Genius-Brief September–Oktober 2016

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Unter AUFGEBLENDET finden Sie am Ende der Inhaltsangaben aktuelle Hinweise auf besondere Zusammenhänge in Kurzfassung.

Die Verantwortung für die Inhalte der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Herausgeber ist Dr. Gerulf Stix, Ampass. Die Redaktion leitet Bernd Stracke, Innsbruck.
Beide sind erreichbar über verein@genius.co.at. Über die redaktionelle Linie des Mediums informiert: www.genius.co.at. Die Wiedergabe von Genius-Lesestücken ist nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft gestattet.

 

Inhaltsangaben

Der „neue Mensch“ ist eine Illusion

Über grundlegende falsche Annahmen aller radikalen Weltverbesserer schreibt Gerulf Stix in seiner Abhandlung: Der Irrtum aller Weltverbesserer. Weder gibt es den „Punkt null“, noch ist ein „neuer Mensch“ machbar. Praktische Verbesserungen sind nur in einer breiten Vielfalt und mit der tastenden Methode eines Sowohl-als-auch möglich. Fundamentalismus führt zu blinder Zerstörung.
Lesestück Nr. 01/September–Oktober 2016 – Abonnenten dort klicken = PDF

In der Türkei geht es drunter und drüber

Selbstverständlich kann es uns nicht kalt lassen, was rund um den Bosporus und östlich davon geschieht. Hintergrundwissen über Europas Nachbarland liefert Peter Toplack in seiner Analyse: Die Türkei vor einer trüben Zukunft. Ein bereits begonnen habender Bürgerkrieg, wirtschaftlicher Niedergang und die Rachefeldzüge eines Autokraten ohne Augenmaß lassen für die nächsten Monate in diesem Raum Schlimmes befürchten.
Lesestück Nr. 02/September–Oktober 2016 – Abonnenten dort klicken = PDF

Südtirol – schmerzlicher Gedenktag 21. Oktober

Während das fragwürdige Gruber-De Gasperi-Abkommen mehrfach gefeiert wurde, hat kaum jemand die menschliche Tragödie in der Folge des „Stahlpaktes“ zwischen den zwei Diktatoren Hitler und Mussolini groß angesprochen. Das nun holt Reinhard Ott in seinem Artikel „Option“ und „Optanten“ gründlich nach. Ein tiefer Riss spaltete die Deutschsüdtiroler zwischen Aussiedlern und Dableibern. Die nur mühsam verheilten Narben dieser Tragödie schmerzen heute noch.
Lesestück Nr. 03/September–Oktober 2016 – Abonnenten dort klicken = PDF

Eine neue EU-Einrichtung bezweckt Gesinnungsdruck

Im EU-Parlament wurde ein neuer Überwachungsmechanismus zur Bekämpfung unerwünschter gesellschaftspolitischer Vorstellungen geschaffen. Mit den Einzelheiten dazu setzt sich Stefan Fuchs in seinem Beitrag über Das Diktat von Brüssel auseinander. Diese neu installierte Überwachung der „richtigen Gesinnung“ ist eine Anmaßung der Sonderklasse und ruft böse Erinnerungen an Orwells Roman „1984“ wach (deutsch als Ullstein-Buch, Berlin-Wien 1976).
Lesestück Nr. 04/September–Oktober 2016 – Abonnenten dort klicken = PDF

Die Entstehung multikultureller Stadtteile

Wer sachlich diskutieren will, braucht objektive Zahlen und Fakten. Für Österreich und Deutschland liefert sie Stefan Luft im Lesestück Zahlen und Fakten zur Migration. Die hier dokumentierte Wirklichkeit bedarf keines zusätzlichen Kommentars mehr.
Lesestück Nr. 05/September–Oktober 2016 – Abonnenten dort klicken = PDF

Neu-Levante und Neu-Afrika in Europa?

Wer die Multikulti-Trommel rührt, wird in diesem Artikel von Helmut Müller beim Namen genannt: Vermischung als Herausforderung. Natürlich ist die Aufzählung nicht vollständig und kann es auch nicht sei. Aber die belegten Zitate aus dem Mund umtriebiger Personen helfen bei der Abklärung zeitgeistiger Phänomene.
Lesestück Nr. 06/September–Oktober 2016 – Abonnenten dort klicken = PDF

Je hirnverbrannter die Methode,
desto mehr kommt sie in Mode …

Diesmal stellen wir einen neuen „Reimer-König“ vor: Günter Merkel, laut Eigendefinition „PessiMist, aber trotzdem verheiratet“, gewährt uns in der Zitaten-Truhe Einblick in sein reimerisches Werken. Viel Spaß beim Lesen dieser klugen Verse!
Lesestück Nr. 07/September–Oktober 2016 – Abonnenten dort klicken = PDF

Königsgrätz 1866

Diese Entscheidungsschlacht zwischen Preußen und Österreich im Ringen um die Vorherrschaft im Deutschen Bund veranlasste Gerald Brettner-Messler, das Büchlein Der deutsche Bruderzwist zu verfassen. Hier wird dieser Band 223 der Eckartschriften von Bernd Stracke besprochen. Entgegen einer verbreiteten Legende handelte es sich bei diesem Ringen nicht um einen „Krieg zwischen Österreich und Deutschland“, denn auf Seiten der Österreicher kämpften neben anderen deutschen Ländern auch Württemberg, Bayern und Sachsen.
Lesestück Nr. 08/September–Oktober 2016 – Abonnenten dort klicken = PDF

Energie und das Lebendige

Mit dem Ur-Phänomen der Energie befasst sich Karl Sumereder in einer anspruchsvollen Abhandlung über Energie – die universale Kompetenz. In der Verknüpfung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen mit philosophischen Interpretationen entsteht vor dem geistigen Auge des Lesers ein erstaunlicher Zusammenhang von allem mit allem. Gewiss eine Lektüre für einen besinnlichen Abend.
Lesestück Nr. 09/September–Oktober 2016 – Abonnenten dort klicken = PDF

AUFGEBLENDET
FIAT JUSTITIA, PEREAT MUNDUS!

Jeder Student der Rechtswissenschaften kennt diesen lateinischen Spruch. Sinngemäß übersetzt, bedeutet er: „Dem Recht muss Genüge geschehen, gleichgültig ob die Welt daran zu Grunde geht.“ An diesen Spruch fühlt man sich erinnert, wenn man die Kettenreaktion der Peinlichkeiten rund um das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes zur Wiederholung der Stichwahl zum Amt des Bundespräsidenten miterlebt, besser gesagt: miterleidet. Die nochmalige Verschiebung auf den 4. Dezember 2016, vordergründig aus „technischen Gründen“, ist das nur mühsam getarnte Begräbnis der Wiederholungswahl. In Wirklichkeit handelt es sich bei der Wahl am 4. Dezember um die Neuwahl eines von zwei Kandidaten zum Bundespräsidenten. Dafür hat der mit Zweidrittelmehrheit gefasste Beschluss des Nationalrates für ein Ausnahmegesetz – typischer Fall einer allgemein verpönten „Anlassgesetzgebung“ – gesorgt. Die FPÖ war gut beraten, ihre Gesamtzustimmung zu verweigern; über Details kann man verschiedener Meinung sein.
Springender Punkt ist der Beschluss, von einem gänzlich neuen Wählerverzeichnis auszugehen. Die Begründung für ein neues Wählerverzeichnis, man müsse den vielen inzwischen 16 Jahre alt gewordenen Neuwählern doch Gelegenheit geben, ihr Wahlrecht erstmals ausüben zu können, ist schlichtweg haltlos. Warum? Jedes zu irgendeinem Stichtag erstellte Wählerverzeichnis ist doch schon wenige Tage nach dem Stichtag durch das ganz normale Leben „überholt“. Gleich nach jedem Stichtag sterben Menschen, die im Verzeichnis noch erfasst wurden, und erreichen andere Menschen durch ihr Geburtsdatum erstmals das Wahlalter, das sie am Stichtag noch nicht erreicht hatten. Weil das völlig normal ist, gibt es keinen juristischen Grund, jetzt ein neues Wählerverzeichnis zu erstellen. Daher hat jede „Wahlwiederholung“ vom ursprünglichen Wählerverzeichnis auszugehen. Indem für den 4. Dezember nunmehr ein neues Wählerverzeichnis erstellt werden soll, handelt es sich klar um eine Neuwahl. Die vom Verfassungsgerichtshof angeordnete Wiederholungswahl ist also ausgehebelt und somit begraben worden.
Auf der anderen Seite sind die offen zutage getretenen Schwachstellen der geltenden Möglichkeiten einer Briefwahl nicht beseitigt worden. Minimale Änderungen fallen da insgesamt nicht ins Gewicht. Mit der generellen Aussage der FPÖ, dass künftig die Briefwahl eine Ausnahmemöglichkeit sein solle, ist in die richtige Richtung gewiesen. Über Einzelheiten der Ausgestaltung bzw. über nötige Ergänzungsmaßnahmen (z. B. Vorwahltage) müsste noch ausführlich diskutiert werden. Das würde hier den Platz sprengen.
Politisch bedeutet das Sondergesetz für die Wahl des Bundespräsidenten am 4. Dezember eine versuchte Hilfestellung für den grün-roten Kandidaten. Seine Befürworter setzen auf die Briefwähler ebenso wie auf die Jungwähler. Die Befürworter Norbert Hofers ihrerseits hoffen, dass sich die Befürworter Alexander Van der Bellen da täuschen.
Die Entscheidung wird aber wohl von der Wahlbeteiligung insgesamt abhängen. In dieser Hinsicht gleicht die Wahlbeteiligung von (gerundet) nur einem Drittel&nbso;(!) aller Wahlberechtigten bei der jüngsten Wiederholungswahl im Bezirk Leopoldstadt in Wien einem Menetekel. Zeigt sich doch, wie sehr die Wahlmüdigkeit der wahlberechtigten Bürger um sich greift. Und diese Wahlmüdigkeit ist sichtlich u. a. ein Ausdruck für die große Enttäuschung der ganz normalen Menschen über das Polittheater hierzulande – freilich nicht nur in Österreich. Wenn diese Entwicklung weitergeht, wird sie die Demokratie untergraben. Dagegen müssen sich gerade die „mündigen Bürger“ stemmen. Das Grundrecht, frei wählen zu dürfen, muss entschlossen verteidigt werden. Das wichtigste Mittel dieser Verteidigung lässt sich durch eine eindeutige Forderung benennen: Gehe zu jeder Wahl, zu der Du berechtigt bist!

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate November–Dezember 2016 wird am 1. Dezember 2016 heraus kommen.

Bearbeitungsstand: Samstag, 1. Oktober 2016

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
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