Genius-Brief Jänner–Februar 2016

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Unter AUFGEBLENDET finden Sie am Ende der Inhaltsangaben aktuelle Hinweise auf besondere Zusammenhänge in Kurzfassung.
Die Verantwortung für die Inhalte der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Herausgeber ist Dr. Gerulf Stix, Ampass. Die Redaktion leitet Bernd Stracke, Innsbruck.
Beide sind erreichbar über verein@genius.co.at. Über die redaktionelle Linie des Mediums informiert: www.genius.co.at. Die Wiedergabe von Genius-Lesestücken ist nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft gestattet. 

Inhaltsangaben

Die Aushebelung der Demokratie

ist in vollem Gange. Mit Riesenschritten nähern wir uns einem neuen System autoritärer Machtausübung. Gerulf Stix schildert, Wie Diktatur vorbereitet wird. Der Boden für das Entstehen von Diktaturen ist aufbereitet. Technologie und Methodik wirken zusammen.
Und die durch die riesigen politischen Probleme in unserer Welt zutiefst erschreckten Bürger werden nach einem „Retter“ rufen.
Lesestück Nr. 01/Jänner–Februar 2016 

Gängige Irrtümer rund ums Asylrecht

Entgegen einer verbreiteten Meinung ist das Asylrecht in Österreich im Rechtssinne kein Menschenrecht. Das legt Maximilian Obauer in seinem streng juridisch gehaltenen Beitrag Asylrecht – ein Menschenrecht? dar. Zur Lehre und Rechtsprechung werden sowohl Christian Broda wie auch Felix Ermacora zitiert. Ein seriöser Beitrag zu einer meist oberflächlich geführten Diskussion.
Lesestück Nr. 02/Jänner–Februar 2016 

Was vom SPÖ-ÖVP-Schulreformpaket zu halten ist

Dieter Grillmayer, erstrangiger Bildungsexperte und jahrzehntelang im Lehrberuf erfahren, zerpflückt hier das so genannten Reformpaket: Der Berg hat gekreißt und ein Mäuslein geboren. Eingegangen wird auf alle wesentlichen Teilbereiche. Abschließend benennt Grillmayer deutlich, was in dem „Reformpapier“ alles fehlt.
Lesestück Nr. 03/Jänner–Februar 2016 

Die hochgelobten NGOs und ihre traurige Wirklichkeit

Den Menschen wohnt auch die Begabung inne, ursprünglich gute Ideen ins Gegenteil zu verkehren. Hier schreibt Bernd Stracke nüchtern über Die abgedrifteten Nichtregierungsorganisationen und wie sie degenerierten. Er listet sie namentlich auf und beschreibt ihr fragwürdiges Wirken anhand vieler Beispiele. Obwohl den NGOs die demokratische Legitimation fehlt, üben sie großen politischen Einfluss aus. 
Lesestück Nr. 04/Jänner–Februar 2016 

Ist Deutschland ein souveräner Staat?

In diesem dritten Teil seiner zeitgeschichtlichen Studie behandelt Wolfgang Schimank das Thema Feindstaatklausel und ausländische Streitkräfte in der BRD. Die Streichung der UNO-Feindstaatenklausel wäre auf jeden Fall eine juristisch saubere Sache. Politisch würde sich dadurch an den wirklichen Machtverhältnissen in Europa praktisch so gut wie nichts ändern. Deutschland bleibt unter Kontrolle.
Lesestück Nr. 05/Jänner–Februar 2016 

Grundsätzliche Kritik am „Führerstaat“

Sie kommt hier aus dem Mundes eines Mannes, der eine politische Bilanz seiner leidvollen persönlichen Erfahrungen zieht. In unserer Zitaten-Truhe bringen wir Auszüge aus den Lebenserinnerungen Klaus Mahnerts. Dieser persönlich untadelige Mann hat eine kleine, aber wichtige Rolle in der Ersten Republik, im Dritten Reich und in der Zweiten Republik Österreichs gespielt. Seine Aussagen als die eines „Geläuterten“ besitzen besonderes Gewicht.
Lesestück Nr. 06/Jänner–Februar 2016 

Wie sich Wahnvorstellungen real auswirken

Timothy Snyder, Professor an der Yale University, hat ein Buch über „Black Earth, The Holocaust as History and Warning“ geschrieben. Unser Autor Bertram Schurian bespricht es unter dem Titel Mörderische Systeme. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang der Stalin-Hitler-Pakt von 1939 wie überhaupt das Verhältnis zwischen diesen beiden totalitären Systemen und ihren Hintergründen.
Lesestück Nr. 07/Jänner–Februar 2016 

Die bedeutendste kosmologische Entdeckung der Antike

Der leidenschaftliche Erforscher der altgriechischen Geschichte Hans-Joachim Schönknecht lässt die allmählich entstandenen Vorstellungen Über die Kugelgestalt der Erde in uns Nachgeborenen wieder aufleben. Ein Name sticht besonders heraus: Parmenides. Die Erkenntnis von der Kugelgestalt der Erde war die Voraussetzung für das Entstehen realistischer Weltkarten bis hin zu den Mercator-Projektionen.
Lesestück Nr. 08/Jänner–Februar 2016 

Die Freiheit im philosophischen Kontext

Faktisch reicht unsere Freiheit immer so weit, wie wir bereit sind, Verantwortung zu tragen. Dass Physik und Metaphysik mittlerweile keine Gegensätze mehr sind, belegt Wolfgang Caspart in seinem Aufsatz über Idealismus und Freiheit nicht zuletzt durch Vergleiche mit der modernen Quantenphysik. Caspart sieht einen „entelechetischen Idealismus“ als die entscheidende Universalität an.
Lesestück Nr. 09/Jänner–Februar 2016 

AUFGEBLENDET
Das Blabla rund um die „Werte“-Diskussion

Die Masseneinwanderung nach Europa hat alle gesellschaftspolitischen Utopisten aus ihren Konzepten gebracht. Jetzt kapieren sogar die Regierungen in EU-Ländern mit „Willkommenskultur“, was für einen Scherbenhaufen sie angerichtet haben. Doch als Rettungsanker sehen sie neuerdings u. a. „Werte-Kurse“ für Neuankömmlinge. Frei nach dem Motto: „Hauptsache rasche Integration!“. Und dazu soll die Vermittlung „europäischer Werte“ dienen. In Wahrheit handelt es sich bei diesem ganzen Appell an Werte um reines Blabla. Ein objektiver Blick auf das Konglomerat so genannter europäischer Werte zeigt deren Widersprüchlichkeiten unwiderlegbar auf. Einige Beispiele: Gottesgnadentum – Demokratie, Staatsreligion – Religionsfreiheit, Kollektivismus – Individualismus, Menschenrechte – Gottesrechte, Sozialismus – Kapitalismus; oder z. B Homo-Ehe: Ja oder nein? Was davon sind nun abendländische oder europäische Werte? (1)
Gerade im Sexualbereich gibt es keine einheitlichen europäischen Werte. Übereinstimmung herrscht nur bezüglich der rechtlichen Gleichstellung von Frau und Mann. Auf die normale Achtung der Frau als Sitte im europäischen Alltagsleben trifft nun die völlig anders geartete „uralte Sexualmoral“ aus der „Kalifat-Heimat der Neuzuzügler“. (2) Um aus eben diesem Artikel in der NZZ weiter zu zitieren: „Einstellen aber muss man sich auf viele aggressive Jünglinge mit passabler Grundversorgung und Zeit ohne Ende, um bestens vernetzt über Smartphones in ihren Gegenden den Bürgerinnen nachzustellen, die sich nicht wehren können und ohne Schutz gelassen werden.“ Und da will man mit Schnellsiedekursen über „europäische Werte“ wirksam Abhilfe schaffen? Nein, es handelt sich eher um den verzweifelten Versuch der grün-roten Traumtänzer, ihre desillusionierte Anhängerschaft mit dem Versprechen auf rasche Integration der Einwanderer bei der Stange zu halten.
Leider wird es ein böses Erwachen geben. Und wir alle werden darunter bitter leiden müssen. Den Frauen und Männern der schreibenden Zunft bleibt nur die Daueraufgabe, den medial und politisch herrschenden Zeitgeist mit stichhaltigen Argumenten als weltfremd und als multikulturelles Hirngespinst zu entlarven. Dazu gehört auch aufzuzeigen, wie sehr die ganze Diskussion um europäische oder abendländische „Werte“ eine bloße Phrasendrescherei ist.
Es reicht einfach nicht, sich ganz allgemein und pauschal auf solche Werte zu berufen. Zielführend ist nur, die konkret gemeinten Werte einzeln und genau zu benennen. Das setzt natürlich voraus, sich zwischen sehr wohl auch einander widersprechenden europäischen Werten klar entscheiden zu müssen! Keine leichte Sache. Wer sich ihr unterzieht, wird bald erkennen, dass „Werte-Kurse“ als Massenabfertigung für Einwanderer ein stumpfes Instrument sind.

Anmerkungen:

  • (1) Vgl. Gerulf Stix, „Hohle Phrasen in der Diskussion um Werte“, Genius-Heft Folge 2/2007, Seite 26.
  • (2) Vgl. G. Heinsohn, „Willkommensunkultur“, in „Neue Zürcher Zeitung“ vom 16. Jänner 2016, Seite 23. Sehr lesenswert!

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate März–April 2016 wird am 1. April 2016 heraus kommen.

Bearbeitungsstand: Montag, 1. Februar 2016

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
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