Deutschland und der (gewollte) Ansturm der Flüchtlinge


Politiker als willige Erfüllungsgehilfen der Wirtschaft

 

Von Wolfgang Schimank

Der Zustrom an Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen nach Deutschland wird immer größer. Der Bundespräsident und andere Repräsentanten des Staates gehen mit der Losung hausieren, dass Deutschland noch mehr Ausländer braucht. Die zunehmenden Konflikte werden einfach ignoriert. Die Grünen haben seit jeher ungestraft deutschfeindliche Sprüche von sich geben dürfen.[1] Aber nun frage ich mich, ob auch die Politiker der Linken, der SPD und der CDU/CSU ihr Volk so sehr hassen.

Ich bin Berufspendler und fahre seit 15 Jahren (wochen-) täglich zwischen Neuruppin und Berlin. Ich sehe in der Berliner U- und S-Bahn immer weniger deutsche Fahrgäste sitzen. In seinem Buch „Die andere Gesellschaft“ beschreibt Heinz Buschkowsky, wie sich muslimische Jugendliche radikalisieren, immer rücksichtsloser werden und nichts mit unserer Gesellschaft zu tun haben wollen. Ich kann diese Entwicklung nur bestätigen! Denn: Bei den muslimischen Fahrgästen sind die Bereitschaft bzw. die Fähigkeit gesunken, deutsch zu sprechen. Immer mehr Mädchen und Frauen tragen Kopftücher oder sind sogar total vermummt. In den letzten Jahren bin ich acht Mal angegriffen oder bedroht worden. Zwei Mal waren es deutsche, fünf Mal waren es türkische/libanesische und ein Mal afrikanische Jugendliche.

Seyran Ates, eine Berliner Rechtsanwältin und Autorin, beklagt, dass die offiziellen deutschen Stellen zu oft auf die fundamentalistischen Muslime hören, was der Integration nicht förderlich ist. Auf Seite 86 zitiert Buschkowsky Dr. Necla Kelek: „Konservativ nationalistische islamorientierte Verbandsvertreter soufflieren den Behörden Texte und setzen so ihre Politik durch. Das möchte ich wörtlich geschrieben sehen.“

Bisher sind die Stadtteile Kreuzberg und Neukölln als soziale Brennpunkte mit hohem Ausländeranteil bekannt. Nun hat sich auch das Antlitz vom Wedding, wo einst meine Großeltern lebten, gewandelt. Dort gibt es Straßenzüge, wo man sich in den Nahen Osten versetzt fühlt. In einigen Geschäften hält man es scheinbar nicht mehr nötig, Ware in Deutsch auszuweisen. Sind das nicht Anzeichen der Herausbildung einer Parallel-, wenn nicht gar einer asymmetrischen Gesellschaft? Für Paris und Wien enthält der Beitrag „Europas nationale Multikultur wird zerstört“ im Genius-Brief März–April 2015 signifikante Beispiele. 

Der „Spiegel“ sprach bereits im September 2010 in der Ausgabe 37 von zwei Millionen (Total-) Integrations-Verweigerern. Diese Zahl dürfte erheblich gestiegen sein. Von den illegal Eingewanderten ist hier noch nicht einmal die Rede! Trotz dieser ungelösten Probleme werden in einem unverantwortlichen Maße Ausländer ins Land gelassen. Die Menschen haben mittlerweile die Nase voll! Sie dürfen ihre Meinung nur nicht äußern. Sie werden sofort in die rechte Ecke gestellt, oder die Foren der Onlinezeitungen lassen keine andere Meinung zu, oder sie werden nach kurzer Zeit geschlossen. In der Merkel-Republik scheint es keine Streitkultur mehr zu geben. Unsere Gesellschaft kennt nur noch Tabus!!! Man darf sich als jemand outen, der so oder so sexuell ausgerichtet ist oder ein Integrationsverweigerer oder ein Fan von Multikulti ist. Aber das war es schon! Man erstickt förmlich an dieser Enge! Soweit sind wir gekommen!

Die Menschen glauben auch nicht mehr an die Schimäre, dass alle Flüchtlinge hoch spezialisierte Arbeitskräfte sind. Die Politiker erweisen sich hierbei als willige Erfüllungsgehilfen der Wirtschaft, billige Arbeitskräfte heranzuführen. Die unangenehmen Seiten hat das Volk (wie immer) stillschweigend zu erdulden. Der Fernsehsender ARD enthüllte in jüngster Zeit, wie aus einem Fachkräfteüberschuss medienwirksam ein Fachkräftemangel herbeigezaubert wird: Wenn sich auf 100 Arbeitsstellen weniger als 300 Arbeitssuchende melden, dann meldet das Arbeitsamt das als „Fachkräftemangel“ an. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) multipliziert je nach aktueller Befindlichkeit diese Zahl mit dem Faktor 5 bis 7. Die Begründung: Es werden nicht alle offenen Stellen beim Arbeitsamt gemeldet. So entsteht die abstruse Situation, dass, obwohl lärmend der Fachkräftemangel ausgerufen wird, sich in einem konkreten Fall 600 Personen für fünf offene Stellen bewerben. Oftmals bekommen in Deutschland gut ausgebildete Leute keine Arbeit. Stattdessen nehmen Betriebe lieber Ausländer, weil sie zu wesentlich schlechteren Konditionen arbeiten. Das Arbeitsamt, das Bundesministerium für Arbeit und der VDI lügen sozusagen die Notwendigkeit der Zuwanderung herbei![2] Aber was tut die Regierung für die Zukunft der eigenen Jugend/Bevölkerung?

Belgien, England, Frankreich und Holland hatten bis in die 1950er Jahre Kolonien. Deutschland verlor seine 1918. Sowohl die ehemaligen Kolonialmächte und die USA als auch Firmen aus Europa und den USA sind schuld an den Zuständen in Afrika und an dem Exodus. Warum muss Deutschland, warum müssen Österreich und auch die osteuropäischen Staaten dafür büßen?

Zustrom drastisch reduzieren

Der Zustrom an Flüchtlingen nach Deutschland müsste meiner Meinung nach drastisch reduziert werden. Da Italien die Flüchtlinge entgegen völkerrechtlicher Verträge nicht registriert und einfach durchwinkt, sollten wieder Grenzkontrollen eingeführt werden. Flüchtlinge, die sich in Deutschland unberechtigt aufhalten, sollten endlich konsequent abgeschoben werden! Ebenso aus Österreich. 

Die Schrumpfung eines Volkes, die u. a. für Masseneinbürgerungen als Vorwand dienen muss, sehe ich nicht unbedingt als eine Katastrophe an. Diese hat es in der Menschheitsgeschichte schon immer gegeben. Ich habe recherchiert: Prof. Sinn vom Ifo-Institut München hat sich auch über dieses Problem Gedanken gemacht und Konzepte entwickelt. Es wäre sehr schön, wenn sich die verantwortlichen Landes- und Bundespolitiker bei Prof. Sinn erkundigen würden. Ich befürchte aber, dass es in den verantwortlichen Stellen sehr viele Personen gibt, denen das ideologisch gar nicht passt. Unter dem Deckmantel der Flüchtlingsströme möchten diese offenbar die Entnationalisierung/Islamisierung Deutschlands vorantreiben.

Wenn man einem Volk alles nimmt, woran es glaubt, womit es sich identifiziert oder wenn man es «verwässert», dann zersetzt man auch seine Verteidigungskraft. Man zerstört dann langsam ein Volk und betreibt subtile Wehrkraftzersetzung. Wem nützt das? Möglicherweise den USA. Wenn es ihnen gelänge, Deutschland und Europa ethnisch und finanziell soweit zu schwächen, bis eine willfährige Manövriermasse, ein Einheitsbrei, entstanden ist, hätten sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe erwischt: die Bestrafung von Regierungsoberhäuptern, die es wagen, Öl nicht mehr in Dollars zu bezahlen (siehe Hussein, Gaddafi, Assad), und die Schwächung von Deutschland und Europa. Deutschland spielt derzeit bei der Aufrechterhaltung des US-Imperiums so oder so eine zentrale Rolle. Aufschluss über mögliche Hintergründe gibt der Vortrag von George Friedman am „The Chicago Council on Global Affairs“ in Chicago am 5. Februar 2015.[3]

Anmerkungen

[1] Auswahl von Zitaten grüner Politiker:

  • Cem Özdemir: „Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird. In zwanzig Jahren haben wir eine grüne Bundeskanzlerin und ich berate die türkische Regierung bei der Frage, wie sie ihre Probleme mit der deutschen Minderheit an der Mittelmeerküste in den Griff bekommt.“ http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/berliner-und-tuerken-tuerkisch-fuer-fortgeschrittene/1497172.html
  • Joschka Fischer: „Deutschland muss von außen eingehegt und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.“ (aus seinem Buch „Risiko Deutschland“)
  • Daniel Cohn-Bendit: „Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, um diese Republik zu verändern.“ (sinngemäße Aussage)
  • Sieglinde Frieß: „Ich wollte, dass Frankreich bis zur Elbe und Polen direkt an Frankreich grenzt.“ (Aussage lt. FAZ vom 6. September 1989 im Bundestag)
  • Franziska Drohsel (SPD, ehem. Bundesvorsitzende der Jusos): „Deutsche Nation, das ist für mich überhaupt nichts, worauf ich mich positiv beziehe – würde ich politisch sogar bekämpfen.“ https://www.youtube.com/watch?v=Kb_8dC2-F1E

Bearbeitungsstand: Mittwoch, 29. Juli 2015
 
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