Wer finanziert die Flüchtlingsströme?


Von Spectator

Inzwischen ist es auch für die blauäugigsten Zeitgenossen evident, dass uns die so genannten Flüchtlinge in gigantischen Wellen überrollen. Seit Deutschland an seinen Grenzen wieder kontrolliert, stauen sich in Österreich Abertausende von Flüchtlingen. Die Bundesregierung in Wien kann sich jetzt, nach dem Ende der bequemen Methode des bloßen Durchschleusens, nicht mehr nonchalant in der „Willkommenskultur“ Österreichs sonnen. Die Schminke ist abgeblättert. Die ungeheuren Probleme der unkontrollierten Masseneinwanderung können nicht mehr schöngeredet werden. Angesichts dessen stellt sich jedoch immer drängender eine zusätzliche Frage: Wie finanziert sich das alles eigentlich?

In Zeitungen und anderen Medien lesen bzw. hören wir immer wieder, welche horrenden Preise Schlepperorganisationen sich von ihren Transportopfern bezahlen lassen. Die Rede ist von mehreren Tausend Euro pro Person. Die Zahlen gehen von 2.000 bis an die 9.000, letztere möglicherweise „pauschal“ für eine kleine Gruppe. 

Einem Gespräch mit dem ausgewiesenen Nahostkenner Peter Toplack verdanke ich weitere Einzelheiten, die gleich Mosaiksteinchen die riesengroße Frage Gestalt annehmen lassen, ob hinter der ganzen Sache nicht potente Geldgeber stecken, die zynisch eigene Pläne verfolgen? Denn es ist einfach unglaubwürdig, dass angeblich arme Menschen, die all ihr Hab und Gut verloren haben, auf einmal in der Lage sein sollen, in bar Tausende von Euros an mehr oder weniger kriminelle Schlepper zu bezahlen. Wohlgemerkt: Flüchtlinge, deren Häuser und Betriebe zerstört sind, die unter unwürdigen Verhältnissen das nackte Leben retteten. Wo nehmen die das Bargeld her, wenn doch davon auszugehen ist, dass ihnen niemand die verlassenen Wohnungen oder gar Betriebe abkauft? In einem Bürgerkriegsgebiet! 

Peter Toplack weiß, dass Flüchtlinge monatelang in der Nachbarschaft der Kriegsgebiete in zentralen Lagern hausten, bevor sie von gut organisierten Schleppern von dort abgeholt, zum Beispiel durch die Türkei „sicher“ an die stark bewachte (!) Grenze und dort dann in Boote verbracht wurden. Viele der Flüchtlinge hatten dann noch reguläre Tickets für Eisenbahnfahrten in die Mitte und den Norden Europas. Es kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn behauptet wird, die notleidenden Flüchtlinge würden sich das alles aus eigener Tasche leisten! 

Der deutsche Innenminister de Maizière erklärte in aller Öffentlichkeit so nebenbei, dass viele jener Migranten, die sich als Flüchtlinge aus Syrien ausgeben, gar nicht aus Syrien stammen! Woher haben diese Nicht-Syrer dann syrische Pässe? Woher haben diese Leute Bargeld in offenbar größeren Summen? Angeblich handelt es sich dabei um besitzlose Menschen, die zum Teil monatelang „auf der Flucht“ waren und tausende Kilometer zurückgelegt haben. Das alles ohne nennenswerte Geldbeträge? Und dann können sie noch tausende Euro für die letzte Etappe nach Europa hinblättern?

Wechseln wir den Schauplatz von Nahost hin zu Nordafrika. Von den schier unfassbaren Massen der Bootsflüchtlinge weiß man ebenfalls, dass sie Tausende von Euros für die risikoreiche Bootsfahrt über das Mittelmeer bezahlen müssen – und offenbar bezahlen können. Wiederum aus zahlreichen einschlägigen Berichten wissen wir alle, dass die meisten dieser Menschen aus Gebieten südlich des afrikanischen Wüstengürtels kommen. Durch die Wüste werden sie ebenfalls von Organisationen geschleppt, die dafür reichlich Geld nehmen. Also Geld von Menschen, die – weil bettelarm und ums nackte Leben kämpfend – gar kein Geld haben können. Geld von Menschen, die monatelang unterwegs sind, also in dieser Zeit von irgend etwas leben müssen und trotzdem noch größere Bargeldbeträge besitzen, wenn sie an der Mittelmeerküste um einen Bootstransfer feilschen. Lauter Ungereimtheiten, die Fragen über Fragen aufwerfen! 

Hält man sich das alles vor Augen, so wird der Verdacht unabweisbar, dass hinter der anschwellenden Völkerwanderung nach Europa mächtige Geldgeber stecken. In Betracht kommen dafür u. a. Staaten, die auf diese Weise lästige, langfristig zu versorgende Menschenmassen auf eine scheinbar einfache Tour loswerden wollen. Mehr noch richtet sich der Verdacht auf sehr reiche Clans, denen viel an einer baldigen Islamisierung Europas liegt. Saudi-Arabien beispielsweise will seine „Solidarität“ mit der Finanzierung von 200 (!) Moscheen in Deutschland bekunden, aber Flüchtlinge nimmt dieses Land nicht in nennenswerter Zahl auf, wie übrigens auch nicht die reichen Golf-Emirate. Schließlich geraten auch jene strategischen Bestrebungen unter Verdacht, die aus schwer nachvollziehbaren Gründen eine Art „Balkanisierung“ des Nahen Ostens und Nordafrikas vorantreiben und dabei – gewissermaßen nach der Methode „zwei Fliegen auf einen Schlag“ – eine Zerrüttung Europas ins Auge fassen. So stellt sich aus der Sicht von uns malträtierten Europäern immer deutlicher die große Frage: Wer finanziert die Flüchtlingsströme?

Bearbeitungsstand: Montag, 28. September 2015

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