Genius-Brief Jänner–Februar 2018

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Unter AUFGEBLENDET finden Sie am Ende der Inhaltsangaben aktuelle Hinweise auf besondere Zusammenhänge in Kurzfassung.

Die Verantwortung für die Inhalte der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Herausgeber ist Dr. Gerulf Stix, Ampass. Die Redaktion leitet Bernd Stracke, Innsbruck.
Beide sind erreichbar über verein@genius.co.at. Über die redaktionelle Linie des Mediums informiert: www.genius.co.at. Die Wiedergabe von Genius-Lesestücken ist nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft gestattet.

Inhaltsangaben

Die Freiheitlichen und ihre Europapolitik

Österreichs neue Regierung und was sich alles ändert bilden den Schwerpunkt der Analyse, die Gerulf Stix unter dem Titel Neue Regierung – neue Politik hier vorlegt. Der Bogen spannt sich von der Innenpolitik über die Europapolitik bis zur leider ziemlich beunruhigenden Weltlage. Der Artikel erschöpft sich aber nicht in einer bloßen Analyse, sondern zeigt auch zukunftsträchtige Wege für Lösungen auf. Global gesehen ist einer dieser Wege eine konstruktive Friedensachse: USA – Europa – Russland. Das neutrale Österreich kann dazu beitragen. Eine der Hoffnungen auf neue Politik!
Lesestück Nr. 01/Jänner–Februar 2018 – Abonnenten dort klicken = PDF

Das Phänomen des Multikulturalismus

Hans-Joachim Schönknecht breitet in dieser Studie ein atemberaubendes Panorama aus, dessen Mosaik sich aus Ideologie und realen Fakten zusammensetzt. Die Illusion des Multikulturalismus wird in diesem 1. Teil der Abhandlung als Mischung aus Denkfehlern, falsch gelaufener Politik und den daraus resultierenden Problemen dargestellt. Wer diesen tiefgründigen Gedankengängen auch weiterhin folgen will, darf sich heute schon auf den 2. Teil freuen, der im nächsten Genius-Brief erscheinen wird.
Lesestück Nr. 02/Jänner–Februar 2018 – Abonnenten dort klicken = PDF

Die umstrittene Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler

Im Regierungsprogramm der neuen Bundesregierung ist die Einführung einer möglichen Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler festgeschrieben. Reinhard Olt kritisiert das in dieser Frage knieweiche Verhalten insbesondere Tiroler Politiker und Meinungsmacher, die sich ansonsten gern mit ihrer „Tirolität“ brüsten. Die „Herzensangelegenheit Südtirol“ bleibt bei diesen Leuten nur für Sonntagsreden vorbehalten. Reinhard Olt hält ihnen den Spiegel vor und räumt mit dem vorgeschobenen Motiv auf, dass man „Italien nicht verärgern“ wolle: Rom praktiziert seit Langem selbst die Doppelstaatsbürgerschaft für seine „ethnischen“ Italiener im jeweiligen Ausland!
Lesestück Nr. 03/Jänner–Februar 2018 – Abonnenten dort klicken = PDF

Die Ehe als Schutz für den Nachwuchs wird entwertet

Die Verfassungsrichter haben den Blick auf das Wesentliche verloren. Mit seinem Erkenntnis, dass die „Ehe für alle“ sexuellen Varianten gelten müsse, hat der VfGH in Wien völlig unsensibel mit einem offenbar rein formalistisch untermauerten Urteil den eherechtlichen Schutz für mögliche Nachkommen beseitigt. Dieter Grillmayer zeigt in seiner Betrachtung „Ehe“ stellt auf Nachwuchs ab die Bedeutung des Eherechts als Schutz für die Frau in ihrer Eigenschaft als Mutter auf. Selbst unter Außerachtlassung religiöser Motive, die berechtigt erscheinen, geht es beim Ehevertrag vorrangig um mögliche Kinder sowie um die elterliche Verantwortung für diese. Den vom herrschenden Zeitgeist offen unterstützten Zerfallserscheinungen in der Gesellschaft zugunsten individualistischer Beliebigkeit haben die österreichischen Verfassungsrichter jedenfalls Vorschub geleistet.
Lesestück Nr. 04/Jänner–Februar 2018 – Abonnenten dort klicken = PDF

Allmähliches Umdenken in der Drogenpolitik

In der Drogenpolitik standen sich Befürworter und Gegner eines strikten Drogenverbots bislang hart gegenüber. Unser Autor Bertram Schurian stellt nunmehr ein allmähliches Umdenken fest. In seinem Artikel Afghanistan – Hauptproduzent von Rohopium betrachtet er die weltweite Entwicklung. Er zitiert u. a. eine namhafte Schweizer Stimme, die darlegt, dass die strikte Verbotspolitik letztlich nur den illegalen Dealern nütze. So sieht er sich in seiner seit Jahren vertretenen Skepsis bestätigt. Es wäre wichtig, dem illegalen Handel die Geschäftsgrundlage zu entziehen. Das macht jedoch keineswegs massive Erziehungsarbeit gegen Drogenkonsum sowie sinnvolle Therapien für Süchtige überflüssig!
Lesestück Nr. 05/Jänner–Februar 2018 – Abonnenten dort klicken = PDF

Das Bildungsprogramm der schwarz-blauen Bundesregierung

Der ausgewiesene Experte Dieter Grillmayer bescheinigt der Koalitionsregierung Kurz-Strache „eine Bildungsreform im Zeichen von Leistung, Qualität und Effizienz“. In seiner Analyse Bildung: Rückkehr zum Leistungsprinzip stellt Grillmayer das Bekenntnis zum „differenzierten Schulwesen“ heraus. Hier geht ein Praktiker die wichtigsten Fragen Punkt für Punkt durch. Doch sollte sich niemand der Illusion hingeben, dass die mittlerweile eingetretenen Fehlentwicklungen infolge einer jahrzehntelang falsch betriebenen Bildungspolitik quasi auf Knopfdruck zu beheben sind.
Lesestück Nr. 06/Jänner–Februar 2018 – Abonnenten dort klicken = PDF

Chinesische Weisheiten

Zu den ältesten großen Reichen dieser Welt zählt China. Das moderne China ist nun dabei, einen angemessenen Rang in der Weltpolitik für sich geltend zu machen. Dazu passt unsere Zitaten-Truhe mit einer zwar kleinen, nichtsdestoweniger beeindruckenden Auswahl traditioneller chinesischer Spruchweisheiten. Sie stehen unseren westlichen Denkweisen in nichts nach. „Möge die (Lese-)Übung gelingen!“
Lesestück Nr. 07/Jänner–Februar 2018 – Abonnenten dort klicken = PDF

Wo stehen „Künstliche Intelligenzen“ heute?

Die traditionellen Strategiespiele Schach und Go werden nicht mehr von menschlichen Meisterspielern gewonnen, sondern von Künstlichen Intelligenzen (KI) – sprich: von Algorithmen im Verbund mit Riesencomputern (Rechnerleistungen). Unter dem Titel „Dumm wie ein Sieb“ oder schon die „letzten Tage des Todes“? reflektiert Rüdiger Stix in seinem Feuilleton Allegorien und harte Fakten zur KI. Künstliche Intelligenz wird unser menschliches Dasein verändern. Die Grenzen zwischen Science-Fiction und realer Welt verschwimmen.
Lesestück Nr. 08/Jänner–Februar 2018 – Abonnenten dort klicken = PDF

Ganze Dörfer demoliert – Ödnis geschaffen

Die Vertreibung von rund 12 Millionen Deutschen aus Mittel- und Osteuropa nach 1945 hatte meist auch die Zerstörung ihrer Wohnsitze zur Folge. Wie groß das Ausmaß dieser gewaltsam geschaffenen Ödnis ist, dokumentiert Wilfried Heller (Hrsg.) in dem Buch Verschwundene Orte. Dieses im Verlag Inspiration Un Limited, London-Berlin 2017, erschienene Buch wird hier von Bernd Stracke besprochen. Die anhand amtlicher Statistiken und veröffentlichter Berichte vorgelegten Zahlen und Schilderungen sind erschütternd. Es ist ein großes Verdienst der Buchautoren und des Verlages, den Mantel des Schweigens, der über diese gewaltige Tragödie inmitten Europas gelegt wurde, weg zu ziehen.
Lesestück Nr. 09/Jänner–Februar 2018 – Abonnenten dort klicken = PDF

AUFGEBLENDET

Sinkende Wahlbeteiligung in Niederösterreich

Das vergangene Wochenende hatte es innenpolitisch, wie man so zu sagen pflegt, in sich: In Wien kürte die SPÖ den Mann für das Bürgermeisteramt nach Häupl. Im Vorfeld der niederösterreichischen Landtagswahl wurde der unsägliche Textteil im Liederbuch einer Mittelschulverbindung medial hochgespielt. Und in Niederösterreich fanden am Sonntag dann die Landtagswahlen statt – mit auffallend niedriger Wahlbeteiligung. Stoff genug für drei lange Artikel. Hier nur ein paar Bemerkungen zu den wichtigsten Punkten.
Die Kandidatenentscheidung für Michael Ludwig, den neuen Landesparteiobmann der Wiener Sozialdemokraten, bedeutet eine Niederlage für den radikalen „linken“ Flügel der SPÖ. Dieser hatte auf Schieder gesetzt. Der relativ knappe Ausgang dieser Kampfwahl zeigt den tiefen Riss auf, der durch die Wiener SPÖ geht. Ludwig steht vor der schwierigen Aufgabe, diesen Riss zu kitten. Das dürfte ihm bei seinem Geschick gelingen. Zu erwarten steht unter Ludwig ein vorsichtiger „Ruck nach rechts“. Für die Wiener Freiheitlichen kann das sowohl Vorteile als auch taktische Nachteile mit sich bringen.
Die einen unbefangenen Zeitbeobachter einfach fassungslos machende neue Strophe in einem ansonsten alten Studentenlied, wie das in den Medien tagelang dargelegt wurde, lässt an Friedrich Schiller (im „Lied von der Glocke“) denken: „… und treiben mit Entsetzen Scherz“.
Nein, mit Entsetzen treibt man nicht Scherz! Und Massenmord ist und bleibt entsetzlich. Insofern war es richtig, dass sich Udo Landbauer sofort davon und von der Quelle des Unsäglichen distanzierte. Doch bekam er auch die Richtigkeit des altrömischen Spruches zu spüren: Aliquid haeret – Etwas bleibt immer hängen.
Wenn die Wählerstromanalysen stimmen, dann sind viele jener Wähler, die die FPÖ bei der jüngsten Nationalratswahl gewählt haben, bei der niederösterreichischen Landtagswahl zu Hause geblieben. Überhaupt zeigt sich diesmal eine beunruhigend niedrige Wahlbeteiligung in NÖ. Während bei früheren Landtagswahlen regelmäßig deutlich mehr als 70 % aller Wählerinnen und Wähler zur Wahl gingen, betrug die Wahlbeteiligung diesmal nur 66 %.
Obwohl die ÖVP mit –1,2 Prozent ein wenig Stimmenanteil verlor, behielt Mikl-Leitner an Mandaten die absolute Mehrheit. Die SPÖ hielt ihren bisherigen Mandatsstand, wenngleich sie +2,3 Prozent an Stimmen hinzu gewann. Die FPÖ verdoppelte ihre Mandatszahl von 4 auf 8, was ein sehr schöner Erfolg ist. Aber mit 14,8 % Stimmenanteil blieb sie doch unter den 16,1 % des besonders guten Wahlergebnisses von 1998. Die Grünen verloren bei –1,6 % an Stimmen 1 Mandat, bleiben aber im Landtag, während die NEOS es mit +5,2 % an Stimmen schafften, in den Landtag einzuziehen. Jeder kann sich nun anhand dieser Zahlen ebenso wie im Blick auf die Wahlbeteiligung selbst die Konsequenzen vor Augen halten, die ein Nicht-Wählen zur Folge hat.
Alles in allem genommen bestätigte die niederösterreichische Landtagswahl vom 28. Jänner 2018 die Bundesregierung von Kurz und Strache. Bei diesem ersten großen Wählervotum nach Bildung der türkis-blauen Koalitionsregierung wurde sie vom Wahlvolk zwar nur indirekt, dafür aber deutlich bestätigt.

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate März–April 2018 wird am 1. April 2018 heraus kommen.

Bearbeitungsstand: Donnerstag, 1. Februar 2018

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Dieter Grillmayer
Dritte Kraft mit neuem Schwung
Österreichs Innenpolitik
2006–2016
im internationalen Kontext
GENIUS-EDITION, Band 4
Wien, 2017
ISBN 978-3-9504378-0-5
Preis: 19,90 Euro

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
[Nähere Informationen]
 

Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
[Nähere Informationen]

Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
[Nähere Informationen]

 

Dr. Peter Wassertheurer
Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen
Taschenbuch, rund 120 Seiten
13,20 Euro inkl. USt. zuzüglich Versandkosten

„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
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