Genius-Brief November–Dezember 2016

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Unter AUFGEBLENDET finden Sie am Ende der Inhaltsangaben aktuelle Hinweise auf besondere Zusammenhänge in Kurzfassung.

Die Verantwortung für die Inhalte der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Herausgeber ist Dr. Gerulf Stix, Ampass. Die Redaktion leitet Bernd Stracke, Innsbruck.
Beide sind erreichbar über verein@genius.co.at. Über die redaktionelle Linie des Mediums informiert: www.genius.co.at. Die Wiedergabe von Genius-Lesestücken ist nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft gestattet.

Inhaltsangaben

Die Präsidentschaftswahlen in den USA

Der Wahlsieg von Donald Trump hat hierzulande viele, insbesondere auch Herrn Van der Bellen „schockiert“. Nicht so die Kenner der US-amerikanischen Verhältnisse, zu denen auch Lothar Höbelt zählt. Er schildert in seinem Beitrag Trump und die USA die Besonderheiten des dortigen Wahlsystems. Auch konstatiert er, dass die USA deutlich weiter „rechts“ stehen, als es viele Europäer sehen wollen. So werden die Auswirkungen dieser US-Präsidentschaftswahl für Europa insgesamt nicht so „katastrophal“ sein, wie das die „Linken“ und ähnlich gefärbte Medien in der EU „befürchten“.
Lesestück Nr. 01/November–Dezember 2016

Unsere Kinder werden dem Staat ausgeliefert

Was mit unseren Kindern geschieht, ist ein Trauerspiel. Wie deren umfassende Indoktrinierung vonstatten geht, beleuchtet Gerulf Stix in dem Beitrag Die Verstaatlichung unserer Kinder. Es gibt ein verhängnisvolles Zusammenspiel von Zeitgeist, Anti-Familienpolitik und wirtschaftlichem Druck auf Mütter. Unsere Zukunft steht auf dem Spiel, wenn der gesellschaftspolitische Kurs nicht energisch neu bestimmt wird.
Lesestück Nr. 02/November–Dezember 2016

Zentralisten gegen nationale Minderheiten

Einerseits kämpfen die sogenannten Nationalstaaten gegen Brüssel um mehr Souveränitätsrechte, andererseits verweigern viele von ihnen ihren eigenen nationalen Minderheiten mehr Autonomierechte. Mit diesen Streitfragen in Europa befasst sich Reinhard Olt unter Ignorierte nationale Minderheiten – Krux der EU gründlich. Die EU vertut eine ihrer wenigen Chancen, indem sie das Schicksal aller Minderheiten in Europa den Zentralisierern in den großen Mitgliedsstaaten überlässt. Jüngstes Beispiel: Aushöhlung der Südtirolautonomie durch Renzis versuchte „Verfassungsreform“ in Rom.
Lesestück Nr. 03/November–Dezember 2016 

Die direkte Demokratie ist eine zarte Pflanze

Mit weit verbreiteten Missverständnissen über die direkte Demokratie in der Schweiz räumt Jan Mahnert auf, indem er Fakten aufzeigt: Schweiz: Grenzen der direkten Demokratie. Richtig ist, dass das Volk wachsam bleiben muss. Aber die direkte Demokratie ist nur so gut, wie es auch das Volk ist. Und immer sind die Machthaber darauf aus, den dokumentierten Volkswillen nach ihren eigenen Vorstellungen zu verbiegen.
Lesestück Nr. 04/November–Dezember 2016 

Ganze Stadtteile in Europa rutschen in die Armutsfalle

Unsere Leser kennen den Wissenschafter Stefan Luft bereits dank seines Beitrages „Zahlen und Fakten zur Migration“ im Genius-Brief vom September-Oktober 2016. Diesmal liefert Stefan Luft im Beitrag Kettenwanderung Zahlen und Fakten zur Integration und zu der Lage der Familien. Ganze Stadtteile geraten in die Segregationsfalle. Die Situation dort wird nach und nach unbeherrschbar.
Lesestück Nr. 05/November–Dezember 2016 

Graffiti und verschmierte Wahlplakate

Über das ausufernde Graffiti-Unwesen und üble Sachbeschädigungen berichtet Bernd Stracke anhand vieler Beispiele und bestürzender Fotos in seinem Aufsatz Narrenhände beschmieren Tisch und Wände. Auch Plakate von Norbert Hofer waren im zu Ende gehenden Wahlkampf bevorzugtes Ziel von anti-demokratischen Beschmierern und gewalttätigen Zerstörern. Es häufen sich die Fälle, in denen Menschen, die angeblich für die Demokratie kämpfen, auf höchst anti-demokratische Weise normale Spielregeln der Demokratie und sogar demokratisch zustande gekommene Wahlergebnisse nicht anerkennen wollen.
Lesestück Nr. 06/November–Dezember 2016 

Der Mangel wie der Überfluss,
beide sorgen für Verdruss …

Unseren neuen „Reimer-König“ kennen Sie vermutlich schon: Günter Merkel, laut Eigendefinition „PessiMist, aber trotzdem verheiratet“, gewährt uns in der Zitaten-Truhe auch diesmal wieder Einblick in sein reimerisches Schaffen. Sie werden beim Lesen seiner Verse gewiss herzhaft lachen!
Lesestück Nr. 07/November–Dezember 2016 

„Syrien zwischen Schatten und Licht“

Hier bespricht Peter Toplack – selbst ein ausgewiesener Kenner des Nahen Ostens – das obige Buch von Karin Leukefeld unter der Überschrift Syrien – wie es wirklich war und ist. Die Autorin lässt durch die Berichte von Zeitzeugen oder deren Nachfahren die Geschichte Syriens von 1916 – 2016 vor unseren Augen lebendig werden. Diese neutrale und seitens der Autorin ohne Werturteile gestaltete Zusammenschau hebt sich wohltuend von der heutzutage fast durchwegs einseitigen Berichterstattung in den führenden Medien ab.
Lesestück Nr. 08/November–Dezember 2016 

Mann und Frau als evolvierte Menschentypen

Was die moderne Naturwissenschaft über die biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau weiß, legt Prof. Dr. Ulrich Kutschera in seinem Buch über Das Gender-Paradoxon dar. Dieses Buch wird hier sachkundig von unserem Autor Mathias Holweg besprochen. Wie sehr die zeitgeistige Gender-Ideologie durch wissenschaftlich erhärtete biologische Fakten widerlegt wird, zeigt beispielsweise die heutige Gender-Medizin: Medikamente und Therapien wirken bei Frauen anders als bei Männern. Gleichstellung und Gleichheit sind eben Zweierlei.
Lesestück Nr. 09/November–Dezember 2016 

AUFGEBLENDET

Mit Angelika Merkel ist auch künftig zu rechnen
Der Höhenflug der AfD in Deutschland lässt bei den führenden CDU-CSU-Politikern die Alarmglocken schrillen. Dass diese Kreise aufgeschreckt reagieren, dürfte einer der maßgeblichen Gründe für die Entscheidung von Bundeskanzlerin Merkel sein, noch einmal als Spitzenkandidatin der CDU bei den Wahlen im Jahr 2017 antreten zu wollen. Auch der CSU-Obmann und Ministerpräsident Seehofer ist eingeknickt. Noch vor wenigen Monaten Scharfmacher gegen die Einwanderungspolitik Merkels, gibt er sich heute zahm.
Ein weiterer wesentlicher Grund für Merkels Entschluss dürfte in der Struktur ihrer Persönlichkeit liegen. Sie ist eine harte Kämpfernatur. Daher ist sie nicht bereit, trotz selbstverschuldeter Niederlagen und großer Unzufriedenheit bei sehr vielen ihrer ursprünglich eigenen Wählerinnen und Wählern kampflos das Feld zu räumen. Mit dem Spruch: „Wir schaffen das!“ als Losung für die Einwanderungspolitik der Berliner Regierung hat Merkel ihren jüngsten schweren Fehler begangen. Sie weiß das inzwischen wohl auch. Trotzig, wie sie nun einmal ist, beharrt sie dennoch offiziell auf diesem Spruch, setzt aber in der praktischen Politik vorsichtig und schrittweise Maßnahmen, die der berechtigten Kritik an ihrer „Flüchtlingspolitik“ mit der Zeit den Wind aus den Segeln nehmen sollen. Neben anderem wird das durch die deutlich steigende Zahl der Zurückweisungen von Immigranten an der deutsch-österreichischen Grenze belegt. Auch diese Methode ist typisch für Merkels Vorgangsweisen.
Ein dritter wichtiger Grund für Merkels neuerliches Antreten ist die tatsächlich blanke Angst von CDU und CSU um ihre noch vorhandenen Machtpositionen. Wenn christ-demokratische Wähler scharenweise zur AfD abwandern, kann sich die CDU an den Fingern abzählen, wann sie die Mehrheit gegenüber einer SPD verlieren wird, die dann unter den Druck der Parteien „Die Linke“ und „Die Grünen“ für ein rot–rot–grünes Regierungsbündnis auf Bundesebene – wie ein solches gerade derzeit in Berlin auf Landesebene installiert wird – geraten würde.
Dabei könnte ein Bündnis mit der AfD ein rot–rot–grün regiertes Deutschland verhindern! Aber dazu ist die in ihren Jugendjahren in der DDR geprägte Angelika (1) offenbar nicht bereit. Lieber gibt sie dem Sozialdemokraten Gabriel in einigen Punkten nach, um ihn bei Laune für eine neuerliche Koalition mit der CDU/CSU zu halten.
Ein deutlich sichtbares Zeichen dafür setzte Merkel mit ihrem Nachgeben in der Frage des gemeinsamen Kandidaten von CDU und SPD für die Wahl des nächsten Bundespräsidenten. Der Sozialdemokrat und derzeitige Außenminister Frank-Walter Steinmeier – ein durchaus fähiger Mann – war anfänglich nur ein Vorschlag von Sigmar Gabriel, keineswegs goutiert von Merkel. Aber die Bundeskanzlerin gab letztlich nach. Weil aber nun Martin Schulz (SPD) das EU-Parlament verlässt und statt dessen in die Innenpolitik Deutschlands wechselt, könnte Merkel die Rechnung ohne den Wirt gemacht haben.
So fügt sich eins zum anderen. Wer also gehofft haben sollte, Merkel werde aus ihrem schweren Fehler in der Einwanderungsfrage letztlich die Konsequenzen ziehen und aufgeben, der hat sie unterschätzt. Deutschland und Europa werden weiterhin mit dieser „eisernen Lady“ in Berlin rechnen müssen.

Anmerkung:

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate Jänner–Februar 2017 wird am 1. Februar 2017 heraus kommen.

Bearbeitungsstand: Donnerstag, 1. Dezember 2016

 

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
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