Zitaten-Truhe


Die in dieser Ausgabe für Sie ausgewählten Zitate stammen von dem kürzlich verstorbenen deutschen SPD-Politiker Helmut (Heinrich Waldemar) Schmidt, geb. 1918, der zwischen 1974 und 1982 als Regierungschef einer sozialliberalen Koalition der fünfte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland war. Schmidt fungierte auch von 1983 bis zu seinem Tod als Mitherausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“. Das offizielle Deutschland ehrte ihn bei seinem Tode als bedeutenden und klugen Staatsmann!

 

„Die Vorstellung, dass eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müsste, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren, mit möglichst vielen kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig. Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen.“

  • „Frankfurter Rundschau“, 12. September 1992, S. 8

„Es war sicher ein Fehler, so viele Ausländer ins Land zu lassen.“

  • „Filder-Zeitung“, 5. Februar 1993

„Wir brauchen eine eindeutige und schnelle Abschiebepraxis für alle Fälle, in denen der Antrag abgelehnt wird. Der Art. 16 Grundgesetz verlangt nicht, dass Asylbewerbern die volle Sozialhilfe zusteht, einschließlich vollständiger Sanierung ihrer Zähne auf Kosten der Sozialämter.“

  • „Neue Revue“, 13. Oktober 1992

„Aus Deutschland darf kein Einwanderungsland gemacht werden. Das erträgt die Gesellschaft nicht.“

  • „Stuttgarter Nachrichten“, 15. September 1992

„500.000 Menschen jährlich, das ist einfach zuviel“ – „Kein Volk der Welt würde es ertragen, wenn jedes Jahr eine halbe Million Ausländer dazukommt, wie bei uns… Dieses Land ist führungslos und es ist nicht anzunehmen, dass die Dilettanten, die zur Zeit regieren, dazulernen.“

  • „Bild“, 6. September 1992

„Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen.“

  • „Die Zeit“, 22. April 2004
Bearbeitungsstand: Freitag, 27. November 2015

Mit Unterstützung von:

Verweis in neuem Fenster öffnen

Ja, senden Sie mir die GENIUS-Briefe gratis zum Kennenlernen an diese meine E-Mail-Adresse:

Mir ist bekannt, dass ich obige Zusendung jederzeit stornieren kann. Dazu muss ich nur auf die letzte Zeile in jedem GENIUS-Brief klicken.
Meine E-Mail-Adresse wird nur für Versandzwecke gespeichert.
 

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Ring 10/Top 2A, Telefon +43/0/650 7982 151, EMail: verein@genius.co.at
Wiedergabe von Genius-Lesestücken nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft