Genius-Brief November–Dezember 2015

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Unter AUFGEBLENDET finden Sie am Ende der Inhaltsangaben aktuelle Hinweise auf besondere Zusammenhänge in Kurzfassung.
Die Verantwortung für die Inhalte der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.

Herausgeber ist Dr. Gerulf Stix, Ampass. Die Redaktion leitet Bernd Stracke, Innsbruck.
Beide sind erreichbar über verein@genius.co.at. Über die redaktionelle Linie des Mediums informiert: www.genius.co.at. Die Wiedergabe von Genius-Lesestücken ist nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft gestattet.

Inhaltsangaben

Ein Plädoyer für den Rechtsstaat in Österreich

bekundet und argumentiert der frühere Rechtsanwalt und freiheitliche Spitzenpolitiker Siegfried Dillersberger hier in seinem Beitrag: Der Rechtsstaat wird mit Füßen getreten. Den Regierenden wirft er massiven Rechtsbruch vor. Allein schon die Anwendung der geltenden Gesetze würde das Flüchtlingsproblem entschärfen.
Lesestück Nr. 01/November–Dezember 2015

Die politischen Veränderungen in Wien

beschreibt Gerald Brettner-Messler in einer trocken-nüchternen Nachlese zu den jüngsten Wiener Wahlen: „Wien ist anders“. Bemerkenswert unterschiedliche Teilergebnisse zeigen den dramatischen politischen Wandel auf. Obgleich der schwer gezeichnete Häupl sich mit Hilfe der angeschlagenen Grünen gerade noch einmal behaupten konnte, ist der Aufschwung der FPÖ, die ihr bisher bestes Wahlergebnis erzielte, unübersehbar.
Lesestück Nr. 02/November–Dezember 2015

Frankreich als Epizentrum geistiger Erdbeben

Über die Terroranschläge hinaus werden die Folgen der so genannten Integration immer deutlicher. Darauf weist Stefan Fuchs in seinem Artikel Die gescheiterte „Integration“ in Frankreich kenntnisreich hin. Er zieht auch Vergleiche mit Deutschland. Eine für die Zukunft entscheidende Rolle spielen dabei die Geburtenziffern. Das hier vorgelegte offizielle Zahlenmaterial untermauert die allmählich in beiden Ländern wachsende Sorge vor dem Schwinden des uns allen vertrauten bisherigen Europas.
Lesestück Nr. 03/November–Dezember 2015

Berlin und die „Willkommenskultur“

Mitunter ist es wichtig, nach den Hintergründen unvermuteter Wortspenden zu fragen. Dieser Aufgabe unterzieht sich behutsam Karl Claus in seiner Untersuchung über Die ideologische Prägung der jungen Angela Merkel. Natürlich hieß sie damals anders. Aber weder der Einfluss ihres Vaterhauses noch die frühen Jahre in der DDR dürften an der persönlichen Entwicklung dieser nun „mächtigsten Frau Europas“ spurlos vorüber gegangen sein.
Lesestück Nr. 04/November–Dezember 2015

Die Rolle der Türkei im Nahost-Chaos

Der Abschuss eines russischen Kampfflugzeuges und die Machtspiele Erdogans in der Türkei halten die Welt in Atem. Peter Toplack beleuchtet wie in einem Kaleidoskop Das Dilemma der Türkei und schildert ihre Spannungen mit den Kurden. Merkels Unterstützung für Erdogan, die Hilflosigkeit der EU im Umgang mit den Flüchtlingsströmen und die Mitgliedschaft der Türkei in der NATO werten die Position der Türkei im nahöstlichen Drama immer mehr auf.
Lesestück Nr. 05/November–Dezember 2015

Die Finanzwirtschaft will alle Menschen total kontrollieren

Nach dem kalten Abwürgen der Sparer durch die Ertragslosigkeit ihrer Guthaben wird nun die Abschaffung des Bargeldes geplant. Mit der diesbezüglichen Lage befasst sich Hanns-Arnulf Engels mit sarkastischen Untertönen in dem Artikel Schafft doch das Bargeld ab!? Er schildert alle diese Bestrebungen und zählt die bereits in verschiedenen Ländern erlassenen Beschränkungen für Käufe mit Bargeld auf. Die finanzwirtschaftliche Schlinge um unseren Hals wird immer enger...
Lesestück Nr. 06/November–Dezember 2015

Wie „Souveränität“ zu einer leeren Worthülse wird

Im vorliegenden Teil 2 seiner Serie zu der Frage, ob Deutschland noch ein souveräner Staat sei, erzählt Wolfgang Schimank diesmal Wo deutsches Gold lagert – oder nicht mehr. Es gibt kaum eine Frage, bei der so viel verschleiert und auch gelogen wird, wie beim Verbleib der Goldvorräte. Übrigens schaut es nicht viel anders aus, wenn es um die „Goldvorräte“ der Österreichischen Nationalbank geht. Auch seriöse Nachforschungen bringen da wenig Licht ins Dunkel. Wirkliche Souveränität sieht anders aus.
Lesestück Nr. 07/November–Dezember 2015

„Es war sicher ein Fehler, so viele Ausländer ins Land zu lassen.“

Diese klare Feststellung stammt aus dem Mund des jüngst mit 96 Jahren verstorbenen sozialdemokratischen Staatsmannes Helmut Schmidt. Was dieser hoch über allen Verdächtigungen stehende Mann zu seinen Lebzeiten noch zum Thema Zuwanderung geäußert hat, können Sie in unserer Zitaten-Truhe nachlesen. Es mutete eigenartig an, als die deutsche Bundeskanzlerin, die bekanntlich eine einladende „Willkommenskultur“ vertritt, beim Begräbnis von Helmut Schmidt diesem die letzte Ehre erwies.
Lesestück Nr. 08/November–Dezember 2015

Wie die „Parallelgesellschaften“ uns unterwandern

Auf seine Weise reiht sich der Sozialdemokrat Buschkowsky in die Reihe jener SPD-Politiker ein, die wie Sarrazin die Masseneinwanderung kritisieren. Sein Buch Die andere Gesellschaft wird hier von Dietmar Baumeister besprochen. Während wir offiziell noch unseren mitteleuropäischen Rechtsstaat verteidigen, wird in Teilen unserer Lande in Wirklichkeit bereits die orientalische Scharia, also das Rechtssystem gemäß dem Koran, angewendet. Und diese fremden Sitten breiten sich aus.
Lesestück Nr. 09/November–Dezember 2015

Die letzten Dinge bleiben ein Rätsel

Die Zeit um Weihnachten ist seit altersher eine Zeit der Besinnung. Das wird heutzutage allerorten von schrillem Geschäftsrummel übertönt. Nichtsdestotrotz lebt in den Menschen das Bedürfnis, sich mit den Fragen nach den letzten Dingen auseinanderzusetzen. Karl Sumereder zieht in seinem abschließenden Beitrag Wissenschaft und Religion als Konstruktion ein abwägendes Resümee: „Die Fähigkeit, mit relativen Wahrheiten und relativem Wissen zu leben, ein Eingebettetsein in Seiendes, mache wohl das Wesen menschlicher Reife aus.“
Lesestück Nr. 10/November–Dezember 2015

AUFGEBLENDET
Zerfällt die EU?

Angesichts der Uneinigkeit der EU-Mitgliedsstaaten, wie die „Flüchtlinge“ aufzuteilen und überhaupt die „Flüchtlingsströme“ zu handhaben seien, mehren sich die Stimmen, die vor einem möglichen Zerfall der EU warnen. Das äußerte so ganz deutlich die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini („Die Presse“ vom 30. Oktober 2015). Sogar EU-Kommisionspräsident Juncker – ansonsten ein unverbesserlicher Optimist in EU-Fragen – äußerte sich mehrfach pessimistisch und warnte vor einem Versagen der EU. In den Genius-Lesestücken wurde immer wieder betont, dass es für Europa die gegenwärtig größte Herausforderung sei, die Zerstörung seiner eigenen „nationalen Multikultur“ zu verhindern. (1). Die jüngsten Attentate in Paris waren nur ein Paukenschlag. Der gleich danach in Frankreich und wenig später in Belgien verhängte Ausnahmezustand demonstrierte zwar die Entschlossenheit der Regierungen zur Abwehr von Gewalt, zielte aber nicht auf die Wurzel des Übels. Hollande sprach martialisch über „Frankreich im Krieg“ und warf gleichzeitig europäischen Staaten mangelnde Zusammenarbeit vor. Warum sagte er nichts über die bedrückende Einwanderungssituation in Frankreich? Über die Banlieus um Paris? Warum werden die Länder Ostmitteleuropas, insbesondere Ungarn an den Pranger gestellt, nur weil sie sich nationalstaatlich gegen die Massenzuwanderung aus fremden Kulturkreisen sperren? War es nicht vielmehr die EU, die an ihren Außengrenzen völlig versagt hat?
Wenn jetzt das Ende der unkontrollierten Reisefreiheit in Europa befürchtet wird, so ist das nur ein besonders ins Auge stechendes Beispiel für das Versagen der EU in Fragen, die für Europa lebenswichtig sind. Weder gibt es die seit Langem anvisierte gemeinsame Außenpolitik der EU, noch eine eigenständige europäische Verteidigung. Die NATO steht unter dem Oberbefehl der USA, wie auch politisch die Oberherrschaft der USA letztlich maßgeblich ist. Das belegen z. B. die für die Europäer schädlichen Wirtschaftssanktionen gegen Russland oder auch die Einseitigkeit der Verhandlungen über ein transatlantisches Freihandelsabkommen.
Man soll und darf aber nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Solange Europa in allen existenziellen Fragen uneins bleibt, bildet die Oberherrschaft der USA zumindest eine Art Sicherheitsdach. Erst ein wirklich einig handelndes Europa könnte dieses ablösen. Dazu ist die EU in ihrer derzeitigen Verfassung unfähig. Doch wäre ein Zurückdrehen des Rades, etwa eine bloße Rückkehr zur früheren Nationalstaatlichkeit keine brauchbare Lösung. Das würde nämlich nur die Oberherrschaft der USA noch verstärken. Denn in unserer total vernetzten globalisierten Welt können nur mehr kompakt handelnde Länderblöcke politisch mitspielen. Kleine Staaten sinken zu bloßem Spielmaterial für strategische Politik, Großraumwirtschaft und Weltfinanz herab. Wir brauchen also ein vereintes Europa. Auf dem Weg dorthin gibt es jedoch keinen Punkt Null. Ja, die EU in ihrer jetzigen Verfassung ist schlecht, aber es gibt sie – ganz real. Daher müssen wir die tatsächliche Gefahr, dass die EU wegen der ihr anhaftenden Fehler zerfällt, mit aller Entschlossenheit dazu nützen, für die Zukunft aus ihr eine bessere EU zu machen. Vielleicht bietet sich in einem gemeinsamen Aufbäumen gegen die zerstörerische Masseneinwanderung die geschichtliche Chance, die Einheit Europas auf eine neue Stufe zu heben.

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate Jänner–Februar 2016 wird am 1. Februar 2016 heraus kommen.

Bearbeitungsstand: Dienstag, 1. Dezember 2015

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
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