Genius-Brief September–Oktober 2015 

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Unter AUFGEBLENDET finden Sie am Ende der Inhaltsangaben aktuelle Hinweise auf besondere Zusammenhänge in Kurzfassung.
Die Verantwortung für die Inhalte der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Herausgeber ist Dr. Gerulf Stix, Ampass. Die Redaktion leitet Bernd Stracke, Innsbruck.
Beide sind erreichbar über verein@genius.co.at. Über die redaktionelle Linie des Mediums informiert: www.genius.co.at. Die Wiedergabe von Genius-Lesestücken ist nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft gestattet. 

Inhaltsangaben

Flüchtlinge haben offenbar genug Bargeld. Woher?

Die mitunter erstaunliche Kaufkraft bei jenen armen Menschen, die doch alles verloren haben, lässt bei Spectator die Frage aufkommen: Wer finanziert die Flüchtlingsströme? Es häufen sich die Verdachtsmomente, dass zur Beförderung der Flüchtlingsmassen interessierte Geldgeber im Hintergrund tätig sind.
Lesestück Nr. 01/September–Oktober 2015 

Die erst beginnende Völkerwanderung bedroht unser Europa

Kein Geringerer als der ehemalige Generalmajor der Bundeswehr Gerd Schultze-Rhonhof hält Frau Dr. Merkel den Spiegel vor und konfrontiert sie mit den harten Fakten der über uns hereinbrechenden Völkerwanderung: Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel. In der nüchternen Sprache des geschulten Strategen suaviter in modo, fortiter in re, werden alle Fragen aufgeworfen, die im Lebensinteresse der europäischen Völker gestellt und beantwortet werden müssen.
Lesestück Nr. 02/September–Oktober 2015 

Griechenland macht die Schwächen des Euro sichtbar

Nach dem neuerlichen Wahlsieg des schlitzohrigen Tsipras wird sich seine Regierung in Athen zähneknirschend und mit hinhaltendem Widerstand doch an einige Reformen machen müssen. Bertram Schurian beleuchtet im Beitrag Athen und Euro – Lauter Ungereimtheiten den angeblichen Europa-Plan des zu unrecht verteufelten deutschen Finanzministers Dr. Schäuble. Außerdem seziert Schurian die Ursachen für das drohende Scheitern der Europäischen Währungsunion.
Lesestück Nr. 03/September–Oktober 2015 

Die kleinen Anleger werden kaltschnäuzig geschröpft

Ängstlich schielen alle auf die Börsenkurse. Der gelernte Wirtschaftsfachmann Gerulf Stix macht grundsätzlich klar, Warum der Börsenwert kein Wert ist. An den Börsen wird mit verdeckten Karten um die Preisbildung aller möglichen Sachen gepokert. Manchmal hilft das der Realwirtschaft, manchmal gerät sie dadurch in Krisen. Die schlechtesten Karten in diesem Spiel haben die vertrauensseligen Sparer.
Lesestück Nr. 04/September–Oktober 2015 

„Höhere Finanzmathematik“

Das spekulative Treiben an den Börsen hat seinerzeit unser leider verstorbener Verseschmied Pannonicus meisterhaft persifliert. Aus aktuellem Grund wiederholen wir hier in der Zitaten-Truhe seine einschlägige Parodie in Versen. Tragisch ist freilich zum einen die scheint’s unaufhörliche Wiederholung dieses Treibens und zum anderen die dadurch wieder akut gewordene Gefahr neuer Kriege.
Lesestück Nr. 05/September–Oktober 2015 

Die Verlierer des Zweiten Weltkrieges sind nur formal frei

Sind wirklich alle europäischen Nationalstaaten souverän? Wolfgang Schimank untersucht diese Frage im Falle Deutschlands: Ist Deutschland ein souveräner Staat? Dieser erste Teil seiner geschichtlichen Abhandlung gilt vice versa auch für so manche Nachbarstaaten. Längst ist die tatsächliche Souveränität europäischer Staaten eine fromme Legende. Dieses realpolitische Faktum muss man sich stets vor Augen halten, wenn man problematische Entscheidungen – wie z. B. jetzt über die Stationierung moderner amerikanischer Atomwaffen in Deutschland – oder ein unerklärliches Zaudern von Staatsregierungen hinterfragt.
Lesestück Nr. 06/September–Oktober 2015

Warum „Links“ und „Rechts“ noch Gültigkeit haben

Hier zeigt Lothar Höbelt, dass die gängigen Begriffe Links und Rechts einerseits ihres ursprünglichen Sinnes längst entleert sind, andererseits als ungefähre Orientierungsmuster immer noch gebraucht werden. In seinem Beitrag Mut zur Ideologie schildert er, wie diese Begriffe quasi „aus dem Bauch heraus“ einer zwar schnellen, doch oberflächlichen Klassifizierung dienen. Dabei spielt es augenscheinlich kaum eine Rolle, wie sehr sich die Inhalte dieser Begriffe nicht bloß verschoben haben, sondern ständig auch neu verschieben.
Lesestück Nr. 07/September–Oktober 2015

Hintergründe zum Ukraine-Konflikt

Der Konflikt um die Ost-Ukraine zwischen Kiew und Moskau ist noch lange nicht ausgestanden. Joachim Koch bespricht hier das Buch von Gabriele Krone-Schmalz, das Die Ursachen für Moskaus Enttäuschung über den Westen behandelt. Wer sich ungeachtet der oft recht einseitigen, mitunter sogar manipulierten Darstellungen in tonangebenden Medien in der Sache objektiv informieren will, wird mit Gewinn zu diesem Buch greifen. Die fachlich ausgewiesene Kennerin der Verhältnisse rückt so manche schiefe Vorstellung über die Haltung Putins gegenüber dem Westen wieder zurecht.
Lesestück Nr. 08/September–Oktober 2015 

Warum der Islamische Staat (IS) unterschätzt wird

Der frühere Nahost-Korrespondent einer bekannten deutschen Wochenzeitung, Michael Lüders, hat ein Buch über Die Chaos-Politik des Westens im Orient verfasst. Dieses durch seinen Reichtum an Fakten ebenso hervorstechende wie durch seine knallharten Aussagen bestürzende Buch wird hier von Gerulf Stix besprochen. Wenn die vorsichtigen Prognosen von Michael Lüders stimmen, müssen wir uns noch auf einiges gefasst machen.
Lesestück Nr. 09/September–Oktober 2015 

AUFGEBLENDET
Erdrutschsieg der Blauen in Oberösterreich

Die FPÖ ist fulminant in die Mitte des innenpolitischen Geschehens eingetreten. In Oberösterreich haben am 27. September 2015 die Wählerinnen und Wähler trotz des medialen Sperrfeuers der rot-grünen Traumtänzer die Freiheitlichen mit gut 30 % zur zweitstärksten politischen Kraft gemacht. Die ÖVP wurde auf rund 36 % herab gestuft und die SPÖ mit nur mehr 18 % unter die Marke von 20 % gedrückt. Abgewählt wurde die schwarz-grüne Koalition, wobei Anschober der grüne Zugewinn von rund 1 % nicht mehr half. Die wie immer unter dem Applaus der meisten Tageszeitungen vollmundig agierenden NEOS scheiterten an der 4 %-Klausel. Nicht zuletzt versetzten die Wähler der bundesweit versagenden „Großen“ Koalition aus SPÖ und ÖVP die längst verdiente schallende Ohrfeige. In einem guten Kommentar noch deutlich vor dem Wahltag steht zu lesen:

„Zum zweiten ist es ein Novum, daß es diesmal in der Hauptsache gar nicht um klassische Landespolitik, sondern um ein Krisenproblem von epochaler Bedeutung geht, nämlich um die auf Europa zurollende Völkerwanderung aus Asien, Afrika und dem Balkan. Es ist dies ein Problem, bei dem die landespolitischen Künste darin bestehen, gegen den Widerstand der Gemeinden Quartiere zu besorgen, die empörten Bürger zu beruhigen und gleichzeitig eine von den Zeitgeistmedien eingeforderte Willkommenskultur zu heucheln.“ (1)

Auch wenn es in Oberösterreich doch nicht zu der wahrscheinlichen schwarz-blauen Koalition kommen sollte, kann in Linz nicht mehr an den Freiheitlichen vorbei regiert werden. Der alte Polit-Fuchs Pühringer hat sich seine Entscheidung für die in 14 Tagen stattfindenden Stichwahlen der Bürgermeister vorbehalten. Rein zufällig findet am 11. Oktober die Landtagswahl in Wien statt! Dort geht es beim Duell zwischen Häupl und Strache tatsächlich um eine Richtungswahl. Den Teppich dafür hat Haimbuchner mit seinen oberösterreichischen Freiheitlichen breit ausgerollt. Wenn ihn die Wiener Freiheitlichen entschlossen betreten, wird in Österreich eine Ära zu Ende gehen.

  • (1) Vgl. Andreas Kirschhofer-Bozenhardt, „Die Wahl im Schatten des Weltgeschehens, im „Attersee-Report“, Heft 05/2015.

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate November–Dezember 2015 wird am 1. Dezember 2015 heraus kommen.

Bearbeitungsstand: Donnerstag, 1. Oktober 2015

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
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