Genius-Brief Mai–Juni 2015

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Unter AUFGEBLENDET finden Sie am Ende der Inhaltsangaben aktuelle Hinweise auf besondere Zusammenhänge in Kurzfassung.

Die Verantwortung für die Inhalte der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Herausgeber ist Dr. Gerulf Stix, Ampass. Die Redaktion leitet Bernd Stracke, Innsbruck.
Beide sind erreichbar über verein@genius.co.at. Über die redaktionelle Linie des Mediums informiert: www.genius.co.at. Die Wiedergabe von Genius-Lesestücken ist nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft gestattet. 

Inhaltsangaben

Wer groß in der „Flüchtlingsindustrie“ mitmischt

Während auf vielen Fernsehkanälen und in den meisten Zeitungen mit rührseligen Reportagen die humanitäre Seite der Massenzuwanderung nach Europa beleuchtet wird, bleibt die geschäftliche Seite unterbelichtet. Dieses Manko gleicht Bernd Stracke im ersten Abschnitt seiner zweiteiligen Untersuchung über Die Geschäfte der Caritas aus. Er zeichnet anhand nüchterner Fakten und Aussagen von direkt oder indirekt Betroffenen ein bestürzendes Bild über den wirklichen Umgang mit der Spendenbereitschaft vieler gutmeinender Menschen.
Lesestück Nr. 01/Mai–Juni 2015 

EU: Wie ein Tanzbär am Nasenring vorgeführt

Die linksradikale Regierung Griechenlands macht es sich leicht: Sie erpresst mit ihrer De-facto-Zahlungsunfähigkeit die EU mit der strategischen Lage des Landes. Joachim Koch analysiert Griechenland – Kein Ende des Schreckens in Sicht und kommt einmal mehr zu dem Schluss, dass Abermilliarden an Euro der mitteleuropäischen Steuerzahler verloren sind. Die Erschütterungen, denen die westliche Finanzwirtschaft nach einem offiziellen geldwirtschaftlichen Zusammenbruch Griechenlands ausgesetzt sein wird, lassen sich heute kaum richtig abschätzen.
Lesestück Nr. 02/Mai–Juni 2015 

Die Arbeitslosigkeit wird zunehmen

Wirksame Beschäftigungspolitik ist mehr und mehr gefragt. Wie diese aussehen könnte und was Die arbeitslose Gesellschaft in unserer Zeit tatsächlich bedeutet, untersucht hier Gerulf Stix. Die gigantische Steigerung der Produktivität unserer Wirtschaft ist Fluch und Segen zugleich. Die Zukunft gehört einem „Vollerwerb bei Teilbeschäftigung“. Aber die Massenzuwanderung erschwert die Übergangsphase enorm.
Lesestück Nr. 03/Mai–Juni 2015

Zuwanderung zwecks Aufrechterhaltung unseres Wohlstandes?

Beinahe schon Allgemeingut ist die Behauptung, wir bräuchten die Masseneinwanderung aus demographischen Gründen. Mit dieser Frage beschäftigt sich Stefan Fuchs in seinem Artikel Einwanderer als „Reservearmee“ für fehlende Kinder? Darin wird diese allgemein sehr oberflächlich begründete Behauptung widerlegt. Eigenartig mutet auch an, dass die moralisierenden Befürworter der Zuwanderung augenscheinlich übersehen, dass Anwerbung und Beschäftigung „hochqualifizierter Zuwanderer“ in Wahrheit eine neue Form von Ausbeutung der Herkunftsländer darstellt, also eine Art von Neo-Kolonialismus.
Lesestück Nr. 04/Mai–Juni 2015 

Warum die LINKE in Deutschland reüssiert

In diesem zweiten Teil von Wolfgang Schimanks grundlegender Untersuchung über Die Rolle der SED/Linken in der DDR und im vereinten Deutschland geht es um die Erklärung, wieso die LINKE derzeit in Deutschland erstaunlich viel Anklang findet. Um das besser zu verstehen, muss man wissen, was sich nach der Wende wirtschaftlich abgespielt hat, und wie sich das in den Köpfen insbesondere der „Ost“-Deutschen immer noch auswirkt. Es braucht eben die Geschichte, um die Gegenwart zu verstehen.
Lesestück Nr. 05/Mai–Juni 2015 

Die Geheimkonferenz der westlichen Führungselite

Über die so genannten Bilderberger wird viel gerätselt. Harald Saggener nimmt das Treffen dieser Gruppe in Telfs in Tirol zum Anlass, um zu fragen: Bilderberger: Was wird in Telfs gemauschelt? Tatsächlich handelt es sich um ein höchst professionell organisiertes Netzwerk zur informellen Gleichschaltung der Denkweisen in den westlichen Führungskreisen. Da vor dem Treffen in Telfs der Wirtschaftsgipfel der G 7 in der bairischen Nachbarschaft stattfindet, wundert sich hier fast niemand mehr über das bisher nie dagewesene Ausmaß des Polizeieinsatzes – und die dadurch entstehenden Kosten für den Steuerzahler. Sozusagen Weltpolitik mit Lokalkolorit.
Lesestück Nr. 06/Mai–Juni 2015 

Boshaftes über die Klugheit der Paviane …

… hat kein Geringerer als Konrad Lorenz geäußert. Dieses und einiges mehr an weisen Sprüchen findet sich wieder in unserer Zitaten-Truhe. Sie gewährt Einblick in lesenswerte Schätze aus dem Denken bekannter Geistesgrößen, darunter nicht zuletzt Dante Alighieri, dessen 750. Geburtstag in diese Tage fällt.
Lesestück Nr. 07/Mai–Juni 2015 

Die neue Mittelschule im Zwielicht

Die Hauptschule hat sich bewährt. Nur so erklärt sich wohl, dass ihr rund die Hälfte aller Maturanten (!) entstammen. Nichtsdestotrotz wird sie durch die NMS ersetzt werden. Deren durch bekannt gewordene Untersuchungen offenbare Unzulänglichkeiten veranlassen Dieter Grillmayer zu der Frage: Ist die Neue Mittelschule zu retten? Der erfahrene Pädagoge begnügt sich hier nicht mit bloßer Kritik, sondern entwickelt eine Reihe von Vorschlägen, was wie besser zu machen wäre. Im Übrigen bezeichnet Grillmayer die zeitgeistige Behauptung, dass ein Gesamtschulsystem im Vergleich zu einem differenzierten Schulsystem die „soziale Gerechtigkeit“ besser herzustellen vermöge, als ein durch keine der einschlägigen Studien belegtes „Märchen“.
Lesestück Nr. 08/Mai–Juni 2015 

Der VdU im Spiegel privater Nachlässe

Private Notizen und Protokolle haben es gewissermaßen oft in sich. Lothar Höbelt (Hrsg.) hat anhand solcher Niederschriften Entstehung Aufschwung und Ende des VdU plastisch werden lassen. Die Besprechung des dabei unter dem Titel: VdU – Wie aus einem Verein eine Partei wurde heraus gekommenen Buches durch Gerulf Stix fügt dieser Geschichte einige emotionale Erlebnisse hinzu. Auch wenn diese Wahrheit nicht so recht in den heutigen Zeitgeist passt, bleibt es doch eine relevante Tatsache: Jede Generation steht auf den Schultern der ihr vorangegangenen Generationen.
Lesestück Nr. 09/Mai–Juni 2015 

AUFGEBLENDET
London wird gegenüber Brüssel auftrumpfen

David Cameron kann also England künftig mit absoluter Mehrheit regieren. Alle Demoskopen, die von einem Kopf-an-Kopf-Rennen gesprochen hatten, wurden wieder einmal blamiert. Eine vernichtende Kritik dieser weit verbreiteten Wahlkampf-Marotte „Kopf an Kopf“ findet sich schon in dem vor 12 Jahren erschienenen gleichnamigen Buch der Meinungsforscher Rosenberger/Seeber (1). Alle an einem bestimmten Wahlausgang Interessierten versuchen, bei ihren Anhängern den Eindruck zu erwecken, es käme nur mehr darauf an, das (behauptete) Kopf-an-Kopf-Rennen zu gewinnen. Meistens ist dem aber nicht so.
Einerseits steht Cameron praktisch in der moralischen Schuld gegenüber den unbeirrt nach Unabhängigkeit strebenden Schotten, die ihrerseits Labour im Norden zerbröselt haben. Die Schotten werden mit gewichtigen Forderungen nach Autonomie aufwarten. Andererseits kann er sich, nunmehr im Besitz der absoluten Mehrheit, nicht mehr auf das Veto eines unwilligen Koalitionspartners ausreden, wenn es um die den Engländern für 2017 versprochene Volksabstimmung über den Verbleib Großbritanniens in der EU geht. Cameron muss sie nun anberaumen – oder er bricht ein öffentlich gegebenes Versprechen. Aus dieser Zwickmühle kann Cameron nur entkommen, wenn er in Brüssel gewaltig auftrumpft. Er muss dort die Konditionen für England, welches sowieso schon privilegiert ist, noch deutlich verbessern. Nur dann könnte er in London sagen: Seht, wir haben also alles erreicht, was wir wollten, und können daher in der EU verbleiben. So könnte er sich um eine Volksabstimmung herumdrücken. Umgekehrt wird er Brüssel ständig damit drohen, dass die Engländer bei einer Volksabstimmung für einen Ausritt aus der EU stimmen werden, wenn ihm Brüssel keinen vorzeigbaren Erfolg ermöglicht.
Ob Brüssel diesen strategischen Überlegungen Camerons folgen wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Kommissionspräsident Juncker hat bislang jedenfalls ziemlich bockig reagiert; desgleichen die wichtigsten EU-Mitgliedstaaten. Das wird freilich nichts an dem vorhersehbaren Auftrumpfen Camerons gegenüber der EU ändern. Die Handlungsfähigkeit der EU nach außen wird durch diesen Machtkampf zwischen London und Brüssel gewiss nicht gestärkt. Dabei wäre eine solche Handlungsfähigkeit gerade jetzt gleich in mehrfacher Hinsicht geboten. Stichworte: Griechenland, Ukraine. Das drängendste Problem ist die erst beginnende Völkerwanderung aus Nahost und mehr noch aus Afrika in Richtung Europa. Nur wenn die EU begreift, dass es hier um ihre künftige Existenz geht, und wenn sie sich dazu aufrafft, diese gemeinsame Bedrohung Europas auch mit aller Entschlossenheit gemeinsam abzuwehren, wird die EU wieder an Glaubwürdigkeit gewinnen. Vielleicht ist das die letzte große Chance dafür. Derzeit muss der EU ein fortschreitender, hauptsächlich selbst verschuldeter, massiver Verlust an Glaubwürdigkeit bescheinigt werden.
Den Rahmen dieser „Aufblende“ sprengen würde ein Sonderkapitel über das schlechte Abschneiden der rechtskonservativen UKIP. Sie errang zwar 12,6 % der Wählerstimmen, erhielt aber „dank“ dem ungerechten britischen Mehrheitswahlrecht nur 1 Mandat. Nigel Farage als ihr bisheriger Chef hat daraufhin das Handtuch geworfen. Das wird Auswirkungen im Europäischen Parlament zeitigen, wo die einheitliche Fraktionsbildung der deutlich rechtskonservativen Parteien nach wie vor in der Luft hängt. Bislang haben die Skeptiker Recht behalten (2).

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate Juli–August 2015 wird am 1. August 2015 heraus kommen.

Bearbeitungsstand: Montag, 1. Juni 2015

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
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