Zitaten-Truhe


Marie von Ebner-Eschenbach

Am 12. März dieses Jahres wurde des 100. Todestages von Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach gedacht. Geboren 1830 auf Schloss Zdislawitz bei Kremsier in Mähren (heute Tschechien), starb sie als berühmte Schriftstellerin deutscher Zunge 1916 in Wien. Im Jahr 1900 erhielt sie den ersten Ehrendoktor, den die Universität Wien einer Frau verlieh. Aus ihrem vielfältigen Schaffen werden hier einige ihrer zahlreichen Aphorismen präsentiert.

 

„Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.“

„Der Gescheitere gibt nach! Ein unsterbliches Wort. Es begründet die Weltherrschaft der Dummheit.“ 

„Siege, aber triumphiere nicht.“

„Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht.“

„Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.“

„Geistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie.“

„Ein Urteil lässt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil“

„Natur ist Wahrheit; Kunst ist die höchste Wahrheit.“

„Am Ziel Deiner Wünsche wirst Du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern zum Ziel.“

„Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids – und eine Quelle unendlichen Trostes.“ 

„Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.“ 

„An Rheumatismus und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen ist.“

„Ein Aphorismus ist der letzte Ring einer langen Gedankenkette.“

 

 

 

 

Bearbeitungsstand: Dienstag, 29. März 2016
 
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