferenziell forciert, dagegen die schwer zugänglichen und die eigene Hypothese falsifizierenden Informationen marginalisiert oder gar nicht erst aufgesucht (Chapman & Chapman 1967). Missachtet man falsifizierende oder schwer zugängliche Informationen, so landet man in einer „illusionären Korrelation“, d.h. man stellt Zusammenhänge her, die den wirklichen Tatsachen widersprechen (Tversky & Kahneman 1974). 

Die Vernachlässigung von Häufigkeitsinformationen wiederum führt zu nicht-repräsentativen Ergebnissen (Kahneman & Tversky 1972). Spektakuläre Einzelfälle werden hochgespielt, und statistische „Ausreißer“ beherrschen die aufgeregte Diskussion: Die Regeln werden nicht mehr vom Allgemeinen, sondern von den Ausnahmen abgeleitet. Für alles und jedes sowie deren Gegenteil lassen sich „Belege“ finden, aus dem repräsentativen Zusammenhang gerissen und ohne Berücksichtigung von Einwänden „beweisen“ die auf diesem Wege gefundenen „Theorien“ und „Expertisen“ nichts – oder nach Wunsch auch alles.

Mit solchen Methoden kann der eigenen oder gesellschaftlich vorgefassten Meinung hemmungslos freier Lauf gelassen werden. Aber auch das kommt häufig vor: Ursprüngliche Aussagen werden nach dem Bekanntwerden des Ausganges eines widersprechenden Ereignisses durch den „Hindsight“-Effekt oder Rückschaufehler umbewertet (Fischhoff 1977). Bewusst oder unbewusst hat man es mittels sophistischer Kunstgriffe „immer schon“ gewusst, nicht „so“ gemeint und „eigentlich anders“ gesagt.

Erkenntnisarten 

Als Begriff kommt die „Hermeneutik“ von Hermes, dem griechischen Götterboten, der den Menschen den Willen der Olympier überbrachte. Ursprünglich war sie die besondere Methode der klassischen Sprachwissenschaft und hatte zum Ziel, alte Literaturdenkmale sinngemäß auszulegen. Es geht bei der Hermeneutik darum, etwas in seinem Sinngehalt und Wesen zu erkennen und psychologisch zu erklären (Dilthey 1907). Verstehen ist nur möglich, wenn den Gegenständen in einer Haltung offener, liebender und einfühlender Zuwendung ein Sinngehalt verliehen wird. In einem „hermeneutischen Zirkel“ ist jede Erkenntnis, die naturwissenschaftliche wie die soziologische, immer nur in einem ganzheitlichen Sinnzusammenhang möglich. Jede Wissenschaft baut auf einem ihr vorangehenden Vorverständnis auf (Gadamer 1960). Von der Hermeneutik gehen alle Wissenschaftsstränge aus und vereinigen sich an dieser Quelle auch wieder: die Naturwissenschaften und die Geisteswissenschaften (Caspart 2011).

Durch die hermeneutische Beschäftigung mit den Erkenntnismöglichkeiten des Beobachtbaren kommt man heuristisch zu den Voraussetzungen oder Axiomen des Erkennens der Natur: Logik, Beobachtbarkeit, Wiederholbarkeit, Messbarkeit und Experimentierbarkeit (Pietschmann 1980). Die „Heuristik“ befasst sich mit dem Finden wahrer Aussagen (griech. „heuriskein“ = finden, entdecken). Die Heuristik sucht mittels logischer Überlegungen Zugänge zu wahren Aussagen zu finden. Vor allem wird zur Heuristik gegriffen, wenn die mit dem Denken unmittelbar verbundene Logik alleine nicht ausreicht und Grundlagen für eine noch weiter gehende Wahrheitsfindung gesucht werden. 

Aus den Heuristiken werden logisch Hypothesen („Unterstellungen“ oder Annahmen) entwickelt, die nun anhand von weiteren Beobachtungen, Wiederholungen, mathematischen Vereinheitlichungen und Experimenten verifiziert oder falsifiziert werden. Im Falle der Verifikation ist der Beweis der Hypothese gelungen, welche dadurch zu einer naturwissenschaftlichen Theorie erhoben wird. Aus den Bedingungszusammenhängen mehrerer Theorien werden zuletzt naturwissenschaftliche „Gesetze“ modellhaft zusammengestellt. Durch ihre Verfahren werden Naturwissenschaften sehr exakt und „beweisen“ oder erklären aus Distanz und in Objektivität.

Kritischer Rationalismus 

Aus der Erfahrung gewonnene „empirische“ Theorien tragen aber immer einen Unsicherheitsfaktor in sich. Denn sie gelten immer nur solange, wie sie nicht falsifiziert und überholt werden. Der Kritische Rationalismus verlangt nämlich als ethische Haltung von jedem Wissenschaftler, an der Falsifizierung der von ihm selbst entwickelten Theorien zu arbeiten (Popper 1935). Naturwissenschaftliche Erkenntnisse gelten daher grundsätzlich immer nur provisorisch und nie endgültig oder absolut. 

Zu ihren „metaphysischen Anfangsgründen“ (Kant 1786) enthalten alle aposteriorischen Theorien und naturwissenschaftlichen Gesetze stets noch menschliche Interpretationen, in der Regel soziologischer und linguistischer Art (Quine 1974). Damit schreitet jede Naturwissenschaft über ihren eigenen Beobachtungsgegenstand hinaus und wird „transzendental“. Dagegen verhalten sich die „Natur“ und die „Materie“ selbst interpretationsfrei und nonverbal. „Natur“ und „Materie“ sind sogar in der Empirie selbst nicht direkt anzutreffen, sondern stellen menschliche Begriffe für empirische Erscheinungskomplexe dar. Gar Hypothesen oder Theorien zu generalisieren und in Form von Ideologien absolut zu setzen, wird zum Ausweis grober Unwissenschaftlichkeit, selbst wenn sie sich auf Naturwissenschaften zu berufen glauben (Caspart 1991). Wissenschaftliche Theorien verbreiten keine „ewigen“ Wahrheiten.

Der Zusammenhang

Erkenntnistheoretisch werden die Zusammenhänge und Synthesen, die Ganzheitlichkeit (Holismus), im Geistigen hergestellt und nicht aus dem Materiellen extrahiert. Naturwissenschaft geht also im Grunde auf Geisteswissenschaft zurück, gedanklich wie auch historisch. Jede „Weltanschauung“ gibt zugleich Aufschluss über die Leitvorstellungen ihrer Träger und ist mehr oder weniger offen ideell. In den naturwissenschaftlichen Theorien und Gesetzen schwingt folglich immer die Metaphysik ihrer heuristischen Voraussetzungen mit. Physik und Naturwissenschaft sind demnach nie metaphysikfrei. Ein Vorrang der Natur- vor den Geisteswissenschaften kann daraus wohl schwer konstruiert werden. 

Auch die Geisteswissenschaften gehen von der Hermeneutik und der Heuristik aus. Ihre Schwäche ist lediglich, dass ihnen nicht der volle Kanon der naturwissenschaftlichen Axiomatik und Beweisführung zur Verfügung steht. Beispielsweise ist Geschichte weder homolog wiederholbar noch experimentierbar, und ästhetische Phänomene sind nicht mess- oder mathematisierbar. Die Mathematik selbst kommt aus der Philosophie, einer klassischen Geisteswissenschaft. Die Mathematik wird aus der Logik entwickelt und ist das große Vereinheitlichungs- oder Messinstrument der Naturwissenschaften. In weiterer Folge wird ein aus den Axiomen logisch abgeleiteter Satz zu einem Theorem, z. B. in der abstrakten Mathematik. Wollte man wegen der mangelnden naturwissenschaftlichen Exaktheit der hermeneutisch-heuristischen Geisteswissenschaften konsequenterweise Mathematik verwerfen, entzöge man zugleich den Naturwissenschaften ihre Grundlage. Eine abstrakte Mathematik wäre dann genauso unmöglich wie eine abstrakte Physik.

Die Grundsätze oder „Axiome“, wie man zu wahren Einsichten gelangt, liegen also nicht in den beobachteten Gegenständen oder Erscheinungen selber, sondern wurden noch vor den eigentlichen Beobachtungen heuristisch getroffen und metaphysisch bestimmt. In den meisten Geisteswissenschaften zählen nur Logik und Beobachtbarkeit. In der abstrakten Mathematik zählt sogar nur die Logik unabhängig von allen Beobachtungen. Schließlich finden intuitive Einsichten unabhängig von aller Logik, Beobachtbarkeit, Wiederholbarkeit, Mathematisierbarkeit und Experimentierbarkeit statt. 

Einen Bereich des Lebendigen auszuklammern und nicht zum Gegenstand vernünftiger Überlegungen zu machen, wäre aber extremster Reduktionismus und hilft nichts und niemandem. Schließlich landet die heutige Naturwissenschaft sogar durch ihre eigenen Methoden in geradezu „idealistischen“ Ergebnissen, wie Quantenphysik, Unvollständigkeitstheorem, Systemtheorie, Chaosphysik, Synergetik und Autopoiese (Selbstorganisation) zeigen (Caspart 1991, S. 11–71). Die „hard facts“ der Physik sind also gar nicht so „hard“. Letztlich bestimmt die Metaphysik die Physik. Geisteswissenschaften wollen verstehen und dabei möglichst beweiskräftig bleiben, Naturwissenschaften wollen beweisen und dadurch verständlich machen. 

Sinnstiftung

Untersuchungsgegenstände allein in ständig feinerer Analyse immer weiter zu zergliedern, droht zu einem „infiniten Regress“ zu führen. Hinter jeder Fragebeantwortung taucht eine neue Frage auf, ohne je zu einem Ende zu kommen. Die Analyse wird zu einem Rück- oder auch Vorschreiten ins Unendliche in einer nie endenden Reihe. Die induktive Methode führt grundsätzlich zu keinem endgültigen Ergebnis. Wenigstens eine erste, als wahr vorausgesetzte Prämisse kommt von außerhalb des eigentlichen Untersuchungskreises, ist also transzendental und ermöglicht erst ein systematisches Vorgehen (Gödel 1931): Jedes logische System besitzt wenigstens eine Prämisse, die außerhalb dieses Systems liegen muss. Indem kein System in sich völlig geschlossen ist, findet sich ein Hinweis auf eine tiefere Entelechetik. In der Deduktion wird eine Synthese ganzheitlich und teleologisch vorausgesetzt, aus der man vom Allgemeinen auf das Einzelne schließt. Eine Sinnstiftung ist erst in der und durch die Metaphysik möglich. Natur- und Geisteswissenschaft, ja sogar Religion sind keine Gegner mehr (Capra und Steindl-Rast 1986).

Jegliche Erkenntnis geht über den eigentlichen Beobachtungsgegenstand hinaus und überschreitet „transzendental“ die reine „Immanenz“, schon indem sie zugleich auch menschliche Interpretation ist. Bereits für Kant (1781) ist das „Ding an sich“ nicht erkennbar. Psychologisch sind unsere Empfindungen, Wahrnehmungen und Denkvorgänge durch unüberschreitbare Grenzen eingeschränkt (Rohracher 1988). Wahrnehmungspsychologisch, informationstheoretisch, linguistisch, philosophisch und theologisch erscheint der endliche, beschränkte und keineswegs allmächtige Mensch als ein „informationell unzulängliches Wesen“ (Steinbuch 1992). 

Die Wissenschaften sind nur psychologisch-philosophisch-ethisch zu effektuieren. Doch vermag sich das menschliche Bewusstsein zur Annäherung an die wirkliche Realität verschiedener Spektren zu bedienen (Wilber 1977). Unser Selbst- und Menschenbild bestimmt das Bild unserer Um- und Mitwelt. Jede Aussage über eine Sache sagt mindestens genauso viel über seinen Verkünder wie über die Sache selbst. Im heutigen und wirklich modernen Weltbild gleicht das Universum weniger einer universellen Maschine, sondern eher einem großen Gedanken (Capra 1983). 

Indem wir transzendental wissen, dass unsere empirische Realität die Spiegelung und anthropozentrische Konstruktion unserer eigenen Vorstellungen ist, sollten wir nicht am „Schleier der Maya“ hängen bleiben, an der Illusion der äußeren Erscheinungen. Die äußere Form bildet die fassbare und Zeitfremden zugängliche Erscheinung für den geistigen Inhalt, so dass sich an den formalen Ausdrücken einer Kultur ihr innerer Zustand ablesen lässt. Die Weltprobleme und -rätsel wird kein System lösen, das empirische Theorien willkürlich verabsolutiert. Jeder Materialismus muss katastrophal enden, wie immer er auch eingefärbt sein mag. 

Im Bewusstsein unserer konstruktivistischen Vorgehensweise kommt es vor allem auf die Ethik als Handlungsanleitung an, wenn wir uns der Wahrheit annähern möchten. Denn Erkenntnis kommt durch Handeln zustande (Hentig 1982). Weil es gut ist, das Richtige zu erkennen, sollten wir auch konsequent das Gute an sich wollen, um Wahres kennen zu lernen. Eine Ablehnung oder Marginalisierung des kategorischen Imperativs „Handle stets so, dass die oberste Maxime deines Handelns jederzeit auch zur Grundlage einer allgemein gültigen Sittengesetzgebung werden kann“ führt nur zu einer Entfremdung von der Wirklichkeit. Was immer wir in der Welt erkennen, stets präsentiert sie sich als eine Ordnung von Ideen. Die Philosophie hilft in Grundsatzfragen und bei der Vermeidung systematischer Fehler und Verzerrungen („bias“). Der „Skandal der Philosophie“ liegt nicht darin, dass sie nicht ständig etwas Neues entdeckt, sondern dass sie und vor allem die Erkenntnistheorie zu wenig rezipiert wird (Lauth 1967).

Der Artikel „Soziologie der Erkenntnis“, erschienen in: Soziologie heute, Heft 37, Linz, Oktober 2014, S. 20–23, wurde mit freundlicher Genehmigung seitens des Verfassers hier wiedergegeben. 

Literaturnachweis

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Fritjof CAPRA und David STEINDL-RAST: Wendezeit im Christentum. Perspektiven für eine aufgeklärte Theologie. Aus dem Amerikanischen von Erwin SCHUHMACHER. Scherz Verlag, Bern 1991.

Wolfgang CASPART: Idealistische Sozialphilosophie. Ihre Ansätze, Kritiken und Folgerungen. Universitas Verlag, München 1991.

Wolfgang CASPART: Das hermeneutische Scharnier. In: Aula 5/2011, Aula Verlag, Graz 2011, S. 29–30.

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Ken WILBER: Das Spektrum des Bewußtseins. Ein metapsychologisches Modell des Bewußtseins und der Disziplinen, die es erforschen. Zuerst 1977. Aus dem Amerikanischen von Jochen EGGERT. Scherz Verlag, Bern 1987. (In: Soziologie heute, Heft 37, Linz, Oktober 2014, S. 20–23)

Bearbeitungsstand: Donnerstag, 29. Jänner 2015
 
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