Genius-Brief März–April 2017

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Unter AUFGEBLENDET finden Sie am Ende der Inhaltsangaben aktuelle Hinweise auf besondere Zusammenhänge in Kurzfassung.

Die Verantwortung für die Inhalte der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Herausgeber ist Dr. Gerulf Stix, Ampass. Die Redaktion leitet Bernd Stracke, Innsbruck.
Beide sind erreichbar über verein@genius.co.at. Über die redaktionelle Linie des Mediums informiert: www.genius.co.at. Die Wiedergabe von Genius-Lesestücken ist nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft gestattet.
 

Inhaltsangaben

Sozialstaat und Masseneinwanderung sind unvereinbar

Beim Dauerthema der Masseneinwanderung sollte man keinesfalls abstumpfen, auch wenn das durch die sich einschleichende Gewöhnung droht. Der Wissenschafter Rolf Peter Sieferle behandelt hier Die wirklichen Ursachen der Migration tiefschürfend. Wirtschaftliche Unzufriedenheit treibt die stark anwachsende Bevölkerung der Dritten Welt in das verlockend glitzernde Europa. Aber Europa ist kein „leerer Raum“. Die offiziell propagierte „Willkommenskultur“ führt in die Irre.
Lesestück Nr. 1/März–April 2017 

Der „angestellte“ Mittelstand

Das herkömmliche Bild vom Mittelstand ist überholt. Inzwischen zählt der „angestellte“ Mittelstand samt seinem Umfeld rund doppelt so viele Menschen wie der „selbständige“ Mittelstand. Das erläutert Olaf Jörgens in seiner Abhandlung Der neue Mittelstand. Diese wichtige Erkenntnis unterstreicht auch, welche ausschlaggebende Rolle dabei Bildung und Qualifikation spielen. Folglich muss Mittelstandspolitik heute anders angelegt werden als in früheren Zeiten.
Lesestück Nr. 2/März–April 2017 

Wo beginnt Künstliche Intelligenz?

Wie schwer die Grenzen zu ziehen sind, ab denen wir die Existenz von Künstlicher Intelligenz konstatieren müssen, schildert Rüdiger Stix im Beitrag: Wie intelligent ist Künstliche Intelligenz? Wir sollten die Warnung von Stephen Hawking beachten! Ist Künstliche Intelligenz erst einmal da – vielleicht ist sie es schon? -, dann wären wir ihr mehr ausgeliefert als den Atomwaffen.
Lesestück Nr. 3/März–April 2017 

Wie brutale Kriminelle die Menschen verängstigen

Nicht bloß „Aktenzeichen XY“ zeigt brutale Kriminalität auf. Allenthalben wächst in Europa von Tag zu Tag die Furcht davor. Der erfahrene Kriminalist Wilhelm Lahres erzählt in dem Artikel Banditentum und Wegelagerei als Verelendungsfolge die Geschichte des Russen Ljonka, der im revolutionären St. Petersburg sein Unwesen trieb. Diese Geschichte könnte auch heute spielen – irgendwo in einer der europäischen Städte!
Lesestück Nr. 4/März–April 2017 

Oft passt den Regierenden der Volkswille nicht

Über Direkte Demokratie wird viel gesprochen. Die Freiheitlichen wünschen sie. Häufig dient die Schweiz als Musterbeispiel. Wie problematisch dort die Direkte Demokratie heutzutage gehandhabt wird, beschreibt Jan Mahnert in seinem Beitrag: Soll die Straße die Wahlurne aushebeln? Er liefert ein anschauliches Bild der Praxis, während hierzulande über Vorteile wie Nachteile der Direkten Demokratie hauptsächlich theoretisiert wird. Wie sehr jedes System aber von einer verbreiteten Grundstimmung getragen wird, entscheidet letztlich die Metapolitik.
Lesestück Nr. 5/März–April 2017 

Ohne Dichtung geht’s wohl nicht …

Günter B. M e r k e l – eine pure Namensgleichheit! – gilt in Deutschland als „Reimer-König“. Seine köstlichen Wortspielereien, von denen sich eine kleine Auswahl hier in unserer Zitaten-Truhe findet, bringen ein wenig Heiterkeit in den politisch eher trüben Alltag. Lassen Sie sich die Verse auf der Zunge zergehen!
Lesestück Nr. 6/März–April 2017 

Die griechische Antike für geistige Feinschmecker

Die grundlegende Bedeutung des vorchristlichen Griechenland für unsere gesamte abendländische Zivilisation und Kultur hat Hans-Joachim Schönknecht in drei monumentalen Buchbänden dokumentiert. Unser Autor Karl Sumereder bespricht dieses Werk in dem Beitrag Mythos – Wissenschaft – Philosophie in lakonischer Kürze. Das Werk bietet keine kurzweilige Lektüre, hinterlässt dafür aber einen nachhaltigen Eindruck – und ist in wunderschöner Sprache geschrieben!
Lesestück Nr. 7/März–April 2017 

Europa zwischen Atlantik und Levante

Obwohl geschichtlich breit untermauert, befasst sich das erstaunliche Buch von Hans-Josef Friedrich hauptsächlich mit allen für die europäischen Völker entscheidenden Zukunftsfragen. Gerulf Stix bespricht dieses Buch hier unter dem Titel Eine mutige geopolitische Analyse. Wer dieses Buch in die Hand nimmt und zu lesen beginnt, wird es nach langen Stunden sehr nachdenklich aus der Hand legen. Nichts für Leute, die bloß auf die Gegenwart fixiert sind.
Lesestück Nr. 8/März–April 2017 

Energie – Universum – Leben

In gestraffter Form unternimmt Karl Sumereder eine Tour d’Horizon durch den neuzeitlichen Wissensstand von Naturwissenschaften und Philosophie. In seinem Beitrag über Das schöpferische Universum geht es um nichts weniger als um die Frage, die J. W. v. Goethe im „Faust“ stellt: „Wissen möcht ich, was die Welt im Innersten zusammenhält?“ Die Antwort der modernen Wissenschaft: Wir können es nicht wissen! Freilich gibt es auch andere Antworten. Doch das Fragezeichen bleibt.
Lesestück Nr. 9/März–April 2017 

AUFGEBLENDET
Die türkische Landnahme in Europa

Die gegenwärtigen Aktivitäten des türkischen Staatspräsidenten Erdogan weisen zwei Hauptstoßrichtungen auf: eine innenpolitische und eine außenpolitische. Die innenpolitische Stoßrichtung steuert eindeutig auf das Ziel zu, in der Türkei eine Art von Faschismus zu etablieren. Wenn das Verfassungsreferendum die von Erdogan erhoffte Zustimmung findet, wird praktisch nur mehr  e i n  Mann das Sagen haben, nämlich der Staatspräsident, der zugleich Kanzler ist und mittels Dekreten weitgehend am formal weiter bestehenden Parlament vorbei die Gesetze bestimmen kann. Andersdenkende Türken werden heute schon zu vielen Zehntausenden aus den verschiedenen Staatsstellen entlassen, verfolgt und eingesperrt. Hohe türkische Militärs und Diplomaten, die im Ausland tätig waren, suchen in den dortigen Ländern um Asyl an. Sogar skandinavische Länder gewähren ihnen inzwischen solches Asyl. Die Tagespresse ist darüber hinaus voll von Berichten über Einschränkungen der Meinungsfreiheit in der Türkei, die Einstellung aufmüpfiger Zeitungen, über die systematische Verfolgung aller Gülen-Anhänger, das Verbot, in den Schulen über die Evolution zu lehren, usw. usw. Kurz und bündig zusammengefasst: Die Türkei begräbt ihre bislang säkuläre Entwicklung in Staat und Gesellschaft; das System wird schrittweise umgestaltet zu einer Art von islamischem Faschismus. Eine EU, die mit einem solchen Land noch Beitrittsverhandlungen führt (derzeit jedenfalls verzweifelt versucht, solche weiterzuführen), verliert dadurch ihre ohnedies schon stark angeschlagene Glaubwürdigkeit vollends.

Die außenpolitische Stoßrichtung Erdogans zielt u. a. auf die Beherrschung Europas durch die Türkei ab. Seine „fünfte Kolonne“ ist millionenfach in Mittel-, West und Nordeuropa bereits angesiedelt. Anders kann man Erdogans jüngste Aufforderung an „seine“ Türken in Europa nicht verstehen, „fünf anstatt nur drei Kinder“ in die Welt zu setzen, damit – so wörtlich – „Euch dann die Zukunft gehört“. Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger als ganz offen erklärte Landnahme! Genau dazu passt die frühere Aussage Erdogans, wonach „Assimilation ein Verbrechen“ sei (Köln 2010). Dazu passen die Massendemonstrationen mit einem Meer von türkischen Fahnen in mitteleuropäischen Städten, auch in Wien und in Innsbruck. Dazu passen die hunderttausendfachen, häufig verheimlichten Doppelstaatsbürgerschaften, die es den angeblich bei uns hier in Österreich und Deutschland voll „integrierten“ Türken erlauben, hier in unseren Ländern über Erdogans Verfassungsreform in der Türkei abzustimmen. Nur rot-grüne Traumtänzer können das noch als normal bejubeln, während sie in Wahrheit an ihrem eigenen Untergang als eingesessene Europäer kräftig mitwirken. Diese bodenlose Naivität in Europa selbst ist weitaus schlimmer, als es die Nazi-Beschimpfungen und andere Frechheiten aus dem Mund hochrangiger türkischer Politiker in Richtung Europa sind. Ihr rot-grünen Traumtänzer, wacht endlich auf!

Ein antiker Spruch lautet: „Wen die Götter stürzen wollen, den schlagen sie mit Blindheit.“ Dieser klassische Befund trifft heute auf das rot-grüne Establishment in den Medien und vielen Bildungsstätten zu. Während ein Erdogan die türkische Landnahme propagiert und Europa an der Masseneinwanderung aus fremden Kulturkreisen insgesamt würgt, zetern die rot-grünen Traumtänzer gegen das Voranschreiten des „Rechtspopulismus“ in ganz Europa. Sie haben einfach noch nicht begriffen, dass das, was sie unter ihrem „Kampf gegen rechts“ verstehen, das Produkt ihrer eigenen Blindheit ist. Sie sind blind für die Lebenswirklichkeit. Sie erkennen einfach nicht, dass es längst um das Überleben der europäischen Völker geht. Aber die Völker sind bereits aufgewacht. Sie wehren sich gegen den ihnen drohenden Untergang. Mit RECHTS oder LINKS hat das herzlich wenig zu tun. Es hat auch wenig zu tun mit dem angeblichen POPULISMUS aller der Parteien, die dieses Empfinden in den Völkern politisch artikulieren

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate Mai–Juni 2017 wird am 1. Juni 2017 heraus kommen.

Bearbeitungsstand: Samstag, 1. April 2017

 

Dieter Grillmayer
Dritte Kraft mit neuem Schwung
Österreichs Innenpolitik
2006–2016
im internationalen Kontext
GENIUS-EDITION, Band 4
Wien, 2017
ISBN 978-3-9504378-0-5
Preis: 19,90 Euro

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
Genius – Gesellschaft für freiheitliches Denken, Verein mit Sitz in Wien. ZVR 127778490
A-1010 Wien, Kärntner Straße 10/5, Telefon +43/0/664 3003 701, EMail: verein@genius.co.at
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