Genius-Brief
März–April 2015

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Unter AUFGEBLENDET finden Sie am Ende der Inhaltsangaben aktuelle Hinweise auf besondere Zusammenhänge in Kurzfassung.

Die Verantwortung für die Inhalte der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Herausgeber ist Dr. Gerulf Stix, Ampass. Die Redaktion leitet Bernd Stracke, Innsbruck.
Beide sind erreichbar über verein@genius.co.at. Über die redaktionelle Linie des Mediums informiert: www.genius.co.at. Die Wiedergabe von Genius-Lesestücken ist nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft gestattet.

 

Inhaltsangaben

Europas nationale Multikultur ist legendär

Der Begriff „multikulturell“ wird heutzutage gesellschaftspolitisch missbraucht. Hingegen ist Europas Multikultur auf nationaler Grundlage längst legendär. Darüber schreibt Gerulf Stix in Europas nationale Multikultur wird zerstört. Diese Zerstörung wird das Ergebnis der ungebremsten Masseneinwanderung aus aller Welt sein. Afrika ante portas!
Lesestück Nr. 01/März–April 2015

Das klägliche Bild einer hilflosen EU

Obwohl es um die Selbsterhaltung Europas geht, war die EU bis heute nicht imstande, einen gemeinsamen Umgang mit Einwanderung und Flüchtlingsströmen auf die Beine zu stellen. Stefan Fuchs bringt in seinem Artikel Illegale Einwanderung nach Europa: EU hilf- und ratlos Zahlen und Fakten. Die blutrünstige Gruppe IS hat die Hilflosigkeit des dominierenden „Gutmenschentums“ in Europa erkannt und droht mit der Auslösung noch größerer Flüchtlingsströme.
Lesestück Nr. 02/März–April 2015

Die SPÖ-Bundespolitik ordnet sich der SPÖ-Wien völlig unter

„Das Wiener Rathaus ist für die SPÖ viel wichtiger als der Bund“, schreibt Andreas Unterberger in seiner scharfen Analyse Die letzten Tage der rot-schwarzen Menschheit. Während es „in der ÖVP überhaupt keine Grundsätze mehr gibt“, leidet die Opposition darunter, dass sie im allmächtigen österreichischen Kammersystem nicht verankert ist.
Lesestück Nr. 03/März–April 2015

Die Vereinnahmung der Sozialdemokraten in der DDR

Mit nach außen vorgetäuschtem Pluralismus gewann die SED die alleinige Macht. Wolfgang Schimank schildert akribisch, Wie die Sozialdemokraten vereinnahmt wurden. In diesem 1. Teil seiner umfassenden Studie über die LINKE in Deutschland beleuchtet er den geschichtlichen Ablauf. Im kommenden 2. Teil wird er die Konsequenzen für unsere Gegenwart aufzeigen.
Lesestück Nr. 04/März–April 2015

Das Spiel um Öl, Gold und Papiergeld

In diesem 2. Teil von „Stagnation – kein Vertrauen in Europas Wirtschaft“ befasst sich Bertram Schurian u. a. mit dem umstrittenen TTIP und den brutalen Machkämpfen auf den Energie- und Geldmärkten. Lesen Sie Enthemmte Zentralbanken, Machspiele um Gold und Öl aus der Feder eines international praktisch erfahrenen Managers. Die EZB betreibt ganz offen die Finanzierung der hoch verschuldeten Staaten.
Lesestück Nr. 05/März–April 2015

„Die orale Phase als Lebensprinzip“

Dieter Grillmayer bespricht hier ein Buch des bekannten Philosophen Konrad Paul Liessmann. Zusammen gefasst eine Herbe Kritik an der neuen Lehrerausbildung. Liessmann wendet sich scharf gegen die medial hochgejubelten „Bildungsexperten“.
Die „Krise der Schule“ und die „Krise des Lehrers“ werden noch dramatisch zunehmen.
Lesestück Nr. 06/März–April 2015

„Kriege werden nur betrieben, weil alle so das Gute lieben.“

Diesmal finden Sie ausgewählte Verse des 2012 verstorbenen, langjährigen Polit-Dichters in der Kronenzeitung, Wolf Martin, in unserer Zitaten-Truhe. Alle hier aus einem Sammelwerk des Stocker-Verlages entnommenen Verse zeichnen sich trotz einiger inzwischen verstrichener Jahre durch höchste Aktualität aus.
Lesestück Nr. 07/März–April 2015

Im Baltikum geht wieder die Angst vor Russland um

Wenn Geschichte an Menschen festgemacht wird, die sie erlitten haben, wird das Gegenwartsgeschehen besonders deutlich. Hans-Jürgen Hoffmann bespricht unter dem Titel Die Urangst der Esten im Spiegel einer Familiengeschichte einen Bestseller in allen Staaten, die an die Ostsee angrenzen. Imbi Palu erzählt die Leidensgeschichte ihrer Familienangehörigen: von Estland ins GULAG und wieder zurück. Der Rezensent, ein Süddeutscher, war sei 25 Jahren jedes Jahr mindestens einmal im Baltikum. Er versteht daher bestens die Verhältnisse vor Ort und deren politische Hintergründe.
Lesestück Nr. 08/März–April 2015

Eine kaum bekannte Wissenschaft: Kristallographie

Man denkt beispielsweise an Bergkristalle oder Ähnliches. Doch die moderne Kristallographie reicht bis tief in die Biologie hinein. Karl Sumereder gibt in seinem Beitrag Kristalle sind überall einen erhellenden Überblick. Heute versteht man unter Kristall einen Festkörper, dessen Bausteine in einer Kristallstruktur angeordnet sind – bis hin zu Flüssigkristallen in Bildschirmen.
Lesestück Nr. 09/März–April 2015

AUFGEBLENDET
Eine Steuerreform, die sich vor den echten Problemen drückt

„Die Berge kreißten und ein Mäuslein ward geboren.“ Dieses volkstümlich gewordene Bildgleichnis könnte beinahe für die „große“ Steuerreform in Österreich erfunden worden sein. Als groß wurde sie freilich nur vom Duo Faymann – Mitterlehner dargestellt. Wirklich groß hingegen war die nahezu einhellige Enttäuschung beim Mittelstand. Dieser „Lastesel der Nation“ bekam einmal mehr vorgeführt, dass er, allen Sonntagsreden von Wirtschaftskämmerern in hohen Staatsämtern zum Hohn, hauptsächlich dazu auserkoren ist, die finanzielle Bürde eines reformunwilligen Staatsapparates zu tragen. Zwar gibt es auch im mittleren Einkommensbereich Tarifsenkungen, doch werden diese in vielen Punkten durch anderweitige Erhöhungen per Saldo wieder ausgeglichen. Dazu gehören u. a. die Erhöhung bestimmter Mehrwertsteuersätze (z. B. für das Hotelgewerbe oder für Kulturveranstaltungen), die Streichung mancher Sonderausgaben, die Erhöhung der KESt für Dividendenausschüttungen oder die Registrierkassenpflicht (Bürokratismus). Wirkliche Gewinner der Steuerreform sind bei der Tarifanpassung nur die niedrigen Einkommen. Aber auch da ist die Senkung des Eingangssteuersatzes auf künftig 25 % kein Ruhmesblatt: Selbst nach dieser Senkung besitzt Österreich im EU-weiten Vergleich immer noch einen der höchsten Eingangssteuersätze (z. B. beträgt er in Deutschland nur 14 %).
Wirklich fatal, besonders für den Mittelstand, wirken sich die starken Erhöhungen bei der Grunderwerbsbesteuerung aus, und zwar auch beim Vererben innerhalb der Familie. Mit diesem steuerpolitischen Anschlag verdient die angeblich große Steuerreform nicht nur die Bezeichnung „mittelstandsfeindlich“, sondern zusätzlich auch noch „familienfeindlich“. Geradezu als Verhöhnung zehntausender Häuselbauer und Eltern, die für ihre Kinder – oft unter großen persönlichen Opfern -Immobilien zusammengespart haben, muten in diesem Zusammenhang die steuerschonenden Regelungen für die Landwirtschaft an. Dazu kommt noch, dass der kolportierte 250.000-Euro-Betrag, für den der niedrige Eingangssteuersatz von 0,5 % gelten soll, eine „West-Benachteiligung“ verursacht: Während auf dem ostösterreichischen Immobilienmarkt durchaus noch passable Wohnungen innerhalb dieses Betrages zu finden sind, haben es Jungfamilien in Westösterreich, wo die Preise deutlich höher liegen, diesbezüglich ungleich schwerer. Der Obmann der ÖVP sollte sich in Zukunft eigentlich genieren, bei Bühnenauftritten wie üblich seine angebliche Mittelstands- und Familienfreundlichkeit zu betonen. Das jetzt als so genanntes Wirtschaftspaket paktierte zweite Maßnahmenbündel der Koalitionsregierung bezweckt wohl die Beschwichtigung der erregten Stimmung in Wirtschaftskreisen.
Erstaunlich ist, welche Zahlen als „Gegenfinanzierung“ zur Steuerreform präsentiert wurden. Praktisch alle unabhängigen Experten halten sie für, gelinde gesagt, unrealistisch. Wozu überhaupt eine Gegenfinanzierung?
WT Hubert Fuchs, Finanzsprecher der FPÖ im Nationalrat, bringt es auf den Punkt: „Wir hingegen wollen … eine Gegenfinanzierung rein über die Ausgabenseite der öffentlichen Hand verwirklichen. Das wäre eine Steuerreform, die diesen Namen verdient, und keine Alibiaktion, wie sie von Rot und Schwarz jetzt vorgelegt wurde.“

Hier alle Argumente zum Nachlesen:

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate Mai–Juni 2015 wird am 1. Juni 2015 heraus kommen.

Bearbeitungsstand: Mittwoch, 1. April 2015

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
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