Vermischung als Herausforderung


Was manche mit Europa so vorhaben. Also mit uns.

 

Von Helmut Müller

„Vermischung“ – gemeint ist offenbar „Rassenmischung“ –  erscheint als die propagierte Losung für Jahr und Tag. Kundgetan durch käuflich scheinende Intellektuelle, aber auch schon angedeutet durch solche Politiker wie den rotgrünen Sozialromantiker Van der Bellen oder  schon wesentlich deutlicher durch den mutmaßlichen Kriegsverbrecher und mit Skrupeln nicht gerade gesegneten französischen Präsidentschaftskandidaten Sarkozy.[1] Durch sie erhält dieses Wort zwar sein politisches Gewicht, Verantwortung im Falle eines Falles werden dieselben aber  kaum übernehmen wollen.

Während Sarkozys Landsleute ganz andere Sorgen plagen, glaubt der eitle Selbstdarsteller allen Ernstes, wie einige andere Politiker übrigens auch, die Herausforderung der Vermischung der verschiedenen europäischen Nationen mit außereuropäischen sei die Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Er meint dazu, es sei eine „Verpflichtung!“ und „zwingend“! Wer verpflichtet uns, wer zwingt uns, Monsieur Sarkozy? Ein dazu nicht taugliches antikes Vorbild wohl nicht.

Als nämlich Alexander der Große bei der Massenhochzeit von Susa achtzig makedonische Adelige mit vornehmen Perserinnen und mehr als zehntausend  Soldaten mit persischen Mädchen vermählen ließ und selbst eine persische Königstochter heiratete, wollte er der  kriegerischen antiken Welt  mit dieser  möglicherweise nicht nur politisch-strategisch motivierten Vermählung vielleicht auch ein versöhnliches Zeichen geben. Doch diese „Verschmelzung“ war, wie anzunehmen ist,   immerhin eine mit weitgehend „rassisch“ verwandten Trägern von zwei hochstehenden Zivilisationen. Und sie bedeutete  keine unmittelbare Gefahr für die Griechen. Trotzdem zerbrach Alexanders Imperium.

Von Rom nicht bewusst angestrebt, sondern hineingeschlittert 

Doch schon erheblich anders lief es später in Rom, das eine rassische Vermischung vermutlich nicht bewusst anstrebte, sondern eher durch verschiedene von Historikern längst ausführlich erwähnte Umstände in eine solche  hineinschlitterte. Roms Untergehen in einem multirassischen Völkergemisch sollte eigentlich lehrreich genug für Heutige sein. Wem das aber noch immer nicht genügt, der möge meinetwegen mit Gleichgesinnten im Sandkasten der Globalisten spielen, aber die Völker Europas in Ruhe lassen. Was die „Metissage“-Strategen natürlich nicht vorhaben, solange die Mehrheit der Europäer es wie schicksalhaft hinnimmt, als Spielzeug benutzt zu werden.

Solange ihnen niemand in den Arm fällt, werden die global tätigen Strategen und deren politische Gehilfen  im Miniaturformat weiter versuchen,  die ihnen gewinnbringenden Unternehmen durchzusetzen. Und so kämen wir, nehmen wir an, ausgehend von den Absichten des  berühmten Gefreiten, zu einer in ethnischer und kultureller Hinsicht undifferenzierten, explosiven Buntheit. Es würde bei bestehender Ausgangslage  den Europäer als Machtfaktor früher oder später von der Weltkarte fegen, was weder der  alte Grieche beabsichtigt haben konnte, noch das „Heilige Römische Reich“ wirklich im Sinne gehabt haben dürfte. Die führende Elite des heutigen  Großlabors menschlicher Torheiten soll dabei natürlich weitgehend unvermischt bleiben.

Die öffentlich wahrnehmbaren Protagonisten dieser Verschmelzungsideologie  kommen natürlich nicht in erster Linie aus dem Bereich der Politik. Tonangebend sind, nicht überraschend, vor allem  US-Intellektuelle wie der  antirassistische Aktivist Tim Wise oder der orthodoxe politische Kommentator Ben Shapiro, nicht zuletzt aber Professor Noel Ignatiev,[2] die alle ungefähr in die von früheren  Vordenkern vorgegebene Richtung denken. Wobei Ignatiev damit nicht hinter dem Berg hält, dass es gilt, die Minderheiten derart zusammenzubringen, dass damit das die Vorherrschaft beanspruchende „Weißsein“ an Bedeutung verliert. Am besten dadurch, in dem man es jetzt immer mehr schlecht macht und kriminalisiert.

Die Multikulti-Trommel rühren

In Neu-Deutschland macht sich dazu  in gewisser Hinsicht und mehr indirekt die ehemalige informelle Mitarbeiterin der Stasi, Anetta Kahane, stark. Sie bezeichnete es bekanntlich als „die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende“, dass diese es zugelassen habe, „dass ein Drittel des Staatsgebiets weiß blieb“. Wo doch erfahrungsgemäß alle anderen „Rassen“ viel friedliebender  und tüchtiger seien. Anders als die Weißen eben. Dazu Prof. Ignatiev: „Weiß sein“ ist eine Identität, die vollständig aus Unterdrückung hervorgehe. Armer Wicht.

Was nun aber die besagte Ex-Stasi-Maid besonders ärgern dürfte,  ist die Tatsache,  dass auf dem Gebiet der von ihr geschätzten ehemaligen DDR die Alternative für Deutschland (AfD)  sich kein Blatt vor den nationalen Mund nimmt und damit auch noch Erfolg hat. Aber da die reizende Dame von verschiedenen, auch staatlichen Stellen unterstützt wird, braucht die  im Hauptberuf Vorsitzende der etwas merkwürdigen „Amadeu Antonio Stiftung“ dennoch nicht am Hungertuch zu nagen.

Eine weitere, ähnlich getaktete Dame dieser Zunft, Barbara Lerner Spectre,[3] eine aus Israel nach Schweden zugewanderte  US-Staatsbürgerin, äußert sich ebenfalls, in wessen Auftrag auch immer, sehr deutlich in Sachen Vermischung. Für die gute Sache rührt sie daher schon, nicht unbedingt zur Freude eines Teils ihrer internationalen „Community“, die Multikulti-Trommel ganz ordentlich und scheut sich auch nicht, ohne Umschweife zum Kern ihrer Sache zu kommen: Ohne jüdische Führung werde, wie sie meint,  Europa nicht überleben. Da  staunen selbst unsere ohnmächtigen Politikdarsteller.

Diese charmante Dame  und ihr schwedisches Institut scheinen Teil eines NGO-Netzwerkes zu sein, das sich ein anderes Europa auf die Fahnen geschrieben hat und Herrn Soros mehr oder weniger nahe steht. Da arbeiten zwischen Nordkap und Sizilien, zwar realitätsfremd, aber direkt am „Kunden“, auch etliche von Regierungen geförderte  politisch korrekt antifaschistische und antirassistische „nützliche Idioten“. Vor allem in Frankreich auch. Und dort in einem konkreten Fall vornehmlich für Afrikaner, die angeblich ständig mit staatlichem Rassismus und Diskriminierung konfrontiert werden.

So  widmet jetzt  eine der Migrantenszene  nahe stehende französische Initiative in Reims allen von Rassismus und Diskriminierung Betroffenen, meist Afrikanern, ein antirassistisches Sommercamp. Doch aufgepasst: Weißen soll der Zutritt verboten werden!  Na, bravo! Aber, nebenbei bemerkt, ist das nicht Rassismus? Außerdem: Wenn Farbige in Frankreich diskriminiert werden (sieht man ja an der Fußballnationalmannschaft), warum gehen dieselben dann nicht zurück in ihr jeweiliges  Heimatland?

Umtriebig ist man auch in deutschen Landen, und zwar für eine „Europäische Republik“. Da  haben, so wird berichtet, einige linke Intellektuelle echt Epochales für deutsches und europäisches Gemeinwohl ausgebrütet: Es  meinen die Soros[4] nicht ferne stehende omnipräsente Politikwissenschafterin und Institutsleiterin Ulrike Guérot[5] und der stets umtriebige Direktor des von wem immer inspirierten „European Council of Foreign Relations“ (ECFR),  Mark Leonard,  gemeinsam mit dem an  medialer Zuneigung gewiss auch nicht darbenden Wiener Schriftsteller und „Dauer-Stipendiaten“ Robert Menasse, dass jeder Mensch in Zukunft das Recht haben müsse, nationale Grenzen zu durchwandern und sich dort niederlassen zu können, wo er will. Ein gewiss schöner Traum, außer für mögliche Opfer desselben, er reicht aber  immerhin als Köder für manche Deutsche und ähnlich gesinnte Europäer, die nicht  hinter die Kulissen von Guérots „Europäische Demokratie Lab.“  und Leonards ECFR  zu schauen vermögen.

„Neu-Damaskus“ und „Neu-Aleppo“?

Die ernst gemeinten und nur in Teilbereichen überzeugenden, aber sicher gut honorierten „Überlegungen“ haben natürlich eine Fortsetzung: Migranten sollten Kapital und Boden für Wohnzwecke zur Verfügung gestellt bekommen, was ihnen ermögliche, sich um sich selbst zu kümmern und anzufangen, Städte zu bauen. Meinen die Autoren  jedenfalls. Also, und so versteht man die Sache, man möge, zum Beispiel, den muslimischen Einwanderern  europäisches Land geben, um dort „Neu-Damaskus“ oder „Neu-Aleppo“ entstehen zu lassen. Bravo!

Heimat umpflanzen nennt man das, tolle Utopie, gewiss. Man braucht dazu ja bloß den eingeborenen Europäern erst ihren Nationalstaat, dann ein Stück ihrer Heimat wegzunehmen. Um sie insgesamt zu schwächen? Denn das wäre doch der Fall, wenn an die Stelle ihrer Nationalstaaten politisch bedeutungslose, doch manipulierbare Regionen gesetzt und diese  dann an ein institutionell und politisch gestärktes „Big-Business“-Brüssel ausgeliefert würden.  Dazu braucht es allerdings noch viel Überzeugungsarbeit, aber Georg  Bàcsi Soros könnte es mit seinem Geld und mit Hilfe seiner Gehilfen in Staat und Gesellschaft schon „richten“.

Seit einiger Zeit sucht der milliardenschwere, auch politische, Spekulant deshalb Verbündete im Europäischen Parlament. Ja, und wen wundert es, er ist bereits bei einer erklecklichen Anzahl vor allem linker und liberaler Abgeordneter fündig geworden (wie aus „geleakten OSF-Seiten hervorgeht). So könnte  man, heißt es in den „geleakten“ Papieren, die Zusammenarbeit mit Gesetzgebern (am Volk vorbei natürlich, Anm.) anstreben. Am Ende soll das Soros-Destabilisierungs- und Spekulationsimperium dem Vernehmen nach so etwas wie ein Weltordnungszentrum („global governance“) für Migrationsströme werden, denen eine vermischte Soros-Republik natürlich wenig entgegensetzen würde.

In dieser und auch anderer Hinsicht sind die zuletzt publik gewordenen Enthüllungen über die Tätigkeit der „Open Society Foundation“ (OSF) also einigermaßen aufschlussreich. Dass die Migrationskrise als das „neue Normale“ wahrgenommen werden soll und „neue Möglichkeiten“ eröffnet, um als OSF global besser präsent und aktiv zu sein, versteht sich ja von selbst. Sicher nicht zum finanziellen Nachteil unseres guten Finanz-Onkels und seiner Helfer und Helfershelfer  – bis hinunter zum kleinen Quartiergeber – die ein Ende des Migrationsstromes daher kaum herbeiwünschen werden.

Auch wenn, wie manche einwerfen werden,  die überwiegende Mehrheit der hier genannten Personen einer bestimmten „Ethnie“ zuzuordnen ist, sollte von voreiligen Schlussfolgerungen Abstand genommen werden. Soros und seine weitere Umgebung sind nicht repräsentativ für eine ganze Großgruppe. Dennoch wäre es hilfreich, würden vernünftige, mit Hausverstand gesegnete prominente Vertreter dieser einflussreichen Interessensgruppe endlich einmal laut und deutlich gegen solche weltUNordnungspolitische, schleichenden Völkermord begünstigende Vorhaben Stellung beziehen. Auch in ihrem Interesse.

Insgesamt gefordert in diesem Sinne wären aber besonders unsere Politiker. Oder werden sie alle, ob an der Regierung oder in der Opposition, bereits zu Gegenteiligem verpflichtet, gar gezwungen? Dann wäre es aber für wachsame bekennende Patrioten hoch an der Zeit, die Konsequenzen daraus zu ziehen und politisch neue Wege zu beschreiten. 

Anmerkungen

[2] Prof. Ignatiev: https://youtu.be/6_pIWUritDo

[3] Barbara Lerner Spectre: https://youtu.be/UbJWsbaY_qA

[5] Ulrike Guérot: https://youtu.be/y4Tbye1ZXBQ

Bearbeitungsstand: Donnerstag, 29. September 2016

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